Straßen- und Verkehrstechnik, Fachkraft.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Straßen- und Verkehrstechnik, Fachkraft
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €915 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €705
  • 2. Lehrjahr: €910
  • 3. Lehrjahr: €1130
2.

Wie lange dauert die Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik?

  • Deine Arbeit als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik umfasst das Erheben und Auswerten von Verkehrsdaten sowie die Durchführung von Vermessungsarbeiten. Du arbeitest oft im Team und planst so anstehende Bauarbeiten.
  • Du arbeitest nicht nur unter freiem Himmel, sondern auch im Büro.
  • Der Ausbildungsberuf fällt in den Bereich Verkehr und Logistik.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Abitur / Fachabitur. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Physik, Mathe und Deutsch haben.

5.

Passt der Beruf Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Räumliches Vorstellungsvermögen

  • Rechnerische und zeichnerische Fähigkeiten

  • Sorgfalt und Genauigkeit

  • Organisationsfähigkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Physik
  • Mathe
  • Deutsch

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik bildest du zusammen mit Ingenieuren ein Power-Team. Zusammen plant ihr nicht nur neue Straßen, Brücken und Tunnel, sondern sorgt auch dafür, dass die bereits vorhandenen befahrbar bleiben.

Doch wie entsteht nun eine neue Straße eigentlich? In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik kommen verschiedene Aufgaben auf dich zu. Du lernst Verkehrsdaten zu erheben und diese auszuwerten. Du machst topografische Aufnahmen und führst Lage- und Höhenmessungen durch.

Dabei prüfst du auch die Bodenart. Nach der Datenerhebung geht es ans Zeichnen. Dabei berücksichtigst du die Entwürfe der Ingenieure. Entweder per Hand oder am Computer fertigst du die bautechnischen Zeichnungen an. Wie viel das Bauprojekt kosten soll, kalkulierst du bis ins letzte Detail.

Du erstellst die Unterlagen für die Planung und bereitest Ausschreibung vor. Sind alle Planungen abgeschlossen und genehmigt, können die Bauarbeiten beginnen. Hier bist du oft vor Ort und überwachst die Fortschritte.

Meist bist du nicht nur an einem Bauprojekt beteiligt, sondern jonglierst mehrere Aufträge auf einmal. Laufende Maßnahmen wie Winterdienst oder die Pflege von Grünanlagen stehen auch auf deiner To-do-Liste.

Aus alt mach neu. Die Instandhaltung von Straßen, Brücken und Tunnel ist auch ein großer Bestandteil deiner Arbeit. In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik wirst du lernen, Verkehrsflächen zu kontrollieren und Schäden zu beurteilen. Erst dann kannst du die nötigen Baumaßnahmen planen oder in Auftrag geben.

Wie wird entschieden, wo die neue Straße gebaut wird? Hierfür erhebst du im Ausbildungsberuf Straßen- und Verkehrstechnik, Fachkraft Verkehrsdaten und wertest diese aus. Das kann bedeuten, dass du zum Beispiel Zählungen im Gesamtverkehr, Rad- und Fußgängerverkehr, öffentlichen Personennahverkehr oder Güterverkehr durchführst. Diese Datenerhebung bildet die Grundlage zur Verkehrsplanung.

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Inhalte der Ausbildung.

Die duale Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik dauert drei Jahre. Deine Ausbildung findet teilweise im Ausbildungsbetrieb und teils in der Berufsschule statt. Überwiegend ist für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz Abitur gefordert.

Zukünftige Auszubildende sollten gute Noten in Technik, Physik und Mathe haben, dann sind auch mit einem Realschulabschluss die Chancen auf einen Ausbildungsplatz gut.

Doch Straße ist nicht gleich Straße. Jede neue Straße, Brücke oder Tunnel muss genau gemessen, berechnet und geplant werden. In deiner Berufsausbildung erwarten dich ab dem ersten Ausbildungsjahr folgende wichtige Tätigkeiten:

  • Bestimmung von Bau- und Bauhilfsstoffe wie zum Beispiel Asphalt, Beton, Mörtel
  • Vorgehensweise in der Planung unter Berücksichtigung der Straßenverkehrstechnik
  • Bearbeitung von Anträgen für die Verkehrsplanung
  • Bautechnische Berechnungen für den Straßenbau
  • Durchführung von schwierigere Vermessungsarbeiten und hydraulische und schalltechnische Berechnungen
  • Bauleitung und -überwachung
  • Bearbeitung von Bauwerkpläne
  • Kostenberechnungen

Nach Beendigung deiner Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik stehst du an einer Kreuzung und kannst verschieden Pfade einschlagen. Du kannst als Fachkraft in der öffentlichen Verwaltung – insbesondere in Verkehrs- und Straßenbauverwaltungen – in Architektur- und Ingenieurbüros sowie in Straßenbauunternehmen arbeiten.

Eine Weiterbildung als Techniker der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Tiefbau wäre auch ein Weg, den du gehen könntest.

Ein anderer wäre ein Bachelorstudium im Verkehrsingenieurwesen. Um diesen Weg zu beschreiten, brauchst du aber die nötige Hochschulzugangsberechtigung. Oder du biegst in die Straße der Selbständigkeit ein und eröffnest dein eigenes Planungsbüro und wirst selbst Arbeitgeber.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Im Beruf Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik bist du sowohl im Büro als auch auf der Baustelle tätig. An der Stelle, wo die neue Straße, Brücke oder Tunnel entstehen sollen, stellst du zunächst Berechnungen an und analysierst die Bodeneigenschaften.

Hierfür benutzt du Messgeräte wie Theodolite, Nivelliergeräte oder Laser. Im Betrieb verarbeitest du dann deine Daten. Du planst in deinem Job am Computer die neuen Verkehrswege, sprichst dich mit den Ingenieuren ab oder stellst die nötigen Anträge.

Sind die Pläne genehmigt, kann die Arbeit beginnen. Auf der Baustelle überwachst du das Vorankommen. Hier ist das Tragen von Schutzkleidung ein Muss – Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Warnweste. Arbeiten bei jedem Wind und Wetter ist für dich kein Problem? Super! Denn auf den Baustellen bist du Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit und Wind ausgesetzt.

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