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Schädlingsbekämpfer/in

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Ausbildung Schädlingsbekämpfer/in
Berufsbild Schädlingsbekämpfer
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Schädlingsbekämpferin Bilder
Schädlingsbekämpfer/in Gehalt
  • Gehalt: 525 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Hast du einen Jagdinstinkt und den richtigen Riecher für Insekten und Nagetiere, die in Wohnungen, Häusern und Vorratslagern ihr Unwesen treiben? In der Ausbildung zum/zur Schädlingsbekämpfer/in lernst du alles rund um die Bekämpfung der kleinen Störenfriede.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss oder einen höheren Schulabschluss

  • Gute Noten in Biologie und Mathe

  • Interesse an Natur und Umwelt

  • Keine Scheu vor Schädlingen

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Genau beobachten kannst

  • Vorsichtig und verantwortungsbewusst bist

  • Die Abwechslung liebst

  • Gerne mit Kunden arbeitest

Ausbildung zum/zur Schädlingsbekämpfer/in: Ungebetenen Gästen auf der Spur

Deine Aufgaben: Vorbeugen, bekämpfen, beraten

Berufsbild Schädlingsbekämpfer

Holzwürmer, die das Gartenhaus gefährden, Mäuse, die die Vorräte anknabbern, Ratten, die unterirdische Tunnel bauen – nicht mit dir! In der Ausbildung zum/zur Schädlingsbekämpfer/in lernst du, Gebäude, Pflanzen oder Menschen vor Schädlingen zu schützen. Du weißt, wie man dem Befall vorbeugt und wie man Nagern und Insekten auf die Spur kommt. Besorgte Kunden berätst du individuell über Bekämpfungsmaßnahmen und bewaffnest dich mit Chemikalien, Fallen, Ködern oder Insektiziden. Damit Tauben oder Holzwürmer gar nicht erst zum Problem werden, installierst du Abwehrgitter oder Netze und imprägnierst Holz mit speziellen Holzschutzmitteln. Haben sich doch ein paar ungebetene Gäste eingenistet, begibst du dich auf Spurensuche: In Gärten, Kellern, Hohlräumen, Lüftungsrohren, hinter Möbeln oder Wandverkleidungen suchst du nach Nestern, Kotresten, Fraß- oder Bissspuren. Mit dem Larvendetektor kannst du sogar Käferlarven schmatzen hören. Bist du den unsichtbaren Tieren auf die Spur gekommen, kannst du den Umfang und die Ursache des Befalls feststellen.

Hast du mit dem Kunden mögliche Maßnahmen und die benötigte Dauer besprochen, ziehst du in den Kampf: Im Lager stellst du die benötigten Bekämpfungsmittel und Geräte zusammen. Mit Atemschutz und Schutzanzug ausgestattet, sprühst du Insektizide gegen Käfer oder Fungizide gegen Pilzbefall. Um Mäuse und Ratten zu fangen, stellst du vergiftete Köder oder Fallen auf. Gegen Marder streust du ein abschreckendes Pulver und bekämpfst Ameisen mit einer Sprühlösung. Die vernichteten Schädlinge und Chemikalienreste entsorgst du fachgerecht. Alle Maßnahmen dokumentierst du sorgfältig und gibst die Daten an Gesundheits- und Ordnungsämter weiter.

Theorie und Praxis: Deine Kampfausbildung

Schädlingsbekämpfer/in Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Schädlingsbekämpfer/in dauert drei Jahre. Den Arbeitsalltag lernst du in einem Ausbildungsbetrieb kennen. Das können Dienstleistungsbetriebe für Hygiene oder Schädlingsbekämpfung sein. Da die Ausbildung nach dem dualen System erfolgt, besuchst du In regelmäßigen Abständen eine Berufsschule, wo du theoretische Grundlagen lernst.

Während der Ausbildung erwirbst du wichtige Kenntnisse aus Biologie und Chemie, damit du das Verhalten der Tiere und die Wirkung der Bekämpfungsmittel einschätzen kannst. Im Einsatz lernst du, wie man Schädlinge im Gesundheits- und Vorratsschutz, Holz- und Bautenschutz sowie im Pflanzenschutz findet und bekämpft. Wie entfernt man ein Hornissennest? Welche Hygienemaßnahmen müssen Lebensmittelproduzenten oder Restaurants ergreifen? Wie lagert und entsorgt man Gefahrstoffe sicher? Schon bald berätst du Kunden selbständig und begibst dich drinnen und draußen auf die Pirsch.

Willst du nach deiner Ausbildung noch tiefer in die Materie einsteigen, kannst du dich als Techniker/in der Fachrichtung Reinigungs- und Hygienetechnik weiterbilden. Oder du machst dich selbständig. Auch ein Studium im Fach Biologie ist eine Möglichkeit.

Dein Arbeitsumfeld: Drinnen und draußen auf der Jagd

Schädlingsbekämpferin Bilder

Deine Einsatzorte in der Ausbildung zum/zur Schädlingsbekämpfer/in sind so vielfältig wie die Schädlinge, mit denen du zu tun hast. Bist du morgens im Büro, um telefonische Kundenanfragen entgegenzunehmen, trifft man dich nachmittags beim Kunden vor Ort – in Wohnhäusern, Fabriken oder Krankenhäusern –, wo du den Problemen auf den Grund gehst. Werden Dämme, Parks oder Gärten von Ratten untertunnelt, wirst du auch im Freien gebraucht.

Beim Umgang mit giftigen Chemikalien trägst du Schutzmaske und Anzug und lässt Vorsicht walten. Schließlich sollst du damit nur Schädlingen und nicht Mensch und Umwelt schaden. Um Taubennetze anzubringen, bist du auf Leitern und Gerüsten im Einsatz. Da du tagtäglich mit Tieren, Lebensmitteln oder Gefahrstoffen zu tun hast, gibt es jede Menge Gesetze und Vorschriften, die du immer im Hinterkopf behalten musst. Scheust du dich nicht vor Insekten und Nagetieren, gehst gern auf Spurensuche und bist im Kundengespräch kommunikativ und freundlich, hast du die besten Voraussetzungen für die Ausbildung zum/zur Schädlingsbekämpfer/in!

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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Bist du der/die geborene Schädlingsbekämpfer/in?

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Wogegen verwendest du Fungizide?

  • Gegen Ameisen
  • Gegen Pilzbefall
  • Gegen Holzwürmer

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