Bau, Architektur, Vermessung

Wasserwirtschaft, Fachkraft

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Ausbildung Wasserwirtschaft, Fachkraft
Berufsbild Wasserwirtschaft, Fachkraft
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Wasserwirtschaft, Fachkraft Gehalt
  • Gehalt: 936 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Wasser ist dein Element, aber auch die Arbeit am Computer macht dir Spaß? Die Ausbildung zur Fachkraft für Wasserwirtschaft verbindet Einsätze an der frischen Luft mit bauzeichnerischen Aufgaben im Büro.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Hauptschulabschluss oder einen höheren Hochschulabschluss

  • Gute Noten in Mathe und Physik

  • Spaß am Umgang mit Computerprogrammen

  • Interesse an Technik

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Drinnen und draußen arbeiten kannst

  • Genauigkeit und Sorgfalt mitbringst

  • Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast

  • Gerne zeichnest

Ausbildung zur Fachkraft für Wasserwirtschaft: Präzise Messdaten und Bauzeichnungen für Ingenieure

Deine Aufgaben: Erst messen, dann zeichnen

Berufsbild Wasserwirtschaft, Fachkraft

Wenn ein begradigter Fluss wieder renaturiert, ein Neubaugebiet ans Wasserversorgungsnetz angeschlossen oder Dämme für den Hochwasserschutz gebaut werden sollen, sind zunächst Spezialisten gefragt, die Messungen vor Ort durchführen und Ingenieuren für die Planung und Umsetzung von Bauprojekten zur Verfügung stellen. In der Ausbildung zur Fachkraft für Wasserwirtschaft lernst du, Gewässerproben zu entnehmen, den Verlauf von Flüssen zu messen oder ihre Fließkraft zu berechnen. Am Computer wertest du die Daten aus und bereitest sie in sogenannten CAD-Programmen auf, mit denen du Pläne zeichnest. Auch die Berechnung von Baukosten und die Kontrolle abwassertechnischer Anlagen gehört zu deinen Aufgaben.  

Soll ein Flussabschnitt in ein Überschwemmungsgebiet verwandelt werden, sorgst du vor Ort für eine erste Bestandsaufnahme: Mit speziellen Messinstrumenten, wie einem Tachymeter oder GPS-Gerät, vermisst du die genaue Lage des Flusses, seine Höhe und Breite oder die Wassertiefe. Auch die Größe der möglichen Überschwemmungsfläche bestimmst du und stellst die Wasserqualität fest, indem du pH-Werte misst und Wasserproben entnimmst. Im Büro liest du die Daten am Computer ein und berechnest fehlende Werte wie Fließrichtung, Fließgeschwindigkeit und das Gefälle. Mithilfe von CAD-Programmen entwirfst du Flussprofile und Pläne, auf dem du die exakte Lage des Gewässers und die Umgebung einzeichnest.   

Auf Basis dieser Daten kannst du Anträge bei Umweltschutz- und Bauämtern und Ausschreibungen für Ingenieurbüros erstellen. Neben den technischen Zeichnungen sorgst du für entsprechende Gutachten und Umweltuntersuchungen, die du den Unterlagen beilegst. Außerdem behältst du immer das geltende Wasser- und Baurecht im Hinterkopf. Auch die Finanzen hast du im Blick: Du erstellst Kostenvoranschläge und sorgst am Ende für eine korrekte Abrechnung. Während der Umsetzung des Bauvorhabens unterstützt du die Ingenieure bei der Einhaltung des Gewässer- und Grundwasserschutzes oder in der Abwasserkontrolle.

Theorie und Praxis: Dein Einstieg in die Wasserwirtschaft

Wasserwirtschaft, Fachkraft Gehalt

Die duale Ausbildung zur Fachkraft für Wasserwirtschaft dauert drei Jahre. Das praktische Know-how lernst du in deinem Ausbildungsbetrieb. Das können Wasserwirtschafts- oder Umweltämter, Ingenieurbüros oder Wasserver- und -entsorgungsbetriebe sein.  An bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen besuchst du außerdem den Unterricht in einer Berufsschule, wo du Kenntnisse des Wasserrechts oder in Planung von wasserwirtschaftlichen Bauwerken erwirbst.

In deinem Ausbildungsbetrieb bist du von Anfang an im Außen- und im Innendienst vertreten. Bei Vermessungseinsätzen übst du den Umgang mit den Messinstrumenten, lernst worauf es bei Lage- und Höhenvermessung ankommt und wie man die Daten genau dokumentiert. Am Computer klickst du dich schon bald selbstsicher durch CAD-Programme und entwirfst erste Wassernetze oder Schutzgebiete. Auch welche Baustoffe zum Einsatz kommen und wie man fehlende Werte berechnet, will gelernt sein. Gegen Ende deiner Ausbildung übernimmst du schon eigene Projekte, wie die Überprüfung eines Hydranten oder Abwasserschachtes oder die Planung einer Wasserver- und -entsorgung.       

Hast du das Ausbildungszeugnis in der Tasche und willst mehr Verantwortung übernehmen, kannst du dich als Techniker/in der Fachrichtung Umweltschutztechnik oder Bautechnik weiterbilden. Oder du wagst ein Studium, zum Beispiel im Fach Bauingenieurwesen. Hast du Lust, dein/e eigene/r Chef/in zu werden, kannst du dich auch mit einem eigenen Planungsbüro selbständig machen.

Dein Arbeitsumfeld: Alles im Fluss

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In der Ausbildung zur Fachkraft für Wasserwirtschaft sind deine Einsatzorte vielfältig: Draußen trifft man dich an Probenentnahmestellen, Baustellen oder Gewässern an, wo du auch mal knietief im Wasser stehst, um genaue Messwerte zu ergattern. Aber keine Sorge, dank Gummistiefeln behältst du immer trockene Füße! Für die Gelände- und Gewässervermessung brauchst du ein gutes Auge und eine ruhige Hand, denn kleinste Abweichungen können das Messergebnis verfälschen.

Drinnen im Büro sorgst du am Rechner für präzise Zeichnungen und Pläne. Dabei helfen dir nicht nur räumliches Vorstellungsvermögen, sondern auch Mathekenntnisse. Die technischen Tricks und Kniffe lernst du aber spätestens in der Ausbildung! Für die Zusammenarbeit mit Kollegen, Ingenieuren und dem Personal auf der Baustelle, sind Teamfähigkeit und Spaß an Kommunikation unerlässlich. Je nachdem, was dir mehr Spaß macht, kannst du dich später nur auf den Innen- oder Außendienst konzentrieren.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Was bedeutet es, wenn ein Gewässer „umkippt“?

  • Es trocknet aus
  • Bakterien und Algen nehmen überhand, sodass sich der Zustand des Wassers drastisch verändert
  • Es tritt plötzlich und ungewöhnlich schnell über die Ufer

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