Fachlagerist/in.

Ausbildungsgehalt:
959 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Fachlagerist/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachlagerist/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €959 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €926
  • 2. Lehrjahr: €993
2.

Wie lange dauert die Fachlagerist/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachlagerist/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe und Fremdsprachen haben.

4.

Passt der Beruf Fachlagerist/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • In der Regel einen Hauptschulabschluss

  • Gute Mathe- und Englischnoten

  • Eine gute körperliche Konstitution

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Fremdsprachen

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Tetris spielen und Ordnung halten: In deiner Ausbildung {{zum/zur Fachlagerist/in|zum Fachlagerist|zur Fachlageristin}} lernst du, Waren sachgerecht zu lagern, zu sortieren, aus- und einzupacken. Nicht selten wirst du dafür mit Transportgeräten und Fördermitteln wie Gabelstaplern oder Sortieranlagen durch gigantische Lagerhallen fahren. Dabei hast du alles im Blick: Du weißt, wo was steht und wie viel es davon noch gibt – ganz egal, wie beladen die Regale sind. Denn du nimmst die Waren nicht nur entgegen und prüfst sie auf ihre Menge und Qualität, sondern du kontrollierst auch den Lagerbestand, führst Inventuren durch und erfasst all diese Daten digital.

In deiner Ausbildung {{zum/zur Fachlagerist/in|zum Fachlagerist|zur Fachlageristin}} lernst du spezielle Gesetze wie Gefahrengutverordnungen und Zollbestimmungen kennen. Die Gefahrengutverordnung bestimmt den nationalen, aber auch internationalen Transport von Gefahrengütern auf Straßen, Schienen, Gewässern und in der Luft. Als Gefahrengut bezeichnet man Stoffe, Zubereitungen und Gegenstände, die Stoffe enthalten, die bestimmte Gefahren mit sich bringen – konkret heißt das: Die öffentliche Sicherheit oder die Gesundheit von Menschen, Tieren und Sachen ist bedroht, da die Stoffe zum Beispiel explosiv oder ätzend sind. Zollbestimmungen dagegen regeln, was importiert und exportiert werden darf beziehungsweise wie viel davon und unter welchen Voraussetzungen. Da genau das dein tägliches Geschäft ist, solltest du dich hier gut auskennen, damit es deine Waren auch über die Grenzen Deutschlands hinausschaffen und die Termine eingehalten werden können.

Zeitdruck wirst du häufig in deinem Arbeitsalltag erleben. So kann es sein, wenn du beispielsweise bei einer Fluggesellschaft deine Ausbildung {{zum/zur Fachlagerist/in|zum Fachlagerist|zur Fachlageristin}} machst, dass ein Ersatzteil für ein bald startendes Flugzeug benötigt wird. Kommt dieser Auftrag rein, sind Schnelligkeit und Konzentration gefragt: Du weißt, wo das benötigte Teil liegt, springst auf den Gabelstapler, holst die Lieferung und bringst das benötigte Teil sofort zum Flugzeug. Vielleicht lernst du auch bei einem Technologieanbieter, der medizinische Geräte zu Demonstrationszwecken verleiht. Hier kann eine typische Aufgabe sein, die ausgeliehenen Geräte nach Rückgabe auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Die Aufgaben variieren je nach Betrieb und Branche.

Ob eine Ausbildung als Fachlagerist/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Praxisbeispiel: Deine Ausbildung bei DB Schenker.

In Kooperation mit Schenker Deutschland AG Logo

Kommt dir das bekannt vor: Aus Brasilien kommt dein Kaffee am Morgen, der Blick geht auf dein Smartphone aus China und Schweizer Schokolade gibt es in der Schule als Nervennahrung für zwischendurch? Hast du dich schon einmal gefragt, wie diese Produkte in die Regale beim Händler zu Hause kommen?

Ob per LKW, mit dem Schiff oder dem Flugzeug: Jeden Tag transportiert DB Schenker Waren aus aller Welt zu uns. Sie sorgen dafür, dass unsere Bestellungen aus dem Online-Shopping sicher bei uns ankommen. Als Azubi kannst du ein Teil dieses Prozesses werden.

DB Schenker ist mit über 2.000 Standorten weltweit der führende Anbieter von globalen Logistikdienstleistungen. Egal ob du einen Hauptschul- oder Realschulabschluss oder dein Abitur gemacht hast – bei DB Schenker kannst du mit jedem Abschluss einsteigen. Ob als Fachlagerist (m/w/d), Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d), Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleistung (m/w/d) oder in vielen anderen spannenden Berufsbildern – DB Schenker hat sicher das Richtige für deine Zukunft.

Als Azubi hast du bei DB Schenker außerdem viele Vorteile:

  • Innerbetrieblichen Unterricht zur Prüfungsvorbereitung
  • Vorteile eines internationalen Großkonzerns wie Vergünstigungen auf Fitnessstudios, Multimedia, Mobilfunk und Reisen
  • Die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts über das Erasmus+ Programm an einem DB Schenker Standort in Europa
  • Viele Weiterbildungsmöglichkeiten, z.B. ein Seminar im 2. Lehrjahr zur Laufbahngestaltung und Kommunikationstraining
  • Für unsere besten Azubis ein zusätzliches Outdoor-Seminar und natürlich eine Ehrung der Azubi-Besten
  • Auszahlung einer Prämie für besondere Leistung

Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung {{zum/zur Fachlagerist/in|zum Fachlagerist|zur Fachlageristin}} ist eine sogenannte duale Ausbildung: Du hast zwei Tage in der Woche Unterricht in der Berufsschule und bist die übrige Zeit in deinem Ausbildungsbetrieb. In der Berufsschule lernst du beispielsweise, wie du Güter annimmst, kontrollierst, lagerst, transportierst und verlädst. Im Betrieb wendest du die in der Berufsschule erlernten Inhalte praktisch an: Du bist in die Arbeitsorganisation miteingebunden und lernst, Arbeitsmittel korrekt einzusetzen sowie die Güter sicher anzunehmen und zu lagern. Auch die Kommissionierung, also die Prüfung der Bestellvorgänge, die Verpackung und der Versand von Gütern erklärt dir dein Ausbildungsbetrieb. Daneben machst du auch deinen Führerschein für verschiedene Logistik-Fahrzeuge.

Die Ausbildung {{zum/zur Fachlagerist/in|zum Fachlagerist|zur Fachlageristin}} dauert zwei Jahre, kann aber in Einzelfällen auch auf ein bis eineinhalb Jahre verkürzt werden. Hier benötigst du sowohl das Einverständnis der IHK als auch das deines Ausbildungsbetriebes. Ein Faktor, der deine Ausbildungszeit verkürzen könnte, ist dein Schulabschluss: Rein rechtlich benötigst du keinen Schulabschluss für eine Ausbildung {{zum/zur Fachlagerist/in|zum Fachlagerist|zur Fachlageristin}}. Die meisten Azubis haben aber einen Hauptschulabschluss. Verfügst du über einen höherwertigen Schulabschluss, stehen deine Chancen gut, dass du die Ausbildung verkürzen darfst.

Du willst noch mehr? Es gibt eine Reihe Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für ausgelernte Fachlageristen. Im Anschluss an deine Ausbildung {{zum/zur Fachlagerist/in|zum Fachlagerist|zur Fachlageristin}} kannst du noch die aufbauende Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik machen. Diese dauert ein Jahr und du wirst anschließend Logistikprozesse mitplanen und organisieren. Auch der Meister in Lagerwirtschaft ist möglich. Hier überwachst du dein gesamtes Lager, teilst deine Mitarbeiter ein und bildest diese sogar aus. Wer noch höher hinaus will, kann auch Betriebswirtschaft für Logistik studieren – so kannst du es in die mittlere Führungsebene von Unternehmen schaffen. Aber Achtung: Für das Studium gelten noch einmal besondere Zulassungsvoraussetzungen, die auch von Uni zu Uni variieren können.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Fachlagerist/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In deiner Ausbildung {{zum/zur Fachlagerist/in|zum Fachlagerist|zur Fachlageristin}} wirst du die meiste Zeit in einem Lager, Kühlhaus oder einer Fabrikhalle tätig sein – gemütlich Kaffeetrinken im Bürosessel ist also eher selten. Stattdessen arbeitest du mit den Händen, du packst mit an und bist ständig unterwegs. Die Laderampe ist dein Revier, daher ist deine Arbeitskleidung auch eher praktisch. Ein Blaumann oder eine Arbeitshose und feste Schuhe sowie eine Warnweste und vielleicht ein Helm zum Schutz werden dir die Kleiderwahl am Morgen vereinfachen.

Was die Arbeitszeit angeht, so ist in der Logistikbranche meist Schichtarbeit angesagt. Das bedeutet, dass du nicht immer um Punkt 17 Uhr Feierabend hast, sondern auch mal bis in den späten Abend oder sogar die Nacht arbeitest – dabei hast du dann natürlich auch später mit deinem Dienst begonnen. Man spricht von Früh- und Spätschichten.

Ausbildungen {{zum/zur Fachlagerist/in|zum Fachlagerist|zur Fachlageristin}} werden in nahezu allen Wirtschaftszweigen angeboten. Das kann der große Online-Shop sein, bei dem der komplette Verkauf auf Paketsendungen basiert, oder aber in einem kleinen bis mittelständischen Unternehmen, wo die tägliche Warenannahme organisiert sein muss.

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