Schädlingsbekämpfer/in.

Ausbildungsgehalt:
841 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Schädlingsbekämpfer/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Schädlingsbekämpfer/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €841 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €705
  • 2. Lehrjahr: €840
  • 3. Lehrjahr: €978
2.

Wie lange dauert die Schädlingsbekämpfer/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Schädlingsbekämpfer/in?

  • In einer Ausbildung als Schädlingsbekämpfer/in lernst du, Menschen, Tiere, Pflanzen, Vorräte, Materialien, Gebäude und die Umwelt durch geeignete Vorsorgemaßnahmen vor Schädlingen aller Art zu schützen. Bei Bedarf führst du befalls- und objektgerechte Bekämpfungsaktionen durch.
  • Du kannst z. B. bei Dienstleistungsbetrieben für Hygiene oder Schädlingsbekämpfungen arbeiten, oder auch bei Versuchs- und Herstellungsbetrieben für Schädlingsbekämpfungsmittel.
  • Die Ausbildung als Schädlingsbekämpfer/in gehört zu den Berufsfeldern Dienstleistung und Service.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Schädlingsbekämpfer/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathematik, Deutsch und Naturwissenschaften haben.

5.

Passt der Beruf Schädlingsbekämpfer/in zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Interesse an Natur und Umwelt
  • Keine Scheu vor Schädlingen
  • Kenntnisse in Biologie und Chemie
  • Spaß an Kundenkommunikation

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathematik
  • Deutsch
  • Naturwissenschaften

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Holzwürmer, die das Gartenhaus gefährden, Mäuse, die die Vorräte anknabbern, Ratten, die unterirdische Tunnel bauen – nicht mit dir! In der Ausbildung als Schädlingsbekämpfer/in lernst du, Gebäude, Pflanzen oder Menschen vor Schädlingen zu schützen. Du weißt, wie man dem Befall vorbeugt und wie man Nagern und Insekten auf die Spur kommt.

Besorgte Kunden berätst du individuell über Bekämpfungsmaßnahmen und bewaffnest dich mit Chemikalien, Fallen, Ködern oder Insektiziden. Damit Tauben oder Holzwürmer gar nicht erst zum Problem werden, installierst du Abwehrgitter oder Netze und imprägnierst Holz mit speziellen Holzschutzmitteln. Haben sich doch ein paar ungebetene Gäste eingenistet, begibst du dich auf Spurensuche: In Gärten, Kellern, Hohlräumen, Lüftungsrohren, hinter Möbeln oder Wandverkleidungen suchst du nach Nestern, Kotresten, Fraß- oder Bissspuren. Mit dem Larvendetektor kannst du sogar Käferlarven schmatzen hören. Bist du den unsichtbaren Tieren auf die Spur gekommen, kannst du den Umfang und die Ursache des Befalls feststellen.

Hast du mit dem Kunden mögliche Maßnahmen und die benötigte Dauer besprochen, ziehst du in den Kampf: Im Lager stellst du die benötigten Bekämpfungsmittel und Geräte zusammen. Mit Atemschutz und Schutzanzug ausgestattet, sprühst du Insektizide, streust Pulver, stellst vergiftete Köder oder Fallen auf. Die vernichteten Schädlinge und Chemikalienreste entsorgst du fachgerecht. Alle Maßnahmen dokumentierst du als Schädlingsbekämpfer/in sorgfältig und gibst die Daten an Gesundheits- und Ordnungsämter weiter.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Schädlingsbekämpfer/in dauert drei Jahre. Den Arbeitsalltag lernst du in einem Ausbildungsbetrieb kennen. Das können Dienstleistungsbetriebe für Hygiene oder Schädlingsbekämpfung sein. Da die Ausbildung nach dem dualen System erfolgt, besuchst du In regelmäßigen Abständen eine Berufsschule, wo du theoretische Grundlagen lernst.

Während der Ausbildung erwirbst du wichtige Kenntnisse aus Biologie und Chemie, damit du das Verhalten der Tiere und die Wirkung der Bekämpfungsmittel einschätzen kannst. Im Einsatz lernst du, wie man Schädlinge im Gesundheits- und Vorratsschutz, Holz- und Bautenschutz sowie im Pflanzenschutz findet und bekämpft. Wie entfernt man ein Hornissennest? Welche Hygienemaßnahmen müssen Lebensmittelproduzenten oder Restaurants ergreifen? Wie lagert und entsorgt man Gefahrstoffe sicher? Schon bald berätst du Kunden selbständig und begibst dich drinnen und draußen auf die Pirsch.

Willst du nach deiner Ausbildung als Schädlingsbekämpfer/in noch tiefer in die Materie einsteigen, kannst du dich als Techniker/in der Fachrichtung Reinigungs- und Hygienetechnik weiterbilden. Oder du machst dich selbständig. Auch ein Studium im Fach Biologie ist eine Möglichkeit.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Deine Einsatzorte in der Ausbildung als Schädlingsbekämpfer/in sind vielfältig. Bist du morgens im Büro, um telefonische Kundenanfragen entgegenzunehmen, trifft man dich nachmittags beim Kunden vor Ort – in Wohnhäusern, Fabriken oder Krankenhäusern –, wo du den Problemen auf den Grund gehst. Werden Dämme, Parks oder Gärten von Ratten untertunnelt, wirst du auch im Freien gebraucht.

Beim Umgang mit giftigen Chemikalien trägst du Schutzmaske und Anzug und lässt Vorsicht walten. Schließlich sollst du nicht Mensch und Umwelt schaden. Um Taubennetze anzubringen, bist du auf Leitern und Gerüsten im Einsatz. Da du tagtäglich mit Tieren, Lebensmitteln oder Gefahrstoffen zu tun hast, gibt es jede Menge Gesetze und Vorschriften, die du immer im Hinterkopf behalten musst. Scheust du dich nicht vor Insekten und Nagetieren, gehst gern auf Spurensuche und bist im Kundengespräch kommunikativ und freundlich, hast du die besten Voraussetzungen für die Ausbildung als Schädlingsbekämpfer/in.

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