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Elektroanlagenmonteur/in

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Ausbildung Elektroanlagenmonteur/in
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Elektroanlagenmonteur/in Gehalt
  • Gehalt: 945 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Stell dir vor, du stehst abends an der Straßenbahnhaltestelle. Plötzlich erlischt die Anzeigentafel, die Beleuchtung geht aus und deine Bahn kommt nicht. Eine unheimliche Vorstellung? So wäre es aber, gäbe es keine Elektroanlagenmonteure/innen! In deiner Ausbildung zum/zur Elektroanlagenmonteur/-in kümmerst du dich täglich darum, dass elektrische Anlagen mit Strom versorgt werden und so unser ganz normaler Alltag stattfinden kann. Ob es das Licht auf dem Bahngleis, die Überleitung über der Straßenbahn oder die Farbanzeige bei der Ampel ist: Alle Geräte brauchen Strom und es bricht ziemlich schnell ein Chaos aus, wenn diese nicht funktionieren. Was dich in deiner Ausbildung sonst noch erwartet, erfährst du hier.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen Haupt- oder Realschulabschluss

  • Gute Noten in Mathematik

  • Interesse an den Fächern Werken und Technik

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig und genau arbeitest

  • Geschickt bist und eine gute Hand-Augen-Koordination besitzt

  • Technisches Verständnis vor allem für elektrische Geräte mitbringst

Ausbildung zum/zur Elektroanlagenmonteur/-in: Elektrische Anlagen am Laufen halten und Chaos vermeiden

Deine Aufgaben: Installieren, messen, überprüfen

Berufsbild Elektroanlagenmonteur

Schon mit drei Jahren hast du dich auf einen Stuhl gestellt und Glühbirnen gewechselt, sodass Lampen anbringen für dich heute kein Problem mehr ist. Zusätzlich behältst du auch bei einem Stromausfall noch einen kühlen Kopf, gehst zielstrebig zum Sicherungskasten und bringst wieder Erhellung in den Raum. Wenn du außerdem bei den Worten Generatoren und Transformatoren nicht noch einmal nachfragen musst und ein geschicktes Händchen beweist, kannst du dank deiner Ausbildung zum/zur Elektroanlagenmonteur/-in viel Licht ins Dunkle bringen.

Deine Tätigkeiten während der Ausbildung sind vor allem praktisch orientiert. Du bist dafür zuständig, dass große Beleuchtungs- oder Sicherheitsanlagen einwandfrei funktionieren. Dafür musst du erst deinen Einsatzort begutachten. Ob Windkraftanlage, Straßenbeleuchtung oder die Sicherheitsanlage eines großen Bankgebäudes, du weißt, auf welche Tücken und Griffe es ankommt. Vor der eigentlichen Montage erstellst du erstmal einen Montage- und Schaltplan, um die einzelne Schritte zu planen. Welcher Draht muss wo angebracht werden? Wie groß muss das verbindende Element an einer bestimmten Stelle sein?

Ein Praxisbeispiel: Ein Supermarkt benötigt eine Brandschutzanlage. Du hast dir vorher angeschaut, wie der Supermarkt aufgebaut ist und siehst anhand des Schaltplans, wie die einzelnen elektrischen Leitungen miteinander verbunden sind. Du weißt, wie eine Brandschutzanlage aufgebaut ist und bearbeitest Bleche, Metalle oder Kunststoffprofile, um sie in die benötigte Form zu bringen oder sie zusammen zu schweißen. Mit deinen angefertigten Einzelteilen baust du vor Ort im Supermarkt die Brandschutzanlage auf. Dann kommt der entscheidende Teil: Du musst kontrollieren, ob sie so reibungslos funktioniert, wie du dir das vorgestellt hast. Später kommst du regelmäßig im Supermarkt vorbei und wartest die Brandschutzanlage.

Dein Ausbildungsweg in Theorie und Praxis

Elektroanlagenmonteur/in Gehalt

Deine Ausbildung zum/zur Elektroanlagenmonteur/-in dauert insgesamt drei Jahre und ist dual aufgebaut. In einer Berufsschule lernst du, Schaltpläne zu verstehen und zu erstellen. Vor Ort in deinem Ausbildungsbetrieb wendest du dein Wissen in der Praxis an und installierst anhand deines vorgefertigten Schaltplanes zum Beispiel eine Diebstahlsicherung.

In deinem ersten Ausbildungsjahr erhältst du eine Einführung in die Elektrotechnik und Elektronik. Wie wird Strom berechnet? In welcher Einheit wird die elektrische Spannung angegeben? Und warum gibt es einen elektrischen Widerstand? Du lernst den Aufbau und Leitungsmechanismus eines Stromkreises verstehen. Deinen Eltern kannst du erklären, welche einzelnen Stromarten es gibt und wie man diese anhand ihres zeitlichen Verlaufs unterscheidet und nach Kerngrößen einordnet.

Betriebliche Dokumente stehen im Mittelpunkt deines zweiten Ausbildungsjahrs. In deinem Ausbildungsbetrieb lernst du die betrieblichen Abläufe kennen und wirst auf Montage mitgenommen. Vor jedem Auftrag werden hierfür betriebliche Dokumente angefertigt. Du kontrollierst, planst und bestellst neue Stromkabel oder Werkzeuge und bist dafür verantwortlich, dass alle Geräte in Ordnung sind. Um einen Überblick zu behalten, lernst du verschiedene Datenverarbeitungsanlagen kennen und erfährst, welche Software für Berechnungen von zum Beispiel Stromstärken verwendet wird.

In deinem dritten Ausbildungsjahr dreht sich alles um Antriebssysteme. Wie werden die einzelnen Komponenten eines Antriebssystems installiert und eingestellt? Welche Messgeräte werden hierfür verwendet? Im Betrieb kümmerst du dich um bereits bestehende Systeme und wartest diese. Das heißt, du überprüfst, ob sie so funktionieren, wie vorgesehen. Bei einem auftretenden Fehler suchst du die Ursache und planst, wie dieser behoben werden kann.

Nach deiner Ausbildung kannst du dich in weiteren zwei Jahren zum/zur technischen Fachwirt/-in weiterbilden. Mit dieser Zusatzausbildung übernimmst du Führungsaufgaben in deinem Betrieb. Einsätze werden von dir geplant, du leitest Mitarbeiter an und überwachst die Produkte. Auch kannst du ein Elektrotechnik-Studium an deine Ausbildung hängen. Mit diesem Fachwissen werden dir neue Aufgaben anvertraut und du übernimmst die Leitung für ein Team oder einen eigenen Bereich.

Dein Arbeitsumfeld: Im Einsatz, wo du gebraucht wirst

Elektroanlagenmonteurin Bilder

In deiner Ausbildung zum/zur Elektroanlagenmonteur/-in bist du vor allem auf Montagebaustellen unterwegs. Wenn dir Wind und Wetter nichts ausmachen und du dir auch vorstellen kannst, in größeren Höhen zu arbeiten, wird dir deine Ausbildung Spaß machen. Während andere über Rückenschmerzen vom langen Sitzen im Büro jammern, arbeitest du oft an der frischen Luft und installierst in vier Metern Höhe eine Überhangsleitung, damit die Straßenbahn unter dir wieder wie gewohnt fahren kann. Bist du nicht draußen zu finden, stellst du in der Werkstatt die benötigten Teile zusammen und fertigst Montagepläne an. Abwechslung gibt es also reichlich in deiner Ausbildung.

Auch deine Arbeitskleidung muss sich an die verschiedenen Umgebungen anpassen: Wenn es draußen regnet und stürmt, hast du wetterfeste Kleidung an und erklimmst mit festen Schuhen jeden Vorsprung. Deine Sicherheitsschuhe sind zusätzlich mit verstärkten Kappen ausgestattet. Bei einem Stromschlag leiten sie damit die Spannung aus deinem Körper in die Erde. Auch gehören Handschuhe sowie ein Helm zu deiner Ausrüstung und in deinem Gürtel befinden sich deine Werkzeuge sicher und griffbereit zur Hand.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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