Fremdsprachensekretär/in.

Gehalt:
kein Gehalt
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Fremdsprachensekretär/in
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • In der Regel Fachabitur

    • Sehr gute Noten in Deutsch und Englisch

    • Grundkenntnisse in einer weiteren Sprache

    • Spaß am Organisieren und Sprachen lernen

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Offen und freundlich kommunizierst

    • Sorgfältig arbeitest

    • Organisationstalent hast

    • Kulturelle Unterschiede kennst und respektierst

  2. Ausbildung zum/zur Fremdsprachensekretär/in: Mit Sprachtalent und Organisationsgeschick das Sekretariat managen.

    Berufsbild Fremdsprachensekretär/in

    “Dear Sir or Madam”, „Mesdames et Messieurs” oder „Sehr geehrte Damen und Herren” – in der Ausbildung zum/zur Fremdsprachensekretär/in wirst du diese Wörter noch öfter lesen und schreiben. Nach zwei Jahren schulischer Ausbildung bist du bereit, die Sekretariate dieser Welt zu erobern. Ob Korrespondenz, Telefonate oder die Planung von Dienstreisen – mit deinen Kenntnissen in zwei Fremdsprachen und deinem Organisationstalent greifst du Vertriebsabteilungen oder Exportfirmen verschiedenster Branchen unter die Arme.

    Welche Aufgaben kommen in einem Sekretariat auf dich zu? Du unterstützt Führungskräfte bei der Kommunikation mit internationalen Geschäftspartnern: Diktiert dir dein Chef einen Brief auf Deutsch, notierst du dir den Inhalt in Kurzschrift und übersetzt ihn fehlerfrei ins Englische. Du kennst nicht nur branchenspezifische Fremdwörter, sondern weißt auch, wie der Brief formal aufgebaut sein muss. Eine Kundin aus Washington ruft an? Souverän erklärst du ihr die organisatorischen Details zum anstehenden Geschäftstreffen, das du schon genau geplant hast. Ist der Tag gekommen, empfängst du den weit gereisten Gast und protokollierst die Besprechungen.

    Gleichzeitig bist du auch Profi in Sachen Büroverwaltung: Du bearbeitest eingehende Post, beantwortest E-Mails, heftest Dokumente in einem gut sortierten Ordnungssystem ab und hast den Überblick über Kalender und Kundenverzeichnisse. Du sollst eine Dienstreise nach Spanien organisieren? Dann buchst du Flüge und Hotel und vereinbarst Termine mit den spanischen Kollegen. Ist dein Chef verreist, vertrittst du ihn, indem du seine Telefonate entgegennimmst und Termine koordinierst. Bei seiner Rückkehr soll ihn ja kein Chaos erwarten!

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  4. Theorie und Praxis: So startest du als Fremdsprachensekretär/in durch.

    Fremdsprachensekretär/in Gehalt

    Die Ausbildung zum/zur Fremdsprachensekretär/in ist eine schulische Ausbildung. Dabei besuchst du zwei Jahre lang eine Berufsfachschule. Da du nicht in einem Ausbildungsbetrieb tätig bist, bekommst du leider keine Vergütung gezahlt, aber du kannst BAföG beantragen. An manchen Schulen ist ein Praktikum Pflicht, zum Teil auch im Ausland. Dort kannst du dich dem Praxistest unterziehen und wertvolle Erfahrungen sammeln.

    Der Unterricht an deiner Berufsfachschule umfasst neben Deutsch und Sozialkunde hauptsächlich berufsbezogene Fächer. An erster Stelle stehen natürlich die Fremdsprachen: Du lernst Korrespondenz, Übersetzen und Dolmetschen auf Englisch und in einer weiteren Sprache, meist Französisch oder Spanisch. Dazu kommt Wirtschaftslehre, Büroassistenz, Kommunikation, Rechnungswesen und Textverarbeitung. So wirst du fit gemacht für die mündliche und schriftliche Abschlussprüfung. Zusätzlich musst du eine Hausarbeit anfertigen und deine Schnellschreibkünste unter Beweis stellen.  

    Hast du große Ziele? Schon in der Ausbildung kannst du deine Chancen verbessern, indem du parallel das Fachabitur erwirbst. Bist du ausgebildete/r Fremdsprachensekretär/in, kannst du in jeder Branche Fuß fassen, denn Sprachprofis werden überall gebraucht, wo internationale Beziehungen gepflegt werden. Auch im Ausland hast du gute Chancen. Du kannst aber auch noch weitere Sprachen lernen oder die Prüfung zum/zur Fremdsprachenkorrespondenten/in ablegen.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Kulturelle Kompetenz statt Kauderwelsch.

    Fremdsprachensekretär/in Bilder

    Als Fremdsprachensekretär/in ist das Büro dein Reich. Die Zeiten von Schreibmaschinen und Bergen von Papierkram sind aber vorbei. In einem modernen Sekretariat läuft vieles über den Rechner. Ob Briefe in Word schreiben oder den Kalender führen – dein wichtigstes Werkzeug ist der Computer. Aber auch Telefon und Wörterbücher sind oft in Benutzung. Zwischendurch sprichst du dich mit deinem Vorgesetzten ab oder bearbeitest Aufgaben gemeinsam mit Kollegen.

    Doch vor dem PC zu sitzen heißt hier nicht alleine vor sich hinzuarbeiten. Im Gegenteil! Kommunikation ist das A und O! In einem Moment schreibst du noch einen höflichen Brief auf Französisch, im nächsten telefonierst du locker mit einem langjährigen Kunden aus den USA – du kennst die jeweiligen kulturellen Besonderheiten und Stile und stellst dich schnell darauf ein. Doch mal in ein Fettnäpfchen getreten? Jeder macht Fehler und du lernst immer was dazu! Auf Fragen und Wünsche gehst du freundlich und zuvorkommend ein, auch wenn sich die Arbeit auf dem Schreibtisch mal türmt.  

    Wie du dich während der Arbeit kleiden solltest, hängt von dem jeweiligen Unternehmen ab. Bist du allerdings ist der höheren Chefetage tätig oder hast oft Kontakt mit wichtigen Geschäftspartnern, solltest du auf Jeans und T-Shirt verzichten und mehrere Business-Outfits im Schrank hängen haben. Deine Arbeitszeiten richten sich nach den regulären Bürozeiten, also montags bis freitags.

  6. Dein Ausbildungsgehalt.

    Leider erhältst du im Rahmen dieser Ausbildung keine Vergütung. Vor allem in schulischen Ausbildungen ist das meist üblich, da du neben deinem theoretischen Unterricht nicht auch wie in der dualen Ausbildung im Betreib arbeitest. Häufig zahlst du an der Berufsfachschule sogar noch Gebühren – zum Beispiel um zu Prüfungen zugelassen zu werden. Aber keine Sorge: Du wirst hier nicht allein gelassen, denn du kannst Förderungen wie zum Beispiel BAföG beantragen.

  7. 2 Ausbildungsplätze für Fremdsprachensekretär/in.

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