Servicefahrer/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Servicefahrer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Servicefahrer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €714 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €679
  • 2. Lehrjahr: €749
2.

Wie lange dauert die Servicefahrer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Servicefahrer/in?

  • Mit einem Ausbildungsplatz als Servicefahrer/in kümmerst du dich um den kompletten Ablauf einer Lieferung. Du bist nicht nur für den Transport der Ware zuständig, sondern musst oft auch die Bezahlung abwickeln.
  • Du bist vor allem in Fahrzeugen unterwegs, musst zur Ablieferung aber auch aussteigen und vielleicht sogar (viele) Treppen steigen.
  • Die Ausbildung fällt in den Bereich Verkehr und Logistik, du bist hier für beide Aspekte zuständig.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Servicefahrer/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Technik/Werken, Deutsch und Fremdsprachen haben.

5.

Passt der Beruf Servicefahrer/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Idealerweise einen Hauptschulabschluss oder einen vergleichbaren Schulabschluss

  • Körperliche Fitness

  • Flexibilität

  • Verantwortungsbewusstsein

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Technik/Werken
  • Deutsch
  • Fremdsprachen

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Fahren und Service – wie der Name schon sagt, verbindet eine Ausbildung als Servicefahrer/in das Ausfahren von Waren mit Service beim Kunden.

Du tummelst dich also auf den Straßen mit den Berufskraftfahrern, aber im Unterschied zu ihnen bist du stärker mit Kunden im Kontakt, dienst als Ansprechpartner vor Ort und berätst bei Problemen. Du übernimmst während deiner Ausbildung als Servicefahrer/in alle Aufgaben der Auslieferung von Anfang bis Ende:

Vor der Fahrt stellst du die Route zusammen – das Ziel ist, so viele Kunden wie möglich anzufahren. Dabei müssen Kundenwünsche zur Auslieferungszeit genauso beachtet werden wie die aktuelle Verkehrslage oder Witterungsbedingungen wie beispielsweise Glatteis.

Auch wenn ein Kunde plötzlich die Ware früher braucht und du deinen Plan über Bord schmeißen musst, bleibst du die Ruhe selbst hinterm Steuer. Bevor es losgeht, bekommst du die Waren und die Lieferscheine dazu ausgehändigt und belädst dein Fahrzeug.

Dann geht es auf die Straße: Nach und nach werden die Ziele abgefahren und die Waren an die Empfänger übergeben. Die Ware, das können Pakete, Möbelstücke, Dosenbierpaletten oder Handtücher für Hotels sein – als Servicefahrer/in kannst du in den unterschiedlichsten Branchen arbeiten.

Beim Kunden angekommen, lädst du die Ware aus, gibst Pakete beim Empfänger ab, stellst Möbel an die dafür vorgesehene Stelle oder schließt technische Geräte an. Ergeben sich zum Beispiel technische Fragen, ist deine Aufgabe auch das Erläutern der Bedienung.

Gegebenenfalls nimmst du in bei deiner Arbeit auch Sendungen entgegen und verlädst sie in dein Fahrzeug. Ist die Ware noch nicht bezahlt, kümmerst du dich um die Abwicklung.

Oft ergeben sich bei der Auslieferung Fragen oder Probleme, zum Beispiel, wenn ein Kunde etwas reklamieren oder sich über weitere Leistungen des Unternehmens informieren möchte.

Hier kommt deine Kommunikationsstärke zum Zuge – du repräsentierst in dem Augenblick deinen Arbeitgeber und verantwortest, wie zufrieden die Kunden mit dem Ablauf sind und ob sie ein weiteres Mal die Dienste der Firma in Anspruch nehmen wollen.

Stichwort Verantwortungsbewusstsein: Du bist während deiner Berufsausbildung als Servicefahrer/in viel auf der Straße unterwegs, daher ist es wichtig, dass du regelmäßig überprüfst, ob alles am Fahrzeug richtig funktioniert, und dass du vorgeschriebene Ruhezeiten einhältst.

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Inhalte der Ausbildung.

Die duale Ausbildung als Servicefahrer/in dauert zwei Jahre. In der Zeit werden Auszubildende unterschiedlicher Betriebe zum einen an der Berufsschule unterrichtet, zum anderen tauchst du im Ausbildungsbetrieb schon im ersten Ausbildungsjahr in die Praxis ein, bist unterwegs und im Service beim Kunden tätig.

Dabei lernst du unter anderem, wie du Termine mit Kunden abstimmst, wie du die Warenbestände und den Warenzustand prüfst und wie man mit Beschwerden und Reklamationen umgeht. Außerdem lernen Auszubildende natürlich, wie man einen LKW fährt, und machen im Rahmen der Ausbildung als Servicefahrer/in den Führerschein.

Dazu kommen die Inhalte in der Berufsschule, die zum einen berufsspezifisch sind – wie bereite ich einen Transport vor? – und zum anderen allgemeinbildend; zum Beispiel wirst du in Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.

Was die Arbeitszeit betrifft, bringst du für diesen Ausbildungsberuf am besten viel Flexibilität mit: Eine Ausbildung als Servicefahrer/in ist kein nine-to-five-job, sondern du bist meist im Schichtdienst eingeteilt, das heißt: Mal musst du früh morgens arbeiten, mal über Nacht, mal tagsüber.

Neben einer Zwischenprüfung im zweiten Ausbildungsjahr legst du am Ende der Ausbildung als Servicefahrer/in eine Abschlussprüfung ab. Diese besteht aus praktischen und schriftlichen Teilen.

In der praktischen Prüfung zeigst du, was du in Sachen Service drauf hast, zum Beispiel, indem du ein Fahrzeug belädst oder eine Route festlegst. In der schriftlichen Prüfung wirst du zu den Bereichen Service und Betrieb, Beförderungswesen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde abgefragt.

Was die Zukunft bringt? Das liegt in deiner Hand: Schneller auf der Karriere-Autobahn wirst du, wenn du die Prüfung als Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik ablegst – so kannst du zum Beispiel eine Führungsposition anstreben.

Oder wie wäre es, wenn du dich mit deinem eigenen Betrieb selbstständig machst und mit einem innovativen Lieferservice überraschst? Als Weiterbildung ist auch ein Studium möglich, du könntest dich beispielsweise für den Studiengang Logistik, Supply-Chain-Management entscheiden und hier auch betriebswirtschaftliche Grundlagen lernen.

Für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz ist kein bestimmter Schulabschluss wichtig, dein Ausbildungsbetrieb kann aber ein Mindestalter von 18 Jahren oder eine Fahrerlaubnis der Klasse B voraussetzen, damit du direkt in den Job einsteigen kannst.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Keine Lust auf Schreibtischarbeit? Gut so: Im Ausbildungsberuf Servicefahrer/in bist du ständig auf Achse. Der größte Teil deiner Ausbildung findet „on the Road“ statt. Hier ist das Führerhaus eines LKWs, eines Transporters oder eines kleinen KFZs dein Arbeitsplatz.

Wenn du bei der Arbeit nicht gerade am Steuer sitzt, bist du in Lagerhallen, im Freien oder beim Kunden, um die Waren ein- und auszuladen. Das kann auch mal bei strömendem Regen geschehen – dann ist es wichtig, dass du nicht wild rumfluchst, sondern vor dem Kunden die Fassung und gute Laune bewahrst und auch klatschnass Kompetenz ausstrahlst.

Du hast mit einen Ausbildungsplatz als Servicefahrer/in eine Mischung aus Kundenkontakt und alleine unterwegs sein, deshalb solltest du mit beidem gut umgehen können und im entscheidenden Moment switchen können – von aufmerksam auf die Straße schauen hin zu kommunikativ und für die Wünsche des Kunden da sein.

Dein Arbeitsoutfit? In deiner Ausbildung als Servicefahrer/in repräsentierst du das Unternehmen und wirst daher oft mit einer Uniform ausgestattet, die Zugehörigkeit signalisiert. Je nachdem, was für eine Art von Ware du ausfährst, trägst du im Job auch Schutzkleidung wie Sicherheitsschuhe oder Handschuhe.

Einen Dresscode in dem Sinne gibt für die Ausbildung als Servicefahrer/in es also nicht – aber auch wenn du keine Uniform trägst, ist es wichtig, dass du beim Kunden gepflegt auftrittst, wenn du deine Tätigkeit ausübst und Ware abholst oder ablieferst.

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