Automatenfachmann/frau.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Automatenfachmann/frau
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Automatenfachmann/frau?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €606 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €515
  • 2. Lehrjahr: €608
  • 3. Lehrjahr: €695
2.

Wie lange dauert die Automatenfachmann/frau Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Automatenfachmann/frau?

  • Als Automatenfachmann/frau nimmst du Automaten in Betrieb, leerst, befüllst sie und wartest sie. Auch die Automatenabrechnung ist dein Aufgabengebiet. Auch die Planung des Personaleinsatz, die Kalkulation der Preise und Aufgaben des Marketings und der Kundenbetreuung gehören dazu.

  • Die Tätigkeit als Automatenfachmann/frau findet in Werkstätten, im Büro oder in Verkaufsräumen statt, aber auch beim Kunden vor Ort und auch mal im Freien, wenn ein Automat draußen steht.

  • Die Ausbildung gehört zum Berufsbereich Elektro.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Automatenfachmann/frau mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Mathe und Wirtschaft haben.

5.

Passt der Beruf Automatenfachmann/frau zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

  • Kaufmännisches Denken

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Mathe
  • Wirtschaft

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Schokoriegel oder Chips? Wochenkarte oder Monatskarte? Cola oder Fanta? Automaten erfordern Entscheidungen von dir, wann immer du vor ihnen stehst. Doch das wirkliche Ärgernis geht erst los, wenn es rattert und... – nix passiert, weil der Automat dein Geld geschluckt, sich irgendetwas verklemmt hat oder es plötzlich heißt, dass kein Geld ausgezahlt werden kann.

Damit Automaten immer einwandfrei laufen und keiner wütend dagegen treten muss, lernst du bei deiner Ausbildung zum/zur Automatenfachmann/frau, wie sie ticken und was du tun kannst, um sie in Gang zu bringen.

In deiner Ausbildung zum/zur Automatenfachmann/frau stellst du Spielautomaten, Getränke- und Verpflegungsautomaten oder Geldautomaten an der richtigen Stelle auf. Deine Aufgabe ist auch, immer mal nach dem Rechten zu sehen, sie aufzufüllen, zu reinigen, die Kasse zu leeren und das Wechselgeld nachzufüllen. Die Abrechnung und Kassenabschlüsse gehören auch dazu.

Natürlich bist auch du gefragt, wenn ein Automat mal nicht einwandfrei funktioniert. Du reparierst und dokumentierst du Mängel. Dazu analysierst du auch das Konsumverhalten der Kunden. Die Analyse verrät dir, welche Produkte gut ankommen und du kannst den Bedarf dann dementsprechend anpassen.

Der Austausch mit dem Kunden gehört auch zu deinem Job. Du berätst sie, erklärst die Funktionen des Automaten und bist ihr erster Ansprechpartner bei auftretenden Problemen. Neue Kunden gewinnen? Kein Problem. Hier kannst du deine kreativen Marketingideen gekonnt einsetzen.

Bevor du deine Berufsausbildung zum/zur Automatenfachmann/frau beginnst, musst du eine grundlegende Entscheidung treffen, nämlich ob du deinen Schwerpunkt auf die Automatenmechatronik oder auf die Automatendienstleistung legen willst.

Die Aufgaben sind ähnlich, wobei der Fokus bei ersterem auf der technischen Seite liegt, während du im Dienstleistungssektor verstärkt in der Kundenbetreuung, Organisation (zum Beispiel im Personaleinsatz oder für Reparaturpläne) und im Marketing einsetzt wirst.

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Inhalte der Ausbildung.

Da es sich bei der Ausbildung zum/zur Automatenfachmann/frau um eine duale Ausbildung handelt, teilst du deine Zeit zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule auf. An einem oder zwei Tagen pro Woche gehst du zur Schule.

Hier stehen unterschiedliche Inhalte auf dem Stundenplan, die du in deinem Ausbildungsplatz dann praktisch ausprobieren kannst. Im Betrieb lernen Auszubildende zum Beispiel, die Füllstände zu prüfen, Messungen oder einen Soll-Ist-Vergleich durchzuführen.

Außerdem wirst du Experte/in darin, wie man Störungen behebt. Auch IT-Wissen wird für den Ausbildungsberuf vermittelt: das Prüfen der Kompatibilität von Hardwarekomponenten etwa oder welche Systemvoraussetzungen für die Software gegeben sein müssen.

Auszubildende lernen auch grundlegende Dinge wie das Aufstellen von Automaten, die Inbetriebnahme und die Wartung sowie alles rund um Verkaufsförderung, Sicherheit, Rechtliches und Kundenbetreuung.

Deine Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre. Unter gewissen Umständen kannst du auf zwei beziehungsweise zweieinhalb Ausbildungsjahre verkürzen. Du hast immer noch nicht genug? Nach deiner Ausbildung gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten.

Du kannst zum Beispiel eine Weiterbildung zum/zur Techniker/in in der Fachrichtung „Elektrotechnik” mit dem Schwerpunkt „Automatisierungstechnik” absolvieren oder ein Studium in Mechatronik dranhängen, wenn du eine Hochschulzugangsberechtigung hast.

Oder du wirst dein eigener Boss: Als selbständige/r Automatenfachmann/frau oder mit einem Franchiseunternehmen kannst du deine persönliche Karriereleiter weiter hinaufklettern.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In Deutschland gibt es circa 56 Millionen Geldautomaten, 270.000 Spielautomaten sowie 520.000 Getränke- und Verpflegungsautomaten. Diese warten geradezu darauf, von dir in Augenschein genommen zu werden.

Wechselnde Arbeitsorte und unregelmäßige Arbeitszeiten sowie Bereitschaftsdienst sind allerdings gang und gäbe, deshalb solltest du auch bereit sein, mal am Wochenende zu arbeiten.

Deine Ausbildung wirst du in der Regel bei Unternehmen der Automatenwirtschaft oder bei Automatenbetreibern absolvieren. Die Tätigkeit bei deinem Arbeitgeber findet in Werkstätten, im Büro oder in Verkaufsräumen statt, aber natürlich musst du auch zum Kunden vor Ort.

Stehen Automaten im Freien, kann die Arbeit auch mal nass oder kalt werden – in dem Fall empfiehlt es sich, warme oder wasserfeste Kleidung einzupacken. Einen offiziellen Dresscode gibt es aber nicht während deiner Ausbildung.

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