Packmitteltechnologe/technologin.

Ausbildungsgehalt:
970 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Packmitteltechnologe/technologin
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Packmitteltechnologe/technologin?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €970 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €890
  • 2. Lehrjahr: €970
  • 3. Lehrjahr: €1050
2.

Wie lange dauert die Packmitteltechnologe/technologin Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Packmitteltechnologe/technologin?

  • In einer Ausbildung als Packmitteltechnologe/technologin lernst du, Packmittel wie Kartonagen, Etiketten oder Taschen zu entwickeln und zu produzieren.
  • Eine Anstellung kannst du bei Herstellern von Packmitteln aus Pappe, Papier oder Kunststoff finden. Hier bist du überwiegend in der Produktionshalle, teilweise auch im Büro, im Einsatz.
  • Die Ausbildung als Packmitteltechnologe/technologin zählt zu den Berufsfeldern Technik und Technologiefeldern und hat einen Fokus aufs Technisch-Handwerkliche.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Packmitteltechnologe/technologin mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Physik, Mathe und Kunst haben.

5.

Passt der Beruf Packmitteltechnologe/technologin zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick
  • Zeichnerisches Talent
  • Teamfähigkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Physik
  • Mathe
  • Kunst

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In der Ausbildung als Packmitteltechnologe/technologin wirst du fit gemacht für die Gestaltung und Fertigung von Verpackungen jeder Art. Ob Versandkartons aus Pappe, Briefumschläge aus Papier oder Tragetaschen aus Plastik – für jedes Produkt erschaffst du die passende Verpackung. Schließlich sollen Einkäufe praktisch nach Hause transportiert und Pakete sicher um die Welt geschickt werden können, ohne das der Inhalt kaputt geht. Gleichzeitig verpasst du den Packmitteln ein ansprechendes Äußeres, damit sie zum Kauf anregen und Werbewirkung haben.

Ein Online-Händler braucht einen schicken und zweckmäßigen Karton für den Versand von Designer-Mode? Dann ist deine Kreativität als Packmitteltechnologe/technologin gefragt! Welches Material ist edel, aber gleichzeitig umweltfreundlich? Welche Größen sind praktikabel? Wie sieht der Aufdruck aus? Am Computer zeichnest du einen Entwurf und präsentierst ihn dem Kunden. Gibt der sein Go, geht es weiter mit dem technisch-handwerklichen Part – der eigentlichen Produktion.

Bei der Herstellung helfen dir große Maschinen, die du mit den richtigen Werkzeugen umrüstest und per Computer programmierst. Im sogenannten Leitstand steuerst du die Anlagen und hast den Überblick. Los geht es mit der Wellpappenanlage, die aus einzelnen Papierstreifen und Leim die Pappe zaubert. Entspricht diese nach einem Probedurchlauf deinen Vorstellungen, geht sie weiter zum Ausstanzen. Entsprechend der von dir gestalteten Stanzform werden Knicke, Rillen und Löcher eingeprägt, damit der Karton nach dem Bedrucken passgenau gefaltet werden kann.

Als Packmitteltechnologe/technologin prüfst du zwischendurch immer wieder die Qualität des Produkts – auch im Labor. Dort muss die Pappe großem Druck und Stößen standhalten. Macht eine der Produktionsmaschinen mal nicht das, was sie soll, gehst du auf Fehlersuche: Du änderst die Einstellungen, tauschst Bauteile aus oder übernimmst kleine Reparaturen.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Packmitteltechnologe/technologin dauert drei Jahre und findet dual statt. In dieser Zeit weist dich dein Ausbildungsbetrieb – das sind in der Regel Hersteller von Packmitteln aus Pappe, Papier oder Kunststoff – in den Arbeitsalltag ein. Regelmäßig besuchst du auch die Berufsschule, wo du am theoretischen und praktischen Unterricht teilnimmst.

Während deiner Ausbildung schnupperst du in alle Arbeitsbereiche rein und packst unter Anleitung schon richtig mit an. Du lernst neben dem Anfertigen technischer Zeichnungen die verschiedenen Druck- und Stanztechniken, die Materialien und die zugehörigen Produktionsanlagen kennen. Da du auch Maschinen instandhalten oder umrüsten musst, steht Werkzeugbau und das Feilen, Trennen und Bohren von Werkstoffen auf dem Programm. Du lernst, worauf es bei der Qualitätskontrolle im Labor ankommt und wie du mit Computerprogrammen und in Leitständen arbeitest. Dein Wissen kannst du in Wahlqualifikationen vertiefen, wie zum Beispiel in Steuerungstechnik oder computergestützter Mustererstellung.

Hast du das Abschlusszeugnis in der Tasche, kannst du die Karriereleiter als Packmitteltechnologe/technologin nach oben klettern, indem du dich durch Weiterbildungen, zum Beispiel auf Produktentwicklung oder Papiererzeugung, spezialisierst. Nach ein paar Berufsjahren steht dir auch die Meister- oder Technikerschule offen. Oder du tauschst den Leitstand gegen den Hörsaal und hängst noch ein Studium dran, wie zum Beispiel im Fach Papiertechnik.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Übergroße Papierrollen, laute Maschinen und Papierstaub in der Luft – entscheidest du dich für eine Ausbildung als Packmitteltechnologe/technologin, darfst du nicht allzu sensibel sein. Natürlich trägst du Gehörschutz in der Produktionshalle. Aber keine Sorge, Abwechslung ist gegeben, denn du bist auch im Labor oder im Büro im Einsatz. Haben die Maschinen mal Schluckauf, bist du sofort zu Stelle und findest die Ursache. Denn Zeit ist Geld in der industriellen Produktion! Deshalb ist auch Schichtarbeit üblich, das heißt, du bist schon ganz früh oder bis spät vor Ort.

Aufgrund der Lautstärke der Anlagen müssen manchmal auch Gestik und Mimik ausreichen, um dich mit deinen Kollegen zu verständigen. Klar, dass Teamwork gefragt ist, wenn ihr euch ohne Worte verstehen wollt. Liebst du es, mit den Händen zu arbeiten, aber trotzdem gestalterische und technische Aufgaben zu übernehmen, hast du die besten Voraussetzungen für diesen Beruf.

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