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Physiklaborant/in

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Physiklaborant/in Gehalt
  • Gehalt: 975 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Wenn du an Wellen denkst, hast du nicht Strand und Meer vor Augen, sondern Schall- und Lichtwellen? Du weißt, dass Quarks keine Milchprodukt sind, sondern Elementarteilchen? Dann bist du vielleicht richtig in der Ausbildung zum/zur Physiklaborant/in!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen guten Realschulabschluss oder Abitur

  • Gute Noten in Physik, Mathe und Chemie

  • Technisches Verständnis

  • Spaß am Experimentieren und Forschen

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Herausforderungen liebst

  • Sorgfältig und geduldig vorgehst

  • Eine ruhige Hand hast

  • Genau beobachten kannst

Ausbildung zum/zur Physiklaboranten/in: Experimentieren für Wissenschaft und Industrie

Deine Aufgaben: Forschen, konstruieren, prüfen, messen

Berufsbild Physiklaborant

In der Ausbildung zum/zur Physiklaboranten/in unterstützt du Physiker und andere Wissenschaftler in Prüf-, Mess- oder Forschungslaboren. Von A wie Atomphysik bis Z wie Züchtung von Kristallen – du lernst alle Gebiete der Physik kennen und führst Versuchsreihen durch, um herauszufinden, wie Werkstoffe und Konstruktionen beschaffen sind. Die Ergebnisse dokumentierst du und wertest sie aus. Ob in Industriebetrieben, die Mikrochips oder Baustoffe herstellen, oder in Forschungseinrichtungen an Hochschulen – deine Einsatzgebiete sind so vielseitig, wie dein Wissen.

Bevor du messen kannst, wie bruchfest ein Metall oder wie wärmebeständig ein Mikrochip ist, bereitest du zunächst die Versuchsanordnung vor. Dafür suchst du dir im Labor die passenden Mess- und Prüfgeräte zusammen: Amperemeter zum Messen elektrischer Spannung, Mikroskope, Waagen, Zentrifuge, Diamantsäge und viele andere Apparate stehen dir zur Verfügung. Bei komplexen Versuchsreihen zeichnest du dir vorher einen Detailplan. Dann geht es ans Bohren und Biegen: Um Apparate miteinander zu verbinden, stellst du eigenhändig oder maschinell Röhren und Schläuche aus Glas oder Gummi her. Jetzt fehlt nur noch das Einrichten elektrischer Schaltkreise und computergesteuerter Messgeräte.

Wahrscheinlich weißt du schon aus dem Physikunterricht, dass eine Testreihe immer mehrmals durchgeführt werden muss. Die Ergebnisse aller Versuche dokumentierst du am Computer und erstellst mit bestimmten Programmen Statistiken und Berechnungen, die du dann dem leitenden Physiker präsentierst. Nach getaner Arbeit müssen die benutzten Arbeitsmittel natürlich noch von dir gereinigt werden, zum Beispiel im Sterilisationsapparat.

Theorie und Praxis: Mit Lichtgeschwindigkeit zum Berufsabschluss

Physiklaborant/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Physiklaboranten/in findet dual im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die Dauer beträgt 3,5 Jahre, denn es braucht schon eine gewisse Zeit, bis du dich mit der Materie auskennst. In der Berufsschule lernst du vor allem die theoretischen Grundlagen: Mathematik, Chemie, Physik stehen auf dem Lehrplan. Dein physikalisches Wissen vertiefst du in Fächern wie Elektrotechnik, Informatik, Optik, Mechanik oder Wärmetechnik.

Im Ausbildungsbetrieb eignest du dir zunächst praktische Fähigkeiten an, wie das Drehen, Boren und Löten von Metall oder Kunststoff. Schritt für Schritt freundest du dich mit den verschiedenen Laborgeräten an, weißt, wie man sie montiert und desinfiziert, wie man Spannung, Widerstand und Stromstärke misst. Hast du die Zwischenprüfung am Ende des zweiten Ausbildungsjahres hinter dir, steigst du noch tiefer in die Materie ein. Du beschäftigst dich zum Beispiel auch mit Atom- und Kernphysik und lernst den Umgang mit Röntgen- und Kernstrahlenmesstechnik. Du übernimmst eigene Versuche und wendest verschiedene Methoden der Analyse an, um sie am Computer auszuwerten.

Hast du die praktische und schriftliche Abschlussprüfung bestanden, stehen dir mit dem Ausbildungszeugnis verschiedenste industrielle und wissenschaftliche Labore offen. Hast du Lust, mehr Verantwortung zu übernehmen, kannst du auch eine Weiterbildung an einer Technikerschule absolvieren oder Physik studieren.

Dein Arbeitsumfeld: Im Labor für Sicherheit sorgen

Physiklaborantin Bilder

Da du mit nicht ganz ungefährlichen Stoffen umgehst, ist Schutzkleidung in deiner Ausbildung zum/zur Physiklaboranten/in unerlässlich. Mit Laborkittel, Handschuhen und Schutzbrille bist du gut ausgerüstet für die Arbeit mit chemischen Lösungen, Glas oder Klebstoff in Laboren und Werkstätten. Besondere Vorsicht ist im Umgang mit radioaktiven Substanzen oder Röntgen- und Kernstrahlung geboten, die spezielle Strahlenschutzkleidung und Sicherheitsvorkehrungen verlangen. In sogenannten Reinräumen darfst du keinen Staub oder Schmutz einschleppen, weshalb du einen Ganzkörperanzug trägst.

Im Labor trägst du nicht nur die Verantwortung für deine Gesundheit, sondern auch für die Sicherheit anderer Menschen. Indem du präzise und genau bei deinen Versuchen mit Baustoffen oder Metallverbindungen umgehst, deckst du Fehler auf, die sonst im späteren Einsatz zu Schäden und Unfällen führen können. Dazu gehört auch das sorgfältige Reinigen und Instandhalten von benutzen Geräten, damit spätere Versuche nicht verfälscht werden.

Ideal wäre, wenn du flexibel bist, was deine Arbeitszeiten angeht, denn in manchen Industrielaboren ist auch Schichtarbeit üblich. Ein gutes Auge und eine ruhige Hand benötigst du beim exakten Abmessen. Komplizierte Versuchsreihen verlangen viel Geduld und Ausdauer. Umso glücklicher wirst du sein, wenn am Ende alles geklappt hat und du deine Ergebnisse stolz präsentieren kannst!

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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