Produktion, Fertigung

Segelmacher/in

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Segelmacher/in Gehalt
  • Gehalt: 650 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Das Segeln liegt dir im Blut und du würdest gerne dein Hobby zum Beruf machen? In der Ausbildung zum/zur Segelmacher/in lernst du das handwerkliche Know-how, um aus meterlangen Stoffbahnen Segel für Boote und Schiffe herzustellen.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss

  • Gute Noten in Werken und Mathe

  • Handwerkliches Geschick

  • Interesse an Wassersport

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Präzise und genau vorgehst

  • Gerne mit Kunden arbeitest

  • Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast

  • Die Abwechslung liebst

Ausbildung zum/zur Segelmacher/in: Ein windiges Handwerk

Deine Aufgaben: Vom Entwurf bis zur Montage

Berufsbild Segelmacher

Achterstagsegel, Binnenklüver oder Spinnaker – wusstest du, dass es je nach Boots- und Schiffstyp unzählige verschiedene Segelarten gibt? In der Ausbildung zum/zur Segelmacher/in lernst du, Segel individuell nach Kundenwunsch und in Maßarbeit anzufertigen. Du nimmst am Boot die Maße, wählst das Material aus, schneidest es zu, vernähst es mit Spezialnähmaschinen und montierst das fertige Segel am Boot. Ob Segeltuch, Ultraleichtmaterialien oder Polyester – du weißt genau, welches Material sich für Freizeitsegler, Luxusyachten oder Rennboote eignet. Auch Reparaturen übernimmst du und hast für Bootsverdecke, Planen, Sonnensegel oder Markisen das richtige Händchen.

In einem Kundengespräch erfragst du Wünsche und Ansprüche, die an das Segel gestellt werden. Dementsprechend wählst du die Tuchart und den Segelschnitt aus und berechnest einen Kostenvoranschlag. Hast du am Boot die genauen Maße genommen, kann am Computer ein Entwurf gezeichnet werden. Das Programm berechnet daraus den Materialbedarf und erstellt Schablonen für die einzelnen Teile. Diese werden ausgedruckt und auf den Stoff gelegt oder durch einen computergesteuerten Zeichenstift – einen sogenannten Plotter – direkt übertragen. Per Hand oder maschinell schneidest du die Einzelteile exakt aus.

Die Segelteile vernähst du an der Nähmaschine mit robustem Garn. Planen oder Laminatsegel verschweißt oder verklebst du. Um sie später am Mast befestigen zu können, bringst du Ösen, Beschläge oder Ringe aus Metall an. Bestimmte Teile verstärkst du beim sogenannten Lieken mit Seilen, um sie steifer zu machen. Das Tauwerk dafür stellst du durch Knoten und Spleißen selbst her. Hast du das fertige Segel nachgemessen und kontrolliert, kann es vom neuen Besitzer oder dir persönlich am Boot abgebracht werden. Na dann, Schiff Ahoi!

Theorie und Praxis: Der Wind in deinen Segeln

Segelmacher/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Segelmacher/in dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das Handwerk lernst du in Segelmachereien oder Bootsbaubetrieben. In regelmäßigen Abständen besuchst du außerdem die Berufsschule in Travemünde, wo du Grundlagen zu Materialien und Segeltypen erwirbst, denn jedes Segel hat andere aerodynamische Eigenschaften.

Während der Ausbildung lernst du alle Arbeitsschritte kennen – vom Messen, Entwerfen über das Zuschneiden und Nähen bis zur Montage von Segeln und Bootsplanen. Du übst den Umgang mit den verschiedenen Werkzeugen und Maschinen, wie Hämmer, Zangen oder Zuschneide- und Nähmaschinen. Per Hand und am Computer erstellst du erste Entwürfe und Skizzen, berechnest den Materialbedarf und erstellst Bedarfslisten. Bald fertigst du dein erstes Segel selbständig an, montierst Zubehör, wie Drahtseile oder Ösen. Auch wie man Kunden kompetent zu Benutzung und Pflege berät, steht auf dem Programm. Das Finden und Reparieren von Schäden will ebenfalls gelernt sein.

Nach deiner Ausbildung kannst du volle Fahrt voraus im Berufsleben durchstarten. Mit etwas Berufserfahrung kannst du die Meisterschule absolvieren und dich als Segelmachermeister/in weiterbilden. Oder du machst dich mit deiner eigenen Segelmacherwerkstatt selbständig. Auch ein Studium im Fach Textil- oder Bekleidungstechnik ist drin.

Dein Arbeitsumfeld: Mit Hand und Herz

Segelmacherin Bilder

In der Ausbildung zum/zur Segelmacher/in trifft man dich vor allem in der Werkstatt deines Ausbildungsbetriebes an. Auch beim Vernähen von meterlangen Stoffbahnen darfst du nicht den Überblick verlieren. Aber du sitzt nicht den ganzen Tag an der Nähmaschine, sondern arbeitest auch auf dem Boden, um die Segel auszubreiten und zuzuschneiden. Um einen Mast auszumessen, balancierst du auf Booten und Schiffen. Wellengang sollte dir also nicht so viel ausmachen.

Schlägt dein Herz für Wassersport, bist geschickt mit den Händen und lässt dir auch bei Stress nicht so leicht den Wind aus den Segeln nehmen? Dann bist du auf dem richtigen Dampfer! Jedes neue Segel bedeutet Abwechslung. Langeweile kommt also nicht auf! Zwischendurch hast du auch Kontakt mit Kunden, die du freundlich und geduldig berätst.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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