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Bestattungsfachkraft

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Ausbildung Bestattungsfachkraft
Berufsbild Bestattungsfachkraft
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Bestattungsfachkraft Bilder
Bestattungsfachkraft Gehalt
  • Gehalt: 676 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig

Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft wartet mit vielen Herausforderungen auf, bietet aber auch die einmalige Möglichkeit, den Schmerz von Trauernden zu lindern. Erfahre hier mehr über den Ausbildungsablauf, die Anforderungen und deinen Arbeitsalltag.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss beziehungsweise die Hochschulreife

  • Gute Noten in den Fächern Deutsch und Mathematik

  • Gutes technisches Verständnis und handwerkliches Geschick

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Einfühlungsvermögen mitbringst

  • Kommunikationsfähig bist

  • Umsicht und Sorgfalt mitbringst

  • Kunden- und serviceorientiert denkst

  • Psychisch belastbar bist

Ausbildung zur Bestattungsfachkraft: Mit viel Einfühlungsvermögen den Abschied erleichtern

Deine Aufgaben: Bestattungen durchführen und Angehörigen zur Seite stehen

Berufsbild Bestattungsfachkraft

Der Abschied von einem geliebten Menschen ist nie leicht und immer eine schreckliche Angelegenheit. In deiner Ausbildung zur Bestattungsfachkraft lernst du den respektvollen und einfühlsamen Umgang mit den Angehörigen sowie die fachgerechte Behandlung des Verstorbenen. Von der Auswahl des richtigen Grabsteins bis hin zur Entscheidung, ob Feuer- oder Erdbestattung – nach einem Todesfall in der Familie kommt viel auf die Hinterbliebenen zu. Zu deinen Aufgaben gehört es, die Angehörigen in allen anstehenden Fragen bezüglich des Friedhofs, der Bestattungsweise und den Trauerfeierlichkeiten zu beraten. Du nimmst ihnen so möglichst viel Last von den Schultern, um sie in dieser schwierigen Zeit kompetent und anteilnehmend zu begleiten. Der tägliche Umgang mit trauernden Menschen stellt eine große mentale Belastung dar. Hierbei ist es wichtig, dass du stets Mitgefühl zeigst, aber auch mit dem emotionalen Druck umgehen kannst, professionell bleibst und nicht in Tränen ausbrichst.

Neben der psychischen Herausforderung stellt die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft auch einige körperliche Ansprüche an dich: Zusammen mit Kollegen und Kolleginnen holst du den Verstorbenen vom Ort des Todes ab, koordinierst den Bestattungsauftrag und überführst den Leichnam an den Bestattungsort. Von unangenehmen Gerüchen bis hin zum schieren Gewicht des Verstorbenen – der Transport kann einige Hürden mit sich bringen. Aus diesem Grund steht dir immer ein Mitarbeiter zur Seite. Ferner versorgst du den Toten hygienisch und richtest ihn kosmetisch so her, dass er ansehnlich und friedlich aussieht. Zudem lernst du, wie du einen Sarg oder eine Urne fachgerecht herrichtest.

Damit nach der Beerdigung für die Hinterbliebenen eine möglichst schöne letzte Erinnerung an einen geliebten Menschen bleibt, bereitest du zudem das Grab vor und arrangierst den Grabschmuck. Außerdem kalkulierst du alle anfallenden Kosten und übernimmst in Folge die Abrechnung mit Krankenkassen, Versicherungen und Kunden.

Zwischen Betrieb und Berufsschule – der Ablauf deiner Ausbildung

Bestattungsfachkraft Gehalt

Seit 2003 ist der Beruf der Bestattungsfachkraft eine in Deutschland anerkannte Ausbildung. Du absolvierst deine Ausbildung dual, das heißt, dass du neben den praktischen Erfahrungen im Unternehmen auch theoretische Kenntnisse an einer Berufsschule erlernst. Die Ausbildung ist auf drei Jahre ausgelegt, du hast jedoch bei besonders guten Leistungen und einer bestimmten Vorbildung die Möglichkeit, deine Ausbildung zu verkürzen. Frage hierzu die zuständige Handwerkskammer, die Industrie- und Handelskammer sowie dein Ausbildungsunternehmen.

Im ersten Jahr deiner Ausbildung zur Bestattungsfachkraft steht der Betrieb, in dem du deine Ausbildung machst, im Mittelpunkt. Du lernst die betrieblichen Strukturen sowie die typischen Dienstleistungen eines Bestattungsunternehmens kennen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit auf dem Friedhof: Bestatter heben zwar selten selber Gräber aus, sie müssen jedoch sicherstellen, dass der Sarg bei der Trauerfeier in das ausgehobene Grab passt. Ferner lernst du, wie du über alle Tätigkeiten deines Unternehmens buchführst. Im zweiten Ausbildungsjahr konzentrierst du dich auf die Planung und Ausrichtung von Bestattungen und Trauerfeiern. Du lernst die verschiedenen Bestattungsarten kennen, erfährst rechtliche Grundlagen und setzt dich mit den organisatorischen Abläufen auseinander. Der Schwerpunkt in deinem letzten Ausbildungsjahr liegt auf dem direkten Umgang mit dem Verstorbenen und seinen Angehörigen. Dieser Aspekt wird bewusst ins dritte Lehrjahr verlagert, da es dir ein besonderes Maß an Erfahrung und Reife abverlangt.

Dein theoretischer Unterricht an einer Berufsschule wird voraussichtlich in Form von Blockunterricht anfallen. Dies bedeutet, dass die elf bis zwölf Unterrichtswochen pro Jahr in Blöcken von zwei bis drei zusammenhängenden Wochen abgehalten werden. Zusätzlich zum fachlichen Unterricht hast du hier auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Politik, Religion und Sport.

Dein Arbeitsumfeld als Bestattungsfachkraft

Bestattungsfachkraft Bilder

Es versteht sich von selbst, dass deine Ausbildung einen ganz besonderen Alltag und eine ganz eigene Atmosphäre mit sich bringt – eine die in der Regel sehr traurig ist. Du hast täglich mit trauernden Menschen zu tun, die vor kurzem eine Großmutter, einen Ehemann oder ein Kind verloren haben. Du musst dir im Vorfeld also sicher sein, dieser ständigen emotionalen Härteprüfung gewachsen zu sein. Bist du der Meinung, damit umgehen zu können, bietet sich dir die Möglichkeit, den Hinterbliebenen einen schönen letzten Abschied von einer geliebten Person zu bescheren.

Dein Arbeitsplatz ist in Bestattungsinstituten, auf Friedhöfen, in Krematorien und in Friedhofsverwaltungen. Konkret arbeitest du zum Beispiel am freien Grab, wo du alle nötigen Vorkehrungen für eine Bestattung triffst. In Werkstätten präparierst du Urnen und Särge und stellst letztere zum Teil sogar selber her. Dies ist abhängig vom Betrieb, in dem du deine Ausbildung absolvierst. Um stets einen Überblick über die Materialausgaben und das Einkommen deines Unternehmens zu behalten, verbringst du außerdem einige Zeit am Schreibtisch: Hier führst du Buch, machst Abrechnungen, kalkulierst aufkommende Kosten und berätst Kunden in allen anstehenden Fragen.

Im Berufsbild der Bestattungsfachkraft wird viel Wert auf ein seriöses Erscheinungsbild gelegt: Du trägst vornehmlich Hemd, Anzug, Mantel und Talar in gedeckten Farben. Was deine Arbeitszeiten angeht, bringst du Flexibilität mit. Sollte beispielsweise an Feiertagen ein Bestattungsauftrag anfallen, geht dein Ausbildungsbetrieb auch diesem nach.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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