Elektroanlagenmonteur/in.

Ausbildungsgehalt:
1076 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Elektroanlagenmonteur/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Elektroanlagenmonteur/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1076 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1012
  • 2. Lehrjahr: €1066
  • 3. Lehrjahr: €1151
2.

Wie lange dauert die Elektroanlagenmonteur/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Elektroanlagenmonteur/in?

  • In der Ausbildung Elektroanlagenmonteur/in lernst du, Anlagen der Energieversorgungstechnik, der Steuerungs- und Regelungstechnik, der elektronischen Meldetechnik, der Sicherheitstechnik und der Beleuchtungstechnik zu montieren, installieren, warten und reparieren .
  • Deine Ausbildung kannst du bei Betrieben der Elektroinstallation, bei Energieversorgungsunternehmen sowie bei Herstellern von elektrischen Anlagen und Bauteilen oder industriellen Prozesssteuerungseinrichtungen machen.
  • Die Ausbildung als Elektroanlagenmonteur/in gehört dem Bereich Elektro an.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Elektroanlagenmonteur/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Physik und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Elektroanlagenmonteur/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Interesse an Technik
  • Handwerkliches Geschick
  • Teamfähigkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Physik
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Du behältst auch bei einem Stromausfall noch einen kühlen Kopf, gehst zielstrebig zum Sicherungskasten und bringst wieder Erhellung in den Raum? Wenn du außerdem bei den Worten Generatoren und Transformatoren nicht noch einmal nachfragen musst und ein geschicktes Händchen beweist, kannst du dank deiner Ausbildung als Elektroanlagenmonteur/in viel Licht ins Dunkle bringen.

Deine Tätigkeiten während der Ausbildung sind vor allem praktisch orientiert. Du bist dafür zuständig, dass große Beleuchtungs- oder Sicherheitsanlagen einwandfrei funktionieren. Dafür musst du erst deinen Einsatzort begutachten. Ob Windkraftanlage, Straßenbeleuchtung oder die Sicherheitsanlage eines großen Bankgebäudes, du weißt, auf welche Tücken und Griffe es ankommt. Vor der eigentlichen Montage erstellst du erstmal einen Montage- und Schaltplan, um die einzelne Schritte zu planen.

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Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung als Elektroanlagenmonteur/in dauert insgesamt drei Jahre und ist dual aufgebaut. In einer Berufsschule lernst du, Schaltpläne zu verstehen und zu erstellen. Vor Ort in deinem Ausbildungsbetrieb wendest du dein Wissen in der Praxis an und installierst anhand deines vorgefertigten Schaltplanes zum Beispiel eine Diebstahlsicherung.

In deinem ersten Ausbildungsjahr erhältst du eine Einführung in die Elektrotechnik und Elektronik. Du lernst den Aufbau und Leitungsmechanismus eines Stromkreises verstehen. Außerdem kannst du erklären, welche einzelnen Stromarten es gibt und wie man diese anhand ihres zeitlichen Verlaufs unterscheidet und nach Kerngrößen einordnet.

In deinem Ausbildungsbetrieb lernst du im zweiten Jahr die betrieblichen Abläufe kennen und wirst auf Montage mitgenommen. Vor jedem Auftrag werden hierfür betriebliche Dokumente angefertigt. Du kontrollierst, planst und bestellst neue Stromkabel oder Werkzeuge und bist dafür verantwortlich, dass alle Geräte in Ordnung sind. Um einen Überblick zu behalten, lernst du verschiedene Datenverarbeitungsanlagen kennen und erfährst, welche Software für Berechnungen von zum Beispiel Stromstärken verwendet wird.

In deinem dritten Ausbildungsjahr dreht sich alles um Antriebssysteme. Wie werden die einzelnen Komponenten eines Antriebssystems installiert und eingestellt? Welche Messgeräte werden hierfür verwendet? Im Betrieb prüfst du die Funktion der bereits bestehenden Systeme und wartest diese. Bei einem auftretenden Fehler suchst du die Ursache und planst, wie dieser behoben werden kann.

Nach deiner Ausbildung als Elektroanlagenmonteur/in kannst du dich in weiteren zwei Jahren zum/zur technischen Fachwirt/in weiterbilden. Mit dieser Zusatzausbildung übernimmst du Führungsaufgaben in deinem Betrieb. Einsätze werden von dir geplant, du leitest Mitarbeiter an und überwachst die Produkte. Auch kannst du ein Elektrotechnik-Studium an deine Ausbildung hängen. Mit diesem Fachwissen werden dir neue Aufgaben anvertraut und du übernimmst die Leitung für ein Team oder einen eigenen Bereich.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In deiner Ausbildung als Elektroanlagenmonteur/in bist du vor allem auf Montagebaustellen unterwegs. Wenn dir Wind und Wetter nichts ausmachen und du dir auch vorstellen kannst, in größeren Höhen zu arbeiten, wird dir deine Ausbildung Spaß machen. Während andere über Rückenschmerzen vom langen Sitzen im Büro jammern, arbeitest du oft an der frischen Luft und installierst in vier Metern Höhe eine Überhangsleitung, damit die Straßenbahn unter dir wieder wie gewohnt fahren kann. Bist du nicht draußen zu finden, stellst du in der Werkstatt die benötigten Teile zusammen und fertigst Montagepläne an. Abwechslung gibt es also reichlich in deiner Ausbildung.

Auch deine Arbeitskleidung muss sich an die verschiedenen Umgebungen anpassen: Wenn es draußen regnet und stürmt, hast du wetterfeste Kleidung an und erklimmst mit festen Schuhen jeden Vorsprung. Deine Sicherheitsschuhe sind zusätzlich mit verstärkten Kappen ausgestattet. Bei einem Stromschlag leiten sie damit die Spannung aus deinem Körper in die Erde. Auch gehören Handschuhe sowie ein Helm zu deiner Ausrüstung und in deinem Gürtel befinden sich deine Werkzeuge sicher und griffbereit zur Hand.

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