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Fahrradmonteur/in

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Ausbildung Fahrradmonteur/in
Berufsbild Fahrradmonteur
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Fahrradmonteur/in Gehalt
  • Gehalt: 528 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du weißt nicht so genau, wo es beruflich hingehen soll, aber mit deinem Bike bahnst du dir immer deinen Weg? Dann kombiniere das doch einfach und erfahre hier, wie du dein Hobby zum Beruf in der Ausbildung zum/zur Fahrradmonteur/in machen kannst!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Hauptschulabschluss oder einen vergleichbaren Schulabschluss

  • Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick

  • Zahlenverständnis für die Aufstellung von Kostenvoranschlägen

  • Kaufmännisches und organisatorisches Interesse

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sorgfältig und geschickt arbeitest sowie dich gut koordinieren kannst

  • Verantwortungsgefühl mitbringst

  • Kommunikativ bist und in der Kundenberatung überzeugend auftrittst

  • Körperlich belastbar bist

Ausbildung zum/zur Fahrradmonteur/in: Räder in Bewegung setzen

"Keep it rolling“: Als Fahrradmonteur/in Zweiräder reparieren, pimpen und reibungslos rollen lassen

Berufsbild Fahrradmonteur

„Fahrradfahren verlernt man nicht“ – ob das stimmt, musstest du nie unter Beweis stellen, da du dich seit jeher auf zwei Rädern fortbewegt hast. Als kleiner Stöpsel bist du mit Stützrädern die Straße rauf und runter gefahren, als Kind hast du jedem Fahrradausflug entgegengefiebert und auch jetzt bist du mit deinen Freunden am liebsten auf dem Bike unterwegs oder rockst wann immer es geht die Berge beim Downhill. Wenn du dazu noch echte Schrauberqualitäten mitbringst, kannst du bei der Ausbildung zum/zur Fahrradmonteur/in mit deinem Hobby Geld verdienen!

Deine Tätigkeiten während der Ausbildung sind überwiegend praktisch: Zum einen identifizierst du Mängel, reparierst diese und sorgst dafür, dass das Fahrrad rundum verkehrssicher ist. Außerdem baust du selber Fahrräder nach Kundenwünschen zusammen, sei es in Hinblick auf eine spezielle optische Verkleidung oder mit funktionellen Sonderausstattungen. Damit die Sicherheit jederzeit gewährleistet ist, kümmerst du dich außerdem um die Wartung von Fahrrädern, überprüfst die Funktionalität und reinigst einzelne Teile.

Zum kaufmännischen und organisatorischen Teil der Ausbildung zum/zur Fahrradmonteur/in gehört es, Kunden beim Kauf oder beim Umbau von Fahrrädern und Zubehör zu beraten, Tipps zur optimalen Behandlung eines Fahrrads zu geben, bestimmte Services anzubieten und die Präsentation der Waren ansprechend zu gestalten. Auch gesundheitlich berätst du die Kunden bei Fragen wie: Was sind die optimale Lenker- und Sattelhöhe? Können Rückenschmerzen entstehen? Und welcher Gang ist für die Gelenke bei starker Steigung am besten? Kurzum: Du bist in der Ausbildung zum/zur Fahrradmonteur/in Experte für alle Fragen, die rund um Fahrräder auftauchen!

Rasant nach vorn: Gas geben in Theorie und Praxis

Fahrradmonteur/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Fahrradmonteur/in dauert zwei Jahre. Wer noch eins draufsetzen möchte, der kann noch eine Ausbildung zum/zur Zweiradmechatroniker/in anschließen und sich danach auch um schwere Maschinen kümmern. Je nachdem, ob du in einem kleinen Betrieb oder in der Industrie arbeitest, ist Schichtarbeit oder Wochenendarbeit möglich; auch saisonal können die Arbeitszeiten schwanken.

In der Ausbildung zum/zur Fahrradmonteur/in lernst du alle relevanten technischen Inhalte in Theorie und Praxis – sei es, welche Werkzeuge du für was am besten benutzt oder wie Funktionen am Fahrrad am besten überprüft werden. Darüber hinaus wird dir vermittelt, wie Kostenvoranschläge erstellt werden, was bei der Kommunikation mit Kunden zu beachten ist und was es in Sachen Umweltschutz, Rechte und Pflichten zu beachten gibt. Neben den Lerninhalten in deinem Betrieb wird die Ausbildung zum Fahrradmonteur durch Theorie an der Berufsschule ergänzt. Hier wird dir an ein oder zwei Tagen jede Woche oder am Block weiteres berufsspezifisches sowie allgemeines Wissen vermittelt. Am Ende der Ausbildung zum/zur Fahrradmonteur/in legst du eine Gesellenprüfung ab, die aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil besteht. Außerdem findet in der Mitte eine Zwischenprüfung statt.

Dein Arbeitsumfeld: Locker in der Werkstatt, kompetent beim Kunden

Fahrradmonteurin Bilder

Angst, dich schmutzig zu machen? Das solltest du als Fahrradmonteur/in nicht haben – denn in der Werkstatt kann es schon einmal ölig zugehen. Dort bist du zu einem Teil tätig, zum anderen in Verkaufsräumen im Gespräch mit Kunden. Die Ausbildung zum/zur Fahrradmonteur/in kannst du bei Kleinbetrieben machen oder in der Industrie, je nachdem, welche Arbeitsatmosphäre – familiär oder eher geschäftig mit vielen Mitarbeitern in einer großen Halle – dir besser gefällt. Keine Lust auf eine steife Arbeitsatmosphäre? Insgesamt geht es in einem typischen Betrieb und einer Werkstatt eher locker zu, es wird geduzt und auch mal Blödsinn gemacht. Und im Austausch mit Kollegen können sich viele Insidertipps rund ums Biken ergeben – ganz zu schweigen von den Ersatzteilen, die du im Idealfall über den Laden günstiger bestellen kannst.

Dein Outfit? Je nach Aufgabe trägst du den guten alten Blaumann oder spezielle Schutzkleidung, zum Beispiel mit Brille oder Handschuhen. Außerhalb der Werkstatt tun es Jeans und T-Shirt. Hier ist das Umfeld vor allem von der Kommunikation mit den Kunden geprägt: Sei es der Downhill-Crack, der das Beste vom Besten will, das Kind, das sein erstes Fahrrad bekommt, oder der Anzugsträger, der komfortabel zur Arbeit fahren möchte: Der Kunde muss jederzeit optimal beraten werden.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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