Kunst, Kultur, Gestaltung

Musikfachhändler/in

Beruf merken
Ausbildung Musikfachhändler/in
Berufsbild Musikfachhändler
Emoji
Musikfachhändlerin Bilder
Musikfachhändler/in Gehalt
  • Gehalt: 725 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du suchst einen Ausbildungsberuf, in dem du deiner Leidenschaft für Musik frönen kannst und mit Menschen in Kontakt bist? In der Ausbildung zum/zur Musikfachhändler/in verhilfst du kleinen Mozarts und angehenden Rockstars zum perfekten Instrument, verkaufst ihnen passende Noten und hilfreiches Zubehör.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen guten Realschulabschluss

  • Gute Noten in Musik und Mathe

  • Das Beherrschen eines Instruments

  • Spaß am Verkaufen

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Noten lesen kannst

  • Offen auf Menschen zugehst

  • Gerne kommunizierst

  • Mit Zahlen umgehen kannst

Ausbildung zum/zur Musikfachhändler/in: Das richtige Instrument für große und kleine Kunden

Deine Aufgaben: Beraten, präsentieren, verkaufen

Berufsbild Musikfachhändler

Was darf es sein: Lieber eine Triangel oder ein ganzes Schlagzeug, Notenbücher von Bach oder Mozart, eine Tasche oder doch eher ein Kasten für die Gitarre? Die Ausbildung zum/zur Musikfachhändler/in macht aus dir einen Profi für den Verkauf von Instrumenten, Noten, Tonträgern und Zubehör. In Musikfachgeschäften berätst du Kunden, spielst Instrumente zur Demonstration an und behältst den Überblick über die Warenbestände und Finanzen. Denn auch wenn der Onlinehandel auf dem Vormarsch ist, haben Läden den Vorteil, dass Kunden die Instrumente hier live sehen und ausprobieren dürfen.

Ob Anfänger oder Profi-Musiker – du berätst deine Kunde zu neuen Instrumenten-Trends und weißt genau, wonach sie suchen. Um den Unterschied zwischen Akustik- und E-Gitarre zu demonstrieren, spielst du gern ein paar Riffs an. Einsteiger, die Klavierspielen lernen wollen, kannst du schnell von den Vorzügen eines Keyboards überzeugen. Und die passenden Noten hast du auch im Angebot! Ist der weiße Bechstein-Konzertflügel zufällig nicht vorrätig, durchstöberst du Kataloge und Datenbanken und erstellst dem Kunden ein Angebot, das er nicht ablehnen kann. Glückliche Kunden kassierst du freundlich ab und auch den Umtausch eines Notenständer bringst du flott über die Bühne.

Am Ende des Tages machst du Kassensturz und am Ende des Monats führst du Bilanz über Einnahmen und Ausgaben. Damit du immer ausreichend Waren auf Lager hast, kontrollierst du regelmäßig die Bestände und sorgst für Nachschub. Du holst dir Angebote ein und gibst Bestellungen bei den Herstellern auf. Auch Preise musst du kalkulieren. Das Musikinstrumente-Sortiment hältst du immer auf dem neuesten Stand und präsentierst es ansprechend im Schaufenster. Auch für die Pflege und Reinigung der Instrumente bist du zuständig. Nicht zu vergessen die Werbung: Damit weiterhin die Kasse klingelt, schaltest du Werbeanzeigen, druckst Flyer oder überlegst dir Sonderaktionen.

Theorie und Praxis: Dein Ticket in den Musikhandel

Musikfachhändler/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Musikfachhändler/in klingt wie Musik in deinen Ohren? Dann kannst du schon nach drei Jahren das Ausbildungszeugnis in der Hand halten! In der dualen Ausbildung lernst du den Berufsalltag in einem Ausbildungsbetrieb kennen. Das können Einzelhändler, Kaufhäuser oder Hersteller von Musikinstrumenten sein. Dein theoretisches Wissen vertiefst du an bestimmten Wochentagen oder in regelmäßigen Abständen in der Berufsschule.

Aber was lernst du überhaupt in der Ausbildung zum/zur Musikfachhändler/in? Auf dem Programm steht Beratung, Verkauf und Service, Marketing und Vertrieb, Einkauf und Warenwirtschaft sowie kaufmännische Steuerung und Kontrolle. Das heißt, du lernst, kundenorientiert zu arbeiten, zu kassieren und bilanzieren, Waren zu bestellen und Preise zu kalkulieren. Auch wie man den Einsatz des Personals plant oder Werbeaktionen startet, hast du bald drauf! Im Geschäft bist du direkt mit eingebunden. Am Anfang hast du vielleicht noch etwas Lampenfieber im Umgang mit den Kunden, aber mit der Zeit wird dein Auftritt immer sicherer!

Hast du fleißig geübt, bestehst du die Abschlussprüfung mit links. Danach kannst du deine Karriere in Musikfachgeschäften oder bei Online-Händlern starten und vielleicht bald die Leitung übernehmen. Oder hast du schon immer von einem eigenen Gitarrenladen geträumt? Dann hast du jetzt die Chance, dich selbständig zu machen! Aber es ist immer noch Luft nach oben: Ein Weiterbildung als als Musikfachwirt/in oder ein Studium klingt vielleicht nach Zukunftsmusik, ist aber ebenfalls eine Option!

Dein Arbeitsumfeld: Den richtigen Ton anschlagen

Musikfachhändlerin Bilder

Du fragst dich wahrscheinlich, wie musikalisch du für diese Ausbildung sein musst. Du solltest schon mindestens ein Instrument beherrschen und Noten lesen können. Schließlich musst du ja wissen, was du deinen Kunden verkaufst. Auch Kenntnisse über die Geschichte der Popmusik oder Klassik sind nicht verkehrt. Daneben zählt aber vor allem dein Kommunikationstalent: Im Beratungsgespräch schlägst du immer einen freundlichen Ton an und gehst auch auf zart besaitete Kunden geduldig ein.

Deine Einsatzorte sind neben dem Ladengeschäft auch Büro- und Lagerräume. Da du als Berater/in und Verkäufer/in ein Aushängeschild für das Unternehmen bist, ist auch ein gepflegtes Äußeres Pflicht. Deine Arbeitszeiten richten sich nach den Öffnungszeiten. Das heißt, dass du auch an Samstagen Blockflöten und Posaunen an den Mann bringst. Und selbst wenn die Kunden an diesen Tagen mal Schlange stehen, bleibst du ruhig und professionell!

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

Zur Ausbildungsplatz-Suche

Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

  • 1
  • 2
  • 3

Bewerbung schicken

Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

Bist du der/die geborene Musikfachhändler/in?

Mach den Test!

  • 1
  • 2
  • 3
  • Fertig

Wie geht die Tonleiter weiter? C, D, E, F, …

  • G
  • B
  • A

Doch nicht das Richtige?

Hier findest du ähnliche Ausbildungsberufe: