Elektroniker/in im Handwerk.

Ausbildungsgehalt:
801 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Elektroniker/in im Handwerk

Voraussetzungen.

Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

  • Einen Realschulabschluss oder einen sehr guten Hauptschulabschluss

  • Gute Noten in Mathe und Physik

  • Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick

  • Abstraktes Denkvermögen

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gewissenhaft und vorausschauend arbeitest

  • Ein Team-Player bist

  • Nicht farbenblind bist

  • Geduldig und freundlich mit Kunden umgehst

Deine Aufgaben: Vom Kabelschrank ins Datennetz.

Berufsbild Elektroniker/in im Handwerk

In der Ausbildung als Elektroniker oder Elekronikerin sind Hand und Kopf gefragt. Du sorgst dafür, dass Ampelanlagen automatisch den Verkehr regeln, schließt Büros ans Telefon- und Datennetz an oder stattest Gebäude mit Licht und Klimaanlagen aus. Je nachdem, in welchem Ausbildungsbetrieb du lernst, spezialisierst du dich auf eine von drei Fachrichtungen:

Aber was genau verbirgt sich hinter diesen Begriffen? Ist dein Betrieb Profi für Automatisierungstechnik, dreht sich alles um die elektronische Steuerung von Verkehrssystemen oder Produktionsrobotern. Dem Schaltplan entsprechend baust du elektrische Anlagen, indem du Sensoren anbringst oder Drähte verlegst und bündelst. Damit eine Ampel im richtigen Moment auf Rot springt, programmierst du die Anlage am Rechner und testest sie.

Entscheidest du dich für eine Ausbildung in der Energie- und Gebäudetechnik, verlegst du hunderte Meter von Kabeln in Gebäuden und montierst Steckdosen, Schaltkästen und Lampen. Aber Achtung Hochspannung! Vor Inbetriebnahme oder bei Störungen müssen die Anschlüsse mit Prüfgeräten getestet werden. Damit Heiz- und Klimaanlagen das ganze Haus automatisch auf die gleiche Temperatur bringen, richtest du die Steuerung per Laptop ein und installierst sie – die dafür nötigen IT-Kenntnisse erwirbst du natürlich auch in der Ausbildung.

Im Fachbereich Informations- und Telekommunikationstechnik planst und montierst du Telefon-, Netzwerk- und Alarmanlagen. Ob Platinen verlöten, Telefone anschließen oder Rechner mit dem Internet verbinden – du hast den richtigen Draht zur Technik! Der Kunde möchte außerdem sein Zuhause von unterwegs überwachen? Dann baust du Bewegungsmelder und Videokameras ein, installierst die Überwachungssoftware und erklärst alles geduldig dem Kunden. Aber hier endet dein Job nicht! Bei Fragen bist du der richtige Ansprechpartner und Störungen reparierst du im Handumdrehen.

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Theorie und Praxis: So kriegst du die richtige Technik drauf.

Elektroniker/in im Handwerk Gehalt

Die duale Ausbildung als Elektroniker/in im Handwerk dauert dreieinhalb Jahre. Während dieser Zeit wirst du im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule fit gemacht für den Arbeitsalltag. Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr lernst du, Schaltkreise zu verstehen und zu erstellen, Kabel zu unterscheiden und zu verlegen, und installierst schon erste Komponenten. Dein Können kannst du dann in der Zwischenprüfung unter Beweis stellen.

Im dritten Ausbildungsjahr spezialisierst du dich auf dein Fachgebiet. Woraus bestehen die entsprechenden Baugruppen? Werden Energie-, Kommunikations- oder Hochfrequenzleitungen gebraucht und welche Software kommt zum Einsatz? Schritt für Schritt lernst du, die speziellen Programme zu bedienen und einzurichten, bis du ein echter Profi auf deinem Gebiet bist! In der Mitte des vierten Ausbildungsjahres steht dir der zweite Teil der Gesellenprüfung bevor. Dabei musst du einen Kundenauftrag fachmännisch durchführen. In den Bereichen Systementwurf, Funktions- und Systemanalyse sowie Wirtschafts- und Sozialkunde wirst du schriftlich getestet.

Und was kommt nach dem Abschluss? Verschiedenste Betriebe – von Elektroinstallation über Maschinenbau bis Gebäudeverwaltung – stehen dir nun offen. Da sich Technik immer weiterentwickelt, helfen dir zahlreiche Weiterbildungen, auf dem neuesten Stand zu bleiben. Außerdem kannst du dadurch auch ein höheres Gehalt für deine Arbeit bekommen.

Willst du nach ein paar Jahren Erfahrung den Nachwuchs ausbilden oder dich selbständig machen? Dann kannst du die Prüfung als Elektrotechnikermeister/in ablegen. Auch ein Studium ist denkbar, zum Beispiel im Ingenieurwesen.

Dein Arbeitsumfeld: Einsatzbereit auf der Baustelle und im Kundenservice.

Elektroniker/in im Handwerk Bilder

Während deiner Ausbildung als Elektriker ist Flexibilität gefragt. Je nach Betrieb und Kundenauftrag können deine Einsatzorte ganz unterschiedlich sein. Morgens sitzt du bei der Team-Besprechung im Büro, vormittags montierst du in der Werkstatt einen Verteiler bevor du diesen am Nachmittag zusammen mit Kabeln und Werkzeug zur Baustelle transportierst sowie installierst. Baustellen können Bürogebäude, Industrie- oder Gleisanlagen sein. Hier sind Staub und Dreck an der Tagesordnung – egal, du packst du mit an!

Dabei gehst du nicht planlos vor und bist immer auf deine Sicherheit bedacht – denn mit elektrischer Spannung ist nicht zu spaßen! Ob in engen Schächten oder in schwindelerregenden Höhen – beim Verlegen von Kabeln oder Montieren von Solaranlagen auf Dächern trägst du Sicherheitskleidung, wie Handschuhe, Schutzhelm oder Sicherheitsschuhe. Auch im Service kann man auf dich zählen! Die Telefonanlage eines Kunden ist ausgefallen? Dann bist du zur Stelle und findest vor Ort den Fehler. Bietet dein Ausbildungsbetrieb einen Bereitschaftsdienst an, solltest du dich auf Schichtdienst einstellen, bei dem du auch mal nachts kaputte Alarmanlagen reparierst.

Elektroniker/in im Handwerk Ausbildungsgehalt.

In deiner Ausbildung als Elektriker kannst du ab dem ersten Lehrjahr ein Gehalt von über 700 Euro brutto verdienen. Deine Ausbildungsvergütung steigt dann üblicherweise mit jedem Ausbildungsjahr weiter an. Wenn du deine Ausbildung abgeschlossen hast, hängt das Einstiegsgehalt von der Größe des Betriebes und dem Bundesland, in dem du deiner Arbeit als Elektriker nachgehst, ab. Dein Gehalt wird aber auch von der Betriebsgröße und dem regionalen Standort bestimmt, in dem du deinen Ausbildungsberuf ausüben willst.

Zusätzlich zu deinem Verdienst in der Ausbildung kannst du noch schauen, ob du Berufsausbildungsbeihilfe bekommen kannst. Das trifft zu, wenn du zum Beispiel nicht mehr bei deinen Eltern wohnst oder wenn du umziehen musst, statt jeden Tag lange zu pendeln. Mehr Informationen dazu findest du in unserem Artikel zur Berufsausbildungsbeihilfe.

Ø 1. Jahr
720€
Ø 2. Jahr
770€
Ø 3. Jahr
820€
Ø 4. Jahr
895€

224 Ausbildungsplätze für Elektroniker/in im Handwerk.

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