Duales Studium Rechtspflege.

Gehalt:
1017 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Duales Studium Rechtspflege
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man im Dualen Studium Rechtspflege?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1017 während des Dualen Studiums.

  • 1. Lehrjahr: €1017
  • 2. Lehrjahr: €1017
  • 3. Lehrjahr: €1017
2.

Wie lange dauert ein Duales Studium Rechtspflege?

Das Duale Studium dauert 36 Monate.

3.

Was mache ich im Dualen Studium Rechtspflege?

  • Ein Duales Studium Rechtspflege vermittelt dir an der Hochschule Spezialwissen in den Bereichen Justizverwaltung, Strafvollstreckung, freiwillige Gerichtsbarkeit und Zivilgerichtsbarkeit.
  • In der Praxis bist du als Rechtspfleger/in in Amtsgerichten, dem Landgericht oder bei der Staatsanwaltschaft tätig.
  • Ein Duales Studium Rechtspflege gehört in den Bereich Wirtschaft und Verwaltung, mit Spezialisierung auf Recht.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für ein Duales Studium Rechtspflege mitbringen?

Um einen Studienplatz zu bekommen, brauchst du Abitur/Fachabitur. Gute Noten in Wirtschaft und Deutsch helfen dir, gut durchs Studium zu kommen.

5.

Passt das Duale Studium Rechtspflege zu mir?

Fragst du dich, welches Duale Studium wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Entscheidungsfreude

  • Interesse an Recht und Gerechtigkeit

  • Freude am Lesen

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Wirtschaft
  • Deutsch

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Egal wo du ein Duales Studium Rechtspflege anfangen möchtest, hier findest du freie duale Studienplätze überall in Deutschland.

Inhalte des Dualen Studiums.

Dein Duales Studium Rechtspflege absolvierst du im theoretischen Teil an einer Fachhochschule (FH) für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege, die Praxis erlernst du dann bei Gerichten, Staatsanwaltschaften oder Justizverwaltungen.

Ein Duales Studium Rechtspflege macht aus dir weder einen Staatsanwalt, noch einen Richter, aber auf jeden Fall einen Profi in den Bereichen Justizverwaltung, Strafvollstreckung, freiwillige Gerichtsbarkeit und Zivilgerichtsbarkeit. Du vertiefst also dein Wissen in den einzelnen Rechtsgebieten, damit du in den Amtsgerichten, dem Landgericht oder bei der Staatsanwaltschaft loslegen kannst.

Neben den allgemeinen juristischen Grundlagen eignest du dir Spezialwissen zu den verschiedenen Rechtsbereichen an. Nach drei Jahren harter Arbeit und einer Diplomarbeit hast du dann deinen Diplom-Abschluss in der Tasche.

Im dualen Studium Rechtspflege an der FH begegnen dir beispielsweise diese Module:

  • Rechtspflegerrecht: Das 1969 in Kraft getretene Rechtspflegergesetz definiert deine Aufgaben und Stellung sowie welche Geschäfte weiterhin alleinig dem Richter vorbehalten sind.

  • Zivilrecht: Das Zivilrecht ist in fünf Teilbereiche aufgeteilt und daher auch besonders vielseitig. Deshalb lernst du in diesem Modul zunächst die Grundlagen der einzelnen Bereiche kennen, bevor du weiter in die Materie abtauchst.

  • Familienrecht: Als Teil des Zivilrechts beschäftigt sich das Familienrecht mit allen Gesetzen und Regelungen rund um die Ehe, Lebenspartnerschaften, Familie und Verwandtschaft.

  • Nachlassrecht: Hier dreht sich alles um die Erbschaft und was mit dem aktiven und passiven Vermögen eines Verstorbenen geschieht. Dabei geht es nicht nur um Dinge wie Erbschaftssteuer, sondern auch darum, wie mit digitalem Nachlass umgegangen werden soll.

  • Strafrecht: Hier dreht sich alles um Strafen, die an eine Rechtsfolge gekoppelt sind. Diese sind mittels des Strafgesetzbuches definiert. Gefährdet beispielsweise jemand das Leben eines Anderen, dann stehen entweder Geldstrafen, Freiheitsstrafen oder Körperstrafen an.

Deine fachliche Ausbildung wird durch Schlüsselqualifikationen in Projektmanagement, Kommunikation und Verhandlungsgeschick ergänzt.

Ob ein Duales Studium Rechtspflege wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Wie sieht die praktische Ausbildung für ein Duales Studium Rechtspflege aus?

Ein Duales Studium Rechtspflege ist ein Vorbereitungsdienst und somit praxisintegriert – das heißt, du bist anfangs Beamter auf Widerruf und bekommst daher die Bezeichnung Rechtspflegeanwärter/in.

In den Praxisphasen deiner Ausbildung bist du bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften deines Bundeslands tätig und erledigst dort erste Aufgaben in der Rechtspflege. Dazu gehören unter anderem:

  • Testamentseröffnungen
  • Erlass von Mahn- und Vollstreckungsbescheiden
  • Zwangsversteigerungen
  • Bearbeitung von Anträgen auf Eintragung im Grundbuch

Du möchtest dich für ein Duales Studium Rechtspflege bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Diplom-Abschluss in der Tasche und die Laufbahnprüfung bestanden – dann kannst du dich endlich auf eine Anstellung als Beamter auf Probe freuen. Als studierter Rechtspfleger bist du dann vorrangig bei Gerichten oder Staatsanwaltschaften tätig.

Diplom-Rechtspfleger sind ein selbstständiges Organ der Rechtspflege und setzen Entscheidungen in bestimmten Rechtsgebieten fest. Bei Gericht kümmerst du dich um die Geschäfte, die dir von den Richtern übertragen worden. Diese Aufgaben bearbeitest du eigenständig und bist für den gesamten Ablauf verantwortlich.

So bist du in deinem späteren Beruf als Rechtspfleger dann beispielsweise für Einträge in öffentlichen Registern wie dem Handelsregister verantwortlich, entscheidest über Anträge auf Eintragung und Löschung von z. B. Hypotheken oder Grundschulden, eröffnest Testamente oder erteilst Erbscheine. Dein Arbeitsort in der Justiz wechselt zwischen Büros und Gerichtssälen.

Das Gute an deiner Arbeit: Du bist nur dem Gesetz unterworfen und daher weitestgehend selbstständig. Deine Stellung ist also quasi der eines Richters vergleichbar.

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