Pferdewirt/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Pferdewirt/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Pferdewirt/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €727 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €672
  • 2. Lehrjahr: €726
  • 3. Lehrjahr: €784
2.

Wie lange dauert die Pferdewirt/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Pferdewirt/in?

  • In einer Ausbildung als Pferdewirt/in lernst du, Pferde und Reiter in verschiedenen Disziplinen auszubilden und diese disziplinübergreifend im Breitensport und im Leistungssport zu trainieren.
  • Während deiner Ausbildung arbeitest du in Reitschulen, Pferdepensionen oder bei Gestüten. Die meiste Zeit über wirst du draußen auf Koppeln und Reitplätzen sein.
  • Der Ausbildungsberuf Pferdewirt/in zählt zu den Berufsfeldern Landwirtschaft, Natur und Umwelt.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Pferdewirt/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Biologie und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Pferdewirt/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Reiterfahrungen
  • Spaß im Umgang mit Mensch und Tier
  • Körperliche Fitness

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Biologie
  • Mathe

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Ob Reitschule, Pferdepension oder Gestüt – dort, wo Pferde leben, braucht es Profis, die sie füttern und pflegen, bewegen und trainieren, züchten und dressieren können. Die Ausbildung als Pferdewirt/in macht genau so einen Profi aus dir! Weil es so viele verschiedene Aufgaben und Bereiche rund um die schönen Tiere gibt, hast du die Wahl zwischen fünf Fachrichtungen, die je nach Ausbildungsbetrieb angeboten werden: Pferdehaltung und Service, Klassische Reitausbildung, Spezialreitwesen, Pferdezucht und Pferderennen.

In der Fachrichtung Pferdehaltung und Service bist du auf die artgerechte Haltung von Pferden spezialisiert. Du mischst die Futterrationen, mistest die Boxen aus und sorgst dafür, dass sich die Pferde auf der Weide austoben können oder an der Longierleine trainiert werden. Dein Wissen gibst du an die Kunden des Reitstalls weiter und berätst sie zu Ausrüstung oder Transport.

Im Bereich Klassische Reitausbildung bildest du junge Pferde und lernwillige Reiter in verschiedenen Disziplinen aus. Du führst mit geeigneten Tieren Dressur- und Sprung-Übungen durch und reitest sie an. Im Reitunterricht bringst du Kindern und Erwachsenen Trab-, Galopp- oder Springreiten bei und organisierst für sie Wettbewerbe und Prüfungen. Im Spezialreitwesen hast du ähnliche Aufgaben, spezialisierst dich aber auf Western- und Gangreiten.

In der Fachrichtung Pferdezucht sorgst du für den Nachwuchs an Renn, Reit- oder Sprungpferden. Du wählst passende Deckhengste und Stuten aus, veranlasst die Besamung und assistierst bei der Geburt. Du kümmerst dich um die Aufzucht der Fohlen und präsentierst Tiere auf Zuchtschauen. Willst du dich auf Pferderennen spezialisieren, trainierst du Rennpferde und ihre Reiter oder nimmst selbst an Galopprennen oder Trabrennen teil. Du organisierst außerdem den Transport und besorgst die Ausrüstung.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Pferdewirt/in dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du lernst das Rüstzeug in einem Ausbildungsbetrieb, der auf die Haltung, Zucht oder Dressur von Pferden spezialisiert ist. In regelmäßigen Abständen besuchst du außerdem den Unterricht in einer Berufsschule.

Während der Ausbildung als Pferdewirt/in lernst du alles rund ums Pferd: Rassen, Haltungsform, Hygiene, Anatomie und Bewegungsabläufe. In allen Fachrichtungen steht das Füttern und Reinigen der Pferde und ihrer Boxen auf dem Programm: Heu oder Hafer – welche Futtermittel werden wie oft gefüttert? Wie mistet man aus und wie bewirtschaftet man die Weide? Woran erkannt man Krankheiten? Auch das Pflegen und Anlegen von Sätteln und Trensen wird geübt. Natürlich lernst du auch, professionell zu reiten. Dein Wissen vertiefst du je nach Fachrichtung. Du lernst, Pferde und Reiter an der Longe zu bewegen und auszubilden. Bald weißt du auch, welche Zuchtmethoden es gibt oder wie man Rennpferde trainiert und transportiert.

Hast du das Abschlusszeugnis in der Tasche und möchtest noch mehr Verantwortung auf dem Hof übernehmen, kannst du dich als Pferdewirtschaftsmeister/in weiterbilden. Willst du dir deinen Traum von einer eigenen Reitschule erfüllen, hast du mit dem Meisterbrief die Möglichkeit, dich selbständig zu machen. Oder du studierst Pferdewirtschaft.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Während der Ausbildung als Pferdewirt/in kümmerst du dich zuverlässig um das Wohl der Pferde, auch an Wochenenden. Schließlich vertrauen dir die Besitzer ihre kostbaren Schätze an. Du bist schon früh auf den Beinen, bist entweder im Stall, in der Reithalle, im Büro, draußen auf der Koppel oder auf Reitplätzen anzutreffen. Damit du weißt, was auf dich zukommt, hast du am besten schon ein paar Reiterfahrungen gesammelt. Neben deiner Liebe zu den Tieren solltest du auch Spaß an Handarbeit mitbringen, denn die erwartet dich täglich beim Zäune reparieren, Sättel pflegen oder Pferde striegeln.

Bist du sportlich, verantwortungsbewusst und scheust dich nicht vor Gerüchen und Ausscheidungen, bist du auf dem Reiterhof an der richtigen Adresse! Auch wenn ein Pferd mal stur wird oder ausschlägt, behältst du einen kühlen Kopf. Doch du hast nicht nur täglich engen Kontakt zu den stolzen Vierbeinern. Ob Kinder oder Erwachsene, Anfänger oder Profi-Sportler – du trainierst sie geduldig und motivierst sie zu Höchstleistungen.

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