Produktion, Fertigung

Geigenbauer/in

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Ausbildung Geigenbauer/in
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Geigenbauer/in Gehalt
  • Gehalt: 466 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Mit der Ausbildung zum/zur Geigenbauer/in hast du die interessante Möglichkeit, einem Handwerk nachzugehen, dessen Tradition viele Jahrhunderte zurückreicht. Wenn du ein/e Liebhaber/in klassischer Musik bist und im Idealfall sogar selbst Geige spielst, könnte diese Ausbildung das sein, wonach du suchst!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Gute Noten in den Fächern Werken/Technik/Physik/Mathe

  • Ein gutes Gehör

  • Sorgfalt und Geschicklichkeit

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Teamfähig bist

  • Kunden- und serviceorientiert arbeitest

  • Sinn für Ästhetik mitbringst

Ausbildung zum/zur Geigenbauer/in: Auf den Spuren Stradivaris

Instrumente bauen, restaurieren & reparieren – deine Aufgaben

Berufsbild Geigenbauer

Von Klassikern wie Niccoló Paganini bis hin zu Popstars wie David Garret – sie alle waren und sind auf Meister des Geigenhandwerks angewiesen. In deiner Ausbildung zum/zur Geigenbauer/in stellst du Streichinstrumente wie Geigen, Bratschen, Kontrabässe oder Celli her. Dazu fertigst du Zeichnungen an und überträgst die Maße und Konturen auf deine Werkstücke. Aus verschiedenen Holzarten sägst du einzelne Instrumententeile wie Böden, Decken, Schnecken und Hälse, bearbeitest die Teile durch Hobeln und Schleifen und leimst sie anschließend zusammen.

Ferner trägst du in deiner Ausbildung zum/zur Geigenbauer/in Lack auf die Oberfläche des Instruments auf. Hier ist Vorsicht geboten, denn der Lack beeinflusst den späteren Klang. Im Anschluss ziehst du Saiten auf, prüfst die Funktionsfähigkeit und Spielbarkeit des Instruments und verbesserst, falls nötig, die Tonqualität. Kommen Kunden wegen einer Reparatur, Restaurierung oder Beratung zu dir, stehst du ihnen ebenfalls tatkräftig mit deiner Expertise zur Seite.

Theorie & Praxis – der Aufbau deiner Ausbildung

Geigenbauer/in Gehalt

Bei deiner Ausbildung zum/zur Geigenbauer/in handelt es sich um einen staatlich anerkannten dualen Ausbildungsberuf, der auf eine Dauer von drei Jahren ausgelegt ist. Dual bedeutet, dass du sowohl praktisch in einem Ausbildungsbetrieb deiner Wahl als auch theoretisch an einer Berufsschule Inhalte vermittelt bekommst.

Konkret befasst du dich im ersten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Geigenbauer/in damit, wie du Entwürfe von Instrumenten erstellst und Mensuren – so nennt man die Maßverhältnisse von Musikinstrumenten – berechnest. Hierzu analysierst du Vorlagen und Muster von Geigen hinsichtlich ihrer individuellen Merkmale und verschaffst dir einen Überblick über geeignete Baumaterialien sowie den zu erwartenden Arbeitsaufwand.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr lernst du, wie du den Korpus einer Geige sowie Verbindungen herstellst. Du planst vor dem Bau alle nötigen Arbeitsschritte inklusive der zu verwendenden Werkzeuge und Materialien und prüfst nach der Fertigstellung des Instruments relevante Kriterien – beispielsweise Statik, Akustik und Ergonomie – auf ihre Richtigkeit. Darüber hinaus machst du dich mit dem Bau von Griffbrettern und Stegen vertraut. Hierzu informierst du dich über die unterschiedlichen Arten, Eigenschaften und Materialien.

Im dritten und letzten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Geigenbauer/in lernst du, wie du Bögen beziehst. Du bestimmst die Bestandteile und das Material, mit dem der Bogen bezogen wird – das hängt teilweise auch von den individuellen Wünschen deiner Kunden ab. Damit die hervorragenden Geigen und Bögen, die von deiner Meisterhand gefertigt wurden, auch ihren Weg zu den Kunden finden, befasst du dich ferner mit der fachgerechten Vermarktung deiner Instrumente.

Drei Jahre und ein paar Geigen später darf man dir endlich gratulieren – du hast deine Ausbildung zum/zur Geigenbauer/in erfolgreich beendet. Mit dem Ausbildungszeugnis bieten sich dir nun weitere Karriereoptionen. Nach ein paar Jahren Arbeitserfahrung hast du zum Beispiel die Option, die Meisterprüfung zu absolvieren. Mit ihr in der Tasche winkt dir mehr Gehalt und du darfst darüber hinaus selbst Azubinen und Azubis ausbilden. Interessierst du dich für den akademischen Weg, kannst du mit einem gesunden Maß Motivation und der Hochschulreife auch ein Studium anstreben. Hier würde sich beispielsweise der Bachelorstudiengang Musikinstrumentenbau anbieten.

Die erste Geige spielen – dein Arbeitsumfeld

Geigenbauerin Bilder

In deiner Ausbildung zum/zur Geigenbauer/in findest du Beschäftigung in Betrieben des Geigenbau-Handwerks. Du arbeitest in erster Linie in Werkstätten, wo du die Instrumente herstellst, reparierst oder restaurierst, und Verkaufsräumen, wo du deinen Kunden mit Rat und Tat zur Seite stehst.

Falls Schickimicki-Outfits und ein zu strenger Dresscode gar nicht dein Fall sind, darfst du dich freuen – in der Ausbildung zum/zur Geigenbauer/in trägst du gepflegte Alltagskleidung und gegebenenfalls leichte Schutzkleidung, damit du beim Handwerken nicht allzu schmutzig wirst.

Außerdem arbeitest du werktags in einer normalen 40-Stunden-Woche.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

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Wie nennt man eine Geige noch?

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