Musikfachhändler/in.

Ausbildungsgehalt:
840 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Musikfachhändler/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Musikfachhändler/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €840 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €743
  • 2. Lehrjahr: €828
  • 3. Lehrjahr: €950
2.

Wie lange dauert die Musikfachhändler/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Musikfachhändler/in?

  • In einer Ausbildung als Musikfachhändler/in lernst du, Musikalien, Musikinstrumente und Zubehör sowie Tonträger zu verkaufen. Dafür informierst und berätst du Kunden, erledigst kaufmännische Aufgaben und wirkst bei der Sortimentsgestaltung sowie bei Werbemaßnahmen mit.
  • Die praktische Phase kannst du z. B. bei Musikfachgeschäften bzw. Musikabteilungen von Warenhäusern oder im Musik-Versandhandel absolvieren.
  • Die Ausbildung als Musikfachhändler/in gehört dem Dienstleistungs- und Servicebereich an.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Musikfachhändler/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Musik, Deutsch, Wirtschaft und Mathematik haben.

5.

Passt der Beruf Musikfachhändler/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Das Beherrschen eines Instruments
  • Spaß am Verkaufen
  • Kaufmännisches Interesse

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Musik
  • Deutsch
  • Wirtschaft
  • Mathematik

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Was darf es sein: Lieber eine Triangel oder ein ganzes Schlagzeug, Notenbücher von Bach oder Mozart, eine Tasche oder doch eher ein Kasten für die Gitarre? Die Ausbildung als Musikfachhändler/in macht aus dir einen Profi für den Verkauf von Instrumenten, Noten, Tonträgern und Zubehör. In Musikfachgeschäften berätst du Kunden, spielst Instrumente zur Demonstration an und behältst den Überblick über die Warenbestände und Finanzen. Denn auch wenn der Onlinehandel groß ist, haben Läden den Vorteil, dass Kunden die Instrumente hier live sehen und ausprobieren dürfen.

Ob Anfänger oder Profi-Musiker – du berätst deine Kunde zu neuen Instrumenten-Trends und weißt genau, wonach sie suchen. Um den Unterschied zwischen Akustik- und E-Gitarre zu demonstrieren, spielst du gern ein paar Riffs an. Einsteiger, die Klavierspielen lernen wollen, kannst du schnell von den Vorzügen eines Keyboards überzeugen. Und die passenden Noten hast du auch im Angebot! Ist der weiße Bechstein-Konzertflügel zufällig nicht vorrätig, durchstöberst du Kataloge und Datenbanken und erstellst dem Kunden ein Angebot, das er nicht ablehnen kann. Glückliche Kunden kassierst du freundlich ab und auch den Umtausch eines Notenständer bringst du flott über die Bühne.

Am Ende des Tages machst du Kassensturz und am Ende des Monats führst du Bilanz über Einnahmen und Ausgaben. Damit du immer ausreichend Waren auf Lager hast, kontrollierst du regelmäßig die Bestände und sorgst für Nachschub. Du holst dir Angebote ein und gibst Bestellungen bei den Herstellern auf. Auch Preise musst du kalkulieren. Das Musikinstrumente-Sortiment hältst du immer auf dem neuesten Stand und präsentierst es ansprechend im Schaufenster. Auch für die Pflege und Reinigung der Instrumente bist du als Musikfachhändler/in zuständig. Nicht zu vergessen die Werbung: Damit weiterhin die Kasse klingelt, schaltest du Werbeanzeigen, druckst Flyer oder überlegst dir Sonderaktionen.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung Musikfachhändler/in klingt wie Musik in deinen Ohren? Dann kannst du schon nach drei Jahren das Ausbildungszeugnis in der Hand halten! In der dualen Ausbildung lernst du den Berufsalltag in einem Ausbildungsbetrieb kennen. Das können Einzelhändler, Kaufhäuser oder Hersteller von Musikinstrumenten sein. Dein theoretisches Wissen vertiefst du an bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen in der Berufsschule.

Aber was lernst du überhaupt in der Ausbildung Musikfachhändler/in? Auf dem Programm steht Beratung, Verkauf und Service, Marketing und Vertrieb, Einkauf und Warenwirtschaft sowie kaufmännische Steuerung und Kontrolle. Das heißt, du lernst, kundenorientiert zu arbeiten, zu kassieren und bilanzieren, Waren zu bestellen und Preise zu kalkulieren. Auch wie man den Einsatz des Personals plant oder Werbeaktionen startet, hast du bald drauf! Im Geschäft bist du direkt mit eingebunden. Am Anfang hast du vielleicht noch etwas Lampenfieber im Umgang mit den Kunden, aber mit der Zeit wird dein Auftritt immer sicherer!

Hast du fleißig geübt, bestehst du die Abschlussprüfung mit links. Danach kannst du deine Karriere in Musikfachgeschäften oder bei Online-Händlern starten und vielleicht bald die Leitung übernehmen. Oder hast du schon immer von einem eigenen Gitarrenladen geträumt? Dann hast du jetzt die Chance, dich selbständig zu machen! Aber es ist immer noch Luft nach oben: Ein Weiterbildung als Musikfachwirt/in oder ein Studium klingt vielleicht nach Zukunftsmusik, ist aber ebenfalls eine Option!

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Du fragst dich wahrscheinlich, wie musikalisch du für diese Ausbildung sein musst. Du solltest schon mindestens ein Instrument beherrschen und Noten lesen können. Schließlich musst du ja wissen, was du deinen Kunden verkaufst. Auch Kenntnisse über die Geschichte der Popmusik oder Klassik sind nicht verkehrt. Daneben zählt aber vor allem dein Kommunikationstalent: Im Beratungsgespräch schlägst du immer einen freundlichen Ton an und gehst auch auf zart besaitete Kunden geduldig ein.

Deine Einsatzorte sind neben dem Ladengeschäft auch Büro- und Lagerräume. Da du als Berater/in und Verkäufer/in ein Aushängeschild für das Unternehmen bist, ist auch ein gepflegtes Äußeres Pflicht. Deine Arbeitszeiten richten sich nach den Öffnungszeiten. Das heißt, dass du auch an Samstagen Blockflöten und Posaunen an den Mann bringst. Und selbst wenn die Kunden an diesen Tagen mal Schlange stehen, bleibst du ruhig und professionell!

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