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Dachdecker/in

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Dachdecker/in Gehalt
  • Gehalt: 833 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du liebst das Buch Karlsson auf dem Dach und hast dir als Kind schon gewünscht, selber über den Dächern der Stadt schweben zu können? Du bist handwerklich geschickt und hast eine gute körperliche Konstitution? Wenn du dazu schwindelfrei bist, kannst du bei einer Ausbildung zum/zur Dachdecker/in dafür sorgen, dass das Dach aufs Haus wie der Deckel auf den Topf passt!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Hauptschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

  • Gute Noten in Mathe

  • Leidenschaft für Technik und Werken

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Handwerkliches Geschick besitzt

  • Teamfähig bist

  • Körperlich fit und schwindelfrei bist

Ausbildung zum/zur Dachdecker/in: Dachschaden ausgeschlossen

Dein Arbeitsalltag: Deinen Kunden aufs Dach steigen

Berufsbild Dachdecker

So ein Dach über dem Kopf ist schon was Feines: Bei Regen bleibst du trocken, Schnee kann dir nichts anhaben und die Kälte ist ausgesperrt. Doch wer sorgt eigentlich dafür, dass oben herum alles dicht bleibt?

Bei deiner Ausbildung zum/zur Dachdecker/in stellst du Holzkonstruktionen für Dachstühle her. Außerdem deckst du Dach- und Wandflächen mit Dachziegeln und Dachsteinen ein. Du dichtest Dach- und Wandflächen ab, bringst Wärmedämmungen und Fassadenbekleidungen an und bereitest Flachdächer für Dachbegrünungen vor. Auf deinem Programm steht auch die Montage von Vorrichtungen zur Ableitung von Oberflächenwasser, Regenrinnen, Kaminanschlüssen, Blitzableitern, Dachfenstern und Solarenergie-Systemen. Auch Inspektionen und Reparaturarbeiten zählen zu deinen Aufgaben, die du während deiner Ausbildung zum/zur Dachdecker/in hast.

Für deinen Beruf gilt es eine Menge zu beachten. Schließlich gibt es Hausdächer in vielen Varianten. Turm-, Sattel-, oder Flachdach? Ziegel aus Ton, aus Schiefer oder doch aus einem anderen Material? Es ist sehr wichtig, dass du die spezifischen Eigenschaften deiner Bau- und Bauhilfsstoffe genau kennst. Zum Beispiel sind Entflammbarkeit und Festigkeit deines Materials sehr wichtige Faktoren.

Beim Heben und Tragen des Baumaterials macht sich eine gute körperliche Konstitution bezahlt. Das Montieren von Fassadenbekleidungen erfordert sowohl handwerkliches Geschick als auch eine gute Hand-Auge-Koordination. Bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten hältst du dich oft viele Meter über dem Boden auf. Du solltest also auf jeden Fall trittsicher, umsichtig und schwindelfrei sein. Beim Decken und Abdichten von Dächern arbeitest du mit vielen Kollegen zusammen. Teamfähigkeit ist das A und O in deinen neuen Job. Für das Berechnen von Werkstücken oder der Materialkosten sind gute Kenntnisse in Mathematik unverzichtbar.

Hoch hinaus in Theorie & Praxis

Dachdecker/in Gehalt

Deine Ausbildung zum/zur Dachdecker/in dauert drei Jahre. Die Ausbildung ist dual, das heißt, deine Lernorte sind der Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule.

Im Ausbildungsbetrieb lernst du, welche Formen von Schiefer, Dachplatten und Schindel es gibt und wie diese verarbeitet werden. Schritt für Schritt erfährst du, was beim Herstellen von Mauerwerk, Putz und Beton beachtet werden muss. Schon bald kannst du Holzverbindungen und Holzkonstruktionen selber herstellen. Auch Unterkonstruktionen für Außenwandverkleidungen sind für dich bald kein Problem mehr. Du stellst Holzkonstruktionen für Dachstühle und Fachwerkwände her und verlegst Gratziegel und Gratsteine. Außerdem lernst du, wie man Blitzschutzanlagen für äußeren Blitzschutz errichtet. Nach einiger Zeit kannst du Oberflächenschutz für Dachabdichtungen herstellen und Bewegungsfugen abdichten.

In der Berufsschule werden deine praktischen Erfahrungen optimal durch theoretisches Wissen ergänzt. Du erfährst, wie eine Baustelle eingerichtet wird, wie man ein geneigtes Dach deckt und wie eine einschalige Wand gemauert wird. Außerdem auf deinem Lehrplan: das Herstellen von Holzkonstruktionen, das Errichten von Stahlbetonbalken, das Beschichten und Bekleiden eines Bauteils sowie der Aufbau einer Dachkonstruktion. Während du die Schulbank drückst, erfährst du außerdem, wie ein Steildach gedeckt wird, wie man ein Flachdach fertigt und wie man man Oberflächenwasser ableitet. Darüber hinaus lernst du, wie man eine Außenwand bekleidet, eine Bauwerksabdichtung herstellt, Metalldeckungen ausführt und ein Dach wartet und repariert.

Du willst nicht nur das Dach, sondern auch die Karriereleiter erklimmen? Führungsaufgaben erwarten dich, wenn du dich weiterbildest und Vorarbeiter/in oder Kolonnenführer/in wirst. Nach deiner Ausbildung besteht außerdem die Möglichkeit, eine/n Techniker/in draufzusetzen oder mit dem Meisterbrief in der Tasche ein Studium, zum Beispiel in Bauingenieurswesen, aufzunehmen.

Dein Arbeitsumfeld: Fantastische Aussicht über den Dächern der Stadt

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Nach deiner Ausbildung zum/zur Dachdecker/in kannst du dich in Betrieben des Ausbaugewerbes bewerben. Die hauptsächliche Zeit deiner Arbeit wirst du im Freien auf Baustellen verbringen. Ab und zu wird es dich auch in Werkstätten oder Lagerräume verschlagen. Die meisten Zeit hast verbringst du also in schwindelerregenden Höhen, aber Vorsicht: Nicht von der Aussicht zu sehr ablenken lassen!

Bei der Arbeit im Freien kommt nicht nur frische Luft auf dich zu – du musst dich auch mit den Launen des Wetters anfreunden: Ob 30 Grad und Sonnenschein, Dauerregen oder Minusgrade, du lässt dich davon nicht beeindrucken, sondern verrichtest deine Arbeit zuverlässig. Gerade wenn es regnet, kann es auch sehr rutschig werden, was die Gefahr eines Unfalls erhöht. Wichtig ist es gerade in solchen Situationen, dass du und deine Kollegen als Team gut zusammenarbeitet und euch aufeinander verlassen könnt. Außerdem trägst du Schutzkleidung, Handschuhe und einen Schutzhelm, damit du im Notfall vor Verletzungen optimal geschützt bist.

Zimperlich sein ist übrigens nicht nur aufgrund der Witterung fehl am Platz, sondern auch, weil es auf der Baustelle zu Staub oder Rauchentwicklung kommen kann. Die Maschine neben dir röhrt vor sich hin? Kein Problem für dich, du magst den Sound oder kannst ihn ausblenden. In der Höhe bewegst du dich sicher und ohne Schwindel und bist außerdem körperlich so fit, dass du Zementsäcke oder Dachziegel problemlos über die Baustelle schleppen kannst? Dann kannst du dich auf einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag freuen – denn du wirst natürlich nicht immer auf derselben Baustelle arbeiten, sondern immer wieder auf neuen. Dafür nimmst du in Kauf, dass du auch mal von deinem Wohnort entfernt eingesetzt wirst. In der Regel arbeitest du werktags und zu geregelten Arbeitszeiten, aber es kann vorkommen, dass du aufgrund eines Notfalls, zum Beispiel bei einem starken Sturm, einspringen musst.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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