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Automatenfachmann/frau

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Ausbildung Automatenfachmann/frau
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Automatenfachmann/frau Gehalt
  • Gehalt: variabel
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Ein Snackautomat ist schon was Tolles. Du fütterst ihn mit Kleingeld und er liefert dir deinen Lieblingssnack. Doch wer sorgt dafür, dass der Automat auf dem Bahnhof, im Einkaufszentrum oder bei dir um die Ecke einwandfrei läuft? Das und vieles mehr lernst du in deiner Ausbildung zum/zur Automatenfachmann/frau.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

  • Kaufmännisches Denken

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Flexibel bist

  • Konzentriert arbeitest

  • Kundenorientiert bist

  • Selbstständig arbeiten kannst

Ausbildung zum/zur Automatenfachmann/frau: Kaffee, Fahrkarte oder Geldscheine auf Knopfdruck

Deine Aufgaben: Automaten anschließen, auffüllen und reparieren

Berufsbild Automatenfachmann

Schokoriegel oder Chips? Wochenkarte oder Monatskarte? Cola oder Fanta? Automaten erfordern Entscheidungen von dir, wann immer du vor ihnen stehst. Doch das wirkliche Ärgernis geht erst los, wenn es rattert und – nix passiert, weil der Automat dein Geld geschluckt, sich irgendetwas verklemmt hat oder es plötzlich heißt, dass kein Geld ausgezahlt werden kann. Damit Automaten immer einwandfrei laufen und keiner wütend dagegen treten musst, lernst du bei deiner Ausbildung zum/zur Automatenfachmann/frau, wie sie ticken und was du tun kannst, um sie in Gang zu bringen.

In deiner Ausbildung zum/zur Automatenfachmann/frau lernst du die Bandbreite an Automaten kennen: Spielautomaten, Getränke- und Verpflegungsautomaten sowie Geldautomaten sind nur ein paar Beispiele. Zu deinen Hauptaufgaben gehört es, die Automaten an der richtigen Stelle aufzustellen und immer mal vorbeizuschauen, um nach den Rechten zu sehen. Beim Auffüllen der Ware reinigst du die Automaten auch, leerst die Kasse und füllst das Wechselgeld nach. Die Abrechnung und Kassenabschlüsse gehören auch zu deinen Aufgaben.

Sollte ein Automat mal nicht einwandfrei funktionieren, bist du zur Stelle. Du prüfst, was kaputt ist, und reparierst technische und mechanische Bestandteile oder tauschst sie aus. Nach der Reparatur dokumentierst du die Mängel. Dazu analysierst du auch das Konsumverhalten der Kunden. Die Analyse verrät dir, welche Produkte gut ankommen und du kannst den Bedarf dann dementsprechend anpassen.

Der Austausch mit dem Kunden gehört auch zu deinem Job. Du berätst sie, erklärst die Funktionen des Automaten und bist ihr erster Ansprechpartner bei auftretenden Problemen. Neue Kunden gewinnen? Kein Problem. Hier kannst du deine kreativen Marketingideen gekonnt einsetzen.

Bevor du deine Ausbildung zum/zur Automatenfachmann/frau beginnst, musst du eine grundlegende Entscheidung treffen, nämlich ob du deinen Schwerpunkt auf die Automatenmechatronik oder auf die Automatendienstleistung legen willst. Die Aufgaben sind dabei ähnlich, wobei der Fokus bei ersterem auf der technischen Seite liegt, während du im Dienstleistungssektor verstärkt in der Kundenbetreuung, in der Organisation, zum Beispiel im Personaleinsatz oder für Reparaturpläne, und im Marketing einsetzt wirst.

Automaten von Grund auf verstehen lernen

Automatenfachmann/frau Gehalt

Da es sich bei der Ausbildung zum/zur Automatenfachmann/frau um eine duale Ausbildung handelt, teilst du deine Zeit zwischen Betrieb und Berufsschule auf. An einem oder zwei Tagen pro Woche gehst du zur Berufsschule. Hier stehen unterschiedliche Inhalte auf dem Stundenplan, die du in deinem Ausbildungsbetrieb dann praktisch direkt ausprobieren kannst. Du lernst zum Beispiel, die Füllstände zu prüfen, Messungen sowie einen Soll-Ist-Vergleich durchzuführen. Außerdem wirst du Experte/in darin, wie man Störungen behebt. Auch IT-Wissen wird vermittelt. Du lernst, wie man die Kompatibilität von Hardwarekomponenten prüft und welche Systemvoraussetzungen für die Software gegeben sein müssen. Auch grundlegende Dinge wie das Aufstellen von Automaten, die Inbetriebnahme und die Wartung sowie alles rund um Verkaufsförderung, Sicherheit, Rechtliches und Kundenbetreuung bekommst du in Theorie und Praxis vermittelt. Deine Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre. Unter gewissen Umständen kannst du auf zwei beziehungsweise zweieinhalb Jahre verkürzen.

Du hast immer noch nicht genug? Nach deiner Ausbildung gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten. Du kannst zum Beispiel eine Weiterbildung zum/zur Techniker/in in der Fachrichtung „Elektrotechnik” mit dem Schwerpunkt „Automatisierungstechnik” absolvieren. Du hast Lust auf und die geforderten Voraussetzungen für ein Studium? Hier ist der Bachelorstudiengang Mechatronik die richtige Wahl. Alles, was du dazu brauchst, ist eine Hochschulzugangsberechtigung. Oder werde dein eigener Boss: Als selbständige/r Automatenbetreiber/in oder mit einem Franchiseunternehmen kannst du deine persönliche Karriereleiter weiter hinaufklettern.

Dein Arbeitsumfeld: Auf Achse im Parkhaus, in der Spielhalle oder in der Bank

Automatenfachfrau Bilder

In Deutschland gibt es circa 56 Millionen Geldautomaten, 270.000 Spielautomaten sowie 520.000 Getränke- und Verpflegungsautomaten. Diese warten geradezu darauf, von dir in Augenschein genommen zu werden.

Du hast kein Problem damit, die Automaten an verschiedenen Standorten aufzusuchen und auch mal abends oder am Wochenende eine Störung zu beheben? Dann ist die Ausbildung zum/zur Automatenfachmann/frau der richtige Weg für dich. Denn wechselnde Arbeitsorte und unregelmäßige Arbeitszeiten sowie Bereitschaftsdienst sind gang und gäbe.

Deine Ausbildung wirst du in der Regel bei Unternehmen der Automatenwirtschaft oder bei Automatenbetreibern absolvieren. Du arbeitest in Werkstätten, im Büro, in Verkaufsräumen oder bei Kunden vor Ort. Bei den Automatenstandorten kann es auch mal laut werden. Doch der Straßenlärm und das Gedränge auf Bahnhöfen stören dich nicht, denn du arbeitest gewissenhaft und konzentriert. Stehen Automaten im Freien, kann es auch mal nass oder kalt werden – in dem Fall empfiehlt es sich, warme oder wasserfeste Kleidung einzupacken. Einen offiziellen Dresscode gibt es aber nicht während deiner Ausbildung.

Gehalt

Dein Ausbildungsgehalt

Leider gibt es zu dieser Ausbildung keine durchschnittlichen Gehaltsangaben. Die Vergütung variiert hier von Betrieb zu Betrieb. Außerdem können äußere Faktoren, wie zum Beispiel die Unternehmensgröße, der Standort – ländlich oder städtisch, West- oder Ost-Deutschland – sowie die Branchenzugehörigkeit Einfluss auf deine Ausbildungsvergütung haben. Hier erkundigst du dich am besten direkt bei deinem Ausbildungsbetrieb.

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

Zur Ausbildungsplatz-Suche

Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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  • Berlinomat – mit Designerstücken rund um das Thema Berlin
  • Wurstautomat – für Fleichschfresser außerhalb der Ladenöffnungszeiten
  • Handyladegerätautomat – falls einem zwischendurch der Saft ausgeht

Doch nicht das Richtige?

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