Wasserwirtschaft, Fachkraft.

im Bereich Bau, Architektur, Vermessung:
4.159 Ausbildungsplätze
Ausbildungsgehalt:
915 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3 Jahre
Im Bereich Bau, Architektur, Vermessung:
4.159 Ausbildungsplätze
Ausbildung Wasserwirtschaft, Fachkraft
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Wasserwirtschaft?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €915 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €809
  • 2. Lehrjahr: €916
  • 3. Lehrjahr: €1020
2.

Wie lange dauert die Fachkraft für Wasserwirtschaft Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fachkraft für Wasserwirtschaft?

  • In der Ausbildung als Fachkraft für Wasserwirtschaft lernst du die Grundlagen zur Überprüfung und Bewertung von Gewässern. Dabei stellst du unter anderem bautechnische Berechnungen an und erstellst Zeichnungen per Hand sowie am Computer.
  • Als angehende Fachkraft für Wasserwirtschaft kannst du entweder in der öffentlichen Verwaltung arbeiten oder aber in Unternehmen der Wasserversorgung bzw. Abwasseraufbereitung.
  • Die Ausbildung gehört zum Berufsfeld Bau und Architektur.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachkraft für Wasserwirtschaft mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Physik, Technik/Werken, Deutsch und Informatik haben.

5.

Passt der Beruf Fachkraft für Wasserwirtschaft zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Spaß am Umgang mit Computerprogrammen

  • Interesse an Technik

  • Genauigkeit und Sorgfalt

  • Gutes räumliches Vorstellungsvermögen

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Physik
  • Technik/Werken
  • Deutsch
  • Informatik

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Wenn ein begradigter Fluss wieder renaturiert, ein Neubaugebiet ans Wasserversorgungsnetz angeschlossen oder Dämme für den Hochwasserschutz gebaut werden sollen, sind zunächst Spezialisten gefragt, die Messungen vor Ort durchführen und Ingenieuren für die Planung und Umsetzung von Bauprojekten zur Verfügung stellen.

In der Berufsausbildung zur Fachkraft für Wasserwirtschaft lernst du, Gewässerproben zu entnehmen, den Verlauf von Flüssen zu messen oder ihre Fließkraft zu berechnen.

Am Computer wertest du die Daten aus und bereitest sie in sogenannten CAD-Programmen auf, mit denen du Pläne zeichnest. Auch die Berechnung von Baukosten und die Kontrolle abwassertechnischer Anlagen gehört zu deinen Aufgaben.  

Soll ein Flussabschnitt in ein Überschwemmungsgebiet verwandelt werden, sorgst du als angehende Fachkraft für Wasserwirtschaft vor Ort für eine erste Bestandsaufnahme:

Mit speziellen Messinstrumenten, wie einem Tachymeter oder GPS-Gerät, vermisst du die genaue Lage des Flusses, seine Höhe und Breite oder die Wassertiefe. Auch die Größe der möglichen Überschwemmungsfläche bestimmst du und stellst die Wasserqualität fest, indem du pH-Werte misst und Wasserproben entnimmst.

Im Büro liest du die Daten am Computer ein und berechnest fehlende Werte wie Fließrichtung, Fließgeschwindigkeit und das Gefälle. Mithilfe von CAD-Programmen entwirfst du bei der Arbeit Flussprofile und Pläne, auf dem du die exakte Lage des Gewässers und die Umgebung einzeichnest.   

Auf Basis dieser Daten kannst du Anträge bei Umweltschutz- und Bauämtern und Ausschreibungen für Ingenieurbüros erstellen. Neben den technischen Zeichnungen sorgst du für entsprechende Gutachten und Umweltuntersuchungen, die du den Unterlagen beilegst.

Außerdem behältst du immer das geltende Wasser- und Baurecht im Hinterkopf. Auch die Finanzen gehören zum täglichen Betrieb: Du erstellst Kostenvoranschläge und sorgst am Ende für eine korrekte Abrechnung.

Während der Umsetzung des Bauvorhabens unterstützt du die Ingenieure bei der Einhaltung des Gewässer- und Grundwasserschutzes oder in der Abwasserkontrolle.

Ob eine Ausbildung als Fachkraft für Wasserwirtschaft wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die duale Ausbildung zur Fachkraft für Wasserwirtschaft dauert drei Jahre. Das praktische Know-how lernst du in deinem Ausbildungsbetrieb bzw. bei deinem Arbeitgeber.

Das können Wasserwirtschafts- oder Umweltämter, Ingenieurbüros oder Wasserver- und -entsorgungsbetriebe sein.  An bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen besuchst du außerdem den Unterricht in einer Berufsschule, wo du Kenntnisse des Wasserrechts oder in Planung von wasserwirtschaftlichen Bauwerken erwirbst.

In deinem Ausbildungsbetrieb bist du von Anfang an im Außen- und im Innendienst vertreten. Schon im ersten Ausbildungsjahr lernen Auszubildende bei Vermessungseinsätzen den Umgang mit den Messinstrumenten. Dazu lernst du an deinem Ausbildungsplatz, worauf es bei Lage- und Höhenvermessung ankommt und wie man die Daten genau dokumentiert.

Am Computer klickst du dich schon bald selbstsicher durch CAD-Programme und entwirfst im Rahmen deiner Tätigkeit erste Wassernetze oder Schutzgebiete. Auch welche Baustoffe zum Einsatz kommen und wie man fehlende Werte berechnet, will für den Job gelernt sein.

Gegen Ende deiner Ausbildung übernimmst du schon eigene Projekte, wie die Überprüfung eines Hydranten oder Abwasserschachtes oder die Planung einer Wasserver- und -entsorgung.       

Hast du das Ausbildungszeugnis in der Tasche und willst mehr Verantwortung übernehmen, kannst du eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Umweltschutztechnik oder Bautechnik anstreben.

Oder du denkst mit einem passenden Schulabschluss über eine Bewerbung für ein Studium nach, zum Beispiel im Fach Bauingenieurwesen. Außerdem kannst du dich mit einem eigenen Planungsbüro selbständig machen.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Fachkraft für Wasserwirtschaft bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung zur Fachkraft für Wasserwirtschaft sind deine Einsatzorte vielfältig: Draußen trifft man dich an Probenentnahmestellen, Baustellen oder Gewässern an, wo du auch mal knietief im Wasser stehst, um genaue Messwerte zu ergattern.

Aber keine Sorge, dank Gummistiefeln behältst du im Job immer trockene Füße! Für die Gelände- und Gewässervermessung brauchst du ein gutes Auge und eine ruhige Hand im Beruf, denn kleinste Abweichungen können das Messergebnis verfälschen.

Beim Arbeiten im Büro sorgst du am Rechner für präzise Zeichnungen und Pläne. Dabei helfen dir in deinem Ausbildungsberuf nicht nur räumliches Vorstellungsvermögen, sondern auch Mathekenntnisse.

Die technischen Tricks und Kniffe lernst du aber spätestens in der Ausbildung als Fachkraft für Wasserwirtschaft! Für die Zusammenarbeit mit Kollegen, Ingenieuren und dem Personal auf der Baustelle, sind Teamfähigkeit und Spaß an Kommunikation im Beruf unerlässlich.

Je nachdem, was dir mehr Spaß macht, kannst du dich später nur auf den Innen- oder Außendienst konzentrieren.

Wie gut wärst du als Fachkraft für Wasserwirtschaft? Mach den Test!

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