Dachdecker/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Dachdecker/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Dachdecker/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €833 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €650
  • 2. Lehrjahr: €800
  • 3. Lehrjahr: €1050
2.

Wie lange dauert die Dachdecker/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Dachdecker/in?

  • In der Ausbildung als Dachdecker/in lernst du, Gebäudedächer mit Deckmaterialien zu versehen, Außenwände zu verkleiden und Flächen an Dächern und Bauwerken abzudichten.
  • Du arbeitest während deiner Ausbildung in Betrieben des Dachdecker-Handwerks und anderen Bedachungsunternehmen.
  • Die Ausbildung als Dachdecker/in ist dem Baugewerbe zuzuordnen.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Dachdecker/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Physik und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Dachdecker/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Leidenschaft für Technik und Werken
  • Schwindelfreiheit und keine Höhenangst
  • Spaß an der Arbeit im Freien
  • Teamfähigkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Physik
  • Technik/Werken

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In deiner Ausbildung Dachdecker/in stellst du Holzkonstruktionen für Dachstühle her. Außerdem deckst du Dach- und Wandflächen mit Dachziegeln und Dachsteinen ein. Du dichtest Dach- und Wandflächen ab, bringst Wärmedämmungen und Fassadenbekleidungen an und bereitest Flachdächer für Dachbegrünungen vor. Auf deinem Programm steht auch die Montage von Vorrichtungen zur Ableitung von Oberflächenwasser, Regenrinnen, Kaminanschlüssen, Blitzableitern, Dachfenstern und Solarenergie-Systemen. Auch Inspektionen und Reparaturarbeiten zählen zu deinen Aufgaben, die du während deiner Ausbildung als Dachdecker/in hast.

Für deinen Beruf gilt es eine Menge zu beachten. Schließlich gibt es Hausdächer in vielen Varianten. Turm-, Sattel-, oder Flachdach? Ziegel aus Ton, aus Schiefer oder doch aus einem anderen Material? Es ist sehr wichtig, dass du die spezifischen Eigenschaften deiner Bau- und Bauhilfsstoffe genau kennst. Zum Beispiel sind Entflammbarkeit und Festigkeit deines Materials sehr wichtige Faktoren.

Beim Heben und Tragen des Baumaterials macht sich eine gute körperliche Konstitution bezahlt. Das Montieren von Fassadenbekleidungen erfordert sowohl handwerkliches Geschick als auch eine gute Hand-Auge-Koordination. Bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten hältst du dich oft viele Meter über dem Boden auf. Du solltest also auf jeden Fall trittsicher, umsichtig und schwindelfrei sein.

Beim Decken und Abdichten von Dächern arbeitest du mit vielen Kollegen zusammen. Teamfähigkeit ist das A und O in deinen neuen Job. Für das Berechnen von Werkstücken oder der sind gute Kenntnisse in Mathematik unverzichtbar.

Ob eine Ausbildung als Dachdecker/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung als Dachdecker/in dauert drei Jahre. Die Ausbildung ist dual, das heißt, deine Lernorte sind der Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule.

Im Ausbildungsbetrieb lernst du, welche Formen von Schiefer, Dachplatten und Schindel es gibt und wie diese verarbeitet werden. Schritt für Schritt erfährst du, was beim Herstellen von Mauerwerk, Putz und Beton beachtet werden muss. Schon bald kannst du Holzverbindungen und Holzkonstruktionen selber herstellen. Auch Unterkonstruktionen für Außenwandverkleidungen sind für dich bald kein Problem mehr. Du stellst Holzkonstruktionen für Dachstühle und Fachwerkwände her und verlegst Gratziegel und Gratsteine.

Außerdem lernst du, wie man Blitzschutzanlagen für äußeren Blitzschutz errichtet. Nach einiger Zeit kannst du Oberflächenschutz für Dachabdichtungen herstellen und Bewegungsfugen abdichten.

In der Berufsschule werden deine praktischen Erfahrungen optimal durch theoretisches Wissen ergänzt. Du erfährst, wie eine Baustelle eingerichtet wird, wie man ein geneigtes Dach deckt und wie eine einschalige Wand gemauert wird. Außerdem auf deinem Lehrplan: das Herstellen von Holzkonstruktionen, das Errichten von Stahlbetonbalken, das Beschichten und Bekleiden eines Bauteils sowie der Aufbau einer Dachkonstruktion.

Während du die Schulbank drückst, erfährst du außerdem, wie ein Steildach gedeckt wird, wie man ein Flachdach fertigt und wie man man Oberflächenwasser ableitet. Darüber hinaus lernst du, wie man eine Außenwand bekleidet, eine Bauwerksabdichtung herstellt, Metalldeckungen ausführt und ein Dach wartet und repariert.

Du willst nicht nur das Dach, sondern auch die Karriereleiter erklimmen? Führungsaufgaben erwarten dich, wenn du dich weiterbildest und Vorarbeiter/in oder Kolonnenführer/in wirst. Nach deiner Ausbildung besteht außerdem die Möglichkeit, Techniker/in zu werden oder mit dem Meisterbrief in der Tasche ein Studium, zum Beispiel in Bauingenieurswesen, aufzunehmen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Nach deiner Ausbildung als Dachdecker/in kannst du dich in Betrieben des Ausbaugewerbes bewerben. Die hauptsächliche Zeit deiner Arbeit wirst du im Freien auf Baustellen verbringen. Ab und zu wird es dich auch in Werkstätten oder Lagerräume verschlagen. Die meisten Zeit verbringst du also in schwindelerregenden Höhen.

Bei der Arbeit im Freien kommt nicht nur frische Luft auf dich zu – du musst dich auch mit den Launen des Wetters anfreunden: Ob 30 Grad und Sonnenschein, Dauerregen oder Minusgrade, du lässt dich davon nicht beeindrucken, sondern verrichtest deine Arbeit zuverlässig. Gerade wenn es regnet, kann es auch sehr rutschig werden, was die Gefahr eines Unfalls erhöht. Wichtig ist es gerade in solchen Situationen, dass du und deine Kollegen als Team gut zusammenarbeitet und euch aufeinander verlassen könnt. Außerdem trägst du Schutzkleidung, Handschuhe und einen Schutzhelm, damit du im Notfall vor Verletzungen optimal geschützt bist.

Zimperlich sein ist übrigens nicht nur aufgrund der Witterung fehl am Platz, sondern auch, weil es auf der Baustelle zu Staub oder Rauchentwicklung kommen kann. In der Höhe bewegst du dich sicher und ohne Schwindel und bist außerdem körperlich so fit, dass du Zementsäcke oder Dachziegel problemlos über die Baustelle schleppen kannst? In der Regel arbeitest du werktags und zu geregelten Arbeitszeiten, aber es kann vorkommen, dass du aufgrund eines Notfalls, zum Beispiel bei einem starken Sturm, einspringen musst.

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