Hafenschiffer/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Im Bereich Verkehr, Logistik:
Ausbildung Hafenschiffer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Hafenschiffer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €864 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €738
  • 2. Lehrjahr: €807
  • 3. Lehrjahr: €1047
2.

Wie lange dauert die Hafenschiffer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Hafenschiffer/in?

  • Als Hafenschiffer/in bist für sämtliche Tätigkeiten zuständig, die an einem Hafen anfallen können: Überwachen von Abläufen, Bedienen von Maschinen und Motoren, Befestigen von Schiffen oder Löschen von Ladung.
  • Deinen Job übst du meist im Freien aus, aber auch an Bord von Schiffen findet man dich.
  • Die Ausbildung gehört in den Bereich Verkehr und Logistik.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Hafenschiffer/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Deutsch und Technik/Werken haben.

5.

Passt der Beruf Hafenschiffer/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Orientierungs- und Gleichgewichtssinn

  • Leidenschaft für Technik

  • Verantwortungsbewusstsein

  • Schnelle Reaktionsgeschwindigkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Deutsch
  • Technik/Werken

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Nichts für Landratten: Bei der Ausbildung als Hafenschiffer/in führst du Wasserfahrzeuge in See- und Binnenhäfen. Mit deinem Boot schleppst du Schuten, Leichter und andere schwimmenden Geräte. Oder du überwachst den Schleppvorgang und stellst Schleppverbände zusammen.

Deine Aufgabe ist auch das Laden und Löschen, du solltest also zupacken können. Die Trockengüter und Container prüfst du anhand der Begleitpapiere.

Mit einem Ausbildungsplatz als Hafenschiffer/in arbeitest du auch mit schweren Maschinen: Hebezeuge, Gabelstapler und Kräne helfen dir, die Ladung vom Schiff auf Lkws, Güterwaggons oder Zwischenlager umzuladen. Zwischendurch führst du auf deinem Schiff Reinigungsarbeiten aus und entsorgst zum Beispiel Abfallstoffe.

Um die hohen Sicherheitsstandards erfüllen zu können, brauchst du für diese Arbeit ein hohes Verantwortungsbewusstsein. Das Steuern deines Wasserfahrzeugs durch Häfen, Schleusen oder Engstellen fordert viel Umsicht und volle Konzentration.

Gefahrensituationen trittst du am besten mit einer schnellen Reaktionsfähigkeit entgegen. Apropos Gefahr: Die Schiffe müssen regelmäßig gewartet werden, um seetüchtig zu bleiben. Du hältst den Motor in Schuss, entrostest den Bootskörper oder überprüfst die Seemannsknoten.

Technisches Verständnis hilft dir in diesem Ausbildungsberuf bei Reparaturen und beim Prüfen des Zustandes der Schiffe.

Ist alles tipptopp in Schuss, heißt es: Leinen los! Auch dafür bist du mit einem Ausbildungsplatz als Hafenschiffer/in zuständig, genauso wie für das Befestigen von Schiffen. Übrigens arbeitest du auch mit Fähren und Barkassen für Hafenrundfahrten. Hier fällt es auch in deinen Aufgabenbereich, die Fahrscheine zu verkaufen, bevor du Touristen über Rhein, Elbe oder Spree schipperst.

Ob eine Ausbildung als Hafenschiffer/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

In drei Jahren wirst du bei deiner Ausbildung als Hafenschiffer/in für die Schifffahrt fit gemacht. Es handelt sich um eine duale Ausbildung, hier lernen Auszubildende hauptsächlich im Ausbildungsbetrieb sowie ein paar Tage die Woche oder im Block in der Berufsschule.

In deinem Ausbildungsbetrieb lernst du ab dem ersten Ausbildungsjahr den gesamten Prozess im Hafen und auf dem Wasser kennen und darfst direkt praktisch ran. Du lernst, wie man Schlepper und Barkassen in Betrieb nimmt, los- und festmacht, verholt und steuert.

Außerdem auf dem Programm: An- und Ablegemanöver, die Bedienung von Navigationsmitteln und das Verhalten in Notfällen. Bald schon kennst du die verschiedenen Ladungsarten wie deine Westentasche. Trockengüter? Tankladungen? Container? Du schaffst sie alle!

Nebenbei lernst du die Grundlagen des Funkverkehrs kennen. Du arbeitest mit Daten und beachtest dabei die Vorschriften des Datenschutzes.

Du musst in der Ausbildung als Hafenschiffer/in lernen, welche Rettungsmittel und Schutzausrüstungen es gibt und wie man sie verwendet. Die Vorschriften für den Gütertransport und die Personenbeförderung kennen Auszubildende bald auswendig und das Pflegen und Spleißen von Tauwerk sowieso.

Das Eingehen auf Kundenwünsche, auch in englischer Sprache, sowie die Qualitätssicherung gehen dir in Fleisch und Blut über.

In der Berufsschule werden deine praktischen Erfahrungen optimal durch theoretisches Wissen ergänzt. Im Ausbildungsberuf {{field.titlte} stehen das Planen von Fahrtrouten, das Inbetriebnehmen von Hafenfahrzeugen, das Warten und Bedienen von Antriebsanlagen sowie das Verhalten von Hafenfahrzeugen auf dem Lehrplan.

Während du die Schulbank drückst, erfährst du außerdem wie du im Hafen navigierst, Bordsysteme bedienst und wartest, Güter umschlägst und Hafenfahrzeuge be- und entlädst. Neben dem Spezialwissen zu deiner *Ausbildung als {{field.title}} * wirst du außerdem in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch oder Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.

Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres in der Ausbildung als Hafenschiffer/in gibt es eine Zwischenprüfung und nach dem dritten Ausbildungsjahr legst du deine Abschlussprüfung ab, die aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil besteht.

In der praktischen Prüfung zeigst du, dass du es drauf hast, ein Wasserfahrzeug zu steuern. In der schriftlichen Prüfung wirst du in Nautik, Betriebstechnik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde abgefragt. Für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz ist mindestens ein Hauptschulabschluss nötig.

Vom Ausbildungsberuf in die Praxis: Nach deiner Ausbildung als Hafenschiffer/in stehen dir viele Türen offen. Dein Arbeitgeber können See- und Binnenhafenbetrieben der Güter- und Personenbeförderung oder logistische Dienstleistungsbetriebe sein, hier kannst du dich um einen Job bewerben.

Durch Weiterbildungen, zum Beispiel im Schiffsverkehr oder zur Ladungssicherheit, bleibst du stets up-to-date. Willst du mehr Verantwortung, legst du deine Prüfung als Logistikmeister/in ab. Möchtest du die Karriereleiter noch höher hinaus, bietet sich ein Studium im Fach Nautik an.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Hafenschiffer/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Du möchtest gerne „9-to-5“ im Bürosessel sitzen und auf einen Bildschirm starren? Nix da: Als Hafenschiffer/in bist du dauernd in Bewegung, umgeben von Wind und Wasser und körperlich fit, um die Arbeit an Bord und im Hafen bewältigen zu können. Vor allem in großen Häfen gehört zu deiner Tätigkeit dazu, dass du zeitlich flexibel bist und auch mal nachts und am Wochenende im Schichtdienst arbeitest.

Beste Bedingungen für Wasserratten: Du wirst während und nach deiner Berufsausbildung als Hafenschiffer/in viel vom kühlen Nass umgeben sein, auch wenn du dich idealerweise eher auf statt unter Wasser bewegst. Im Beruf steht echte Handarbeit an, wenn du zum Beispiel Öl wechselst oder Taue festmachst, aber auch viel Technik beim Umgang mit Maschinen.

Du liebst es, wenn dir der Wind um die Nase pfeift? Umso besser, denn du wirst viel im Freien arbeiten und musst dich dabei mit den Witterungsverhältnissen von Dauerregen über Hitze bis hin zum dichten Nebel arrangieren. Auch Rauch, Staub oder Dämpfe sollten dir weder an noch unter Deck etwas ausmachen.

Lärmempfindlich solltest du für eine Ausbildung als Hafenschiffer/in ebenfalls nicht sein, da dich im Hafen und an Bord laute Maschinen erwarten.

Hafenschiffer/in ist ein verantwortungsbewusster Beruf, der große Umsicht und hohe Konzentrationsfähigkeit erfordert. An Deck, beim Bedienen von Kränen oder beim Navigieren des Schiffes – überall im Job lauern Gefahrenquellen, die durch sehr koordiniertes und umsichtiges Arbeiten leicht vermeiden kannst.

Für sicheres Arbeiten trägst du auch Schutzkleidung wie eine Rettungsweste, Sicherheitsschuhe und Handschuhe. Du hast übrigens nicht nur für dich Verantwortung, sondern für alle Personen, die sich auf dem Schiff befinden, seien es Touristen oder deine Kollegen – umso wichtiger, dass du nicht nur Steuerrad oder Tau, sondern deinen ganzen Job fest im Griff hast.

Im Griff haben solltest du auch deinen Magen, denn es kann bei unruhigem Seegang schon mal ganz schön schaukeln!

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