Verkehr, Logistik

Servicefahrer/in

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Servicefahrer/in Gehalt
  • Gehalt: 612 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Freundliche Bleifüße aufgepasst: Als Servicefahrer/in cruist du durch die Straßen, fährst Waren zum Kunden und erledigst den Service vor Ort. Mehr Mobilität geht nicht – freu dich auf eine Ausbildung, bei der Stillstand ein Fremdwort ist!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Hauptschulabschluss oder einen vergleichbaren Schulabschluss

  • Körperliche Fitness

  • Schnelle Reaktionsfähigkeit

  • Ein gesundes Gefahrenbewusstsein am Steuer

  • Gute Noten in Mathe und gegebenenfalls Englisch (für ausländische Kunden) und Technik (je nach Branche)

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Gerne unterwegs bist und nicht unbedingt im Team arbeiten musst

  • Organisiert arbeitest

  • Flexibel und zuverlässig bist

  • Kommunikativ bist

  • Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast, damit Stauraum optimal ausgenutzt wird

Ausbildung zum/zur Servicefahrer/in: Top Service hinterm Steuer & beim Kunden

Deine Aufgaben: „On the Road“ den besten Service bieten

Berufsbild Servicefahrer

Fahren und Service – wie der Name schon sagt, verbindet eine Ausbildung zum/zur Servicefahrer/in das Ausfahren von Waren mit Service beim Kunden. Du tummelst dich also auf den Straßen mit den Berufskraftfahrern, aber im Unterschied zu ihnen bist du stärker mit Kunden im Kontakt, dienst als Ansprechpartner vor Ort und berätst bei Problemen. Du übernimmst während deiner Ausbildung zum/zur Servicefahrer/in alle Aufgaben der Auslieferung von Anfang bis Ende: Vor der Fahrt stellst du die Route zusammen – das Ziel ist, so viele Kunden wie möglich anzufahren. Dabei müssen Kundenwünsche zur Auslieferungszeit genauso beachtet werden wie die aktuelle Verkehrslage oder Witterungsbedingungen wie beispielsweise Glatteis. Auch wenn ein Kunde plötzlich die Ware früher braucht und du deinen Plan über Bord schmeißen musst, bleibst du die Ruhe selbst hinterm Steuer. Bevor es losgeht, bekommst du die Waren und die Lieferscheine dazu ausgehändigt und belädst dein Fahrzeug.

Dann geht es auf die Straße: Nach und nach werden die Ziele abgefahren und die Waren an die Empfänger übergeben. Die Ware, das können Pakete, Möbelstücke, Dosenbierpaletten oder Handtücher für Hotels sein – als Servicefahrer/in kannst du in den unterschiedlichsten Branchen tätig sein. Beim Kunden angekommen, lädst du die Ware aus, gibst Pakete beim Empfänger ab, stellst Möbel an die dafür vorgesehene Stelle oder schließt technische Geräte an. Ergeben sich zum Beispiel technische Fragen, stehst du mit Erläuterungen zur Bedienung bereit. Gegebenenfalls nimmst du auch Sendungen entgegen und verlädst sie in dein Fahrzeug. Ist die Ware noch nicht bezahlt, kümmerst du dich um die Abwicklung.

Oft ergeben sich bei der Auslieferung Fragen oder Probleme, zum Beispiel, wenn ein Kunde etwas reklamieren oder sich über weitere Leistungen des Unternehmens informieren möchte. Hier kommt deine Kommunikationsstärke zum Zuge – du repräsentierst in dem Augenblick die Firma und verantwortest, wie zufrieden die Kunden mit dem Ablauf sind und ob sie ein weiteres Mal die Dienste der Firma in Anspruch nehmen wollen. Stichwort Verantwortungsbewusstsein: Du bist während deiner Ausbildung zum/zur Servicefahrer/in viel auf der Straße unterwegs, daher ist es wichtig, dass du regelmäßig überprüfst, ob alles am Fahrzeug richtig funktioniert, und dass du vorgeschriebene Ruhezeiten einhältst.

Theorie und Praxis: Auf der Schulbank lernen, am Steuer umsetzen

Servicefahrer/in Gehalt

Die duale Ausbildung zum/zur Servicefahrer/in dauert zwei Jahre. In der Zeit wirst du zum einen an der Berufsschule unterrichtet, zum anderen tauchst du im Ausbildungsbetrieb in die Praxis ein, bist unterwegs und im Service beim Kunden tätig. Dabei lernst du unter anderem, wie du Termine mit Kunden abstimmst, wie du die Warenbestände und den Warenzustand prüfst und wie man mit Beschwerden und Reklamationen umgeht. Außerdem lernst du natürlich, wie du einen LKW fährst, und machst im Rahmen der Ausbildung zum/zur Servicefahrer/in den Führerschein.

Dazu kommen die Inhalte in der Berufsschule, die zum einen berufsspezifisch sind – wie bereite ich einen Transport vor? – und zum anderen allgemeinbildend; zum Beispiel wirst du in Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet. Was die Arbeitszeit betrifft, bringst du am besten viel Flexibilität mit: Eine Ausbildung zum/zur Servicefahrer/in ist kein nine-to-five-job, sondern du bist meist im Schichtdienst eingeteilt, das heißt: Mal fährst du früh morgens, mal über Nacht, mal tagsüber.

Neben einer Zwischenprüfung legst du am Ende der Ausbildung zum/zur Servicefahrer/in eine Abschlussprüfung ab. Diese besteht aus praktischen und schriftlichen Teilen. In der praktischen Prüfung zeigst du, was du in Sachen Service drauf hast, zum Beispiel, indem du ein Fahrzeug belädst oder eine Route festlegst. In der schriftlichen Prüfung wirst du zu den Bereichen Service und Betrieb, Beförderungswesen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde abgefragt.

Was die Zukunft bringt? Das liegt in deiner Hand: Schneller auf der Karriere-Autobahn wirst du, wenn du die Prüfung als Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik ablegst – so kannst du zum Beispiel eine Führungsposition anstreben. Oder wie wäre es, wenn du dich mit deinem eigenen Betrieb selbstständig machst und mit einem innovativen Lieferservice überraschst?

Dein Arbeitsumfeld: Die Straßen (un)sicher machen und Kundenservice vor Ort bieten

Servicefahrerin Bilder

Keine Lust auf Schreibtischarbeit? Gut so: In deiner Ausbildung zum/zur Servicefahrer/in bist du ständig auf Achse. Der größte Teil deiner Ausbildung findet „on the Road“ statt. Hier ist das Führerhaus eines LKWs, eines Transporters oder eines kleinen KFZs dein Arbeitsplatz. Wenn du nicht gerade am Steuer sitzt, bist du in Lagerhallen, im Freien oder beim Kunden, um die Waren ein- und auszuladen. Das kann auch mal bei strömendem Regen geschehen – dann ist es wichtig, dass du nicht wild rumfluchst, sondern vor dem Kunden die Fassung und gute Laune bewahrst und auch klatschnass Kompetenz ausstrahlst.

Du hast bei deiner Ausbildung zum/zur Servicefahrer/in eine Mischung aus Kundenkontakt und alleine unterwegs sein, deshalb solltest du mit beidem gut umgehen können und im entscheidenden Moment switchen können – von Gedanken kreisen lassen und aufmerksam auf die Straße schauen hin zu kommunikativ und für die Wünsche des Kunden da sein.

Dein Arbeitsoutfit? In deiner Ausbildung zum/zur Servicefahrer/in repräsentierst du das Unternehmen und wirst daher oft mit einer Uniform ausgestattet, die Zugehörigkeit signalisiert. Je nachdem, was für eine Art von Ware du ausfährst, trägst du auch Schutzkleidung wie Sicherheitsschuhe oder Handschuhe. Einen Dresscode in dem Sinne gibt es also nicht – aber wenn du keine Uniform trägst, ist es wichtig, dass du beim Kunden gepflegt auftrittst.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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  • Dass die Ware nach Farben geordnet wird
  • Die Reihenfolge, in der die Waren ausgefahren werden
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