Maler/in und Lackierer/in.

Ausbildungsgehalt:
718 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Maler/in und Lackierer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Maler/in und Lackierer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €718 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €620
  • 2. Lehrjahr: €685
  • 3. Lehrjahr: €850
2.

Wie lange dauert die Maler/in und Lackierer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Maler/in und Lackierer/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Chemie und Technik/Werken haben.

4.

Passt der Beruf Maler/in und Lackierer/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Einen guten Hauptschulabschluss

  • Gute Noten in Werken oder Kunst

  • Handwerkliches Geschick

  • Interesse an Gestaltung

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Chemie
  • Technik/Werken

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In der Ausbildung {{als Maler/in und Lackierer/in}} lernst du, wie du aus grauen vier Wänden freundliche Räume machst oder Betonbauten vor Wind und Wetter schützt. Du hast die Qual der Wahl! Nicht nur bei den Farben, sondern auch bei deiner fachlichen Ausrichtung. Denn die Ausbildungsbetriebe bieten diesen Beruf in drei verschiedenen Fachrichtungen an: Gestaltung und Instandhaltung, Bauten- und Korrosionsschutz oder Kirchenmalerei und Denkmalpflege.

Am beliebtesten ist der Bereich Gestaltung und Instandhaltung. Denn hier verpasst du Innenwänden, Böden und Fassaden von Gebäuden einen neuen Anstrich. Ob Holz, Beton oder Stein – für jeden Untergrund hast du die passende Farbe. Hast du Fenster, Türen und Möbel abgedeckt, kann es losgehen: Du löst alte Tapeten ab und verspachtelst Löcher in der Wand. Sind Isolierungen und Grundierungen angebracht, beginnt die eigentliche Gestaltung: Du streichst Fassaden mit zuvor sorgfältig angemischten Farbtönen, tapezierst Wände oder erschaffst mit Schablonen individuelle Verzierungen.

Beim Bauten- und Korrosionsschutz geht es darum, Bauwerke aus Stahl oder Beton zu entrosten, Risse zu schließen und mit speziellen Beschichtungen zu versiegeln. Damit zum Beispiel Brücken nicht so schnell verwittern, trägst du Rostschutzmittel und wasserabweisende Imprägnierungen auf, nachdem du Ausbruchstellen mit Zementleim oder Spachtelmasse gefüllt hast.

Willst du dich künstlerisch verwirklichen, kannst du die Fachrichung Kirchenmalerei und Denkmalpflege wählen. In Burgen, Schlössern oder Kirchen lässt du mit Pinsel und Blattgold bewaffnet jahrhundertealte Decken- und Wandgemälde sowie Mobiliar und Plastiken im neuen Glanz erstrahlen. Nach Original-Rezepturen mischst du Farben oder Putzmörtel an und besserst Risse und fehlende Details mit historischen Maltechniken aus.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung {{als Maler/in und Lackierer/in}} dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. In deinem Ausbildungsbetrieb lernst du das Handwerk von der Pike auf. Je nach Fachrichtung sind das Maler- und Lackiererbetriebe, Betonsanierungsunternehmen oder Restaurierungswerkstätten. An bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen besuchst du außerdem den Unterricht in einer Berufsschule.

Je nach Fachrichtung hat deine Ausbildung andere Schwerpunkte. Du lernst entsprechende Techniken, um den Untergrund vorzubereiten und zu grundieren, Skizzen zu erstellen und Farben anzumischen. Neben dem eigentlichen Malern stehen auch Dämm-, Putz- und Montagearbeiten auf dem Programm. Um Schablonen oder Verzierungen anzufertigen, wirst du in dekorativer Gestaltung geschult. In der Denkmalpflege übst du alte Maltechniken und mit dem Pinsel zu schreiben. Im Korrosionsschutz geht es vielmehr um praktische Beschichtungen, die du schon bald exakt auftragen kannst.

Mit deinem Ausbildungszeugnis in der Tasche und viel Fleiß schaffst du es schon bald {{zum/zur Vorarbeiter/in|zum Vorarbeiter|zur Vorarbeiterin}}. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung kannst du auch die Prüfung als {{als Maler/in und Lackierer/in}} absolvieren.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung {{als Maler/in und Lackierer/in}} hast du unterschiedliche Einsatzorte. Auf Baustellen bist du drinnen und draußen für farbige Akzente zuständig. Um auf Gerüsten und Arbeitsbühnen die Balance zu halten, solltest du schwindelfrei sein. Manchmal braucht es auch etwas körperliche Belastbarkeit und Gelenkigkeit – bei der Restaurierung von Deckengemälden liegst du zum Beispiel längere Zeit auf dem Rücken. Dekorative Elemente verlangen außerdem kreative Ideen und eine ruhige Hand.

Farben und Lacke riechen leider manchmal unangenehm und Farbkleckser lassen sich schwer von Haut und Kleidung entfernen. Deswegen trägst du Schutzkittel, Handschuhe oder auch Atemschutz. Vor und während deinen Malerprojekten hast du auch Kundenkontakt. Du berätst deine Auftraggeber und gibst ihnen Tipps, welche Materialien und Farbgebung für ihre Bedürfnisse ideal ist.

Gehalt in der Ausbildung als Maler/in und Lackierer/in.

Während deiner Ausbildung als Maler/in und Lackierer/in wird deine geleistete Arbeit vergütet und dein Ausbildungsbetrieb zahlt dir jeden Monat ein Gehalt. In der Regel steigert sich das Gehalt mit jedem Lehrjahr. Die Höhe des Gehalts hängt davon ab, ob dein Ausbildungsbetrieb ein tarifgebundener Betrieb ist oder nicht. Ist dein Ausbildungsbetrieb tarifgebunden, gelten für das Gehalt die tarifvertraglichen Vereinbarungen. Sollte dein Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden sein, kann es sein, dass dein Gehalt geringer ausfällt. Allerdings schreibt das Berufsbildungsgesetz in diesen Fällen eine angemessene Ausbildungsvergütung vor.

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