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Gesundheits- und Krankenpfleger/in

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Ausbildung Gesundheits- und Krankenpfleger/in
Berufsbild Gesundheits- und Krankenpfleger
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Gesundheits- und Krankenpfleger/in Gehalt
  • Gehalt: 1085 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Scrubs & Co. haben dich schon immer in ihren Bann gezogen und der Gedanke an Blut lässt dich nicht erstarren? In der Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in lernst du nicht nur Kranke zu versorgen und sie zu pflegen, sondern unterstützt deine Patienten auch psychologisch!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • In der Regel einen mittleren Schulabschluss

  • Gute Noten in den Naturwissenschaften Bio, Chemie, Physik und Mathe

  • Gute Deutschkenntnisse

  • Ein ärztliches Attest, in dem bestätigt wird, dass du körperlich für die Ausübung des Berufes geeignet bist

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Einfühlungsvermögen mitbringst

  • Sorgfältig und verantwortungsbewusst bist

  • Psychisch stabil und körperlich fit

Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in: Deine Hilfe ist gefragt

Dein Arbeitsalltag in der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger

Berufsbild Gesundheits- und Krankenpfleger

In deiner Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in lernst du, Pflegebedürftige und Kranke ärztlich zu versorgen, bei Untersuchungen und Behandlungen zu assistieren und die Krankenakte korrekt zu führen. Die medizinische Betreuung der Patienten liegt also gemeinsam mit den zuständigen Ärzten in deiner Verantwortung. Ob du nun die Gesundheitszustände der Patienten beobachtest und dokumentierst, ärztlich angeordnete medizinische Behandlungen wie beispielsweise einen Verbandswechsel durchführst oder die Ärzte bei den Untersuchungen und Operationen entlastest – in deiner Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in bist du immer bei deinen Patienten. Außerdem berätst du diese, wenn eine Behandlung abgeschlossen ist, über die gesundheitsfördernden oder Rehabilitations-Maßnahmen.

Aber du bist nicht nur für die medizinische Behandlung von Kranken zuständig, sondern auch für deren Pflege. So gehört die Grundpflege beispielsweise in deinen Aufgabenbereich während der Ausbildung. Du lernst, wie hilfsbedürftige Patienten richtig gebettet werden und wie du ihnen bei der Nahrungsaufnahme hilfst. Du bist nicht nur erster Ansprechpartner für deine Patienten, sondern auch für deren Angehörige – und wirst so schnell merken, dass du nicht nur physisch, also körperlich, sondern auch psychisch, also geistig, gefragt bist: Du solltest hilfsbereit, geduldig und ein guter Zuhörer sein, ohne dabei aber deinen Zeitplan zu vernachlässigen. Die Organisation der Pflege ist deshalb auch ein Teil deiner Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in.

Ganz typische Aufgaben in deinem Alltag sind Blutdruck messen, Infusionen legen oder Verbände wechseln. All diese Tätigkeiten wirst du bereits nach kurzer Zeit sicher ausführen können. Aber keine Angst vor Routine: Wenn beispielsweise gerade kein Arzt in der Nähe ist, bei deinem Patienten aber eine lebensbedrohliche Situation eintritt, musst du hier übernehmen, bis der Arzt zur Stelle ist. Das kann sehr aufregend und stressig sein. Einen kühlen Kopf bewahren und konzentriert bei der Arbeit sein,sollte dir also leicht fallen.

Theorie & Praxis: Der Ausbildungsaufbau

Gesundheits- und Krankenpfleger/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in ist eine schulische Ausbildung. Du lernst die theoretischen Grundlagen in der Berufsschule und wendest dein neu erworbenes Wissen praktisch in der Klinik an. Je nachdem, ob du die Ausbildung in Voll- oder Teilzeit absolvierst, dauert sie drei bis fünf Jahre. Um die Ausbildung beginnen zu können, brauchst du einen mittleren Schulabschluss. Manchmal wird auch ein Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung akzeptiert. Auch bereits abgeschlossene oder artverwandte Ausbildungen können dir den Berufseinstieg hier vereinfachen.

In deiner Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in hast du einen extrem hohen Theorieanteil – kein Wunder, schließlich arbeitest du in der Medizin und benötigst deshalb eine Menge Fachwissen, damit du der Verantwortung gerecht werden kannst. Aber so darfst du dich auch über einen abwechslungsreichen und vielseitigen Stundenplan freuen: Du lernst neben Anatomie, also dem Aufbau des menschlichen Körpers, wie du verschiedene Pflegetechniken anwendest und zum Bespiel Injektionen und Infusionen legst. Aus dem Bereich Gesundheitswesen wirst du dich mit Hygienevorschriften, Ernährungstipps und Gesundheitsförderung vertraut machen. Auch Krisen- und Konfliktmanagement wird zu deinen Aufgaben in der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger gehören. Deshalb erwarten dich pflegerelevante Inhalte aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, Psychologie, Soziologie und Pädagogik. Einige wenige Inhalte aus den Feldern Recht, Politik und Wirtschaft werden dir außerdem in der Berufsschule begegnen.

Im praktischen Teil durchläufst du verschiedenen Bereiche, so zum Beispiel die Gynäkologie, Psychiatrie oder auch Neugeborenenpflege, um nur einige Bereiche zu nennen. Da die Ausbildung so vielseitig ist, wirst du dich im Laufe dieser auf einen Bereich spezialisieren. Viele Ausbildungsbetriebe bieten dir auch die Möglichkeit, einen Wahleinsatz in den praktischen Teil deiner Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in zu machen, den du ins Ausland verlegen kannst.

Meist darf man im zweiten Ausbildungsjahr bereits Schüler im ersten Ausbildungsjahr anweisen. Du wirst also sehr schnell vom Schüler zum Lehrer. Nach dem dritten Ausbildungsjahr machst du deine dreiteilige Abschlussprüfung:

  • In der schriftlichen Prüfung wirst du über die Unterrichtsinhalte aus der Berufsschule abgefragt.

  • In der praktischen Prüfung zeigst du die Pflege und die Dokumentation dessen an einem Patienten.

  • In der mündlichen Prüfung wirst du über relevante Themenbereiche geprüft.

Jedes Jahr werden Millionen Menschen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen medizinisch versorgt. Entsprechend wichtig ist es, dass junge Leute zu Gesundheits- und Krankenpflegern/pflegerinnen ausgebildet werden. Auch die Karriereaussichten sind nach der Ausbildung verlockend. So gibt es hier statt der typischen beruflichen Weiterbildung zum Ausbau des eigenen Wissen und der eigenen Fertigkeiten explizite Aufstiegsweiterbildungen, in denen man eher organisatorisches Know-how erlernt. Diese zweijährigen Ausbildungen kannst du beispielsweise in den Bereichen Anästhesie oder Operationsdienst machen. Wer über ein Abitur verfügt, kann natürlich auch ein Studium anpeilen, zum Beispiel in den Pflegewissenschaften, in der Pflegepädagogik oder im Gesundheitsmanagement. Auch die klassische Humanmedizin studiert sich mit einer medizinischen Ausbildung in der Tasche nochmal leichter, und du kannst auf die Praxiserfahrung aufbauen, die du schon gesammelt hast.

Station, Ambulanz, Seniorenheim: Dein Arbeitsumfeld

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In deiner Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in wirst du auf Krankenstationen, in Untersuchungszimmern, im Büro oder auch Patientenwohnungen arbeiten. Du findest deinen Ausbildungsbetrieb also im medizinischen Umfeld in Krankenhäusern, Arztpraxen oder in Gesundheitszentren. Im Pflegebereich wirst du in Altenwohn- oder -pflegeheimen sowie bei ambulanten Pflegediensten freie Ausbildungsplätze finden. Außerdem bilden auch Wohnheimen für Menschen mit Behinderung zu Gesundheits- und Krankenpflegern aus.

Da die Menschen rund um die Uhr auf deine Hilfe und Pflege angewiesen sind, wirst du in deiner Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in in Schichtarbeit, also auch nachts und am Wochenende arbeiten. Dein Vorteil hier: Diese Zeit wird mit Freizeitausgleich und finanziellen Zulagen belohnt!

Da du es hier immer mit kranken Menschen und entsprechend mit Viren und Bakterien zu tun haben wirst, ist das Einhalten der Hygienevorschriften oberstes Gebot: Weiße Kleidung von Kopf bis Fuß ist da nur ein Bestandteil deiner Arbeitskleidung. Nicht selten brauchst du auch Handschuhe oder mal einen Mundschutz. Du assistierst bei einer OP? Hier gelten noch einmal besonders strenge Standards!

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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