Landwirtschaft, Natur, Umwelt

Landwirt/in

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Landwirt/in Gehalt
  • Gehalt: 629 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Wie melkt man eine Kuh? Wie viele Eier legt eine Henne am Tag? Und wann ist Erntezeit? Finde es heraus in deiner Ausbildung zum/zur Landwirt/in.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss

  • Gute Noten in Biologie und Chemie

  • Technisches Verständnis

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gerne im Freien arbeitest – bei Wind und Wetter

  • Verantwortungsbewusst bist

  • Körperlich fit bist

Ausbildung zum/zur Landwirt/in: Nahrung für eine ganze Nation

Deine Aufgaben: Pflanzen, düngen, ausmisten

Berufsbild Landwirt

60 Kilogramm Fleisch, 214 Eier und 246 Äpfel isst der Deutsche durchschnittlich in einem Jahr. Das sind ganz schön hohe Zahlen. Die Landwirtschaft zählt nicht umsonst – zusammen mit der Forstwirtschaft und Fischerei – zum wirtschaftlichen Primärsektor. Fleisch, Milch und Gemüse: Hast du dich schon einmal gefragt, woher die frischen Nahrungsmittel eigentlich kommen? Auftritt Landwirte: Sie erzeugen nämlich die land- und tierwirtschaftlichen Produkte, die täglich auf deinem Teller landen.

Kleiner, mittelständiger oder Großbetrieb? Konventionell oder Bio? Egal, in welchem Betrieb du deine Ausbildung zum/zur Landwirt/in machst, ein gemeinsames Ziel haben alle: eine ertragreiche Agrarproduktion. In der Landwirtschaft gibt es die beiden Betriebszweige Tier- und Pflanzenproduktion. Getreide, Ölfrüchte, Zuckerrüben oder Kartoffeln zählen beispielsweise zur Pflanzenproduktion. Milchviehhaltung, Rinderzucht, Legehennenhaltung oder Geflügelmast zur Tierproduktion.

In deiner Ausbildung zum/zur Landwirt/in lernst du außerdem, richtig mit anzupacken: Ob du nun frühmorgens die Hennen im Stall fütterst, den Boden für die neue Saat bearbeitest oder bei den Kühen nach dem Rechten siehst. Dabei wirst du mit modernsten Maschinen die Felder bestellen und diese auch in der Zucht einsetzten. Die Zeiten, wo du mit dem Gaul den Acker bearbeiten und das Feld bestellen musstest, sind nämlich lange vorbei. Und wem das nicht schon fortschrittlich genug ist: Viele Landwirte setzen sich für erneuerbare Energien ein. Was haben erneuerbare Energien mit Landwirtschaft zu tun? Ganz einfach: Mit Biogas und Rapsöl kann Strom erzeugt werden. Demnach ist nicht nur der Salat frisch und „grün”.

Deine Ausbildung zum/zur Landwirt/in in Theorie und Praxis

Landwirt/in Gehalt

Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du verbringst Zeit in deinem Ausbildungsbetrieb sowie in der Berufsschule. Die Ausbildungsdauer kann unter gewissen Umständen auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Ein bestimmter Abschluss ist nicht notwendig. Gute Noten in Biologie und Chemie helfen dir aber in deiner Ausbildung zum/zur Landwirt/in – zum Beispiel bei der Zusammensetzung von Futter- und Dünungsmittel sowie bei der Saat von Pflanzen.

Im ersten Ausbildungsjahr stehen die beiden Betriebszweige Pflanzen- und Tierproduktion im Vordergrund. Was musst du alles bei der Pflanzen- beziehungsweise der Tierproduktion beachten, welche Verfahrenstechniken anwenden und wie organisierst du die Produktion? Bei der Pflanzenproduktion lernst du alles von der Bodenbearbeitung über Dünger bis hin zur Ernte. Die Züchtung, Haltung und Pflege von Nutztieren sind Inhalte aus der Tierproduktion. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr vertiefst du deine Kenntnisse und lernst alternative Landwirtschaft kennen. Nach dem zweiten Jahr legst du eine Zwischenprüfung und nach dem dritten deine Abschlussprüfung ab.

Die Ausbildung zum/zur Landwirt/in soll für dich noch nicht das Ende der Karriereleiter sein? Muss es auch nicht. Du hast viele Möglichkeiten dich weiterzubilden. Die Prüfung zum Landwirtschaftsmeister, ein Studium in „Agrarwissenschaften” oder die Selbstständigkeit sind nur ein paar Beispiele zur Weiterbildung.

Dein Arbeitsumfeld: Stall, Felder und frische Luft

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Morgenstund hat Gold im Mund – bist du Frühaufsteher und liebst die Arbeit im Freien, dann ist die Ausbildung zum/zur Landwirt/in genau das Richtige für dich. Auf dem Feld bist du jeder Witterung ausgesetzt. Wind, Hitze, Kälte und Regen sollten dir daher nichts ausmachen. Der Geruch von Tierställen und Gülle sowie Staub von den Feldern sind auch oft deine Begleiter. Meist beginnt dein Arbeitstag bereits bei Sonnenaufgang und endet erst in den Abendstunden. Arbeit am Wochenende ist außerdem keine Seltenheit, denn Nutztiere und Ernte kennen keine Wochenenden. Vor allem wenn Tiere krank oder trächtig sind, brauchen sie deine besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Je nach Betrieb verkaufst du eventuell die Produkte auf Märkten oder in Hofläden. Zur Dokumentation und Buchführung gehst du ins Büro.

Während der Arbeitszeit trägst du Schutzkleidung wie Schutzbrillen sowie Schutzhandschuhe. Wenn du mit Pflanzenschutzmittel arbeitest, trägst du sogar einen Atemschutz. In der Ausbildung zum/zur Landwirt/in lernst du außerdem, verschiedene technische Geräte wie Traktoren, Mähdrescher und Melkmaschinen zu bedienen. Sie unterstützen dich bei deiner Arbeit. Unterschätze den Arbeitsaufwand jedoch nicht. Trotz der Maschinen ist die Arbeit auf dem Hof, im Stall oder auf dem Feld körperlich sehr anstrengend. Körperlich fit sein ist daher ein Muss. Fällt ein Gerät mal aus, reparierst du die Landmaschinen oder Anlagen – kein Problem mit deinem technischen Know-how.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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