Wirtschaft, Verwaltung

Justizfachangestellte/r

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Ausbildung Justizfachangestellte/r
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Justizfachangestellte/r Gehalt
  • Gehalt: 919 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Wenn Gerichtsprozesse laufen, wärst du am liebsten mittendrin statt nur dabei? Schlummert in dir ein Organisationstalent, das gerne Verantwortung übernimmt und offen für Abwechslung ist? Dann bist du der/die ideale Kandidat/in für eine Ausbildung zum/zur Justizfachangestellten!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen sehr guten Realschulabschluss oder Abitur

  • Gute Noten in Deutsch und Mathe

  • Interesse an Wirtschaft und Recht

  • Organisationstalent

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gewissenhaft arbeitest

  • Teamgeist und soziale Kompetenz mitbringst

  • Verantwortungsbewusst bist

  • Diskret bist

Ausbildung zum/zur Justizfachangestellten: Recht und Ordnung in der Verwaltung

Deine Aufgaben: Verwalten, beraten, protokollieren

Berufsbild Justizfachangestellter

In der Ausbildung zum/zur Justizfachangestellten dreht sich alles um Büro- und Organisationstätigkeiten. Aber du bist nicht in irgendeinem Büro tätig, sondern bei Gerichten und Staatsanwaltschaften. Denn neben Richtern, Anwälten und Rechtspflegern braucht es gewissenhafte Menschen, die in der Verwaltung für Recht und Ordnung sorgen. Du jonglierst mit Akten, behältst den Überblick über Zahlen und Fristen und erledigst Schreibarbeiten in Windeseile. Ob Zwangsvollstreckung, Scheidungsangelegenheiten oder Zivilprozess – du sorgst in den unterschiedlichsten Fällen für einen reibungslosen Ablauf.

Keine Sorge, in diesem Ausbildungsberuf versinkst du nicht unter Papierbergen. Deine Aufgaben sind so unterschiedlich, wie die Menschen, mit denen du tagtäglich zu tun hast. Morgens besprichst du mit einem Richter die Unterlagen zu einem Rechtsfall, die du zuvor für ihn aus dem Archiv geholt hast. Danach verfasst du am Computer Anklageschriften und Vorladungen, die du an Zeugen oder Angeklagte zustellen lässt. Trifft die Post ein, sortierst du die Dokumente und leitest sie an die zuständigen Kollegen weiter. Wenn du Zahlungsfristen und Gerichtskosten berechnest, hältst du dich treu an geltende Gesetze und Vorschriften, die du aus dem Effeff kennst.

Du bist aber nicht nur hinter den Kulissen aktiv, sondern auch im Gerichtssaal. Hier führst du Protokoll bei den Verhandlungen, damit das Gericht Zeugenaussagen und Plädoyers schwarz auf weiß vorliegen hat. An der Gerichtskasse überwachst du den Eingang von Geldstrafen. Bist du im Servicebereich eingeteilt, stehst du Bürgern Frage und Antwort, nimmst Anträge entgegen, beglaubigst Dokumente oder verwahrst Testamente für sie. Außerdem bist du Ansprechpartner/in für alle, die ein Grundstück kaufen, eine Firma gründen oder eine Erfindung schützen lassen wollen. Denn für sie nimmst du Eintragungen in Grundbücher, Handels- oder Patentregister vor.

Theorie und Praxis: Dein Einstieg in den öffentlichen Dienst

Justizfachangestellte/r Gehalt

Die duale Ausbildung zum/zur Justizfachangestellten hat eine Dauer von drei Jahren – wobei die Möglichkeit besteht, die Ausbildung zu verkürzen – und findet im öffentlichen Dienst statt. Das heißt, dein Ausbildungsbetrieb kann ein Verwaltungs-, Zivil- oder Strafgericht oder eine Staatsanwaltschaft sein. Dort lernst du den Arbeitsalltag in allen Bereichen kennen und übernimmst unter Anleitung eigene Aufgaben. An bestimmten Wochentagen oder in Blockform besuchst du außerdem den Unterricht in einer Berufsschule.

Zu Beginn lernst du natürlich das Rüstzeug für diesen Beruf – die Grundlagen unseres Rechtssystems. Was ist der Unterschied zwischen Strafverfahren und Zivilverfahren? Welche familienrechtlichen Angelegenheiten gibt es? Anhand von echten Fällen und Beispielen lernst du ganz praktisch, wie sie bearbeitet werden und welche Gesetze und Vorschriften für deine Tätigkeit zählen. Daneben steht vor allem Bürokommunikation und Textverarbeitung auf dem Lehrplan. Du lernst zum Beispiel so schnell zu tippen, dass im Gerichtssaal keine Aussage verloren geht. Schließlich hilfst du auch mit bei Angelegenheiten rund um Erbschaft, Betreuung, Insolvenz und Entschädigung.

In der Abschlussprüfung zeigst du, was du drauf hast! Im praktischen Teil wirst du in Textverarbeitung und fallbezogener Rechtsanwendung geprüft. Im schriftlichen geht es um gerichtliche Verfahrensabläufe, Büroorganisation sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Nach ein paar Jahren Berufserfahrungen sehen deine Perspektiven super aus. Denn du kannst dich als Betriebswirt/in für Recht weiterbilden oder sogar Jura studieren, wenn du Abitur hast.

Dein Arbeitsumfeld: Zahlen, Daten, Menschen

Justizfachangestellte Bilder

Ob im Büro, in Gerichtssälen oder im Servicebereich – egal, in welchem Einsatzort du tätig bist, der Computer ist dein wichtigstes Werkzeug. Damit erledigst du Schreibarbeiten, füllst Formulare aus oder überwachst Termine und Fristen. Aber du kommunizierst nicht nur mit deinem Bildschirm, sondern stehst auch ständig im Kontakt mit Menschen. Du bekommst Aufträge und Aufgaben von Staatsanwälten mitgeteilt oder besprichst Protokolle mit Richtern. Bringst du Teamgeist mit und hast Spaß am Umgang mit Bürgern, die mit Fragen oder Anträgen zu dir kommen, hast du die besten Voraussetzungen.

Wichtig ist, dass du dich immer an die Vorschriften und Gesetze hältst. Dir ist sicherlich bewusst, dass du eine große Verantwortung trägst. Schließlich können Fehler bei Fristen und Terminen negative Konsequenzen für alle Beteiligten haben. Außerdem darfst du die personenbezogenen Informationen, mit denen du tagtäglich zu tun hast, natürlich nicht ausplaudern. Aber wenn du gewissenhaft arbeitest und verantwortungsbewusst bist, wird dir das nicht schwerfallen!

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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