Werkfeuerwehrmann/frau.

Ausbildungsgehalt:
1073 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Werkfeuerwehrmann/frau
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Werkfeuerwehrmann/frau?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1073 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1003
  • 2. Lehrjahr: €1081
  • 3. Lehrjahr: €1137
2.

Wie lange dauert die Werkfeuerwehrmann/frau Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Werkfeuerwehrmann/frau?

  • Deine Ausbildung als Werkfeuerwehrmann/frau schult dich im Bereich Brand- und Gefahrenschutz. Dazu bekämpfst du selbst Brände, lernst die medizinische Notfallversorgung kennen und identifizierst Gefährdungspotenziale.
  • Vor allem in größeren Betrieben sowie am Flughafen oder in Kraftwerken kommst du zum Einsatz. - Die duale Ausbildung zählt zum Dienstleistungsbereich.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Werkfeuerwehrmann/frau mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Physik, Technik/Werken und Sport haben.

5.

Passt der Beruf Werkfeuerwehrmann/frau zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Körperliche Fitness

  • Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsschnelligkeit

  • Teamfähigkeit

  • Psychische Stabilität

  • Verantwortungsbewusstsein

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Physik
  • Technik/Werken
  • Sport

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Egal wo du eine Ausbildung als Werkfeuerwehrmann/frau anfangen möchtest, hier findest du Tausende freie Ausbildungsplätze überall in Deutschland.

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In deiner Ausbildung als Werkfeuerwehrmann/frau bist du für den vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutz, aber auch für Lösch- und Rettungseinsätze zuständig.

Du stimmst die nötigen Schutzmaßnahmen auf die individuellen Besonderheiten deines Ausbildungsbetriebes ab und sorgst dafür, dass relevante Geräte und Fahrzeuge stets einsatzbereit sind – schließlich darfst du im Ernstfall keine Zeit verlieren!

Geht ein Notruf ein, besetzt du mit deinen Kollegen innerhalb kürzester Zeit die Einsatzfahrzeuge und eilst zur Schadensstelle, um den Brand zu löschen. Vor Ort sicherst du die Gefahrenstelle ab, führst falls nötig Bergungsarbeiten durch und leistest medizinische Notfallversorgung.

Deine Aufgabe im Job besteht darin, die Sicherheit aller Mitarbeiter zu gewährleisten, aber gleichzeitig auch den betrieblichen materiellen Schaden möglichst gering zu halten.

Darüber hinaus leistest du in deiner Ausbildung als Werkfeuerwehrmann/frau technische Hilfe und führst gegebenenfalls Einsätze zur Abwehr biologischer, chemischer oder radioaktiver Gefahren durch.

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Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung als Werkfeuerwehrmann/frau ist grundsätzlich auf drei Jahre ausgelegt, es besteht jedoch unter bestimmten Voraussetzungen – wie sehr guten schulischen Leistungen – die Möglichkeit, die Dauer auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre bei deinem Arbeitgeber zu verkürzen.

Hierzu benötigst du zum einen die Erlaubnis vom Ausbildungsbetrieb, zum anderen eine Genehmigung der Industrie- und Handelskammer.

Die Ausbildung erfolgt dual, das heißt, dir werden neben der praktischen Tätigkeit im Unternehmen parallel theoretische Grundlagen an einer Berufsschule vermittelt.

Konkret lernst du in deinem ersten Ausbildungsjahr gefährliche Stoffe und Güter zu erkennen, zu beurteilen und diese unter Auswahl geeigneter Maßnahmen zu beseitigen. Darüber hinaus setzt du dich mit metalltechnischen und installationstechnischen Gefahren auseinander.

Hier analysierst du technische Unterlagen, beispielsweise Fertigungs- und Montagezeichnungen, und prüfst sie auf ihre Durchführbarkeit.

Im zweiten Ausbildungsjahr lernen Auszubildende, wie die Einsatzbereitschaft von Fahrzeugen und Geräten sichergestellt wird. Dabei führst du routinemäßige Funktionskontrollen an Löschfahrzeugen, Rüst- und Gerätewagen durch und prüfst zudem Schutzkleidung, Schläuche und medizinisches Zubehör.

Ferner setzt du dich mit der fachgerechten Sicherung von Einsatzstellen auseinander.

Im dritten und letzten Jahr deiner Berufsausbildung als Werkfeuerwehrmann/frau wird es ernst – du führst Einsätze zur Brandbekämpfung durch. In Übungen sowie im Ernstfall lernst du die Gefahrenlage zu bewerten, mögliche Brandursachen zu erfassen und davon nötige Maßnahmen abzuleiten.

Hast du nach bestandener Abschlussprüfung deine duale Ausbildung als Werkfeuerwehrmann/frau in der Tasche, bieten sich dir weitere Karriereoptionen im Beruf.

Hat dir beispielsweise besonders die Arbeit mit technischen Geräten gefallen, bietet sich die Weiterbildung im Bereich Werkfeuerwehrtechnik an. Hier vertiefst du dein technisches Fachwissen und lernst zudem, kaputte Ausrüstungsgegenstände zu reparieren.

Mit der Fortbildung zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Brandschutz qualifizierst du dich für organisatorische Aufgaben bei Rettungseinsätzen. Beide Weiterbildungen werden durch die Industrie- und Handelskammer angeboten. Zusätzlich kannst du mit einem entsprechenden Schulabschluss natürlich auch eine Bewerbung für ein Studium abschicken.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Du findest als Werkfeuerwehrmann/frau Beschäftigung in Betrieben mit erhöhtem Gefahrenpotenzial. Dazu gehören zum Beispiel größere Betriebe der Chemie-, Metall- und Elektroindustrie, Flughäfen sowie Kraftwerke. Du arbeitest in erster Linie in Betriebsgebäuden- und -hallen, auf Außenanlagen sowie im Werkfeuerwehrhaus.

Da sich Brände leider weder nach Wochentagen noch nach Uhrzeiten richten, arbeitest du in diesem Ausbildungsberuf im Schichtdienst.

Dies kann zunächst gewöhnungsbedürftig erscheinen, stellt aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit meist kein Problem mehr da – oft hast du so tagsüber frei und kannst draußen das Wetter genießen, während andere ihre Zeit im Büro verbringen müssen!

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