Werkfeuerwehrmann/frau.

Gehalt:
960 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Werkfeuerwehrmann/frau
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Idealerweise einen Realschulabschluss oder einen vergleichbaren Schulabschluss

    • Gute Noten in den Fächern Werken/Technik, Sport, Physik und Englisch

    • Geschicklichkeit und Körperbeherrschung

    • Technisches Verständnis

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Entscheidungfähig, reaktionsschnell und risikofreudig bist

    • Teamfähigkeit und psychische Stabilität mitbringst

    • Sorgfältig und verantwortungsbewusst arbeitest

    • Sportlich bist

  2. Brände löschen, Sicherheit gewährleisten – deine Aufgaben.

    Berufsbild Werkfeuerwehrmann/frau

    In deiner Ausbildung zum/zur Werkfeuerwehrmann/frau bist du für den vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutz, aber auch für Lösch- und Rettungseinsätze zuständig. Du stimmst die nötigen Schutzmaßnahmen auf die individuellen Besonderheiten deines Ausbildungsbetriebes ab und sorgst dafür, dass relevante Geräte und Fahrzeuge stets einsatzbereit sind – schließlich darfst du im Ernstfall keine Zeit verlieren!

    Geht ein Notruf ein, besetzt du mit deinen Kollegen innerhalb kürzester Zeit die Einsatzfahrzeuge und eilst zur Schadensstelle, um den Brand zu löschen. Vor Ort sicherst du die Gefahrenstelle ab, führst falls nötig Bergungsarbeiten durch und leistest medizinische Notfallversorgung. Deine Aufgabe besteht darin, die Sicherheit aller Mitarbeiter zu gewährleisten, aber gleichzeitig auch den betrieblichen materiellen Schaden möglichst gering zu halten.

    Darüber hinaus leistest du in deiner Ausbildung zum/zur Werkfeuerwehrmann/frau technische Hilfe und führst gegebenenfalls Einsätze zur Abwehr biologischer, chemischer oder radioaktiver Gefahren durch.

  3. Ähnliche Berufe mit Ausbildungsplätzen.
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  4. Theorie & Praxis: Drei brandheiße Jahre.

    Werkfeuerwehrmann/frau Gehalt

    Deine Ausbildung zum/zur Werkfeuerwehrmann/frau ist grundsätzlich auf drei Jahre ausgelegt, es besteht jedoch unter bestimmten Voraussetzungen – wie sehr guten schulischen Leistungen – die Möglichkeit, die Dauer auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre zu verkürzen. Hierzu benötigst du zum einen die Erlaubnis des Ausbildungsbetriebes, zum anderen eine Genehmigung der Industrie- und Handelskammer. Die Ausbildung erfolgt dual, das heißt, dir werden neben den praktischen Inhalten im Unternehmen parallel theoretische Grundlagen an einer Berufsschule vermittelt.

    Konkret lernst du in deinem ersten Ausbildungsjahr gefährliche Stoffe und Güter zu erkennen, zu beurteilen und diese unter Auswahl geeigneter Maßnahmen zu beseitigen. Darüber hinaus setzt du dich mit metalltechnischen und installationstechnischen Gefahren auseinander. Hier analysierst du technische Unterlagen, beispielsweise Fertigungs- und Montagezeichnungen, und prüfst sie auf ihre Durchführbarkeit.

    In deinem zweiten Ausbildungsjahr lernst du, wie du die Einsatzbereitschaft von Fahrzeugen und Geräten sicherstellst. Du führst routinemäßige Funktionskontrollen an Löschfahrzeugen, Rüst- und Gerätewagen durch und prüfst zudem Schutzkleidung, Schläuche und medizinisches Zubehör. Ferner setzt du dich mit der fachgerechten Sicherung von Einsatzstellen auseinander.

    Im dritten und letzten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Werkfeuerwehrmann/frau wird es ernst – du führst Einsätze zur Brandbekämpfung durch. In Übungen sowie im Ernstfall lernst du die Gefahrenlage zu bewerten, mögliche Brandursachen zu erfassen und davon nötige Maßnahmen abzuleiten.

    Hast du nach bestandener Abschlussprüfung deine Ausbildung zum/zur Werkfeuerwehrmann/frau in der Tasche, bieten sich dir weitere Karriereoptionen. Hat dir beispielsweise besonders die Arbeit mit technischen Geräten gefallen, bietet sich die Weiterbildung zum/zur Werkfeuerwehrtechniker/in an. Hier vertiefst du dein technisches Fachwissen und lernst zudem kaputte Ausrüstungsgegenstände zu reparieren.

    Mit der Fortbildung zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Brandschutz qualifizierst du dich für organisatorische Aufgaben bei Rettungseinsätzen – du nimmst als Führungspersönlichkeit das Ruder in die Hand!

    Beide Weiterbildungen werden durch die Industrie- und Handelskammer angeboten.

  5. Some like it hot – dein Arbeitsumfeld.

    Werkfeuerwehrmann/frau Bilder

    Du findest als Werkfeuerwehrmann/frau Beschäftigung in Betrieben mit erhöhtem Gefahrenpotenzial. Dazu gehören zum Beispiel größere Betriebe der Chemie-, Metall- und Elektroindustrie, Flughäfen sowie Kraftwerke. Du arbeitest in erster Linie in Betriebsgebäuden- und -hallen, auf Außenanlagen sowie im Werkfeuerwehrhaus.

    Da sich Brände leider weder nach Wochentagen noch nach Uhrzeiten richten, arbeitest du im Schichtdienst. Dies kann zunächst gewöhnungsbedürftig erscheinen, stellt aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit meist kein Problem mehr da – oft hast du so tagsüber frei und kannst draußen das Wetter genießen, während andere ihre Zeit im Büro verbringen müssen!

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Werkfeuerwehrmann/frau.

    Ø 1. Jahr
    897€
    Ø 2. Jahr
    955€
    Ø 3. Jahr
    1.028€
  7. 3 Ausbildungsplätze für Werkfeuerwehrmann/frau.

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