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Elektroniker/in, Betriebstechnik

Infos zur Ausbildung
Ausbildung Elektroniker/in, Betriebstechnik
Ausbildungsgehalt: Durchschnittlich 914 €
Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
Dauer: 3,5 Jahre

Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber

1. Wie viel verdient man in der Ausbildung als Elektroniker/in für Betriebstechnik?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich 914 € während der Ausbildung."

  • 1. Lehrjahr: 800 €
  • 2. Lehrjahr: 860 €
  • 3. Lehrjahr: 958 €
  • 4. Lehrjahr: 1.038 €

2. Wie lange dauert die Elektroniker/in für Betriebstechnik Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3. Was macht man in der Ausbildung als Elektroniker/in für Betriebstechnik?

  • In einer Ausbildung als Elektroniker/in für Betriebstechnik lernst du die theoretischen und praktischen Grundlagen, um elektrische Bauteile und Anlagen zu installieren und zu warten.
  • Die Theorie lernst du an der Berufsschule, praktische Erfahrungen sammelst du bei Herstellern von industriellen Prozesssteuerungseinrichtungen oder in in Betrieben der Elektroinstallation bzw. Energieversorgung.
  • Die Ausbildung als Elektroniker/in für Betriebstechnik zählt zum Bereich Elektro.

4. Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Elektroniker/in für Betriebstechnik mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Physik und Technik/Werken haben.

5. Passt der Beruf Elektroniker/in für Betriebstechnik zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen

Was muss ich mitbringen?

  • Eine gute Hand-Augen-Koordination

  • Mündliche und schriftliche Kommunikationsstärke

  • Sorgfalt und Genauigkeit

  • Technisches Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Physik
  • Technik/Werken

Finde Ausbildungsplätze in deiner Nähe

Egal wo du eine Ausbildung als Elektroniker/in für Betriebstechnik anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

    Wie sieht der Alltag im Beruf Elektroniker/in, Betriebstechnik aus?

    Wir sind es gewohnt, dass Strom jederzeit und überall zur Verfügung steht. Damit dieser Luxus erfüllt wird, gibt es den/die Elektroniker/in für Betriebstechnik, die sich um elektrische Anlagen kümmern. Interessiert es dich, wie elektrische Anlagen funktionieren, und kannst du dir vorstellen, auch eigene Ideen für die Umsetzung von Strom in deiner Arbeit mit einzubringen, bist du in dieser Ausbildung genau richtig.

    In deiner Ausbildung als Elektroniker/in für Betriebstechnik lernst du, elektrische Bauteile und Anlagen zu installieren und zu warten. Dafür musst du Schaltungen aufbauen und prüfen, Automatisierungssysteme kennen und verstehen sowie Steuereinheiten programmieren.

    In deiner Ausbildung vereinst du damit Kenntnisse aus der Mathematik, weil du verschiedene Größen und Werte berechnest, mit Anwendungen aus der IT, weil du Software programmierst, sowie Erfahrungen aus der Energietechnik, weil du ständig mit Strom zu tun hast.

    Deine Aufgaben als Elektroniker/in für Betriebstechnik können je nach elektrischer Anlage sehr unterschiedlich ausfallen, da du einerseits in der Robotertechnik arbeiten kannst, deine Fähigkeiten aber auch eine Nummer größer an Wärmekraftwerken oder Hochspannungsanlagen benötigt werden.

    Ob eine Ausbildung als Elektroniker/in für Betriebstechnik wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

    Nils, 16

    aus Erlangen

    „Viele halten mich für einen Nerd, aber ich tüftel einfach gern und zocke viel. Ich will auf jeden Fall irgendwas mit Technik oder Informatik machen.“
    Finde jetzt heraus, zu welchem Beruf deine Fähigkeiten passen.

    Inhalte der Ausbildung als Elektroniker/in, Betriebstechnik

    Deine Ausbildung als Elektroniker/in für Betriebstechnik ist eine duale Ausbildung und dauert dreieinhalb Jahre. Abwechselnd in deinem Ausbildungsbetrieb und an der Berufsschule lernst du die theoretischen Kenntnisse deines Fachs kennen und wendest diese parallel in der Praxis an. Bei sehr guten schulischen Leistungen ist eine Verkürzung auf drei bis zweieinhalb Jahre möglich.

    In deinem ersten Ausbildungsjahr als Elektroniker/in für Betriebstechnik stehen hierfür vor allem elektrotechnische Systeme im Mittelpunkt. Du lernst, wie diese in den verschiedenen Anlagen, Geräten und Baugruppen eingesetzt werden, und analysierst die Wirkungszusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Ebenen.

    Dabei geht es auch um die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten der Elektrotechnik und du setzt dich mit elektrischen Größen auseinander, indem du mit diesen misst, rechnest, dokumentierst und sie zueinander ins Verhältnis setzt.

    Mit diesen Kenntnissen kannst du dann auch schon deine erste Installation in einem bestehenden Netzsystem planen. Dafür fertigst du Schalt- und Installationspläne an und bemisst die einzelnen Komponenten zueinander. Auch die Zusammenarbeit mit dem Kunden wird ein Thema für dich, wenn du eine Anlage einrichten sollst.

    In deinem zweiten Ausbildungsjahr als Elektroniker/in für Betriebstechnik steht die Energieversorgung auf dem Plan. Du lernst Möglichkeiten der Elektroenergieversorgung kennen sowie, in deiner Arbeit Netzsysteme und Schutzmaßnahmen zu berücksichtigen.

    Da gerade in diesem Bereich mit Starkstrom gearbeitet wird, sind Regeln und Normen zum Schutz und zur Unfallverhütung sehr wichtig. Auch in diesem Ausbildungsjahr geht es wieder um die Arbeit mit möglichen Kunden und du lernst verschiedene Steuerungen für Anlagen kennen. Sind die Steuerungen eingebaut, ist es deine Aufgabe, die Funktionen der Anlage zu überprüfen und durch geeignete Prüf- und Messverfahren mögliche Fehler zu finden.

    Gebäudetechnische und energietechnische Anlagen sind deine Hauptaufgabe im dritten und vierten Lehrjahr. Hierbei geht es vor allem darum, diese Anlagen einzurichten und in Stand zu halten. Erste Projekte kommen auf dich zu, in welchen du elektrotechnische Anlagen planen und umsetzen musst. Seit neustem gibt es folgende Zusatzqualifikationen zu erwerben: Digitale Vernetzung, Programmierung und IT-Sicherheit.

    Möchtest du dich nach deiner Ausbildung als Elektroniker/in für Betriebstechnik noch weiterbilden, stehen dir viele Qualifizierungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten offen. Um mehr Verantwortung für die anderen Mitarbeiter in deinem Betrieb zu erhalten und Mitarbeiter zu schulen, kannst du dich zum/zur Industriemeister/in in der Fachrichtung Elektrotechnik oder zum/zur Technischen Fachwirt/in bzw. Betriebswirt/in weiterbilden.

    Als SPS-Fachkraft sowie in einer Weiterbildung zum/zur Geprüften Prozessmanager/in wirst du Profi in deinem Fachgebiet und kannst Aufgaben im mittleren Management in deinem Unternehmen übernehmen.

    Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Elektroniker/in für Betriebstechnik bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

    Minh, 17

    aus Berlin

    „Ich will auf jeden Fall in Berlin bleiben, ohne Wenn und Aber.“
    Hier findest du Ausbildungsplätze genau dort, wo du leben willst.

    Top Ausbildungsbetriebe

    Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

    Nach deiner Ausbildung als Elektroniker/in für Betriebstechnik bist du vor allem in Werkstätten und Werkhallen zu finden. Dort überwachst und steuerst du die Anlagen und planst weitere Einsätze. Genau diese Einsätze bringen dich des Öfteren aber auch mal ins Freie, wo du elektrische Anlagen wie Strommasten, Stromkästen oder verlegte Leitungen warten und reparieren musst.

    Da du in deiner Arbeit als Elektroniker/in für Betriebstechnik viel mit Strom zu tun hast, ist es wichtig, auf einen ausreichenden Schutz zu achten. Zusätzlich zu Regeln und Normen, auf die du in deiner täglichen Arbeit achten solltest, gehört auch eine entsprechende Schutzkleidung dazu. Neben einem Overall schützt ein Helm deinen Kopf und Sicherheitsschuhe leiten Strom ab. Beim Arbeiten mit den Händen sind oftmals Schutzhandschuhe vorgeschrieben, besteht jedoch kein Stromanschluss, ist bei kleinen Leitungen und Anschlüssen eine hohe Fingerfertigkeit und ein gutes Auge gefragt.

    Melanie, 18

    aus Köln

    „Ich fange demnächst eine Ausbildung als Pflegefachfrau an, das plane ich schon lange. Ich kann aber auch verstehen, wenn man noch nicht so genau weiß, was man machen will.“
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