Landwirt/in.

Ausbildungsgehalt:
709 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Landwirt/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Landwirt/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €709 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €655
  • 2. Lehrjahr: €709
  • 3. Lehrjahr: €765
2.

Wie lange dauert die Landwirt/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Landwirt/in?

Von der Pflanzen- bis zur Tierproduktion: Als Landwirt/in bist du dafür verantwortlich, die Felder zu bestellen und Nutztiere zu versorgen. Ihre Züchtung zählt dabei genauso zu deinen Aufgabenfeldern wie die Haltung und Pflege. Dabei leistest du nicht nur Handarbeit, sondern kannst verschiedene landwirtschaftliche Geräte wie Mähdrescher und Melkmaschinen bedienen.

Während deiner Ausbildung zum/zur Landwirt/in wirst du von einem landwirtschaftlichen Betrieb beschäftigt. Die meiste Zeit arbeitest du draußen auf den Feldern, aber auch bei den Tieren im Stall wirst du regelmäßig gebraucht. Je nach Betrieb kann es sein, dass du im Hofladen oder beim Verkauf auf dem Markt mithilfst. Hin und wieder sitzt du zur Buchführung und Dokumentation auch im Büro.

Die Ausbildung zählt zu den Berufsfeldern Landwirtschaft, Natur und Umwelt.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Landwirt/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften, Technik/Werken und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Landwirt/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Mindestens einen Hauptschul- oder Realschulabschluss

  • Technisches Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Technik/Werken
  • Mathe

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

60 Kilogramm Fleisch, 214 Eier und 246 Äpfel isst der Deutsche durchschnittlich in einem Jahr. Das sind ganz schön hohe Zahlen. Die Landwirtschaft zählt nicht umsonst – zusammen mit der Forstwirtschaft und Fischerei – zum wirtschaftlichen Primärsektor. Ob Fleisch, Milch oder Gemüse: Landwirte erzeugen die land- und tierwirtschaftlichen Produkte, die täglich auf deinem Teller landen.

Kleiner, mittelständiger oder Großbetrieb? Konventionell oder Bio? Egal, in welchem Betrieb du deine Ausbildung zum/zur Landwirt/in machst, ein gemeinsames Ziel haben alle: eine ertragreiche Agrarproduktion. In der Landwirtschaft gibt es die beiden Betriebszweige Tier- und Pflanzenproduktion. Getreide, Ölfrüchte, Zuckerrüben oder Kartoffeln zählen beispielsweise zur Pflanzenproduktion. Milchviehhaltung, Rinderzucht, Legehennenhaltung oder Geflügelmast zur Tierproduktion.

In deiner Ausbildung zum/zur Landwirt/in lernst du, richtig mit anzupacken – ob du nun frühmorgens die Hennen im Stall fütterst, den Boden für die neue Saat bearbeitest oder bei den Kühen nach dem Rechten siehst. Du wirst mit modernsten Maschinen die Felder bestellen und diese auch in der Zucht einsetzten. Viele Landwirte setzen sich für erneuerbare Energien ein. Mit Biogas und Rapsöl kann Strom erzeugt werden. Demnach ist nicht nur der Salat frisch und „grün”.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du verbringst Zeit in deinem Ausbildungsbetrieb sowie in der Berufsschule. Die Ausbildungsdauer kann unter gewissen Umständen auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Ein bestimmter Abschluss ist nicht notwendig. Gute Noten in Biologie und Chemie helfen dir aber in deiner Ausbildung zum/zur Landwirt/in – zum Beispiel bei der Zusammensetzung von Futter- und Düngungsmittel sowie bei der Saat von Pflanzen.

Im ersten Ausbildungsjahr stehen die beiden Betriebszweige Pflanzen- und Tierproduktion im Vordergrund. Was musst du alles bei der Pflanzen- beziehungsweise der Tierproduktion beachten, welche Verfahrenstechniken anwenden und wie organisierst du die Produktion? Bei der Pflanzenproduktion lernst du alles von der Bodenbearbeitung über Dünger bis hin zur Ernte. Die Züchtung, Haltung und Pflege von Nutztieren sind Inhalte aus der Tierproduktion. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr vertiefst du deine Kenntnisse und lernst alternative Landwirtschaft kennen. Nach dem zweiten Jahr legst du eine Zwischenprüfung und nach dem dritten deine Abschlussprüfung ab.

Die Ausbildung zum/zur Landwirt/in soll für dich noch nicht das Ende der Karriereleiter sein? Muss es auch nicht. Du hast viele Möglichkeiten dich weiterzubilden. Die Prüfung zum Landwirtschaftsmeister, ein Studium in „Agrarwissenschaften” oder die Selbstständigkeit sind nur ein paar Beispiele zur Weiterbildung.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Landwirt/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Morgenstund hat Gold im Mund – hast du kein Problem damit, früh aufzustehen, und liebst die Arbeit im Freien, dann ist die Ausbildung zum/zur Landwirt/in genau das Richtige für dich. Auf dem Feld bist du jeder Witterung ausgesetzt. Wind, Hitze, Kälte und Regen sollten dir daher nichts ausmachen. Der Geruch von Tierställen und Gülle sowie Staub von den Feldern sind auch oft deine Begleiter. Meist beginnt dein Arbeitstag bereits bei Sonnenaufgang und endet erst in den Abendstunden. Arbeit am Wochenende ist außerdem keine Seltenheit, denn Nutztiere und Ernte kennen keine Wochenenden. Vor allem wenn Tiere krank oder trächtig sind, brauchen sie deine besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Je nach Betrieb verkaufst du eventuell die Produkte auf Märkten oder in Hofläden. Zur Dokumentation und Buchführung gehst du ins Büro.

Während der Arbeitszeit trägst du Schutzkleidung wie Schutzbrillen sowie Schutzhandschuhe. Wenn du mit Pflanzenschutzmittel arbeitest, trägst du sogar einen Atemschutz. In der Ausbildung zum/zur Landwirt/in lernst du außerdem, verschiedene technische Geräte wie Traktoren, Mähdrescher und Melkmaschinen zu bedienen. Sie unterstützen dich bei deiner Arbeit. Trotz der Maschinen ist die Arbeit auf dem Hof, im Stall oder auf dem Feld sehr anstrengend. Körperlich fit sein ist daher ein Muss. Fällt ein Gerät mal aus, reparierst du die Landmaschinen oder Anlagen – kein Problem mit deinem technischen Know-how.

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