Gerüstbauer/in.

Gehalt:
866 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Gerüstbauer/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Idealerweise einen Hauptschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

    • Gute Noten in Werken und Mathe

    • Handwerkliches Geschick

    • Körperliche Belastbarkeit

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Gerne im Freien arbeitest

    • Keine Höhenangst hast

    • Sorgfältig und umsichtig arbeitest

    • Teamgeist mitbringst

  2. Deine Aufgaben: Stück für Stück zum Gerüst.

    Berufsbild Gerüstbauer/in

    Ob an Neubauten, sanierungsbedürftigen Fassaden oder im Inneren von Kirchen – Gerüste werden überall da gebraucht, wo in luftiger Höhe gebaut, gemalert oder restauriert werden muss. In der Ausbildung zum/zur Gerüstbauer/in lernst du alles rund um die Auswahl des richtigen Materials, den Transport und die Montage von Arbeits- und Schutzgerüsten. Dank dir können Maler, Maurer oder Restaurateure ihre Arbeit sicher verrichten. Auch für Spezialgerüste an Brücken oder Hochhäusern hast du das richtige Händchen.

    Ein Wohnhaus soll einen neuen Anstrich bekommen? Auf dem Werkhof deines Ausbildungsbetriebs wählst du zunächst die passenden Bauteile und Montagematerialien in ausreichender Menge aus und verlädst sie mit dem Kran auf den Lkw. Mit deiner Kolonne – also deinen Teamkollegen – fährst du auf die Baustelle, die du mit Absperrungen absicherst, damit Autos und Passanten geschützt sind.

    Dann geht es los mit der Montage des Gerüsts: An der Fassade verlegst du Unterleger aus Holz auf dem Boden. Dann montierst du zuerst Füße und setzt darauf Vertikalrahmen, Laufstege und Geländer. Die Einzelteile steckst du zusammen und verschraubst sie. Mit Querverbindungen und Verankerungen im Mauerwerk stabilisierst du die Konstruktion. Schließlich befestigst du Leitern oder Treppen, damit du eine Etage höher klettern kannst. Das Material wird mit Manneskraft, Kränen oder Aufzügen nach oben transportiert. So entsteht Lage für Lage das fertige Gerüst.    

    Haben die Maler ihren Job erledigt, bist du auch wieder für den Abbau des Gerüsts verantwortlich. Dieses Mal fangt ihr oben an und geht nach unten, bis alle Bauteile wieder demontiert und auf dem Lkw verladen sind. Durch Verankerungen entstandene Löcher spachtelst du wieder zu – schließlich soll das Haus ja nicht gleich wieder eine neue Fassade bekommen müssen!

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  4. Theorie und Praxis: Dein Weg nach oben.

    Gerüstbauer/in Gehalt

    Die Ausbildung zum/zur Gerüstbauer/in dauert drei Jahre. In deinem Ausbildungsbetrieb lernst du den Arbeitsalltag auf der Baustelle kennen. Außerdem besuchst du nach dem dualen Ausbildungssystem an bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen den Unterricht in einer Berufsschule.

    Zu Beginn deiner Ausbildung machst du dich zunächst mit den verschiedenen Gerüstarten, Bauteilen und Montagewerkzeugen vertraut. Auf der Baustelle hilfst du zunächst beim Hochreichen der Materialien und kletterst dann mit der Zeit immer höher das Gerüst hinauf, damit du dich langsam an die Höhe gewöhnst. Du übst das Bedienen von Kränen und Hebebühnen und nimmst auch Vermessungen vor. Vom Trag- und Hängegerüst über Tribünen und Wetterschutzhallen bis zu Spezialgerüsten für Türme, Decken und Werkhallen – bald weißt du, worauf es bei den verschiedenen Gerüstformen ankommt, und baust sie im 3. Lehrjahr schon eigenständig mit auf.  

    Willst du nach deinem Ausbildungsabschluss noch höher hinaus? Dann kannst du eine Weiterbildung zum/zur Gerüstbau-Kolonnenführer/in machen und danach noch die Meisterschule besuchen. Möchtest du fundiertes Hintergrundwissen zum Geschehen auf der Baustelle, kannst du dir überlegen, Bauingenieurwesen zu studieren.

  5. Dein Arbeitsumfeld: In luftigen Höhen.

    Gerüstbauer/in Bilder

    In der Ausbildung zum/zur Gerüstbauer/in trifft man dich vor allem auf wechselnden Baustellen an. Ob bei Regen oder 30 Grad im Schatten, du gibst alles, damit das Gerüst rechtzeitig steht! Dabei hantierst du mit schweren Bauteilen aus Metall – eine gute körperliche Fitness und ein paar Muckis sind also nicht verkehrt. Die Höhe wird für dich zunächst ungewohnt sein, doch mit der Zeit gewöhnst du dich dran! Schwere Höhenangst ist allerdings ungünstig für den Job. Aber keine Angst, du trägst nicht nur Schutzhelm und Sicherheitsschuhe, sondern bist dort oben auch mit einem Gurt gesichert.

    So ein Gerüst entsteht nicht im Alleingang. Vor Ort bist du immer mit deiner Kolonne – einem Team aus mindestens drei Personen – im Einsatz. Teamgeist ist aber nicht nur für die Montage wichtig, sondern auch aus Sicherheitsgründen. Bist du gerne im Freien aktiv und liebst es, dich bei der Handarbeit auszupowern? Dann bist du im Gerüstbau an der richtigen Adresse!

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Gerüstbauer/in.

    Ø 1. Jahr
    650€
    Ø 2. Jahr
    850€
    Ø 3. Jahr
    1.100€
  7. 19 Ausbildungsplätze für Gerüstbauer/in.

    REMONDIS SE & Co. KG

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