Textillaborant/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Textillaborant/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Textillaborant/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €969 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €870
  • 2. Lehrjahr: €926
  • 3. Lehrjahr: €1007
  • 4. Lehrjahr: €1074
2.

Wie lange dauert die Textillaborant/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Textillaborant/in?

  • In einer Ausbildung als Textillaborant/in lernst du, die chemischen und physikalischen Eigenschaften von textilen Rohstoffen, Halb- bzw. Fertigerzeugnissen und Textilhilfsmitteln zu untersuchen und analysieren .
  • Während deiner Ausbildung wirst du von Betrieben der Textil- und Bekleidungsindustrie, in Forschungsinstituten, in Materialprüfungsabteilungen der Chemiefaser- und Chemieindustrie sowie in der Automobil- und Luftfahrtindustrie beschäftigt.
  • Die Ausbildung als Textillaborant/in zählt zu den Berufsfeldern Naturwissenschaften, Chemie und Labor.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Textillaborant/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Textillaborant/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Technisches Verständnis
  • Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination
  • Sorgfalt

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Mathe

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In deiner Ausbildung als Textillaborant/in stellst du in der Prozessüberwachung sicher, dass nur einwandfreie Werk- und Arbeitsstoffe verarbeitet werden und trägst so dazu bei, dass die gesetzlichen sowie betrieblichen Ansprüche an Qualität erfüllt werden. Du untersuchst Stichproben mit Hilfe von modernen und zum Teil computergesteuerten Prüfgeräten und verfolgst Störungen und Unregelmäßigkeiten im Fertigungsprozess zu ihrem Ursprung zurück.

Darüber hinaus prüfst du in deiner Ausbildung als Textillaborant/in Reklamationen und stellst die Ursache von qualitativen Mängeln fest. Im betrieblichen Umweltschutz untersuchst du Brauch- und Abwasser und prüfst, ob eine Wiederverwendung in Frage kommt. Ferner führst du Emissionsmessungen durch und bestimmst beispielsweise die Eigenschaften neuer Faserstoffe, an deren Entwicklung du mitwirkst.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Textillaborant/in ist auf dreieinhalb Jahre ausgelegt. Hast du sehr gute Leistungen, kannst du die Dauer verkürzen. Außerdem erfolgt die Ausbildung dual, die Praxis absolvierst du also in einem Unternehmen, während dir die Theorie an einer Berufsschule vermittelt wird.

Konkret befasst du dich im ersten Jahr deiner Ausbildung als Textillaborant/in mit der Analyse von Naturfasern und dem Bestimmen ihrer Eigenschaften. Du entnimmst Proben aus Textilien unterschiedlicher Verarbeitungsstufen und untersuchst mit verschiedenen Prüfmethoden die Faserstoffe. Hierbei achtest du stets auf die Vorschriften zur Unfallverhütung und zum Gesundheitsschutz. Außerdem erfährst du, wie du die Eigenschaften sowie die Struktur einzelner Stoffe untersuchst. Hier stellst du den Zusammenhang zwischen dem Aufbau unterschiedlicher Stoffe und ihren charakteristischen Eigenschaften her, wobei du chemische Reaktionen darstellst und Reaktionsgleichungen aufstellst.

In deinem zweiten Ausbildungsjahr geht es vor allem um Chemiefasern und Fasermischungen und ihre Eigenschaften. Im Unterricht untersuchst du die Faserstoffe aus unterschiedlichen Verarbeitungsstufen und prüfst ihre Eigenschaften im Hinblick auf ihre Eignung, festgelegte Anforderungen zu erfüllen. Zudem lernst du, wie du qualitätssichernde Maßnahmen durchführst.

Im dritten und letzten Jahr deiner Ausbildung als Textillaborant/in setzt du dich mit der finalen Prüfung textiler Produkte auseinander. Du untersuchst die Textilien auf ihren geplanten Verwendungszweck und prüfst, ob diese alle nötigen Ansprüche erfüllen. Für die Kontrolle von Kleidung informierst du dich beispielsweise über bekleidungsphysiologische Zusammenhänge und beurteilst, ob die jeweiligen Textilien die Anforderungen erfüllen. Darüber hinaus lernst du, wie du Textilien veredelst.

Eine bestandene Abschlussprüfung später hast du es endlich geschafft – du hast die Ausbildung als Textillaborant/in gemeistert. Danach bieten sich dir zahlreiche Möglichkeiten, dich weiterzubilden. Möchtest du selber Azubis ausbilden, kannst du dich mit der Prüfung zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Textilwirtschaft für Fach- und Führungsaufgaben qualifizieren. Bist du im Besitz der Hochschulreife, bietet sich außerdem der akademische Weg an: Der Bachelorstudiengang Textil- und Bekleidungstechnik fügt sich thematisch passend an deine Ausbildung an.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In deiner Ausbildung als Textillaborant/in findest du Beschäftigung in Betrieben der Textil- und Bekleidungsindustrie, in Forschungsinstituten, in Materialprüfungsabteilungen der Chemiefaser- und Chemieindustrie sowie in der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Du arbeitest in erster Linie in Betriebslaboren, Produkthallen sowie im Büro.

Da du einen großen Teil deiner Arbeitszeit in Labors verbringst, richtest du auch deine Garderobe danach – du trägst meist einen Laborkittel. Gibst du die Resultate deiner Stoffanalysen im Büro in den Computer ein, reicht es, wenn du gepflegte Alltagskleidung trägst.

Als Textillaborant/in arbeitest du in einer 40-Stunden-Woche. Je nach Größe deines Ausbildungsbetriebes kann es vorkommen, dass du auch im Schichtdienst arbeiten musst.

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