Chemielaborant/in.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3,5 Jahre
Ausbildung Chemielaborant/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Chemielaborant/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1076 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €966
  • 2. Lehrjahr: €1037
  • 3. Lehrjahr: €1111
  • 4. Lehrjahr: €1192
2.

Wie lange dauert die Chemielaborant/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Chemielaborant/in?

  • In deiner Ausbildung als Chemielaborant/in lernst du, chemische Untersuchungen und Versuchsreihen vorzubereiten und durchzuführen.
  • Als Chemielaborant/in in der Ausbildung bist du sowohl in deinem Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule, vor allem in Labors, unterwegs. Zusätzlich verbringst du deine Zeit in Unterrichtsräumen.
  • Die Ausbildung gehört zu den Berufsbereichen Naturwissenschaften, Chemie und Labor.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Chemielaborant/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Naturwissenschaften, Mathe und Englisch haben.

5.

Passt der Beruf Chemielaborant/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Mathematisches und technisches Verständnis

  • Geschicklichkeit und eine gute Auge-Hand-Koordination

  • Verantwortungsbewusstsein

  • Genauigkeit und Sorgfalt

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Naturwissenschaften
  • Mathe
  • Englisch

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Du kannst das Periodensystem auswendig rückwärts aufsagen, Breaking Bad ist deine Lieblingsserie und deine Schulfreunde fragen dich, ob du für sie ihre Chemie-Hausaufgaben machst? Alles Anzeichen dafür, dass die Ausbildung als Chemielaborant/in das Richtige für dich ist.

Hier kannst du deine Begeisterung für die Naturwissenschaft jeden Tag aufs Neue entdecken. Sind die praktischen Versuche im Schulunterricht vielleicht oft zu kurz gekommen? In deiner Ausbildung wird dies nicht der Fall sein.

Zu deinen Hauptaufgaben in der Ausbildung als Chemielaborant/in zählt nämlich die chemische Untersuchung von Stoffen sowie die Herstellung von Stoffgemischen. Bei der Analyse von Stoffen wendest du verschiedene chemische und physikalische Verfahren an und protokollierst jeden deiner Arbeitsschritte.

Klingt ganz schön abstrakt? Hier ein kleines Beispiel: Stell dir vor du arbeitest bei einem Kosmetikhersteller. Damit dein Unternehmen nicht versehentlich Make-up auf den Markt bringt, welches unter Umständen schädlich für die Haut ist, wird das Produkt im Vorfeld vielen Tests unterzogen.

Hier kommst du ins Spiel. Mit verschiedenen Untersuchungen stellst du fest, ob die gesetzlichen Richtwerte für bestimmte Inhaltsstoffe eingehalten wurden und sorgst so für die Sicherheit der Verbraucher. Du siehst, deine Ausbildung als Chemielaborant/in bringt viel Verantwortung mit sich und verlangt dir jeden Tag gewissenhaftes Arbeiten ab.

Ob eine Ausbildung als Chemielaborant/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Chemielaborant/in ist ein in Deutschland anerkannter Ausbildungsberuf. Du absolvierst deine Ausbildung dual, das heißt, dass du neben den praktischen Erfahrungen im Unternehmen auch theoretische Kenntnisse an einer Berufsschule sammelst.

Die Ausbildung als Chemielaborant/in ist auf eine Dauer von dreieinhalb Jahren ausgelegt und ist damit vergleichsweise lang. Bei besonders guten Leistungen und einer gewissen Vorbildung hast du jedoch die Möglichkeit, deine Ausbildung zu verkürzen. Hierfür benötigst du die Einwilligung deines Ausbildungsbetriebes sowie der für dich zuständigen Industrie- und Handelskammer.

In deinem ersten Ausbildungsjahr befasst du dich zu großen Teilen mit der Herstellung und Trennung von verschiedenen Stoffgemischen. Du lernst, fachgerecht Reaktionsgleichungen aufzustellen sowie Volumen- und Masseverhältnisse zu berechnen. Hier ist nicht nur deine Genauigkeit am Erlenmeyerkolben gefragt – auch der Taschenrechner gehört zu deinen Arbeitswerkzeugen.

Wie du vielleicht schon im Schulunterricht gelernt hast, unterscheidet man in der Chemie zwischen organischen und anorganischen Stoffen. In deinem zweiten Ausbildungsjahr lernst du den genauen Unterschied der beiden Stoffklassen kennen und erfährst außerdem, wie du Verbindungen beider Arten herstellst.

Im dritten und vierten Jahr deiner Ausbildung als Chemielaborant/in liegt ein großer Fokus auf biologischen Inhalten. So lernst du zum Beispiel, Zellen und Mikroorganismen unter dem Mikroskop zu identifizieren und befasst dich außerdem mit dem spannenden Thema Viren. Hier analysierst du die verschiedenen Infektionskrankheiten.

In der Berufsschule hast du neben berufsbezogenem Unterricht auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Politik und Sport. Nach dreieinhalb Jahren legst du vor der Industrie- und Handelskammer die Abschlussprüfung ab und darfst dich bei erfolgreichem Bestehen „Ausgelernte/r Chemielaborant/in“ nennen.

Ist dein Wissensdurst noch nicht gestillt, bieten sich verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten an. Über eine Dauer von zwei bis vier Jahren, je nachdem ob in Voll- oder Teilzeit absolviert, bildest du dich beispielsweise zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Chemietechnik weiter. Besitzt du die Hochschulreife und siehst dich den akademischen Weg beschreiten, bieten sich die Bachelorstudiengänge Chemie, Biochemie oder Chemieingenieurswesen an.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Als Chemielaborant/in bieten sich dir vielfältige Betätigungsfelder: Du findest Beschäftigung in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Farben- und Lackindustrie sowie der Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie.

Darüber hinaus stellen dich Umweltämter und naturwissenschaftliche und medizinische Institute von Hochschulen als Chemielaborant/in ein. Je nachdem, für welchen Beschäftigungsbetrieb du dich entscheidest, ändert sich auch dein Tätigkeitsfeld: Die Untersuchung der Lichtreflexion von Autolack verlangt beispielsweise eine andere fachliche Herangehensweise als die Analyse der Inhaltsstoffe einer neuen Teesorte. Dementsprechend bestimmt dein Ausbildungsbetrieb stark, mit welchen Stoffen und Produkten du alltäglich zu tun hast.

Unabhängig von deinem Betrieb wird dein Arbeitsplatz fast ausschließlich im Labor sein. Hier wiegst und misst du verschiedene Stoffe genauestens ab und überwachst chemische Reaktionen, welche du im Anschluss am Computer analysierst.

Da du auch mit potenziell gefährlichen Stoffen hantierst, trägst du teilweise Schutzkleidung und machst Gebrauch von einem Dunstabzugsschrank, um dich und deine Kollegen vor giftigen Dämpfen zu schützen.

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