Gesundheitsaufseher/in.

Gehalt:
variabel
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
variabel
Im Bereich Gesundheit:
Ausbildung Gesundheitsaufseher/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Idealerweise einen Realschulabschluss

    • Große Sorgfalt und Genauigkeit

    • Gute Noten in Biologie und Deutsch

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Gerne viel unterwegs bist

    • Eine gute Entscheidungsfähigkeit besitzt

    • Genau beobachten kannst

  2. Deine Aufgaben: Verschmutzung ist dein Feind.

    Berufsbild Gesundheitsaufseher/in

    Hygiene ist das A und O – besonders in großen Städten kommen viele Menschen miteinander in Kontakt und verteilen dabei massenhaft Viren und Bakterien. Besonders in öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Lebensmittelbetrieben müssen sich die Bürger darauf verlassen können, dass alle Standards eingehalten werden um ein gesundes Miteinander zu ermöglichen. In der Ausbildung zum/zur Gesundheitsaufseher/inner überprüfst du, ob sich die Einrichtungen an die Vorschriften halten und leiten notfalls Maßnahmen ein, um die Missstände aufzuheben.

    Die Einhaltung der Hygienestandards ist an einer Vielzahl von Orten unerlässlich und dementsprechend umfassend sind die Einsatzgebiete, in denen du arbeitest: Ein wichtiger Bereich ist die Umwelthygiene: Mit Messgeräten ziehst du los und überprüfst die Qualität von Gewässern. Das Trinkwasser darf nicht verunreinigt sein, wenn es in den Haushalten aus dem Wasserhahn fließt. Auch Kläranlagen dürfen einen bestimmten Schadstoffgehalt nicht überschreiten, um den umliegenden Boden nicht zu gefährden. An Badeseen und in Schwimmbädern stellst du sicher, dass der Badespaß für die Gäste nicht in Hautausschlägen oder anderen Infektionen endet.

    Findest du doch einmal einen Grund zur Beanstandung, leitest du alle wichtigen Maßnahmen ein, um die aufgedeckten Missstände zu verbessern. Du informierst den betroffenen Betrieb über deine Ergebnisse und gibst die entsprechenden Hinweise, wie die Situation verbessert werden kann. Du stellst den Verantwortlichen eine Frist, um die Fehler nachzubessern und kontrollierst nach deren Ablauf erneut, ob sich die Messwerte verbessert haben.

    Es gibt noch viele weitere Orte, an denen du deine Gesundheitskontrollen durchführst: An Bahnhöfen, Flug- oder Schiffshäfen kontrollierst du die öffentlich zugänglichen Orte auf ihre Hygiene und Sauberkeit. Auch in Lebensmittellagern, Kühlhäusern und Transportfahrzeugen achtest du sorgfältig darauf, dass keine Keimbelastung vorliegt und die Endverbraucher nicht gefährdet werden.

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  4. Deine Ausbildung in Theorie und Praxis: Dein Wissen über Keime, Bakterien und Co.

    Gesundheitsaufseher/in Gehalt

    Die Ausbildung zum/zur Gesundheitsaufseher/in ist eine schulische Ausbildung und ist von unterschiedlicher Dauer, je nachdem, in welchem Bundesland du die Ausbildung absolvierst. Zusätzlich absolvierst du ein Praktikum, zum Beispiel in einem Ordnungs- oder Gesundheitsamt. Deine Abschlussprüfung am Ende deiner Ausbildung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

    In der Bildungseinrichtung lernst du alle theoretischen Grundlagen, die du benötigst, um als Gesundheitsaufseher/in voll durchzustarten.

    Ein wichtiger Teil der Ausbildung sind die rechtlichen Grundlagen. Du lernst die Strukturen der öffentlichen Verwaltung kennen und beschäftigst dich mit dem Polizei- und Ordnungsrechts. Auch was als Ordnungswidrigkeit zu gelten hat, erfährst du.

    Auch das Recht zum Thema Gesundheit und Umwelt wird dir näher gebracht. Du lernst alles über die Trinkwasserverordnung – welche Stoffe dürfen darin enthalten sein und was sind die Grenzwerte für Keime und Schadstoffe? Mit dem Lebensmittel-, Chemikalien- und Abfallrecht musst du dich ebenso gut auskennen.

    Als Gesundheitsaufseher/in ist es auch sehr wichtig zu wissen, wie bestimmte Krankheiten übertragen werden, wie man ihnen vorbeugt und wie man sie im schlimmsten Fall bekämpfen kann. Des Weiteren bildet Toxikologie ein wichtiges Themenfeld: Welche Schadstoffe gibt es und wie wirken sie sich auf den Körper und die Umwelt aus?

    Letztlich erfährst du auch alles zum Thema Hygiene: Welche Vorschriften gibt es für öffentliche Einrichtungen wie Badeanstalten oder Spielplätzen, welche Richtlinien müssen im Bestattungswesen eingehalten werden? Du lernst, die Sauberkeit der Orte korrekt zu messen und richtig einzuschätzen.

    Wenn du nach der Ausbildung deiner Karriereaussichten weiter ausbauen möchtest, hast du dafür verschiedene Möglichkeiten: Durch eine Weiterbildung zum/zur Betriebswirt/in für Management im Gesundheitswesen oder zum/zur Umweltschutzfachwirt/in kannst du später einmal eine Führungsposition übernehmen.

    Auch ein Studium im Bereich Gesundheitswissenschaft, Public Health oder Gesundheitsökonomie eröffnet dir weitere Berufschancen.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Im Außendienst für Sauberkeit sorgen.

    Gesundheitsaufseher/in Bilder

    Als Gesundheitsaufseher/in bist du viel im Außendienst unterwegs. Mit deinen Messgeräten fährst du zu den verschiedenen öffentlichen Einrichtungen und entnimmst Proben, um sie später am Computer auszuwerten. Dabei kann es vorkommen, dass du unangenehmen Gerüchen und einer gewissen Infektionsgefahr ausgesetzt bist.

    Du hast viel Kontakt zu den Beauftragten der Einrichtungen und Firmen, die du untersuchst. Teilweise arbeitest du auch mit Ärzten/Ärztinnen zusammen. Deine Arbeitszeiten richten sich nach den üblichen Bürozeiten der Behörde, in der du arbeitest und sind deshalb gut planbar.

  6. Dein Ausbildungsgehalt.

    Leider gibt es zu dieser Ausbildung keine durchschnittlichen Gehaltsangaben. Die Vergütung variiert hier von Betrieb zu Betrieb. Außerdem können äußere Faktoren, wie zum Beispiel die Unternehmensgröße, der Standort – ländlich oder städtisch, West- oder Ost-Deutschland – sowie die Branchenzugehörigkeit Einfluss auf deine Ausbildungsvergütung haben. Hier erkundigst du dich am besten direkt bei deinem Ausbildungsbetrieb.

Bist du der/die geborene Gesundheitsaufseher/in?
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