Metall, Maschinenbau

Konstruktionsmechaniker/in

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Ausbildung Konstruktionsmechaniker/in
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Konstruktionsmechaniker/in Gehalt
  • Gehalt: 975 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du hast keine Angst vor schwerem Gerät, aber nimmst es ganz genau, wenn es um Millimeterarbeit geht? Als Konstruktionsmechaniker/-in schneidest, biegst oder schweißt du Metallteile und erschaffst daraus Rolltreppen, Fahrzeuge oder ganze Bohrinseln.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Mindestens einen Hauptschulabschluss

  • Gute Kenntnisse in Physik, Mathe und Englisch

  • Räumliches Vorstellungsvermögen

  • Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick

  • Gute körperliche Verfassung und Schwindelfreiheit

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Kommunikativ und freundlich im Kundengespräch bist

  • Teamgeist hast

  • Sehr sorgfältig und vorausschauend arbeitest

  • Organisiert und konzentriert vorgehst

  • Flexibel den Einsatzort wechseln kannst

Ausbildung zum/zur Konstruktionsmechaniker/-in: Aus kleinen Metallteilen Großes erschaffen

Deine Aufgaben: Von der Montage-Zeichnung zum Mega-Projekt

Berufsbild Konstruktionsmechaniker

Sich nur mit Metall zu beschäftigen, klingt einseitig? Von wegen! In der Ausbildung zum/zur Konstruktionsmechaniker/-in erschaffst du aus Alu, Stahl & Co. die unterschiedlichsten Anlagen. Ob Aufzüge, Kräne, Hallen oder ganze Schiffskörper – die Dimensionen sind vielfältig. Doch alles, was groß werden will, muss klein anfangen: In deiner Ausbildung lernst du, technische Zeichnungen zu verstehen und anzufertigen und anhand dessen die Einzelteile deines Projekts in der Werkstatt herzustellen. Schließlich fügst du diese zu einem großen Ganzen zusammen.

Deine Zeichnung für einen Kran sieht ein Rohr oder ein Stahlprofil an einer bestimmten Stelle vor? Dann besprichst du mit deinen Kollegen, was zu tun ist, und ihr geht an die Arbeit! Mit dem Industrielaser schneidest du Bleche zu, die anschließend gestanzt, gebohrt, gewalzt oder gebogen werden müssen. Hier zählt Präzision statt Pi mal Daumen! Dabei helfen dir große Maschinen, die du per Computer vorprogrammierst und bei ihrer Arbeit überwachst. Aber du darfst natürlich auch selbst Hand anlegen: Scharfe Kanten werden mit der Feile entfernt und mit dem Hammer glättest du Schweißnähte. Schließlich geht es ab auf die Baustelle, wo du die Einzelteile verschweißt oder verschraubst, damit aus ihnen Stück für Stück ein Kran heranwächst.

In deiner Ausbildung zum/zur Konstruktionsmechaniker/-in stehst du nicht nur im Austausch mit deinen Kollegen, sondern auch mit dem Kunden. Von ihm erhältst du alle notwendigen Entwürfe und Informationen. Wenn diese technischen Unterlagen auch mal auf Englisch verfasst sind, sollte dich das nicht abschrecken. Nach Fertigstellung übergibst und erklärst du dem Auftraggeber die fertige Konstruktion und bist nicht selten auch für Wartung und Instandhaltung zuständig.

Theorie und Praxis: Zwischen Schul- und Werkbank

Konstruktionsmechaniker/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Konstruktionsmechaniker/-in dauert regulär dreieinhalb Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du erlernst die Theorie – an zwei Tagen in der Woche oder als Blockunterricht – in der Berufsschule. Für die Praxis ist der Ausbildungsbetrieb zuständig. Dort arbeitest du werktags, möglicherweise auch im Schichtdienst – Nachtarbeit sollte also kein Problem für dich sein. Dein Wissen vertiefst du in einem Einsatzgebiet – meist richtet sich dieses nach dem Bereich, auf den sich das Unternehmen spezialisiert hat. Folgende Bereiche können dafür in Frage kommen:

  • Stahl- und Metallbau

  • Schweißtechnik

  • Feinblechbau

  • Schiffbau

  • Ausrüstungstechnik

Im ersten Ausbildungsjahr deiner Ausbildung zum/zur Konstruktionsmechaniker/-in lernst du nicht nur, die Werkstoffe zu unterscheiden und technische Unterlagen zu lesen. Du kannst auch schon dein Talent an Werkzeug und Maschine beweisen, indem du erste Bauelemente fertigst und zusammenschweißt.

Im zweiten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Konstruktionsmechaniker/-in vertiefst du diese Kenntnisse. Außerdem erlernst du die Kunst der Montage und wie du am besten die Wünsche des Kunden erfüllst. Nach der Hälfte der Ausbildung erfolgt die Zwischenprüfung. Danach steigst du noch tiefer in die Materie ein und bist nach der bestandenen IHK-Prüfung im vierten Lehrjahr ein Konstruktionsprofi, dem alle Türen offen stehen.

Dein Arbeitsumfeld: Tüfteln in der Werkhalle und balancieren auf der Baustelle

Konstruktionsmechanikerin Bilder

In der Ausbildung zum/zur Konstruktionsmechaniker/-in bist du meistens in der Werkhalle beschäftigt, wo es auch mal laut und staubig zugehen kann. Gelegentlich ist die Baustelle dein Einsatzort, wo die Konstruktionsteile verbaut werden. Diese kann sich auch im Freien befinden, wo du Wind und Witterung ausgesetzt bist. Stell dich darauf ein, dass du bei Montageeinsätzen auch mal ein paar Wochen von zu Hause weg sein wirst. Für Absprachen oder die abschließende Übergabe kannst du auch beim Kunden vor Ort tätig sein. Das Umfeld hängt allerdings auch von der Branche ab, in der du tätig bist. Möglich Branchen sind:

  • Metallbau, Metallbearbeitung, Schweißen

  • Maschinenbau, Werkzeugbau

  • Kraftfahrzeuge

  • Schienenfahrzeuge

  • Schiffe, Boote

  • Hochbau, Schornsteinbau

Die Ausbildung zum/zur Konstruktionsmechaniker/-in ist kein Bürojob – sie kann schweißtreibend, schmutzig und auch gefährlich sein. Deshalb ist es wichtig, dass du immer die passende Schutzkleidung trägst. Dazu gehören zum Beispiel ein Schutzhelm, Sicherheitsschuhe sowie Schweißerbrille und -schild. Mit Hemd und Krawatte wird man dich also selten sehen. Dafür bist du immer aktiv, kannst dich beim Heben schwerer Bauteile auspowern und auf Gerüsten und Kränen deine Schwindelfreiheit beweisen. Dabei solltest du jedoch immer vorausschauend und nie leichtsinnig handeln.

In deinem Ausbildungsbetrieb bist du kein Einzelkämpfer. Von dir ist Teamgeist gefragt, wenn es darum geht, Pläne durchzugehen und Aufgaben zu verteilen oder etwas gemeinsam zu montieren. Ob allein oder im Team – in der Ausbildung zum/zur Konstruktionsmechaniker/-in hast du jeden Tag Erfolgserlebnisse und kannst echt stolz sein, wenn du nach Abschluss eines Auftrages dein fertiges Projekt in Aktion siehst.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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