Fischwirt/in.

Ausbildungsgehalt:
744 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Fischwirt/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fischwirt/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €744 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €674
  • 2. Lehrjahr: €739
  • 3. Lehrjahr: €820
2.

Wie lange dauert die Fischwirt/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fischwirt/in?

  • In einer Ausbildung als Fischwirt/in gehört es zu deinen wesentlichen Aufgaben, Fische professionell zu fangen, zu züchten und so zu verarbeiten, dass sie verkauft werden können. Um das ökologische Gleichgewicht zu erhalten, bist du außerdem für die Gewässerpflege verantwortlich.
  • Für deine Ausbildung kommen vor allem Fischereibetriebe in Frage. Aber egal, ob auf hoher See oder in der Binnenschifffahrt: In deiner Lehrzeit wirst du vor allem draußen unterwegs sein.
  • Die Ausbildung zum Fischwirt/in zählt zu den Berufsfeldern Landwirtschaft, Natur und Umfeld.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fischwirt/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften, Technik/Werken und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Fischwirt/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Spaß an der Arbeit draußen oder auf See
  • Fähigkeit zu Teamwork

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Technik/Werken
  • Mathe

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In der Ausbildung als Fischwirt/in lernst du, professionell Fische zu fangen, zu züchten und für den Verkauf zu verarbeiten. Je nachdem, ob du lieber auf dem Meer, auf Seen und Flüssen oder in Zuchtanlagen arbeiten möchtest, kannst du dich für einen von zwei Schwerpunkten entscheiden.

Im Schwerpunkt Aquakultur und Binnenfischerei wirst du zum Experten für Süßwasserfische ausgebildet – von A wie Aal bis Z wie Zander. Mit dem Boot bist du auf Talsperren, Baggerseen oder Flüssen unterwegs, wirfst Netze aus und holst sie ein oder fischst mit Angeln. Du ziehst die Fische an Bord und sortierst sie per Hand. Wieder an Land zerlegst du die Tiere in Fischschlachträumen, filetierst oder räucherst sie auch, um sie später auf dem Markt oder im Laden zu verkaufen.

Aber damit das ökologische Gleichgewicht und der Fischbestand geschützt werden, pflegst du die Gewässer auch und setzt bei Bedarf künstlich gezogene Jungfische ein. Diese züchtest du in künstlichen Teichanlagen oder Becken auf und kümmerst dich um ihr Wohl. Dazu gehört nicht nur regelmäßiges Füttern, sondern auch die chemische Wasseraufbereitung, Kontrolle der Temperatur und pH-Werte sowie das Pflegen der Teiche und die Reinigung der Behälter.

An der Nord- oder Ostsee kannst du den Schwerpunkt Kleine Hochsee- und Küstenfischerei wählen. Mehrere Tage am Stück ist der Fischkutter für dich und deine Crew wie ein zweites Zuhause. Auf hoher See und ausgestattet mit Treib- oder Schleppnetzen fangt ihr Salzwasserfische wie Seezunge und Dorsch, aber auch Muscheln oder Krabben. An Bord nehmt ihr die Fische aus und lagert sie in Kisten bis ihr sie im Hafen verkauft. Auch die Reinigung des Bootes und das Reparieren der Netze gehört zu deinen Aufgaben.

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Inhalte der Ausbildung.

Die duale Ausbildung als Fischwirt/in dauert drei Jahre und gehört zum Ausbildungsbereich Landwirtschaft. Das praktische Know-how lernst du in einem Fischereibetrieb, der auf einen der zwei Schwerpunkte spezialisiert ist. In regelmäßigen Abständen besuchst du außerdem den Unterricht in einer Berufsschule.

Während der Ausbildung steht Biologie, Ökologie und Umweltschutz auf dem Programm: Wie unterscheiden sich die Gewässerarten voneinander? Welchen Einfluss haben Klima und andere Umwelteinflüsse? Wie sieht der Körperbau von Fischen aus und wie pflanzen sie sich fort? Je nach Schwerpunkt fährst du schon bald mit aufs Wasser und lernst das Einmaleins des Fischfangs oder hilfst mit bei der Versorgung von Zuchtfischen. Du übst den Umgang mit den verschiedenen technischen Anlagen, Netzen und Geräten. Auch wie man Fische weiterverarbeitet und verkauft ist ein wichtiger Teil der Ausbildung. Nebenbei kannst du auch schon einen Bootsführerschein machen.

Mit dem Ausbildungszeugnis in der Tasche und ein paar Jahren Berufserfahrung, kannst du die Prüfung als Fischwirtschaftsmeister/in ablegen. Du kannst dich auch als Fischer/in oder mit einem eigenen Fischhandelsbetrieb selbständig machen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Nicht alle sind für die Arbeit auf dem Wasser gemacht. Natürlich solltest du für deine Ausbildung als Fischwirt/in schwimmen können und bei Wellengang nicht seekrank werden. Je nach Schwerpunkt bist du fast ganzjährig an der frischen Luft und bei Wind und Wetter im Einsatz. Vor allem auf offener See sind Stürme und Regen keine Seltenheit. Aber keine Sorge, du bist mit wetterfester Kleidung ausgestattet. An Bord eines Hochseekutters ist außerdem Teamwork gefragt, denn die Arbeit auf engstem Raum ist nicht immer leicht.

In der Fischerei hat Morgenstund Gold im Mund – bei Sonnenaufgang bist du schon auf den Beinen. Aber da das Wetter nicht immer mitspielt, sind deine Arbeitszeiten als Fischwirt/in oft unregelmäßig. So hast du im Sommer mehr zu tun als im Winter. Und Fische wollen auch an Wochenenden gefüttert werden. Dein wichtigstes Werkzeug sind deine Hände – damit holst du volle Netze ein, reinigst Wasserbehälter oder nimmst Fische aus. Du brauchst also schon etwas Kraft und der Umgang mit lebenden und toten Fischen sollte dir nichts ausmachen.

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