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Fachunteroffizier/in

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Ausbildung Fachunteroffizier/in
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Fachunteroffizier/in Gehalt
  • Gehalt: variabel
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 1 Jahr

Darum bist du hier richtig:

Disziplin und Ordnung sind Werte, die dir sehr wichtig sind. Du kannst dich gut unterordnen, bist gerne Teil einer zusammengeschweißten Gruppe und möchtest etwas zum Schutz der Zivilbevölkerung beitragen? Dann mache die Ausbildung zum/zur Fachunteroffizier/in und werde Teil der Truppen!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss

  • Technisches Interesse

  • Gute Disziplin

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gerne im Team arbeitest

  • Körperlich fit bist

  • Dich für andere einsetzen möchtest

Ausbildung zum/zur Fachunteroffizier/in: In Reih und Glied

Deine Aufgaben: Zivile Berufe beim Militär

Berufsbild Fachunteroffizier

In der Ausbildung zum/zur Fachunteroffizier/in kannst du in der Bundeswehr ganz unterschiedliche Dienste übernehmen. Dein Einsatzgebiet hängt von deiner zivilen Ausbildung ab, die du vor der militärischen Ausbildung absolviert hast.

Ob die Pflege der hoch technisierten Maschinen und Waffen oder aber die Verwaltung und Ausübung kaufmännischer Aufgabe: Die Bundeswehr ist eine vielschichtige und komplexe Organisation, die eine Vielzahl unterschiedlicher Berufe benötigt. Im allgemeinen Fachdienst sind Heer, Luftwaffe, Marine und Streitkräftebasis mögliche Einsatzorte. Auch Tätigkeiten im Ausland gehören hin und wieder dazu.

Im Stabsdienst geht es um alle bürokratischen Abläufe, die auch für das Militär relevant sind. Nicht nur Waffen und Maschinen, sondern auch typische Büroarbeiten gehören zum Alltag der Bundeswehr. Hier sorgst du für einen reibungslosen Ablauf des Geschäfts- und Schriftverkehrs, der Verwaltung von Datenbeständen, der Bearbeitung von Anträgen sowie dem Führen von Statistiken. Entscheidend ist hier der Bereich Personalverwaltung, wo du dich um alle Angelegenheiten der Angestellten kümmerst.

In der Informations- und Telekommunikationstechnik geht es hingegen vor allem um technische Abläufe. Hier hältst du das IT-System der Bundeswehr instand. Du sorgst dafür, dass alle Geräte einsatzbereit sind, installierst serverbasierte Netzwerke und richtest die Computer an den Arbeitsplätzen der Angestellten ein. Im Bereich Elektronik kümmerst du dich vor allem um die Stromerzeugungsaggregate.

Ein anderer Einsatzbereich kann die Instandhaltung von Kraftfahrzeugen, Panzern und Waffensystemen sein. Damit alle Maschinen und Fahrzeuge im Fall der Fälle einsatzbereit sind, pflegst und wartest du diese regelmäßig. Geht es zum Beispiel um die Funktionstüchtigkeit eines Maschinengewehrs, zerlegst du dieses, führst daran verschiedene Messungen durch und setzt es letztlich wieder zusammen. Teilweise wirst du auch in Krisengebieten im Ausland eingesetzt, wo du die Reparaturen so schnell wie möglich durchführen musst.

Neben dem allgemeinen Fachdienst kannst du aber auch als Fachunteroffizier/in im Sanitärsdienst tätig werden. Im Rahmen dieser Qualifikation versorgst du die Soldaten und Soldatinnen (zahn-)medizinisch - egal, ob im Feldlazarett oder in den Behandlungsräumen der Kaserne.

Blasmusik ist genau dein Ding? Dann mach doch noch zusätzlich eine Ausbildung zum/zur Fachunteroffizier/in im Militärsmusikdienst. Du gehörst dann zum Spielmannszug des Musikkorps. Neben der Spielmannspfeife oder der Spielmannstrommel beherrscht du außerdem das traditionelle Zeremoniell sowie den protokollarischen Ehrendienst. Beim Großen Zapfenstreich bist du also vorne mit dabei!

Deine Ausbildung in Theorie und Praxis

Fachunteroffizier/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Fachunteroffizier/in im Allgemeinen Dienst dauert ein Jahr und findet sowohl an Truppenschulen als auch in der Truppe selber statt. Entscheidest du dich für diese Ausbildung, musst du dich für neun Jahre bei der Bundeswehr verpflichten. Besitzt du bisher keinen zivilen Berufsabschluss, musst du zusätzlich noch eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf absolvieren.

Deine Ausbildung bereitet dich umfassend auf deine militärischen Tätigkeiten vor. Das Erlernen der Theorie und die Umsetzung der Inhalte in die Praxis wechseln sich ab. Du lernst zum Beispiel, wie du dich in gefährlichen Situationen effektiv selbst verteidigen kannst. Auch wie du gefährdete Gebiete schnell sicherst und Zivilisten in Schutz bringst, wird eingeübt. Sehr wichtig ist es auch, dass du fit bist und die körperlichen Voraussetzungen erfüllst, um in Krisensituationen schnell und effizient handeln zu können. Deshalb steht auch Sport auf deinem Stundenplan.

Entscheidend ist natürlich auch der korrekte Umgang mit den vielen verschiedenen, hoch technisierten Waffen. Doch nicht nur der Einsatz der Maschinen, sondern auch die rechtlichen Grundlagen spielen eine Rolle. Du musst genau wissen, in welchen Situationen die Waffe eingesetzt werden darf. Deshalb erfährst du alles zum Thema Wehrrecht.

Am Ende der Ausbildung absolvierst du eine Fachunteroffizierprüfung, die aus einem allgemeinmilitärischen sowie aus einem militärfachlichen Teil besteht. Erfüllst du bestimmte Voraussetzungen, kannst du deine Karriere bei der Bundeswehr nach deiner Ausbildung fortsetzen und Feldwebel oder Offizier im allgemeinen Fachdienst werden.

Dein Arbeitsumfeld: Einsatz in Uniform

Fachunteroffizierin Bilder

Genau so vielfältig wie die Aufgabenbereiche, in denen du als Fachunteroffizier/in eingesetzt wirst, sind die möglichen Arbeitsorte: Ob Küche oder Büro, alles ist möglich. Natürlich hast du bei deiner Arbeit bei der Bundeswehr Umgang mit militärischen Waffensystemen, schweren Fahrzeugen und technischen Geräten. Auf der anderen Seite bedienst du aber auch Computer oder andere zivile Arbeitsgeräte.

Es ist typisch für den Beruf, dass du eine Uniform trägst. Außerdem gehört auch spezielle Schutzkleidung wie Gefechtshelm oder ABC-Maske zu deiner Ausrüstung. Je nachdem, wo genau dein Aufgabenbereich liegt, arbeitest du im Freien oder im Büro. Einsätze in der Nacht oder längere Aufenthalte im Ausland in Kombination mit häufigen Ortswechseln gehören zum Beruf dazu.

Gehalt

Dein Ausbildungsgehalt

Leider gibt es zu dieser Ausbildung keine durchschnittlichen Gehaltsangaben. Die Vergütung variiert hier von Betrieb zu Betrieb. Außerdem können äußere Faktoren, wie zum Beispiel die Unternehmensgröße, der Standort – ländlich oder städtisch, West- oder Ost-Deutschland – sowie die Branchenzugehörigkeit Einfluss auf deine Ausbildungsvergütung haben. Hier erkundigst du dich am besten direkt bei deinem Ausbildungsbetrieb.

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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Wann wurde die Bundeswehr gegründet?

  • 1945
  • 1955
  • 1972

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