Tierwirt/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Tierwirt/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Tierwirt/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €727 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €672
  • 2. Lehrjahr: €726
  • 3. Lehrjahr: €784
2.

Wie lange dauert die Tierwirt/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Tierwirt/in?

  • In einer Ausbildung als Tierwirt/in lernst du, in Agrarbetrieben Tiere zu züchten, zu versorgen und zu vermarkten. Du kannst dabei in einem der folgenden Bereiche arbeiten: Geflügelhaltung, Rinderhaltung, Schweinehaltung, Schäferei und Imkerei.
  • In deiner Ausbildung als Tierwirt/in bist du in Tier- und Landwirtschaftsbetrieben sowie in Imkereien beschäftigt – je nachdem, für welche Fachrichtung du dich entscheidest.
  • Dein Ausbildungsberuf zählt zu den Berufsfeldern Landwirtschaft, Natur und Umwelt und hat eine ausgeprägte biologische Komponente.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Tierwirt/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Biologie und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Tierwirt/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Verantwortungsbewusstsein
  • Spaß an der Arbeit mit Tieren
  • Technisches Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Biologie
  • Mathe

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Welche Aufgaben du in deiner Ausbildung als Tierwirt/in übernimmst, hängt stark davon ab, für welche Fachrichtung du dich entscheidest. Du hast die Auswahl zwischen:

  • Geflügelhaltung
  • Rinderhaltung
  • Schweinehaltung
  • Schäferei
  • Imkerei

Im Folgenden erklären wir dir, welche Besonderheiten jede Fachrichtung mit sich bringt.

In der Fachrichtung Geflügelhaltung bist du dafür verantwortlich, Geflügel in Agrarbetrieben zu versorgen und zu vermarkten. In Legehennen- und Mastbetrieben kümmerst du dich um die Eier, ziehst Küken groß und fütterst die Tiere mit ausgewählten Futtermitteln und Zusatzstoffen. Dabei achtest du stets auf Tier-, Hygiene- und Verbraucherschutzvorschriften. Darüber hinaus reinigst und desinfizierst du die Käfige, Ställe und Legebatterien.

Entscheidest du dich in deiner Ausbildung als Tierwirt/in für die Fachrichtung Rinderhaltung, bist du dafür verantwortlich, Zucht-, Milch- und Schlachtrinder zu versorgen. Du bedienst zum Beispiel automatische Fütterungs- und Lüftungssysteme, reinigst die Ställe und suchst geeignete Tiere zur Zucht aus. Sind Rinder krank, kümmerst du dich zudem darum, dass sie nach ärztlicher Anweisung versorgt werden.

In der Fachrichtung Imkerei sorgst du dich um Bienenvölker. Du beobachtest, fütterst und pflegst die Tiere, hältst die Bienenunterkünfte instand und bestimmst, welcher Standort ideal für die Ansiedlung der Völker ist. Ferner kümmerst du dich um ihre sichere Überwinterung, führst Bienenwanderungen durch und erntest den Honig.

Wie bei den anderen Fachrichtungen auch sorgst du dich in der Fachrichtung Schweinehaltung um die dir anvertrauten Tiere, fütterst und pflegst sie, reinigst ihre Ställe und wählst geeignete Zuchttiere aus. Bei der Fachrichtung Schäferei sieht es ähnlich aus.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Tierwirt/in ist staatlich anerkannt und auf drei Jahre ausgelegt. Konntest du schon in der Schule mit tierisch guten Noten glänzen, besteht die Chance, dass du deine Ausbildung auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre verkürzen kannst. Dafür brauchst du zum einen die Erlaubnis deines zukünftigen Ausbildungsbetriebes und zum anderen die Bestätigung der Industrie- und Handelskammer.

Im ersten Jahr deiner Ausbildung als Tierwirt/in lernst du unter anderem, wie du die relevanten Geräte, Maschinen und Anlagen handhabst und wie du Tierunterkünfte fachgerecht herrichtest und instand hältst. Darüber hinaus erfährst du, wie du verantwortungsbewusst mit den Tieren, die dir anvertraut werden, umgehst – das ist schließlich dein Job.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr befasst du dich mit der Reproduktion deiner Tiere. Du lernst alle nötigen Tricks und Kniffe, wie du den Tierbestand auch in zukünftigen Generationen sicherst. Darüber hinaus beschäftigst du dich mit möglichen Krankheiten und welche Maßnahmen du ergreifen musst, wenn deine Tiere erkranken.

Im dritten und letzten Jahr deiner Ausbildung als Tierwirt/in spezialisierst du dich auf eine der drei beschriebenen Fachrichtungen. Du lernst fachrichtungsspezifische Inhalte, wie beispielsweise Qualitätsferkel zu erzeugen und vermarkten, die Herstellung von qualitativ hochwertiger Milch oder wie du einen Geflügelbestand artgerecht und professionell führst.

Hast du nach drei Jahren erfolgreich deine Abschlussprüfung abgelegt, kann man dir endlich gratulieren – du bist ausgelernte/r Tierwirt/in! Falls du die Karriereleiter weiter erklimmen möchtest, bieten sich dir einige Optionen. Mit der Weiterbildung als Landwirtschaftsmeister/in qualifizierst du dich für die Ausbildung für Azubis sowie Führungsaufgaben in Betrieben der Landwirtschaft. Möchtest du lieber studieren, bietet sich der Bachelorstudiengang Agrarmanagement an, um deinen Kenntnisstand zu vertiefen

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In deiner Ausbildung als Tierwirt/in findest du Beschäftigung in Betrieben der Tier- und Landwirtschaft sowie in Imkereien – dies hängt von der Wahl deiner Fachrichtung ab. Du arbeitest in erster Linie im Freien, in Ställen und gegebenenfalls auch in Büros.

Da du bei deiner Arbeit mit Tieren in Kontakt kommst, ist es selbstverständlich, dass du robuste Arbeitskleidung trägst. In der Fachrichtung Imkerei ist sogar spezielle Schutzkleidung nötig.

Da deine Tiere dauerhaft versorgt sein müssen, ist es schwierig, eine feste Arbeitszeit festzulegen. Es kann durchaus der Fall sein, dass du auch mal an einem Sonntag arbeiten musst.

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