Industrieelektriker/in.

Ausbildungsgehalt:
1029 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Industrieelektriker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Industrieelektriker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1029 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1004
  • 2. Lehrjahr: €1054
2.

Wie lange dauert die Industrieelektriker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Industrieelektriker/in?

  • Als Industrieelektriker/in spezialisierst du dich zunächst auf eine Fachrichtung. In der Fachrichtung Betriebstechnik montierst du elektrische Betriebsmittel und schließt sie an. Du misst und analysierst elektrische Systeme und beurteilst deren Sicherheit, ebenso hältst du Anlagen und Systeme instand. In der Fachrichtung Geräte und Systeme stehen IT-Systeme im Mittelpunkt.
  • Deine Ausbildung als Industrieelektriker/in machst du in Betrieben der Elektro-, Metall- und Automobilindustrie, im Anlagenbau oder in Energieversorgungsunternehmen.
  • Die Ausbildung gehört zum Berufsfeld Elektro, besonders ausgeprägt sind die Komponenten Physik und Mathe.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Industrieelektriker/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Physik, Technik/Werken und Informatik haben.

5.

Passt der Beruf Industrieelektriker/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Verständnis
  • Handwerkliches Geschick
  • Problemlösekompetenz und Geduld

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Physik
  • Technik/Werken
  • Informatik

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Bevor du deine Ausbildung als Industrieelektriker/in antrittst, musst du zunächst eine Entscheidung fällen: Welche der zwei Fachrichtungen soll es werden – Betriebstechnik oder Geräte und Systeme?

Wählst du die Fachrichtung Betriebstechnik arbeitest du in erster Linie mit elektronischen Anlagen sowie Systemen und bist für die Qualitätssicherung und Instandhaltung zuständig. In deiner Ausbildung als Industrieelektriker/in lernst du außerdem, wie man Schutzmaßnahmen prüft und auswertet. Fällt ein System aus, bist du an Ort und Stelle und weißt, wie du die Störung schnell behebst. Du verbindest elektrische Leitungen mit Elektronikzangen oder tauschst Verschleißteile mit Schraubendrehern aus. Neben Sicherheitsprüfungen gehört auch die Dokumentation von Produktionsdaten zu deinen Aufgaben.

Im Bereich Geräte und Systeme liegt dein Schwerpunkt in der Herstellung von IT-Systemen. Je nachdem, was die Kunden sich wünschen, suchst du die Hardware aus, baust sie zusammen und nimmst diese auch in Betrieb. Hier sind Geschicklichkeit und eine gute Auge-Hand-Koordination gefragt. Du installierst und konfigurierst außerdem die informationstechnischen Komponenten sowie Betriebssysteme und Netzwerke und erstellst Bedienoberflächen. Bei der Einweisung und bei späteren Problemen bist du die erste Ansprechperson für deine Kunden.

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Inhalte der Ausbildung.

Rein rechtlich ist in der Ausbildung als Industrieelektriker/in kein bestimmter Abschluss vorgesehen, wobei sich in der Praxis gezeigt hat, dass überwiegend Realschulabsolventen eingestellt werden. In der Schule waren die Fächer Mathe und Physik voll dein Ding? Dann hast du auch mit einem Hauptschulabschluss gute Chancen. Da es sich um eine duale Ausbildung handelt, teilt sich deine Ausbildungszeit zwischen Betrieb und Berufsschule auf. Den Unterricht an der Berufsschule hast du an ein bis zwei Tagen pro Woche.

Im ersten Jahr deiner zweijährigen Ausbildung lernst du, mechanische und elektrische Komponenten zu bearbeiten, zu montieren und schließlich zu verbinden. Wie du Systemwerte misst und Fehler analysierst, steht auch auf dem Stundenplan. Außerdem wird dir die Installation und Inbetriebnahme von elektrischen Anlagen beigebracht.

Im zweiten Lehrjahr lernst du sicherzustellen, dass Betriebsmittel einwandfrei funktionieren. Außerdem wirst du Steuerungen programmieren und Antriebssysteme integrieren. Vor deinem zweiten Lehrjahr stellst du dich einer Zwischenprüfung; am Ende werden dein Wissen und Können in der Abschlussprüfung getestet.

Elektrotechnik, Wartung oder Instandhaltung: Auf diesen Gebieten gibt es immer wieder Neuerungen. Halte dich mit Fort- und Weiterbildungen deshalb auf dem Laufenden.

Industrieelektriker/in soll nicht das Ende der Karriereleiter für dich sein? Kein Problem! Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du deine Ausbildung im Bereich Betriebstechnik ein Jahr fortsetzen und zum Beispiel die Prüfung als Elektroniker/in für Betriebstechnik ablegen. Möglich ist auch die Prüfung zum Industriemeister der Fachrichtung Elektrotechnik. Wenn du bereits die Hochschulreife hast, kannst du auch ein Elektrotechnik-Studium absolvieren.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Du findest Beschäftigung in Betrieben der Metall-, Elektro- und Automobilindustrie, im Anlagenbau sowie in Energieversorgungsunternehmen. Aber ganz egal, wo du unterkommst, Werkstatt und Werkhalle werden in deiner Ausbildung als Industrieelektriker/in zu deinem zweiten Zuhause. Da es hier es auch mal etwas lauter zugehen kann, solltest du nicht zu geräuschempfindlich sein.

Damit du dich bei der Montagearbeit nicht verletzt, trägst du spezielle Schutzkleidung. Immer mit dabei sind Sicherheitshandschuhe und Helm. Da du auch mal auf Dächer oder Masten klettern musst, wie zum Beispiel bei Wartungen an Starkstromleitungen über der Bahn, solltest du keine Höhenangst haben. In deiner Ausbildung als Industrieelektriker/in und auch später im Beruf wirst du außerdem viel unterwegs sein – eventuell arbeitest du für einige Aufträge auch mal im Ausland.

In industriellen Fertigungsbetrieben sind klassische Arbeitszeiten äußerst selten. Bei Notfällen wie zum Beispiel Stromausfällen musst du schnell reagieren können. Daher sind deine Arbeitszeiten flexibel und Schichtarbeit sowie Bereitschaftsdienst möglich.

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