Redakteur/in.

Gehalt:
kein Gehalt
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
variabel
Ausbildung Redakteur/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Dass du das Abitur oder eine Berufsausbildung hast

    • Einen guten Schreibstil und sichere Rechtschreibung

    • Spaß am Schreiben und Lesen

    • Gutes Allgemein- und/oder Spezialwissen

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Neugierig und nicht schüchtern bist

    • Gerne Menschen kennenlernst und mit ihnen sprichst

    • Kritik annehmen kannst

    • Hartnäckig und durchsetzungsfähig bist

  2. Deine Aufgaben: Von Recherchieren bis Redigieren.

    Berufsbild Redakteur/in

    Ob Zeitung, Radio, Fernsehen oder Internet – die Ausbildung zum/zur Redakteur/in macht dich fit für alle Bereiche der Medienbranche. Wie erzähle ich eine Geschichte so, dass sie für andere spannend ist? Welche Stilmittel und Darstellungsformen habe ich zur Verfügung? Wo fange ich mit der Recherche an? In Seminaren und praktischen Übungen lernst du journalistisches Arbeiten, um hinterher bei Verlagen, Sendern, Magazinen und Co. Fuß zu fassen.

    Du möchtest deine Artikel in Tageszeitungen und Online-Magazinen veröffentlichen? In der Ausbildung lernst du, was eine Nachricht von einer Filmkritik unterscheidet, wie man Interviewfragen richtig formuliert und die schwierigste unter den Darstellungsformen, die Reportage, souverän angeht. Ob politischer Kommentar oder Buchrezension – in der Ausbildung kann sich jeder ausprobieren und sein Ressort, also sein Themengebiet, finden.

    Dabei heißt es: Schreiben, schreiben, schreiben – und Kritik annehmen! Denn nur durch Übung und Feedback kannst du besser werden. Auch das Redigieren, also das Korrigieren von Texten anderer Autoren gehört dazu, denn als Redakteur bist du dafür verantwortlich, eingehende Artikel zu überprüfen, zu kürzen und treffende Überschriften zu finden.

    Bewegte Bilder oder das gesprochene Wort sind eher dein Ding? In der Ausbildung lernst du zunächst, mit Aufnahmegerät und Videokamera umzugehen. Hast du das technische Handwerkszeug drauf, sammelst du O-Töne in der Fußgängerzone oder moderierst die Nachrichten vor der Kamera. Du hast dich versprochen oder einen Lachanfall bekommen? Kein Problem! Mit speziellen Schnittprogrammen bearbeitest du deine Ton- und Videoaufnahmen am Computer. Und wenn du dabei live auf Sendung warst: Bleib cool, das passiert sogar den Profis!

  3. Ähnliche Berufe mit Ausbildungsplätzen.
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  4. Theorie und Praxis: So wirst du zum Nachrichten-Profi.

    Redakteur/in Gehalt

    Bei der Ausbildung zum/zur Redakteur/in gilt der Spruch: Viele Wege führen nach Rom. Hast du dir schon durch eine Berufsausbildung oder ein Studium Spezialwissen angeeignet und möchtest nun das Handwerkszeug lernen, um dieses in redaktionellen Beiträgen weiterzugeben? Dann hast du gute Chancen für eine Ausbildung in einer Journalistenschule. Aber auch, wenn du gerade erst dein Abi gemacht hast, kannst du dich bewerben – je nach Bildungsträger sind die Zugangsvoraussetzungen ganz unterschiedlich. Informiere dich genau bei den jeweiligen Anbietern, denn manche verlangen auch Gebühren.

    Deine Ausbildung dauert ein bis zwei Jahre. Entscheidest du dich für einen Vollzeit-Kurs, besuchst du montags bis freitags den regulären Unterricht in der Schule. Geleitet wird der von erfahrenen Journalisten aus der Praxis. Aber auch nach Schulschluss wirst du noch ehrgeizig an Texten feilen oder Beiträge schneiden, wenn sie am nächsten Tag perfekt für die Präsentation sein sollen. Musst du nebenbei arbeiten und kannst nicht jeden Tag die Schulbank drücken? Manche Ausbildungen kannst du auch in Teilzeit oder zu Hause im Fernstudium absolvieren.

    Um den Sprung ins Arbeitsleben zu schaffen, ist ein mehrmonatiges Praktikum während oder nach der Ausbildung unerlässlich. In der Redaktion eines Verlages oder eines Radiosenders kannst du zeigen, was du gelernt hast, und richtig mitarbeiten. Ein paar Monate Praxis reichen dir nicht aus? Wie wäre es dann mit einem Volontariat? Dabei durchläufst in 12 bis 24 Monaten alle Bereiche einer Redaktion und bekommst sogar ein Gehalt bezahlt. Manche Volontariate, vor allem in Lokalredaktionen, bieten dir auch ohne vorherige Ausbildung oder Studium einen Einblick in den Alltag von Print-, Radio- oder Fernsehproduktion.

    Natürlich kannst du alternativ zur Ausbildung und zum Volontariat auch Journalistik studieren. Ein Studium an einer Hochschule ist intensiver und länger als eine Ausbildung und lehrt nicht nur das praktische Handwerkszeug, sondern auch theoretisches Hintergrundwissen aus Kommunikations- oder Medienwissenschaften.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Auf Zack in der Redaktion, zur Recherche auf Achse.

    Redakteur/in Bilder

    Die Ausbildung zum/zur Redakteur/in bereitet dich auf die Arbeit in verschiedensten Medienunternehmen vor. Menschenscheu solltest du nicht sein, denn in der Redaktion sprichst du tagtäglich mit den verschiedensten Leuten. Ob mit dem Chefredakteur in der Redaktionssitzung, bei der Textbesprechung mit einem Autor oder mit einem Pressesprecher im Telefon-Interview – du weißt, wie du andere von deinen Ideen überzeugst und bist nicht zu schüchtern, die richtigen Fragen zu stellen.  

    Nicht alle Informationen erfährt man im Internet oder per Telefon, deswegen bist du zur Recherche auch draußen unterwegs. Du befragst Politiker bei Pressekonferenzen oder führst ein Interview mit einem Landwirt auf seinem Bauernhof. Je nach Situation kleidest du dich passend, bist dir aber nicht zu fein, auch mal im Schlamm zu waten. Du schaust gerne über den Tellerrand hinaus? Dann begib dich auf eine längere Recherche-Reise oder berichte als Korrespondent/in aus dem Ausland.    

    Nachrichten passieren 24 Stunden am Tag und die Berichterstattung schläft nicht. Bei den Arbeitszeiten ist deshalb Flexibilität von dir gefragt. Tageszeitungen erscheinen montags früh, also wirst du auch an manchen Sonn- und Feiertagen Dienst haben. Online-Portale müssen immer up to date sein, weshalb auch nachts die Redaktion besetzt ist. Und egal, wie nah der Sendetermin rückt – du lässt dich bei der Produktion deines Berichts nicht stressen!

  6. Dein Ausbildungsgehalt.

    Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

  7. 3 Ausbildungsplätze für Redakteur/in.

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