Physikalisch-technische/r Assistent/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
2 Jahre
Im Bereich Naturwissenschaften:
Ausbildung Physikalisch-technische/r Assistent/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Physikalisch-technische/r Assistent/in?

Während dieser Ausbildung verdienst du wahrscheinlich kein Gehalt.

2.

Wie lange dauert die Physikalisch-technische/r Assistent/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Physikalisch-technische/r Assistent/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften und Mathe haben.

4.

Passt der Beruf Physikalisch-technische/r Assistent/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Einen Realschulabschluss

  • Ein gutes technisches Verständnis

  • Gute Noten in Mathe, Physik und Chemie

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Mathe

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Nanotechnologie, Kernfusionen, explosive Reaktionen – die Welt der Physik hat es in sich. Ständig gibt es neue Dinge zu entdecken oder zu erforschen, sei es in einem privaten oder einem wissenschaftlichen Labor. Dabei kommt es Genauigkeit, Geduld und Sorgfalt an – nur so kann ein physikalisches Experiment zum Erfolg führen.

Als Physikalisch-technische/r Assistent/in bist du genau für dieses Gelingen der Versuche ein entscheidender Faktor. Große Versuchsaufbauten sind extrem aufwendig und benötigen ein eingespieltes Team – du unterstützt die zuständigen Physiker bei der Planung, Durchführung und Kontrolle der Versuche und führst sogar eigene Experimente durch.

Bevor ihr mit dem Experiment loslegen könnt, müsst ihr genau besprechen, wie ihr an die Sache herangeht. Wie soll der Versuchsaufbau aussehen? Welche Geräte, Substanzen und Materialien sind nötig, damit die Untersuchung gelingt? Anhand der Absprache und Anweisungen der zuständigen Physiker tätigst du alle nötigen Vorbereitungen, wobei du sehr genau arbeiten musst.

Sind die Grundlagen geschaffen, geht es zu dem Versuch selbst über. Im Team oder sogar alleine führst du an den Versuchsanlagen das Experiment durch. Mithilfe der Laborgeräte, die du kennst wie deine Westentasche, wendest du die unterschiedlichsten Methoden der Physik an. In der Vakuumtechnik erzeugst du zum Beispiel Druckunterschiede und arbeitest mit tiefsten Temperaturen, um herauszufinden, unter welchen Voraussetzungen Metall zerstäubt. Kernfusionen untersuchst du wiederum bei sehr hohen Temperaturen. Oder du arbeitest mit Lasern und Lichtimpulsen.

Während des gesamten Versuchs überwachst und dokumentierst du den Versuchsaufbau. Sollte etwas nicht funktionieren, baust du Teile um oder ordnest sie neu an. Auch die Ergebnisse der Untersuchung hältst du exakt in Tabellen, Statistiken und Protokollen fest. Ist das Experiment abgeschlossen und deine Aufzeichnungen vollständig, kontrollierst und interpretierst du abschließend die Versuchsergebnisse und identifizierst mögliche Fehlerquellen.

Ob eine Ausbildung als Physikalisch-technische/r Assistent/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Die zweijährige Ausbildung zum/zur Physikalisch-technische/r Assistent/in verläuft schulisch. Das bedeutet, dass du deine gesamte Ausbildungszeit an einer Berufsfachschule oder einem Berufskolleg verbringst. Auch ein Betriebspraktikum ist in dieser Zeit inbegriffen. Erwirbst du gleichzeitig deine Hochschulreife, kann sich die Ausbildungszeit auf drei Jahre verlängern.

Der Vollzeitunterricht der Berufsschule gliedert sich auf in theoretische und praktische Fächer. Die Theorie deckt die wichtigsten fachspezifischen Fächer ab: Physik, Elektrotechnik, Mess- und Regelungstechnik, Chemie, Mathe und Informatik. Auch allgemeine Fächer wie Deutsch und Englisch werden theoretisch unterrichtet.

Begleitend zum Theorieunterricht wendest du dein erworbenes Wissen in praktischen Übungen an. Du lernst zum Beispiel, wie Versuchsaufbauten genau geplant und umgesetzt werden und wie man sie testen und optimieren kann. Du lernst außerdem alle wichtigen Gerätschaften und Materialien kennen und wie man mit ihnen umgeht. Du bestimmst Messergebnisse und lernst, wie du diese richtig protokollierst und anschließend interpretierst. Auch Vorschriften zum Umweltschutz sowie zur Arbeitssicherheit und –hygiene werden im Unterricht abgedeckt.

Falls du nach deiner Ausbildung die Karriereleiter weiter hochklettern möchtest, hast du verschiedene Möglichkeiten: Zum einen kannst du eine Weiterbildung zum/zur Techniker/in in den Bereichen Physiktechnik oder Umwelttechnik absolvieren. Hast du deine Hochschulreife erlangt, kannst du auch ein Studium in den Bereichen Physikingenieurwesen oder Werkstoffwissenschaft anhängen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Physikalisch-technische/r Assistent/in arbeitest du typischerweise in Forschungseinrichtungen der angewandten Physik oder in Entwicklungsabteilungen von Unternehmen. Dein Hauptarbeitsort ist dabei das Labor. Dort bist du den teils enormen Kräften ausgesetzt, die bei physikalischen Experimenten entstehen können – zum Beispiel extreme Hitze und Kälte oder sogar Strahlung. Deine Arbeitsmittel sind hauptsächlich komplizierte technische Geräte, Maschinen und Anlagen, welche du mit höchster Sorgfalt benutzen und warten musst. Auch der Umgang mit Chemikalien ist bei der Laborarbeit selbstverständlich. Schutzkleidung ist deshalb unerlässlich: Einweghandschuhe, Laborkittel und Schutzbrillen gehören zu deinem Standard-Outfit.

Um die erzielten Ergebnisse und Auffälligkeiten zu dokumentieren, arbeitest du mit dem PC und speziellen Programmen, die du eventuell an deinen Versuchsaufbau anpassen musst.

Im Labor ist es möglich, dass du Schichtarbeit leisten musst, was die Planung deiner Arbeitszeit weniger flexibel macht. Außerdem betreust du manche Experimente über einen sehr langen Zeitraum, was sehr viel Durchhaltevermögen und Geduld erfordert.

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