Kunst, Kultur, Gestaltung

Silberschmied/in

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Ausbildung Silberschmied/in
Berufsbild Silberschmied
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Silberschmied/in Gehalt
  • Gehalt: 1081 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Alle Abschlüsse
  • Dauer: 4 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Schöner Schmuck bringt deine Augen zum Funkeln – aber nicht nur, wenn du ihn geschenkt bekommst, sondern auch, weil dir beim Anblick von Silber sofort tausend Ideen durch den Kopf schießen, was man am Schmuckstück hätte besser machen können? Bei deiner Ausbildung zum/zur Silberschmied/in kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Handwerkliches Geschick

  • Gute Noten in Chemie sowie Werken und Technik

  • Zeichnerisches Talent

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Sinn für Ästhetik mitbringst

  • Sehr sorgfältig und detailverliebt arbeitest

  • Kreativ bist und vor eigenen Ideen übersprudelst

Ausbildung zum/zur Silberschmied/in: Die Welt zum Glitzern bringen

Deine Aufgaben: Aus Silber Kostbarkeiten zaubern

Berufsbild Silberschmied

Filigrane Fußkettchen, verschnörkelte Ringe oder auffällige Armreifen: Damit diese Schmuckstücke aus Silber nicht nur aufgrund des Materials funkeln, sondern auch durch ihre Form und Beschaffenheit strahlen, lernst du in deiner Ausbildung zum/zur Silberschmied/in, wie du kunstvollen Schmuck, aber auch Gebrauchsgegenstände, wie zum Beispiel eine Teekanne oder Silberbesteck, selber entwirfst und umsetzt. Auch unedle Metalle wie Kupfer oder Messing werden von dir bearbeitet. Du veränderst die Form der Metalle meist durch sogenanntes Treiben, das bedeutet, du bringst beispielsweise Platten aus Silberblech mit Punzen oder Treibhämmern in neue Form. Für Etuis oder Dosen musst du auch Silberschmiedearbeiten mit Bewegungs- oder Verschlussmechanismen herstellen.

Oft kannst du hierbei deine eigenen Ideen umsetzen und dich kreativ austoben – so werden viele deiner Visionen Wirklichkeit! In anderen Fällen setzt du die Wünsche deiner Kunden um. Die Kunst ist hierbei, dass du die Balance zwischen der Idee vom Kunden und eigenem Input hältst, falls die Vorstellungen noch sehr vage sind. Vielleicht kommst du auch mal in die Situation, dass dir ein Kundenwunsch nicht so gut gefällt, aber du ihn trotzdem umsetzen musst. Du lässt bei den Kundengesprächen stets dein Fachwissen einfließen und berätst sie in Sachen Verarbeitung und Ästhetik.

Auch das Zeichnen von Entwürfen gehört zu den Fertigkeiten, die du während deiner Ausbildung zum/zur Silberschmied/in perfektionierst. Steht die Skizze, stellst du dir das geeignete Werkzeug zusammen und wählst die richtigen Silberbleche aus. Durch Glühen werden die Bleche weich gemacht, um sie im erkalteten Zustand formbar zu machen. Du überträgst die Maße deiner Skizze auf das Blech und schneidest das Material schließlich mit der Blechschere zu. Nun wird geformt, gestaltet, verziert – zum Beispiel durch Edelsteine oder Muster.

Zu deinen Aufgaben gehört es außerdem, dass du alte Objekte reparierst oder restaurierst. In diesem Falle ist es sehr wichtig, die Stücke datieren zu können und die verschiedenen historischen Stile zu kennen und anzunehmen.

Theorie & Praxis: Glänzende Aussichten

Silberschmied/in Gehalt

Deine Ausbildung zum zum/zur Silberschmied/in dauert dreieinhalb Jahre und ist dual aufgebaut. Du lernst also sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule.

Im Ausbildungsbetrieb legst du direkt unter Aufsicht praktisch los und lernst, wie man Oberflächen durch Polieren oder Mattieren behandelt oder gestaltet. Schritt für Schritt sammelst du Erfahrung im Anfertigen von perspektivischen Modellzeichnungen. Durch Prellen und Hämmern bearbeitest du Körper. Außerdem erfährst du, was beim Anfertigen von Werkstücken mit Funktionsteilen zu beachten ist. Wie lasse ich Griffe entstehen? Wie schaffe ich perfekte Scharniere? Das alles ist für dich bald absolut kein Problem mehr! Außerdem bist du bald Experte im Bedienen der Spezialmaschinen und dem Warten von Betriebsmitteln. Du planst deine Arbeitsabläufe, kontrollierst die Arbeitsergebnisse und lagerst die Werk- und Hilfsstoffe richtig. Umformen von Metallen? Trennen und Abtragen? Fügen? Legieren und Schmelzen? Anfertigen von Kleinwerkzeugen? Erstellen und Montieren von Zargen und Fassungen? Diese Tätigkeiten werden dir nach deiner Ausbildung leicht von der Hand gehen.

In der Berufsschule wird dein praktisches Wissen mit nützlicher Theorie abgerundet. Du vertiefst die Grundlagen der Gestaltung und erfährst Spannendes über Darstellungstechniken. Außerdem taucht du ein in die lange und traditionsreiche Geschichte der Goldschmiedekunst. Zusätzlich stehen Werkstoffe, Edelsteine und Techniken auf deinem Lehrplan. Abgerundet wird das Ganze mit berufsbezogener Mathematik sowie allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde.

Bei deiner Ausbildung zum/zur Silberschmied/in spezialisierst du dich entweder auf Metall oder Email und setzt dementsprechend thematische Schwerpunkte. So lernst du beispielsweise, wie du deine gefertigten Schmuckstücke mit farbiger Emaille noch einzigartiger gestalten lernst.

Bei deiner Abschlussprüfung zeigst du in Theorie und Praxis, was du gelernt hast. In deiner praktischen Prüfung fertigst du ein Prüfstück mit allen nötigen Schritten von der Planung über die Vorbereitung und Anfertigung mit verschiedenen Arbeitstechniken bis hin zum Prüfprotokoll an. In der schriftlichen Prüfung wirst du in Technologie, Gestaltung und Arbeitsplanung, technischer Mathematik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde abgefragt.

Nach deiner Ausbildung zum/zur Silberschmied/in kannst du in handwerklichen Gold- und Silberschmiedewerkstätten, in der Schmuck herstellenden Industrie, bei Juwelieren oder in Schmuckdesignateliers arbeiten. Wenn du in Sachen glänzende Karriereaussichten einen draufsetzen möchtest, kannst du die Prüfung zum/zur Gold- und Silberschmiedemeister/in ablegen oder Schmuckdesign studieren.

Dein Arbeitsumfeld: Alles glänzt

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In und nach deiner Ausbildung zum/zur Silberschmied/in wirst du die meiste Zeit in Werkstätten beziehungsweise Fabrikhallen verbringen. Falls du eher ein Händchen für den Verkauf hast, werden dir Verkaufsräume in Juwelierläden bald sehr vertraut sein. In jedem Fall wirst du viel mit technischen Geräten und Werkzeugen arbeiten, aber auch mit den Händen solltest du geschickt sein, schließlich hast du es viel mit filigranen und kleinen Formen zu tun. Hier ist präzises Arbeiten entscheidend! Auch durch die Gerüche sowie Staub, Rauch oder Dämpfe von Spezialklebern oder Reinigungslösern darfst du dich dabei nicht ablenken lassen. Bei der Arbeit mit den Werkstoffen trägst du Schutzkleidung sowie Schutzhandschuhe und Schutzbrille. Deine Schutzmontur legst du natürlich ab, wenn du dich im Laden mit Kunden zum Verkaufsgespräch triffst. Arbeitest du in einem kleinen Betrieb, kannst du dich auf geregelte Arbeitszeiten freuen, während du in der Industrie mit Schichtarbeit rechnen musst.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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