Kunst, Kultur, Gestaltung

Metallbauer/in

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Ausbildung Metallbauer/in
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Metallbauer/in Gehalt
  • Gehalt: 602 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Früher hießen sie Schmiede oder Schlosser, heute wird dieser traditionsreiche Handwerksberuf unter dem Begriff Metallbauer/in zusammengefasst. Vom Fenster über Geländer und Tore bis hin zu ganzen Fahrzeugkarosserien – entscheidest du dich für eines der ältesten Handwerke, lernst du in der Ausbildung zum/zur Metallbauer/in, Metallkonstruktionen aller Art anzufertigen.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Überwiegend mindestens einen Hauptschulabschluss

  • Gute Noten in Werken/Technik

  • Handwerkliches Geschick

  • Spaß an der Arbeit mit Metall

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast

  • Schwindelfrei und körperlich fit bist

  • Teamfähig und flexibel bist

  • Zeichnerisches Talent hast

Ausbildung zum/zur Metallbauer/in: Von der technischen Zeichnung zur maßgenauen Konstruktion

Deine Aufgaben: Messen, schweißen, montieren

Berufsbild Metallbauer

Ob Stahl, Aluminium, Kupfer oder Zink – in der Ausbildung zum/zur Metallbauer/in erschaffst du mithilfe von Maschinen und per Hand große und kleine Konstruktionen aus verschiedensten Metallen. Vom Erstellen der Skizze bis zur Montage vor Ort – du übernimmst alle Arbeitsschritte selbst. Was genau du herstellst, hängst davon ab, welche Fachrichtung du wählst. Denn je nach Ausbildungsbetrieb kannst du dich auf Konstruktionstechnik, Metallgestaltung oder Nutzfahrzeugbau spezialisieren.

Entscheidest du dich für eine Ausbildung im Fachbereich Konstruktionstechnik, wirst du mit der Herstellung von Überdachungen, Toren, Geländern, Schließ- und Sicherheitsanlagen oder ganzen Hallen vertraut gemacht. Aber wie entsteht zum Beispiel ein Geländer? Bevor du loslegst, nimmst du vor Ort Maß und erstellst eine Skizze. In der Werkstatt schneidest und fräst du dir mit Scheren und Sägen die ausgewählten Rohre zurecht – natürlich nicht nach Augenmaß, sondern millimetergenau! Mit Hitze biegst oder presst du die Rohlinge in Form. Hast du die Einzelteile mit dem Winkelmesser korrekt ausgerichtet, verschweißt du sie. Zu guter Letzt geht es ans Verzinken und Beschichten der Konstruktion. Jetzt fehlt nur noch die Montage vor Ort, wo du das Geländer sicher im Boden oder am Balkon verankerst.

In der Fachrichtung Metallgestaltung kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Ob Verzierungen für Gitter und Tore, dekorative Türklinken oder historische Waffen und Rüstungen – du fertigst alles individuell und auf Kundenwunsch an. Wie in alten Zeiten lässt du Metallstangen in Schmiedeöfen glühen und bringst sie mit dem Hammer in die richtige Form.

Hast du größere Dimensionen und PS-starke Konstruktionen im Kopf, ist die Fachrichtung Nutzfahrzeugbau vielleicht das Richtige für dich. Dein Metier sind Fahrzeugrahmen, Karosserien und Fahrwerke für Mähdrescher oder Lieferwagen, die du auch mit ABS-Systemen oder Kühlanlagen ausstattet.

Theorie und Praxis: Dein Einstieg ins Traditionshandwerk

Metallbauer/in Gehalt

Bei der Ausbildung zum/zur Metallbauer/in handelt es sich um eine duale Ausbildung im Handwerk mit einer Dauer von 3,5 Jahre. In dieser Ausbildungszeit lernst du den Arbeitsalltag in einem Betrieb kennen und packst unter Anleitung schon voll mit an. Die Grundlagen erwirbst du in der Berufsschule, die du an bestimmten Wochentagen oder alle paar Wochen in Blockform besuchst.

Im ersten Ausbildungsjahr lernst du, wie man einzelne Bauteile mit Handwerkzeugen oder Maschinen herstellt und sie zu Baugruppen zusammen heftet oder schweißt. Du kannst schon bald technische Zeichnungen lesen und bist mit den verschiedenen Metallen vertraut. Im zweiten Lehrjahr steht das manuelle und maschinelle Umformen von Blechen und Profilen auf dem Programm, aber auch Elektrotechnik sowie Transport und Montage. Im dritten Ausbildungsjahr spezialisierst du dich auf eines der drei Fachgebiete und lernst, worauf es bei Konstruktionstechnik, Metallgestaltung oder Nutzfahrzeugbau ankommt.

Hast du die praktische und schriftliche Gesellenprüfung bestanden, das Ausbildungszeugnis und ein paar Jahre Berufserfahrungen gesammelt, hast du dich Möglichkeit, die Prüfung als Metallbauermeister/in abzulegen oder die Technikerschule zu besuchen. Mit dem Meisterbrief in der Tasche kannst du dich auch selbständig machen.

Dein Arbeitsumfeld: Maßarbeit drinnen und draußen

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Bist du flexibel, teamfähig und packst gerne mit an? Dann hast du die richtigen Voraussetzungen für einen Beruf im Bereich Kunst, Kultur und Gestaltung! Deine Aufgaben und Einsatzorte wechseln sich jeden Tag ab: Heute steuerst du in der Werkhalle komplexe Maschinen per Computer, morgen montierst du auf der Baustelle eine fertige Dachkonstruktion. Drinnen kann es laut und staubig werden. Beim Schweißen entstehen Rauchgase und am Schmiedeofen wird es kuschelig warm. Draußen balancierst du bei Wind und Wetter auf Gerüsten oder hebst mit deinen Kollegen schwere Metallteile. Das Fitnessstudio kannst du dir dafür sparen. Natürlich trägst du Schutzkleidung, aber Vorsicht ist trotzdem geboten.

Metallbau ist Maßarbeit. Damit Tore und Fenster richtig schließen und Fahrzeuge fahren, sind Genauigkeit und Sorgfalt gefragt. Technische Zeichnungen fertigst du mit räumlichem Vorstellungsvermögen problemlos an. Im Bereich Metallgestaltung brauchst du immer neue, kreative Ideen und eine zeichnerische Begabung. Die Arbeitszeiten sind auch ganz unterschiedlich – zum Teil ist Schichtarbeit üblich, das heißt, du bist du schon ganz früh oder bis spät im Einsatz. Sind die Montagebaustellen weiter entfernt, bist du auch mal längere Zeit von zu Hause entfernt.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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