Berufskraftfahrer/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Berufskraftfahrer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Berufskraftfahrer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €889 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €829
  • 2. Lehrjahr: €890
  • 3. Lehrjahr: €948
2.

Wie lange dauert die Berufskraftfahrer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Berufskraftfahrer/in?

  • In deiner Ausbildung als Berufskraftfahrer/in lernst du, worauf es im Güterverkehr oder in der Personenbeförderung ankommt. Du transportierst entweder Güter mit LKWs aller Art oder arbeitest im Personenverkehr und fährst Linien- bzw. Reisebusse.
  • Die Ausbildung findet in der Berufsschule oder im Unternehmen des Güterkraft-, Reise- oder Personennahverkehrs statt.
  • Deine Ausbildung gehört zu den Berufsbereichen Verkehr und Logistik.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Berufskraftfahrer/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Deutsch, Technik/Werken, Physik und Englisch haben.

5.

Passt der Beruf Berufskraftfahrer/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Verständnis

  • Körperliche Belastbarkeit

  • Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Deutsch
  • Technik/Werken
  • Physik
  • Englisch

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In der Ausbildung zum/zur Berufskraftfahrer/in ist kein Tag wie der andere und du bist selten an ein und demselben Ort. Ist dein Ausbildungsbetrieb auf Güterverkehr spezialisiert, bist du mit dem Lkw auf Autobahnen unterwegs und sorgst dafür, dass deine geladenen Güter den Empfänger rechtzeitig erreichen. Im Personenverkehr steuerst du Linien- sowie Reisebusse und bringst deine Passagiere sicher an ihr Ziel.

Wirst du in einer Spedition ausgebildet, ist der Lkw dein zweites Zuhause: Sind Bremsen, Reifen und Motor überprüft? Wurde der Lkw sicher mit dem zu transportierenden Gut beladen und sind die Frachtpapiere ordnungsgemäß ausgefüllt?

Wenn alles passt, musst du nur noch Navi und Mautgerät programmieren und schon kann die Fahrt losgehen! Per Funk oder Handy stehst du immer mit einem sogenannten Disponenten aus deiner Firma in Kontakt, der die Transporte koordiniert. Am Zielort angekommen, hast du ein Auge auf die Entladung und lässt dir vom Empfänger die Lieferung bestätigen.

Bist du lieber den ganzen Tag mit Menschen zusammen? Dann mach deine Ausbildung in einem Linien- oder Reisebusunternehmen. Ob auf vollen Straßen in der Stadt oder von Dorf zu Dorf – du bringst Schulkinder sicher nach Hause, kontrollierst Fahrkarten und hilfst Menschen mit Behinderung beim Ein- und Aussteigen.

Dich hat das Reisefieber gepackt? Dann lade das Gepäck von Schulklassen und Seniorengruppen in den Fernreisebus und ab geht es nach Barcelona!

Aber denk immer daran: In dieser Ausbildung trägst du die Verantwortung. Also fahre vorausschauend und halte vorgeschriebene Pausenzeiten ein, denn mit einem übermüdeten Fahrer kann die Reise schnell zu Ende sein.

Nebenbei bist du auch Ansprechpartner und Mechaniker. Fragen zu Abfahrtszeiten und Tickettarifen beantwortest du geduldig, und wenn der Scheinwerfer deines LKWs mal streikt, weißt du, wie du ihn in der Werkstatt austauschen kannst.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung zum/zur Berufskraftfahrer/in ist dual, das heißt, dass du innerhalb von drei Ausbildungsjahren in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb fit für die Straße gemacht wirst. Dazu gehört natürlich auch, dass du den Führerschein für Auto, LKW oder Bus erwirbst.

Im ersten und zweiten Lehrjahr lernst du, die Fahrzeuge und die Vorschriften im Straßenverkehr in- und auswendig kennen. Dazu kommen Routenplanung und -durchführung im Inland und das Verladen von Gütern sowie der Umgang mit Kunden und das Verhalten nach Unfällen.

Im dritten Ausbildungsjahr können deine Touren auch schon ins Ausland gehen und du lernst, mit elektrischen Geräten an Board umzugehen. Jetzt bist du bestens vorbereitet für die Abschlussprüfung, in der du in fünf praktischen Aufgaben und einer schriftlichen Prüfung dein Können unter Beweis stellst!

Das alles reicht dir nicht? Dann lege doch die Prüfung als Meister für Kraftverkehr ab. Hast du Abitur, dann kannst du dich beispielsweise im Bachelor-Studiengang Logistik einschreiben.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Passende Unternehmen.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung zum/zur Berufskraftfahrer/in findet man dich häufig auf dem Fahrersitz eines Busses oder LKWs. Langes Sitzen sollte dir also nichts ausmachen. Transportierst du Güter mit einem Lastkraftwagen, bist du längere Zeit auf dich allein gestellt. Dann sind Radio, Handy und Funkanlage deine einzigen Begleiter – aber auf der Raststätte triffst du garantiert nette Kollegen.

Zwischen den Fahrten ist auch körperlicher Einsatz gefragt: In der Werkstatt wartest und pflegst du die Fahrzeuge – da ist Schmieröl an den Fingern keine Seltenheit. Dank Schutzkleidung kein Problem! Beim Be- und Entladen von Getränkekisten oder Koffern hast du schwer zu tragen – egal bei welchem Wind und Wetter.

Fährst du für ein Busunternehmen, kommst du tagtäglich mit Fahrgästen in Kontakt und wirst sicherlich einheitliche Kleidung oder eine Uniform tragen.

In der Ausbildung zum/zur Berufskraftfahrer/in hast du selten um 17 Uhr Feierabend. Im Linienverkehr ist Schichtdienst angesagt. Das heißt, du bist schon sehr früh auf den Beinen und hast dafür eher Schluss oder wirst mal nachts auf Tour sein.

Je nach Zielort und Reiseplan bist du mit dem LKW oder Fernbus auch am Wochenende unterwegs. Es gehört also dazu, auch mal längere Zeit von zu Hause weg zu sein.

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