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Duales Studium BWL - Handwerk

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Duales Studium BWL - Handwerk Gehalt
  • Gehalt: 717 Euro
  • Abschluss: Bachelor of Arts
  • Arbeitsmarkt: gut

Darum bist du hier richtig:

Im dualen Studium BWL - Handwerk trifft Tastatur auf Akkuschrauber, Bürostuhl auf Werkzeugtisch. Zwei zusammengeschweißte Welten, die du mit deinem geschickten Händchen und dem nötigen Zahlendurchblick erobern kannst.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • (Fach-)Abitur

  • Handwerkliches Geschick

  • Zahlenverständnis

Das brauchst du für die Uni:

  • Gute Noten in Mathe

  • Durchhaltevermögen

  • Selbstorganisation

Duales Studium BWL - Handwerk: Gegensätze ziehen sich an

Das duale Studium BWL - Handwerk: Dein Werkstoff

Berufsbild Duales Studium BWL - Handwerk

In deinem dualen Studium BWL - Handwerk steht die körperliche Arbeit hinten an. Viel mehr verinnerlichst du betriebswirtschaftliche Grundlagen – ausgerichtet auf den Handwerksbereich. Du steuerst kaufmännische Prozesse, betrittst unterschiedliche Unternehmens- und Entscheidungsfelder und verfolgst ökonomische Prinzipien. Dazu gehören nicht nur die Ziele, Organisation und der Warenfluss eines Unternehmens. Auch die Kosten- und Leistungsrechnung macht sich in deinem dualen Studium breit und fordert deine Mathe-Motivation. Außerdem stehen handwerkstypische Dienstleistungen und die damit verbundenen Chancen auf dem Stundenplan. Dieser sieht dann unter anderem so aus:

  • Prozessmanagement: Auch im Handwerk ist die Optimierung der Prozesse ein wichtiges Thema. Denn dadurch lässt sich nicht nur die Produktivität steigern, sondern auch Kosten eindämmen. Du erforscht also das Zusammenspiel von Ursache und Wirkung, schnupperst Handwerksmanagement-Luft und verstehst die speziellen Anforderungen an Handwerksunternehmen.

  • Handwerksrecht: Hier ist die Handwerksordnung, auch HwO genannt, die dominierende Lektüre. Du lernst den Unterschied zwischen zulassungsfreiem und zulassungspflichtigem Handwerk, durchforstest die jeweiligen Vorschriften und regelst die berufliche Weiterbildung in diesem Bereich. Mit dem nötigen Grundlagenwissen bearbeitest du dann realitätsnahe Fälle.

  • Personalwesen und Organisation: In diesem Modul triffst du vor allem personalpolitische Entscheidungen. Dabei sind einige Punkte zu berücksichtigen – von der Sozialverantwortung im Personalwesen bis zum organisatorischen Gleichgewicht. In jedem Fall steuerst du die nötigen Maßnahmen, um Personal zu planen, gewinnen, entwickeln und beurteilen.

  • Bau und Ausbau: Wann müssen Anlagen saniert werden? Wie steht es um die Rentabilität von Baubeständen und wie sieht die Wettbewerbssituation in der Baubranche aus? Alle Fragen rund um die Gebäudetechnik finden hier ihre Antworten.

Fachwissen aus Modulen und Seminaren ist das eine. Sozialkompetenz das andere. Für eine erfolgreiche Berufskarriere im Handwerksmanagement brauchst du beides. Gerade bei wirtschaftlichen Entscheidungen und Verhandlungen zählt deine Kommunikations- und Überzeugungskraft. Und genau die fördert dein duales Studium BWL - Handwerk. Dafür halten Plan- und Rollenspiele her, die dich in eine authentische Gesprächssituation katapultieren.

Mindestens genauso förderlich für deine Karriere ist ein Auslandsaufenthalt. In den meisten Fällen motiviert, gar verpflichtet dich deine Hochschule, ein entsprechendes Auslandssemester einzulegen. Fakt ist: Wirtschaftsenglisch in deinem dualen Studium räumt Sprachbarrieren aus dem Weg.

Nach einer Studienzeit von sechs bis acht Semestern tütest du dann den Bachelor of Arts ein. Dieser gewährt dir den Eintritt in qualifizierte Arbeitsbereiche und macht den Weg frei für einen weiterführenden (dualen) Master. Mit diesem hast du in der Regel höhere Gehaltsansprüche.

Praxis im dualen Studium: Vom Hörsaal in die Werkstatt

Duales Studium BWL - Handwerk Gehalt

Wer sein Handwerk wirklich verstehen will, darf nicht nur im Hörsaal sitzen. Gerade im handwerklichen Gewerbe sind Praxiserfahrungen unerlässlich. So weiß ein gelernter und gleichzeitig studierter Bäcker besser um die Besonderheiten von Brot und Gebäck und kann dementsprechend ökonomische Entscheidungen kritischer beurteilen. Gut also, dass dein duales Studium BWL - Handwerk dir beide Seiten zeigt. Dafür stehen zwei Studienmodelle zur Auswahl. Hier ein Überblick:

Die ausbildungsintegrierende Studienvariante kombiniert dein Studium mit einer Berufsausbildung. Grundsätzlich kommen in diesem Zusammenhang alle Handwerksberufe in Frage – vom Holzgewerbe bis zur Baubranche. Dabei absolvierst du Praxisphasen in einem Partnerunternehmen deiner Hochschule und bekommst ein monatliches Ausbildungsgehalt. Am Ende verlässt du mit einem Doppelabschluss die Bühne und stehst vor einem steilen Karriereweg.

Dem gegenüber: die praxisintegrierende Studienvariante. Hier steigst du in Form von Langzeitpraktika in die Berufswelt ein. Du unterschreibst einen Praktikumsvertrag, übernimmst Teile des Tagesgeschäfts und machst dir einen Namen bei deinem Arbeitgeber. Der wiederum entlohnt dich während der Praxisphasen in Form eines variablen Gehalts und kommt nach Abschluss deines dualen Studiums mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dich zurück.

Deine berufliche Zukunft: Als Allrounder durchstarten

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Nach deinem dualen Studium BWL - Handwerk bist du doppelt qualifiziert. Du kennst sowohl Theorie als auch Praxis, hast Engagement und Durchhaltevermögen unter Beweis gestellt – und stehst damit vor einer Palette an Einsatzmöglichkeiten. So kannst du kaufmännische Führungspositionen in kleineren und mittelständischen Unternehmen übernehmen: entweder in der Betriebsleitung im elterlichen Handwerksunternehmen oder in der Geschäftsführung anderer Dienstleistungsfirmen.

In jedem Fall sehen deine Übernahmechancen nach Studienabschluss gut aus. Immerhin kennst du schon Betriebsabläufe, Kollegen und Aufgabenbereiche deines Arbeitgebers. Außerdem macht dich deine Allrounder-Ausbildung im Handwerksmanagement zum vielseitig einsetzbaren Multitalent – von der Auftragsabwicklung bis zum Marketing.

Lieber ungebunden? Dann gründe als selbstständige/r Unternehmer/in dein eigenes Gewerbe. Nach Abschluss der Handwerksausbildung kannst du eine ergänzende Meisterprüfung ablegen und zum Profi auf deinem Gebiet werden.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Duales Studium finden

Die Schule hast du geschafft und nun möchtest du dein duales Studium beginnen. Dafür heißt es aber zunächst: dualen Studienplatz finden! Dabei suchst du nach einem passenden Unternehmen, bei dem du dich bewerben möchtest. Dein Ausbildungsbetrieb arbeitet oftmals mit einer Hochschule zusammen und wird dich entsprechend vermitteln.

Zur Dualen Studienplatz-Suche

Duales Studium starten

Glückwunsch: Du hast es geschafft. Nun liegen spannende Jahre vor dir, in denen du fleißig studierst und dein theoretisches Wissen direkt in der Praxis anwenden darfst. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Start deines dualen Studiums.

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Bewerbung schicken

Wer dual studieren möchte, muss nicht nur mit besonders guten Noten glänzen, sondern sein Engagement und seinen Ehrgeiz auch in der Bewerbung zeigen. Damit es mit dem dualen Studienplatz auch sicher hinhaut, hilft dir AZUBI.DE.

So sieht die perfekte Bewerbung aus

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Was ist im Handwerk ein Franzose?

  • Verstellbarer Schraubenschlüssel
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