Elektroniker/in, Betriebstechnik.

Gehalt:
796 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
4 Jahre
Ausbildung Elektroniker/in, Betriebstechnik
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Mindestens einen Realschulabschluss oder sehr guten Hauptschulabschluss

    • Gute Noten in Mathematik und Informatik

    • Eine gute Hand-Augen-Koordination

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Sorgfältig und genau arbeitest

    • Interesse am Programmieren hast

    • Technisches Verständnis mitbringst

  2. Deine Aufgaben: Installieren und warten von allen elektrischen Anlagen.

    Berufsbild Elektroniker/in, Betriebstechnik

    Kannst du dir unsere Gesellschaft ohne Strom vorstellen? Keine Straßenbahn, die fährt, keine Beleuchtung auf den Straßen, in den Fabriken stehen die Fließbänder still, und wenn du nach Hause kommst, kannst du weder das Licht noch den Fernseher anschalten. Und dein Smartphone kannst du auch nicht mehr aufladen!

    Wir sind es gewohnt, dass Strom jederzeit und überall zur Verfügung steht. Damit dieser Luxus erfüllt wird, gibt es Elektroniker/innen für Betriebstechnik, die sich um elektrische Anlagen kümmern. Interessiert es dich, wie elektrische Anlagen funktionieren, und kannst du dir vorstellen, auch eigene Ideen für die Umsetzung von Strom in deiner Arbeit mit einzubringen, bist du in dieser Ausbildung genau richtig.

    In deiner Ausbildung zum/zur Elektroniker/in für Betriebstechnik lernst du, elektrische Bauteile und Anlagen zu installieren und zu warten. Dafür musst du Schaltungen aufbauen und prüfen, Automatisierungssysteme kennen und verstehen sowie Steuereinheiten programmieren. In deiner Ausbildung vereinst du damit Kenntnisse aus der Mathematik, weil du verschiedene Größen und Werte berechnest, mit Anwendungen aus der IT, weil du Software programmierst, sowie Erfahrungen aus der Energietechnik, weil du ständig mit Strom zu tun hast. Deine Aufgaben können hierbei je nach elektrischer Anlage sehr unterschiedlich ausfallen, da du einerseits in der Robotertechnik arbeiten kannst, deine Fähigkeiten aber auch eine Nummer größer an Wärmekraftwerken oder Hochspannungsanlagen benötigt werden.

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  4. Zum Profi für elektrische Anlagen in Theorie und Praxis.

    Elektroniker/in, Betriebstechnik Gehalt

    Deine Ausbildung zum/zur Elektroniker/in für Betriebstechnik ist eine duale Ausbildung und dauert dreieinhalb Jahre. Abwechselnd in deinem Ausbildungsbetrieb und an der Berufsschule lernst du die theoretischen Kenntnisse deines Fachs kennen und wendest diese parallel in der Praxis an. Bei sehr guten schulischen Leistungen ist eine Verkürzung auf drei bis zweieinhalb Jahre möglich.

    In deinem ersten Ausbildungsjahr stehen hierfür vor allem elektrotechnische Systeme im Mittelpunkt. Du lernst, wie diese in den verschiedenen Anlagen, Geräten und Baugruppen eingesetzt werden, und analysierst die Wirkungszusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Ebenen. Dabei geht es auch um die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten der Elektrotechnik und du setzt dich mit elektrischen Größen auseinander, indem du mit diesen misst, rechnest, dokumentierst und sie zueinander ins Verhältnis setzt. Mit diesen Kenntnissen kannst du dann auch schon deine erste Installation in einem bestehenden Netzsystem planen. Dafür fertigst du Schalt- und Installationspläne an und bemisst die einzelnen Komponenten zueinander. Auch die Zusammenarbeit mit dem Kunden wird ein Thema für dich, wenn du eine Anlage einrichten sollst. Du lernst also, wie du die Arbeitsmittel auswählst, welche Kosten entstehen und wie du dem Kunden ein Angebot erstellst. Gerade in der Praxis ist hier oftmals viel Kommunikation gefordert, da es oft um große Geldbeträge geht.

    In deinem zweiten Ausbildungsjahr steht die Energieversorgung auf dem Plan. Du lernst Möglichkeiten der Elektroenergieversorgung kennen sowie in deiner Arbeit Netzsysteme und Schutzmaßnahmen zu berücksichtigen. Da gerade in diesem Bereich mit Starkstrom gearbeitet wird, sind Regeln und Normen zum Schutz und zur Unfallverhütung sehr wichtig. Auch in diesem Ausbildungsjahr geht es wieder um die Arbeit mit möglichen Kunden und du lernst verschiedene Steuerungen für Anlagen kennen. Oftmals ist es so, dass du für deinen Kunden eine Anlage installierst, diese jedoch auf bestimmte Kundenanforderungen anpassen musst. Dafür lernst du mit Werkzeugen zur Programmentwicklung umzugehen und notwendige Hard- und Softwarekomponenten zu konfigurieren. Sind die Steuerungen eingebaut, ist es deine Aufgabe, die Funktionen der Anlage zu überprüfen und durch geeignete Prüf- und Messverfahren mögliche Fehler zu finden.

    Gebäudetechnische und energietechnische Anlagen sind deine Hauptaufgabe im dritten und vierten Lehrjahr. Hierbei geht es vor allem darum, diese Anlagen einzurichten und in Stand zu halten. Erste Projekte kommen auf dich zu, in welchen du elektrotechnische Anlagen planen und umsetzen musst. Dafür sprichst du dich im Vorfeld mit allen Beteiligten ab, dokumentierst die einzelnen Schritte und musst das ein oder andere Mal deine Ideen und Fortschritte präsentieren. Bei der Montage der Anlagen musst du auf das Zusammenwirken der verschiedenen Komponenten achten und Sicherheitsregeln und Umweltschutzbestimmungen einhalten. Durch Wartungs- und Diagnosearbeiten überprüft du die Anlagen immer wieder auf ihre Funktionen und versuchst mögliche Fehler gleich von vornherein zu vermeiden. Seit neustem gibt es folgende Zusatzqualifikationen zu erwerben: "Digitale Vernetzung", "Programmierung" und "IT-Sicherheit".

    Möchtest du dich nach deiner Ausbildung zum/zur Elektroniker/in für Betriebstechnik noch weiterbilden, stehen dir viele Qualifizierungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten offen. Um mehr Verantwortung für die anderen Mitarbeiter in deinem Betrieb zu erhalten und Mitarbeiter zu schulen, kannst du dich zum/zur Industriemeister/in in der Fachrichtung Elektrotechnik oder zum/zur Technischen Fachwirt/Betriebswirt/in weiterbilden. Als SPS-Fachkraft sowie in einer Weiterbildung zum/zur Geprüften Prozessmanager/in wirst du Profi in deinem Fachgebiet und kannst Aufgaben im mittleren Management in deinem Unternehmen übernehmen.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Drinnen und draußen Hüter des Stroms.

    Elektroniker/in, Betriebstechnik Bilder

    Nach deiner Ausbildung zum/zur Elektroniker/in für Betriebstechnik bist du vor allem in Werkstätten und Werkhallen zu finden. Dort überwachst und steuerst du die Anlagen und planst weitere Einsätze. Genau diese Einsätze bringen dich des Öfteren aber auch mal ins Freie, wo du elektrische Anlagen wie Strommasten, Stromkästen oder verlegte Leitungen warten und reparieren musst.

    Da du in deiner Arbeit viel mit Strom zu tun hast, ist es wichtig, auf einen ausreichenden Schutz zu achten. Zusätzlich zu Regeln und Normen, auf die du in deiner täglichen Arbeit achten solltest, gehört auch eine entsprechende Schutzkleidung dazu. Neben einem Overall schützt ein Helm deinen Kopf und Sicherheitsschuhe leiten Strom ab. Beim Arbeiten mit den Händen sind oftmals Schutzhandschuhe vorgeschrieben, besteht jedoch kein Stromanschluss, ist bei kleinen Leitungen und Anschlüssen eine hohe Fingerfertigkeit und ein gutes Auge gefragt.

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Elektroniker/in, Betriebstechnik.

    Ø 1. Jahr
    723€
    Ø 2. Jahr
    773€
    Ø 3. Jahr
    797€
    Ø 4. Jahr
    893€
  7. 724 Ausbildungsplätze für Elektroniker/in, Betriebstechnik.

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