Straßen- und Verkehrstechnik, Fachkraft.

Gehalt:
915 Euro
Empfohlener Schulabschluss:
Abitur / Fachabitur
Dauer:
3 Jahre
Im Bereich Verkehr, Logistik:
Ausbildung Straßen- und Verkehrstechnik, Fachkraft
  1. Voraussetzungen.

    Das wünscht sich dein Ausbildungsbetrieb:

    • Eine gute Hochschulreife

    • Räumliches Vorstellungsvermögen

    • Rechnerische und zeichnerische Fähigkeiten

    Du bist perfekt für den Job, wenn du:

    • Sorgfältig arbeitest und flexibel bist

    • Ein Organisationsgenie bist

    • Eine gute Auge-Hand-Koordination besitzt

  2. Deine Aufgaben: Planen, messen und zeichnen.

    Berufsbild Straßen- und Verkehrstechnik, Fachkraft

    Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik bilden zusammen mit Ingenieuren ein Power-Team. Zusammen planen sie nicht nur neue Straßen, Brücken und Tunnel, sondern sorgen auch dafür, dass die bereits vorhandenen befahrbar bleiben.

    Doch wie entsteht nun eine neue Straße eigentlich? In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik kommen verschiedene Aufgaben auf dich zu. Du lernst Verkehrsdaten zu erheben und diese auszuwerten. Du machst topografische Aufnahmen und führst Lage- und Höhenmessungen durch. Dabei prüfst du auch die Bodenart. Nach der Datenerhebung geht es ans Zeichnen. Dabei berücksichtigst du die Entwürfe der Ingenieure. Entweder per Hand oder am Computer fertigst du die bautechnischen Zeichnungen an. Wie viel das Bauprojekt kosten soll, kalkulierst du bis ins letzte Detail. Du erstellst die Unterlagen für die Planung und bereitest Ausschreibung vor. Sind alle Planungen abgeschlossen und genehmigt, können die Bauarbeiten beginnen. Hier bist du oft vor Ort und überwachst die Fortschritte. Meist bist du nicht nur an einem Bauprojekt beteiligt, sondern jonglierst mehrere Aufträge auf einmal. Laufende Maßnahmen wie Winterdienst oder die Pflege von Grünanlagen stehen auch auf deiner To-do-Liste.

    Aus alt mach neu. Die Instandhaltung von Straßen, Brücken und Tunnel ist auch ein großer Bestandteil deiner Arbeit. In deiner Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik lernst du Verkehrsflächen zu kontrollieren und Schäden zu beurteilen. Erst dann kannst du die nötigen Baumaßnahmen planen oder in Auftrag geben.

    Wie wird entschieden, wo die neue Straße gebaut wird? Hierfür erhebst du Verkehrsdaten und wertest diese aus. Das kann bedeuten, dass du zum Beispiel Zählungen im Gesamtverkehr, Rad- und Fußgängerverkehr, öffentlichen Personennahverkehr oder Güterverkehr durchführst. Diese Datenerhebung bildet die Grundlage zur Verkehrsplanung.

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  4. Theorie und Praxis: Eine zweispurige Ausbildung.

    Straßen- und Verkehrstechnik, Fachkraft Gehalt

    Die duale Ausbildung zur Fachkraft in Straßen- und Verkehrstechnik dauert drei Jahre. Deine Ausbildung findet teilweise im Betrieb und in der Berufsschule statt. Überwiegend werden Ausbildungsanfänger mit Hochschulreife eingestellt. Wenn du gute Noten in Technik, Physik und Mathe erzielt hast, dann hast du auch mit einem Realschulabschluss gute Chancen.

    Doch Straße ist nicht gleich Straße. Jede neue Straße, Brücke oder Tunnel muss genau gemessen, berechnet und geplant werden. In deiner Ausbildung erwarten dich folgenden wichtige Ausbildungsinhalte:

    • Bestimmung von Bau- und Bauhilfsstoffe wie zum Beispiel Asphalt, Beton, Mörtel
    • Vorgehensweise in der Planung unter Berücksichtigung der Straßenverkehrstechnik
    • Bearbeitung von Anträgen für die Verkehrsplanung
    • Bautechnische Berechnungen für den Straßenbau
    • Durchführung von schwierigere Vermessungsarbeiten und hydraulische und schalltechnische Berechnungen
    • Bauleitung und -überwachung
    • Bearbeitung von Bauwerkpläne
    • Kostenberechnungen

    Nach Beendigung deiner Ausbildung zur Fachkraft in Straßen- und Verkehrstechnik stehst du an einer Kreuzung und kannst verschieden Pfade einschlagen. Du kannst die Richtung als Fachkraft in der öffentlichen Verwaltung – insbesondere in Verkehrs- und Straßenbauverwaltungen – in Architektur- und Ingenieurbüros sowie in Straßenbauunternehmen einschlagen. Eine Weiterbildung als Techniker der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Tiefbau wäre auch ein Weg, den du gehen könntest. Ein anderer wäre ein Bachelorstudium im Verkehrsingenieurwesen. Um diesen Weg zu beschreiten, brauchst du aber die nötige Hochschulzugangsberechtigung. Oder du biegst in die Straße der Selbständigkeit ein und eröffnest dein eigenes Planungsbüro.

  5. Dein Arbeitsumfeld: Büro trifft Baustelle.

    Straßen- und Verkehrstechnik, Fachkraft Bilder

    Als Fachkraft in Straßen- und Verkehrstechnik bist du sowohl im Büro als auch auf der Baustelle tätig. An der Stelle, wo die neue Straße, Brücke oder Tunnel entstehen sollen, stellst du zunächst Berechnungen an und analysierst die Bodeneigenschaften. Hierfür benutzt du Messgeräte wie Theodolite, Nivelliergeräte oder Laser. Im Büro verarbeitest du dann deine Daten. Du planst am Computer die neuen Verkehrswege, sprichst dich mit den Ingenieuren ab oder stellst die nötigen Anträge. Sind die Pläne genehmigt, kann die Arbeit beginnen. Auf der Baustelle überwachst du das Vorankommen. Hier ist das Tragen von Schutzkleidung ein Muss – Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Warnweste. Arbeiten bei jedem Wind und Wetter ist für dich kein Problem? Super! Denn auf den Baustellen bist du Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit und Wind ausgesetzt.

  6. Durchschnittsgehalt pro Ausbildungsjahr: Straßen- und Verkehrstechnik, Fachkraft.

    Ø 1. Jahr
    705€
    Ø 2. Jahr
    910€
    Ø 3. Jahr
    1.130€

Bist du die geborene Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik?
Mach den Test!

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