Hauswirtschaftshelfer/in Assistenz.

Gehalt:
kein Gehalt
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
2 Jahre
Im Bereich Dienstleistung, Service:
Ausbildung Hauswirtschaftshelfer/in Assistenz
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Einen Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife

    • Gute Noten in den Fächern Mathematik und Hauswirtschaftslehre

    • Handgeschick und Kommunikationsstärke

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Gut organisieren kannst

    • Sorgfältig und ordentlich arbeitest

    • Gut mit Menschen reden kannst

    • Mit Stress umgehen kannst

  2. Kochen, putzen, waschen, aufräumen, bügeln – so many things to do.

    Berufsbild Hauswirtschaftshelfer/in Assistenz

    »Das bisschen Haushalt macht sich von allein« singt Johanna von Koczian in einem alten deutschen Schlager. Doch wie es auch später in dem Lied heißt, weißt du in deiner Ausbildung zum/zur Hauswirtschaftshelfer/in bzw. zum/zur Hauswirtschaftsassistent/in, dass Hauswirtschaft eine vielseitige Tätigkeit ist, die nicht unterschätzt werden sollte.

    In deiner Ausbildung lernst du, einen Haushalt zu organisieren und andere Menschen in ihrem Alltag zu unterstützen. Du lernst zum Beispiel, Wäsche zu sortieren und richtig zu waschen, damit die Kleidungsstücke wieder sauber und nicht zu klein oder verfärbt aus der Waschmaschine kommen. Anschließend wird die Wäsche zum Trocknen aufgehängt, ordentlich gebügelt und zusammengefaltet. Gerade Hemden und Blusen sind da nicht immer einfach. Außerdem lernst du in deiner Ausbildung zum/zur Hauswirtschaftshelfer/in bzw. zum/zur Hauswirtschaftsassistent/in, wie verschiedene Gerichte zubereitet werden. Dafür kaufst du zuerst die Zutaten kostenbewusst ein und putzt sowie zerkleinerst sie anschließend. Aus Rindfleisch, passierten Tomaten und Karotten zauberst du eine Bolognese-Sauce, die Kinder lieben werden.

    Apropos Kinder: In deiner Ausbildung lernst du auch, dich um Kinder, Senioren und behinderte Menschen zu kümmern. Du gehst zum Beispiel mit einem Senior einkaufen oder spazieren, hilfst Schulkindern bei den Hausaufgaben oder bastelst und singst mit behinderten Jugendlichen und Erwachsenen. Arbeitest du in einem Heim oder einer Anlage für betreutes Wohnen, unterstützt und hilfst du Menschen, ihren Alltag zu meistern. Einerseits kümmerst du dich dann darum, dass eine Wohnung geputzt und sauber ist, andererseits hilfst du auch, dass jemand selbstständig kocht oder sein Geschirr abspült. Was für dich nämlich manchmal ganz einfach ist, ist für manche Menschen eine große Herausforderung. Durch deine Unterstützung können diese Menschen jedoch auch ihr Leben zum großen Teil selbstständig leben.

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  4. In Theorie und Praxis zum Allroundtalent im Haushalt.

    Hauswirtschaftshelfer/in Assistenz Gehalt

    Die Ausbildung zum/zur Hauswirtschaftshelfer/in bzw. zum/zur Hauswirtschaftsassistent/in ist eine schulische Ausbildung und dauert zwei oder drei Jahre – abhängig von der jeweiligen Berufsschule. Das heißt, nach deinem Hauptschul- oder Realschulabschluss gehst du für zwei weitere Jahre auf eine Berufsschule. Dort hast du weiterhin Fächer wie Deutsch und Mathematik und jetzt auch ausbildungsrelevante Fächer wie Hauswirtschaftslehre sowie Werken. In der Mitte oder am Ende deiner Ausbildungszeit absolvierst du ein mehrwöchiges Praktikum, um erste Arbeitserfahrungen zu sammeln.

    In der Berufsschule lernst du, einen Haushalt zu führen. Dazu gehört, dass du weißt, wie man Lebensmittel richtig lagert und zubereitet und Küchengeräte bedient sowie reinigt. Auch lernst du einen Speiseplan zu erstellen. Außerdem bekommst du gezeigt, wie verschiedene Textilien, also Kleidungsstücke oder Bettwäsche, richtig gereinigt, getrocknet, geglättet und gelegt werden. Um eine Wohnung sauber zu halten, lernst du zusätzlich, wie man verschiedene Oberflächen putzt und was es bei der Hygiene zu beachten gilt.

    In einem späteren Ausbildungsjahr geht es dann um die Zusammenarbeit mit Menschen. Hierfür ist es wichtig, dass du zum Beispiel weißt, was man bei der häuslichen Krankenpflege alles beachten muss und wie man jemanden richtig füttert und wäscht. Hat jemand in deiner Familie oder von deinen Freunden Geburtstag, hast du in deiner Ausbildung gelernt, eine kleine Feier zu organisieren und den Tisch festlich zu decken. Du siehst: In deiner Ausbildung zum/zur Hauswirtschaftshelfer/in bzw. zum/zur Hauswirtschaftsassistent/in lernst du nicht nur für deinen späteren Beruf, sondern vor allem für dein eigenes Leben.

  5. Deine Arbeitsumfeld – vielseitig und abwechslungsreich.

    Hauswirtschaftshelfer/in Assistenz Bilder

    Nach deiner Ausbildung zum/zur Hauswirtschaftshelfer/in bzw. zum/zur Hauswirtschaftsassistent/in bist du überall einsetzbar, wo Hilfe im Haushalt und beim Umgang mit Menschen gebraucht wird. Zum Beispiel kannst du in Privathaushalten arbeiten und dich um den Haushalt und vielleicht die Kinder einer Familie kümmern. Auch in sozialen oder gewerblichen Einrichtungen, wie zum Beispiel in Kinderheimen, Seniorenheimen, Hotels oder Jugendherbergen, setzt du dein Wissen und dein Können ein, um den Alltag mitzugestalten.

    Denn gerade Kinder, ältere oder behinderte Menschen können ihren Alltag oftmals nicht ohne fremde Hilfe bewältigen. Du hilfst deswegen in Großküchen, in Aufenthaltsräumen oder Krankenzimmern mit und unterstützt Personen, ihr Haus oder ihre Wohnung sauber zu halten, ihre Wäsche zu waschen und ihr Essen zuzubereiten.

    Bei der Arbeit mit Kindern oder in Großküchen und Hotels kann es manchmal etwas lauter und hektischer zugehen, deswegen solltest du auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und freundlich bleiben. Um deine Kleidung nicht schmutzig zu machen, hast du beim Reinigen von Zimmern oder Möbeln Arbeitskleidung an, die meist aus einer Stoffhose und einem bequemen Stoffoberteil besteht.

    Einen 08/15-Beruf machst du definitiv nicht. Und arbeitest du zum Beispiel in einem Hotel oder einem Heim musst du auch manchmal am Wochenende oder in der Nacht vor Ort sein und helfen.

  6. Dein Ausbildungsgehalt.

    Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

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