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Zweiradmechatroniker/in

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Ausbildung Zweiradmechatroniker/in
Berufsbild Zweiradmechatroniker
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Zweiradmechatroniker/in Gehalt
  • Gehalt: 587 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Der Sound einer Harley ist die schönste Musik in deinen Ohren? Oder fühlst du dich auf dem Fahrrad am wohlsten, wenn es steil bergauf geht? Erfahre hier, wie du mit einer Ausbildung zum/zur Zweiradmechatroniker/in deine Leidenschaft zum Beruf machst!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Hauptschulabschluss

  • Technisches Verständnis

  • Handwerkliches Geschick

  • Zahlenverständnis, zum Beispiel für Kostenvoranschläge und Messungen

  • Ein gutes mündliches Ausdrucksvermögen

  • Englischkenntnisse für Montageanleitungen

  • Die Fähigkeit, analytisch zu arbeiten und komplexe Sachverhalte zu durchschauen

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Lösungsorientiert arbeitest

  • Gerne tüftelst

  • Kein Problem mit Lärm und Schmutz hast

  • Konzentriert und verantwortungsbewusst arbeitest

  • Kommunikativ bist

  • Körperlich fit bist

  • Sorgfältig und geschickt bist im Umgang mit deinen Händen

Ausbildung zum/zur Zweiradmechatroniker/in: Schwere Maschinen und Fahrräder in Bewegung bringen

Deine Aufgaben: Tüfteln, beraten, Gas geben

Berufsbild Zweiradmechatroniker

Wozu braucht man vier Räder, wenn man doch auf zwei geschmeidig durch die City cruisen oder Berge bezwingen kann? Wenn du und dein Fahrrad seit deiner Kindheit unzertrennlich sind, schwere Maschinen dich magisch anziehen und du dazu noch gerne tüftelst, kannst du bei deiner Ausbildung zum/zur Zweiradmechatroniker/in deine Schrauber-Skills und dein technisches Talent unter Beweis stellen.

Eine Harley braucht einen neuen Auspuff? Eine Kundin sucht Beratung bei der richtigen Sattel-Einstellung sowie den passenden Reifen? Oder ein Student will seiner Freundin eine Retro-Vespa schenken, die leider so gar nicht mehr fährt? Du bist der Mann – oder die Frau – fürs Grobe und Feine, für die Reparatur und die Wartung, für das Aufrüsten. Auch wenn eine Biker-Clique sich aufmacht, die Panamericana herunterzufahren und dafür ihre Maschinen noch möglichst protzig pimpen will, bist du gefragt. Bei deiner Ausbildung zum/zur Zweiradmechatroniker/in bist du nicht nur dafür verantwortlich, dass die Räder rollen, sondern auch dafür, dass die Wünsche des Kunden umgesetzt werden. Es ist also wichtig, auf Menschen eingehen zu können und sie optimal zu beraten – sei es in Sachen Sicherheit, Style, Gesundheit oder bei einer Kaufentscheidung.

Ein großer Teil der Ausbildung zum/zur Zweiradmechatroniker/in besteht darin, Fehler zu diagnostizieren. Du bist also ideal für den Job, wenn du aufmerksam und konzentriert arbeitest und für jedes technische Problem eine Lösung findest. Dich interessieren die schweren Maschinen, aber mit Fahrrädern kannst du nicht so viel anfangen? Dementsprechend kannst du während deiner Ausbildung einen Schwerpunkt legen.

Technisches Wissen trifft körperliche Arbeit

Zweiradmechatroniker/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Zweiradmechatroniker/in dauert dreieinhalb Jahre. Wenn du schon eine Ausbildung zum/zur Fahrradmonteur/in gemacht hast, kannst du diese anrechnen lassen und die Zeit verkürzt sich dementsprechend. Während der Ausbildung zum/zur Zweiradmechatroniker/in lernst du die Tätigkeiten in deinem Ausbildungsbetrieb – das heißt in der Werkstatt, in Produktionshallen und in Verkaufsräumen – von Grund auf kennen und bekommst dabei auch theoretisches Wissen vermittelt. Du arbeitest werktags; je nach Ausbildungsbetrieb ist auch mit Bereitschaftsdienst am Wochenende zu rechnen.

Außerdem besuchst du ein bis zwei Tage die Woche oder im Block die Berufsschule, wo Themen wie die Wartung von Fahrzeugen, aber auch allgemeinbildende Fächer unterrichtet werden. Wer sich auf Fahrradtechnik spezialisieren möchte, der kann dies in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres tun. Am Ende dieses zweiten Ausbildungsjahres legst du den ersten Teil der Gesellenprüfung ab. Der zweite Teil folgt am Ende der Ausbildung und beinhaltet neben einem theoretischen Teil eine praktische Aufgabe in den Bereichen Kundenauftrag, Beratung und Verkauf – hier siehst du, welche wichtige Rolle der Kontakt zu den Kunden spielt.

Außerdem zu beachten: Als Zweiradmechatroniker/in ist körperliche Arbeit gefragt, das heißt, das technische Theoriewissen nützt nichts, wenn es nicht am Fahrrad oder am Motorrad in die Praxis umgesetzt werden kann. Anpacken heißt die Devise – und Geduld sowie Spaß am Tüfteln, wenn du nicht auf den ersten Blick weißt, warum der Motor nicht mehr anspringt.

Nach deiner Ausbildung zum/zur Zweiradmechatroniker/in stehen dir auf der Karriereleiter viele Türen offen: Als Meister übernimmst du selber Verantwortung für Mitarbeiter und bildest aus; außerdem kannst du dich als Techniker oder Betriebswirt weiterentwickeln. Dir stehen also nicht nur spannende neue Aufgaben bevor, sondern auch dein Gehalt klettert je nach Weiterbildung nach oben. Wenn es dich in die große weite Welt zieht, besteht außerdem die Möglichkeit, Teile deiner Ausbildung zum/zur Zweiradmechatroniker/in im Ausland – zum Beispiel in England oder Spanien – zu absolvieren.

Heulende Maschinen, Motoröl und Kundenkontakt: Nichts für „Zimperliesen“

Zweiradmechatronikerin Bilder

Deine Ausbildung zum/zur Zweiradmechatroniker/in kannst du im Handwerk oder in der Industrie machen. Je nachdem, ob du lieber im kleinen Betrieb um die Ecke arbeitest oder in einer großen Produktionshalle, ist die Arbeitsatmosphäre also familiär und etwas ruhiger oder eher professionell-geschäftig.

In der Werkstatt oder an großen Maschinen kann es schmutzig zugehen – das weiße Hemd und die glänzenden Schuhe kannst du getrost im Schrank lassen, stattdessen schmeißt du dich in den Blaumann und trägst Schutzkleidung wie Handschuhe, Sicherheitsschuhe oder einen Schutzhelm und eine Schutzbrille, je nachdem, an welchen Maschinen du arbeitest und was die Situation erfordert. In der Regel bedienst du Maschinen, die nicht gerade leise sind. Dazu kommt der Lärm deiner Kollegen – es hilft somit, wenn du dich auch mit viel Ablenkung um dich herum konzentrieren kannst.

Neben der Werkstatt oder der Produktionshalle ist, je nach Ausbildungsbetrieb, der Verkaufsraum Teil deines Arbeitsplatzes, sodass es wichtig ist, dass du neben Maschinenlärm auch menschliche Stimmen magst und gerne kommunizierst, berätst und Kundenwünsche erfüllst.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

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Was gehört in jedem Fall zur TÜV-Prüfung?

  • Bremsen gründlich checken
  • Weichheit des Sattels überprüfen
  • Lautstärke des Radios ausprobieren

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