Flachglastechnologe/in.

Ausbildungsgehalt:
816 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Flachglastechnologe/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Flachglastechnologe/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €816 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €742
  • 2. Lehrjahr: €804
  • 3. Lehrjahr: €904
2.

Wie lange dauert die Flachglastechnologe/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Flachglastechnologe/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Technik/Werken und Physik haben.

4.

Passt der Beruf Flachglastechnologe/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Mindestens einen guten Hauptschulabschluss

  • Gute Noten in Mathe

  • Handwerkliches Geschick

  • Technisches Verständnis

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Technik/Werken
  • Physik

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Wusstest du, dass die Menschen schon seit über 2000 Jahren ihre Fenster mit Glas ausstatten? Da man damals noch keine großen Glastafeln herstellen konnte, bestanden sie aus mehreren kleinen Scheiben. Heute ist die Technik natürlich viel weiter. In der Ausbildung {{zum Flachglastechnologen|zur Flachglastechnologin}} lernst du, vorgefertigte Flachglastafeln mithilfe von Maschinen in die gewünschte Form zu bringen und zu veredeln. Je nach Auftrag fertigst du Scheiben für Türen, Fenster oder Schränke sowie Spiegel oder Vitrinen an.

Aber wie entsteht eigentlich ein Spiegel? Zunächst planst du den Arbeitsablauf anhand einer technischer Zeichnung, auf der du die genauen Maße und das Dekor des Spiegels vermerkst. Wenn du die passenden Materialien und Werkzeuge bereit gelegt hast, geht es los: Auf Glastafeln spritzt du einen Silberbelag auf und lackierst diese, wenn sie getrocknet ist. Mit einer computergesteuerten Schneidemaschine bringst du das Spiegelglas auf die gewünschte Größe. Zwischen jedem Schritt prüfst du die Qualität deiner Arbeit, denn durch einen falschen Handschlag kann das zerbrechliche Material Risse bekommen.

Dann geht es ans Schleifen der sehr scharfen Glaskanten. Das übernehmen Bandschleifmaschinen, die mit Diamantkristallen ausgestattet sind. Mit Filzscheiben polierst du die Kanten auf Hochglanz oder verzierst sie mit Zierschliffen. Soll der Spiegel noch mit einem Dekor veredelt werden, klebst du den Spiegel mit einer zugeschnittenen Schablone ab und raust die unbedeckten Teile des Glases mit einer Sandstrahlmaschine auf. Farben werden mit einem Siebdruckverfahren bei 500 Grad im Ofen eingebrannt. Schließlich ätzt du mit Flusssäure ein vorgegebenes Muster ein – fertig!

Damit das Glas einwandfrei wird, kontrollierst du zwischendurch immer wieder die Maschinen, mit denen du arbeitest. Du reinigst und pflegst die elektronisch gesteuerten Anlagen und versuchst im Störungsfall die Fehlerquelle zu finden.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung {{zum Flachglastechnologen|zur Flachglastechnologin}} dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du lernst das praktische Können im Ausbildungsbetrieb und besuchst in regelmäßigen Blöcken die Berufsschule. Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr lernst du die verschiedenen Flachglasarten kennen und machst dich mit den einzelnen Maschinen und Anlagen vertraut. Was ist beim Transport von Glas zu beachten? Wie werden Gläser geschnitten und gebrochen? Wie werden die Anlagen gewartet?

Du lernst die Techniken des Schleifens und Polierens und was man unter Sandstrahlen, Ätzen und Gravieren versteht. Im Ausbildungsbetrieb arbeitest du schon unter Anleitung mit und fertigste erste Werkstücke an. Im dritten Ausbildungsjahr hast du schon den vollen Durchblick und übernimmst aufwändigere Aufträge. Am Ende zeigst du dein Können in der Abschlussprüfung anhand von praktischen Arbeitsproben und in schriftlichen Tests.

Hast du ein paar Jahre in deinem Beruf gearbeitet, hast du die Chance, die Prüfung {{zum/zur Industriemeister/in|zum Industriemeister|zur Industriemeisterin}} der Fachrichtung Glas abzulegen. Mit dem Meisterbrief in der Tasche kannst du im Betrieb Führungspositionen übernehmen und die neue Generation Feinglasmechaniker/innen ausbilden. Auch ein Studium ist möglich, beispielsweise im Bereich Glas- oder Keramiktechnik.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Flachglastechnologe/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

{{Zum Flachglastechnologen|Zur Flachglastechnologin}} wirst du in Industriebetrieben ausgebildet, die Glas verarbeiten. Dort ist oft Schichtarbeit üblich. Das heißt, du wirst schon ganz früh oder auch bis spät im Einsatz sein. In der Regel ist die Werkstatt dein Einsatzort, wo du umgeben bist von hochmodernen Maschinen. Nicht selten sind die Anlagen auch mal laut und es liegt feiner Glasstaub in der Luft. Da du mit einem zerbrechlichen Werkstoff arbeitest, ist Vorsicht geboten! Nicht zuletzt, weil du dich auch selbst an den scharfen Kanten schneiden kannst. Auch mit ätzenden Flüssigkeiten, wie Säuren, hast du zu tun.

Deshalb ist Schutzkleidung das A und O! Bei manchen Arbeitsschritten trägst du Handschuhe, Gummischürze oder Armschützer. Am besten schützt du dich allerdings mit einer sorgfältigen Arbeitsweise und schnellem Reaktionsvermögen. Bevor eine Störung in der Anlage das Glas zerstört, musst du schnell reagieren können, um schlimmeres zu verhindern. Beim millimetergenauen Zuschneiden, Brechen und Gravieren per Hand ist Konzentration gefragt. Auch wenn das alles erstmal kompliziert klingt – hast du den Dreh raus, kannst du stolz auf jedes perfekt geschliffene Glas sein!

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