Kaufmann/frau Verkehrsservice.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
3 Jahre
Ausbildung Kaufmann/frau Verkehrsservice
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Kaufmann/frau Verkehrsservice?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €920 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €819
  • 2. Lehrjahr: €889
  • 3. Lehrjahr: €1052
2.

Wie lange dauert die Kaufmann/frau Verkehrsservice Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 36 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Kaufmann/frau Verkehrsservice?

  • Im Ausbildungsberuf Kaufmann/frau Verkehrsservice dreht sich alles um Service- und Sicherheitsdienstleistungen im Personenverkehr. Du lernst, Auskünfte zu erteilen, Fahrkarten zu verkaufen bzw. kontrollieren und für die Sicherheit von Fahrgästen zu sorgen.
  • Die praktische Ausbildung kannst du im Personenverkehr bei Bahn-, Schifffahrts- und Busunternehmen, in Reisebüros oder bei Flughafenbetreibern absolvieren.
  • Die Ausbildung als Kaufmann/frau Verkehrsservice gehört zum Bereich Verkehr und Logistik.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Kaufmann/frau Verkehrsservice mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Deutsch, Wirtschaft, Fremdsprachen und Mathe haben.

5.

Passt der Beruf Kaufmann/frau Verkehrsservice zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Spaß an Fremdsprachen, vor allem Englisch
  • Technisches Verständnis
  • Kommunikationstalent und Serviceorientierung

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Deutsch
  • Wirtschaft
  • Fremdsprachen
  • Mathe

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

In der Ausbildung als Kaufmann/frau Verkehrsservice sind Bahn und Bahnhof dein Revier. Du gibst Fahrgästen Auskünfte über Zugverbindungen, verkaufst und kontrollierst Fahrkarten und bist auf Bahnsteigen für die Sicherheit zuständig. Aber nicht nur im Zugverkehr kannst du Einsatz zeigen. Auch bei Straßenbahn-, Bus- und U-Bahn-Unternehmen, im Reisebüro oder am Flughafen wirst du gebraucht. Wenn du seetauglich bist, kannst du auch Schifffahrtsbetriebe verstärken.

Sitzt du am Serviceschalter, bist du erste Ansprechperson für alle Fahrgäste und daher das persönliche Aushängeschild deines Ausbildungsbetriebes. Hier kannst du Menschen glücklich machen! Natürlich immer höflich und ohne Zähneknirschen. Ein Kunde möchte am Wochenende von Berlin nach Köln fahren? Dann findest du mithilfe des Computers, Fahrplänen und Kursbüchern heraus, welche Verbindung am schnellsten und günstigsten ist und verkaufst bei guter Beratung das Ticket. Auskünfte auch auf Englisch zu geben, sollte kein Problem für dich sein. Bei Reklamationen oder Beschwerden ist dein kühler Kopf gefragt – Stress bringt dich nicht aus dem Konzept!

Als Begleitdienst fährst du mit in Bahn und Bussen, kontrollierst die Fahrkarten, sagst über Lautsprecher den nächsten Halt an und gibst das Abfahrtssignal. Mit Schwarzfahrern oder Randalierern gehst du souverän um und bist nicht zu schüchtern, für die Sicherheit der anderen Fahrgäste zu sorgen, bis Verstärkung kommt. Als Begleitschutz begleitest du bekannte Personen, damit sie ungestört ans Ziel kommen. Auch Menschen mit Behinderung können auf dich zählen. Hinter den Kulissen hast du ein Auge auf die Videoüberwachung.

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Inhalte der Ausbildung.

Die Ausbildung als Kaufmann/frau Verkehrsservice dauert drei Jahre und entspricht dem dualen System. Das heißt, du lernst an einem oder zwei Tagen in der Woche oder im Blockunterricht an der Berufsschule und wendest an den restlichen Arbeitstagen dein neu erworbenes Wissen im Ausbildungsbetrieb an.

Im ersten und zweiten Jahr schnupperst du schon in alle Aufgabengebiete rein: Service, Vertrieb, Kommunikation und Sicherheit. Du erlernst kaufmännische Fähigkeiten, wie Buchführung und Warenbeschaffung und wie du fremdsprachige Kunden berätst, bevor du eine Zwischenprüfung ablegst.

Im dritten Ausbildungsjahr kannst du dich dann entscheiden, welchen Ausbildungsschwerpunkt du vertiefen möchtest: Verkauf und Service oder Sicherheit und Service. In der Abschlussprüfung musst du dann mündlich und schriftlich dein Können beweisen, um so an das Ausbildungszeugnis zu gelangen.

Um deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen, kannst du dich durch Weiterbildungen spezialisieren. Willst du den Chefposten? Du hast die Möglichkeit, die Prüfung zum/zur Fachwirt/in für Personenbeförderung und Mobilität abzulegen oder beispielsweise Verkehrsbetriebswirtschaft zu studieren, wenn du Abitur hast. Sich mit dem eigenen Verkehrsunternehmen selbstständig zu machen, ist auch eine Option.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

In der Ausbildung als Kaufmann/frau Verkehrsservice zeigst du Einsatz an allen Fronten und zu allen Zeiten. In Bahnhofs- oder Flughafenhallen kann es auch mal kalt und windig sein. Außerdem bist du dort ständig von Menschen umgeben und zu den Stoßzeiten sind Gleise und Gates voll. Hier heißt es Ruhe bewahren!

Verzweifelten Kunden hilfst du souverän weiter. Am Check-In steht ein herrenloser Koffer? Eine Familie wird von einem Mitfahrer angepöbelt? In Gefahrensituationen musst du blitzschnell schalten und die Situation im Griff haben, bis Unterstützung kommt. Im Kundendienst und in Kontrollräumen geht es dagegen ruhiger zu. Längere Zeit am Computer zu sitzen und trotzdem aufmerksam und freundlich zu bleiben, kann aber auch zur Herausforderung werden.

Früh aufstehen oder nachts arbeiten macht dir hoffentlich nichts aus? In den meisten Verkehrsbetrieben herrscht Schichtdienst, das heißt du musst auch zu ungewöhnlichen Zeiten auf der Matte stehen. Denn der Bahnhof schläft nie! Bist du in der Kundeninformation oder am Ticketschalter tätig, wirst du meist nur zu den üblichen Geschäftszeiten die Kunden beraten.

In der Ausbildung als Kaufmann/frau Verkehrsservice kannst du dir wahrscheinlich nicht aussuchen, was du zur Arbeit anziehst. Stattdessen trifft man dich in einheitlicher Dienstkleidung an, damit du den Fahrgästen zeigst, dass du bei Fragen der richtige Ansprechpartner bist.

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