Verkehr, Logistik

Fachlagerist/in

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Fachlagerist/in Gehalt
  • Gehalt: 579 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Schnell, sorgfältig und systematisch – so arbeitest du in deiner Ausbildung zum/zur Fachlagerist/in. Dabei bist du immer in Bewegung, packst mit an und fährst den Gabelstapler wie kein anderer zum benötigten Lagerort.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • In der Regel einen Hauptschulabschluss

  • Gute Mathe- und Englischnoten

  • Eine gute körperliche Konstitution

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Organisationstalent und Sorgfalt mitbringst

  • Über räumliches Vorstellungsvermögen verfügst

  • Belastbar und schwer aus der Ruhe zu bringen bist

Ausbildung zum/zur Fachlagerist/in: Ordnung muss sein

Dein Arbeitsalltag in der Ausbildung zum/zur Fachlagerist/in

Berufsbild Fachlagerist

Tetris spielen und Ordnung halten: In deiner Ausbildung zum/zur Fachlagerist/in lernst du, Waren sachgerecht zu lagern, zu sortieren, aus- und einzupacken. Nicht selten wirst du dafür mit Transportgeräten und Fördermitteln wie Gabelstaplern oder Sortieranlagen durch gigantische Lagerhallen fahren. Dabei hast du alles im Blick: Du weißt, wo was steht und wie viel es davon noch gibt – ganz egal, wie beladen die Regale sind. Denn du nimmst die Waren nicht nur entgegen und prüfst sie auf ihre Menge und Qualität, sondern du kontrollierst auch den Lagerbestand, führst Inventuren durch und erfasst all diese Daten digital.

In deiner Ausbildung zum/zur Fachlagerist/in lernst du spezielle Gesetze wie Gefahrengutverordnungen und Zollbestimmungen kennen. Die Gefahrengutverordnung bestimmt den nationalen, aber auch internationalen Transport von Gefahrengütern auf Straßen, Schienen, Gewässern und in der Luft. Als Gefahrengut bezeichnet man Stoffe, Zubereitungen und Gegenstände, die Stoffe enthalten, die bestimmte Gefahren mit sich bringen – konkret heißt das: Die öffentliche Sicherheit oder die Gesundheit von Menschen, Tieren und Sachen ist bedroht, da die Stoffe zum Beispiel explosiv oder ätzend sind. Zollbestimmungen dagegen regeln, was importiert und exportiert werden darf beziehungsweise wie viel davon und unter welchen Voraussetzungen. Da genau das dein tägliches Geschäft ist, solltest du dich hier gut auskennen, damit es deine Waren auch über die Grenzen Deutschlands hinausschaffen und die Termine eingehalten werden können.

Zeitdruck wirst du häufig in deinem Arbeitsalltag erleben. So kann es sein, wenn du beispielsweise bei einer Fluggesellschaft deine Ausbildung zum/zur Fachlagerist/in machst, dass ein Ersatzteil für ein bald startendes Flugzeug benötigt wird. Kommt dieser Auftrag rein, sind Schnelligkeit und Konzentration gefragt: Du weißt, wo das benötigte Teil liegt, springst auf den Gabelstapler, holst die Lieferung und bringst das benötigte Teil sofort zum Flugzeug. Vielleicht lernst du auch bei einem Technologieanbieter, der medizinische Geräte zu Demonstrationszwecken verleiht. Hier kann eine typische Aufgabe sein, die ausgeliehenen Geräte nach Rückgabe auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Die Aufgaben variieren je nach Betrieb und Branche.

Theorie & Praxis: Der Ausbildungsaufbau zum/zur Fachlagerist/in

Fachlagerist/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Fachlagerist/in ist eine sogenannte duale Ausbildung: Du hast zwei Tage in der Woche Unterricht in der Berufsschule und bist die übrige Zeit in deinem Ausbildungsbetrieb. In der Berufsschule lernst du beispielsweise, wie du Güter annimmst, kontrollierst, lagerst, transportierst und verlädst. Im Betrieb wendest du die in der Berufsschule erlernten Inhalte praktisch an: Du bist in die Arbeitsorganisation miteingebunden und lernst, Arbeitsmittel korrekt einzusetzen sowie die Güter sicher anzunehmen und zu lagern. Auch die Kommissionierung, also die Prüfung der Bestellvorgänge, die Verpackung und der Versand von Gütern erklärt dir dein Ausbildungsbetrieb. Daneben machst du auch deinen Führerschein für verschiedene Logistik-Fahrzeuge.

Die Ausbildung zum/zur Fachlagerist/in dauert zwei Jahre, kann aber in Einzelfällen auch auf ein bis eineinhalb Jahre verkürzt werden. Hier benötigst du sowohl das Einverständnis der IHK als auch das deines Ausbildungsbetriebes. Ein Faktor, der deine Ausbildungszeit verkürzen könnte, ist dein Schulabschluss: Rein rechtlich benötigst du keinen Schulabschluss für eine Ausbildung zum/zur Fachlagerist/in. Die meisten Azubis haben aber einen Hauptschulabschluss. Verfügst du über einen höherwertigen Schulabschluss, stehen deine Chancen gut, dass du die Ausbildung verkürzen darfst.

Du willst noch mehr? Es gibt eine Reihe Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für ausgelernte Fachlageristen. Im Anschluss an deine Ausbildung zum/zur Fachlagerist/in kannst du noch die aufbauende Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik machen. Diese dauert ein Jahr und du wirst anschließend Logistikprozesse mitplanen und organisieren. Auch der Meister in Lagerwirtschaft ist möglich. Hier überwachst du dein gesamtes Lager, teilst deine Mitarbeiter ein und bildest diese sogar aus. Wer noch höher hinaus will, kann auch Betriebswirtschaft für Logistik studieren – so kannst du es in die mittlere Führungsebene von Unternehmen schaffen. Aber Achtung: Für das Studium gelten noch einmal besondere Zulassungsvoraussetzungen, die auch von Uni zu Uni variieren können.

Gabelstapler und Ladezone: Dein Arbeitsumfeld

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In deiner Ausbildung zum/zur Fachlagerist/in wirst du die meiste Zeit in einem Lager, Kühlhaus oder einer Fabrikhalle tätig sein – gemütlich Kaffeetrinken im Bürosessel ist also eher selten. Stattdessen arbeitest du mit den Händen, du packst mit an und bist ständig unterwegs. Die Laderampe ist dein Revier, daher ist deine Arbeitskleidung auch eher praktisch. Ein Blaumann oder eine Arbeitshose und feste Schuhe sowie eine Warnweste und vielleicht ein Helm zum Schutz werden dir die Kleiderwahl am Morgen vereinfachen.

Was die Arbeitszeit angeht, so ist in der Logistikbranche meist Schichtarbeit angesagt. Das bedeutet, dass du nicht immer um Punkt 17 Uhr Feierabend hast, sondern auch mal bis in den späten Abend oder sogar die Nacht arbeitest – dabei hast du dann natürlich auch später mit deinem Dienst begonnen. Man spricht von Früh- und Spätschichten.

Ausbildungen zum/zur Fachlagerist/in werden in nahezu allen Wirtschaftszweigen angeboten. Das kann der große Online-Shop sein, bei dem der komplette Verkauf auf Paketsendungen basiert, oder aber in einem kleinen bis mittelständischen Unternehmen, wo die tägliche Warenannahme organisiert sein muss.

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Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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