Silberschmied/in.

im Bereich Handwerk:
981 Ausbildungsplätze
Ausbildungsgehalt:
1150 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Alle Abschlüsse
Dauer:
3,5 Jahre
Im Bereich Handwerk:
981 Ausbildungsplätze
Ausbildung Silberschmied/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Silberschmied/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1150 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1037
  • 2. Lehrjahr: €1102
  • 3. Lehrjahr: €1199
  • 4. Lehrjahr: €1264
2.

Wie lange dauert die Silberschmied/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 42 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Silberschmied/in?

  • In der Ausbildung als Silberschmied/in lernst du, Gebrauchsgegenstände und Schmuck aus Silber und anderen Metallen herzustellen und zu bearbeiten.
  • Arbeit findest du in den Werkstätten von Juwelieren und in Werkhallen der industriellen Schmuckproduktion.
  • Silberschmied/in ist ein kreativer Ausbildungsberuf im Bereich Handwerk.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Silberschmied/in mitbringen?

Du hast mit allen Schulabschlüssen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Außerdem solltest du gute Noten in Technik/Werken, Chemie, Deutsch und Kunst haben.

5.

Passt der Beruf Silberschmied/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Handwerkliches Geschick

  • Zeichnerisches Talent

  • Stilgefühl und Sinn für Ästhetik

  • Sorgfalt

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Technik/Werken
  • Chemie
  • Deutsch
  • Kunst

Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Wenn du über eine kreative Ader verfügst und dich nach dem Schulabschluss mit schönen und wertvollen Gegenständen beschäftigen möchtest, schickst du deine Bewerbung vielleicht zu einem Ausbildungsbetrieb, der die Berufsausbildung zum/zur Silberschmied/in anbietet.

Filigrane Fußkettchen, verschnörkelte Ringe oder auffällige Armreifen: Diese Schmuckstücke aus Silber funkeln nicht nur aufgrund des Materials. Sie tun das auch durch ihre Form und Beschaffenheit.

All das lernst du in deiner Ausbildung zum/zur Silberschmied/in und außerdem, wie du kunstvollen Schmuck, aber auch Gebrauchsgegenstände, wie zum Beispiel eine Teekanne oder Silberbesteck, selber entwirfst und umsetzt.

Auch unedle Metalle wie Kupfer oder Messing werden von dir bearbeitet.

In diesem Ausbildungsberuf kannst du deine eigenen Ideen umsetzen und dich kreativ austoben – so werden viele deiner Visionen Wirklichkeit! In anderen Fällen setzt du die Wünsche deiner Kunden um.

Auch das Zeichnen von Entwürfen gehört zu den Aufgaben, die du während deiner Ausbildung zum/zur Silberschmied/in perfektionierst. Steht die Skizze, stellst du dir das geeignete Werkzeug zusammen und wählst die richtigen Silberbleche aus.

Durch Glühen werden die Bleche weich gemacht, um sie im erkalteten Zustand formbar zu machen. Du überträgst die Maße deiner Skizze auf das Blech und schneidest das Material schließlich mit der Blechschere zu. Nun wird geformt, gestaltet, verziert – zum Beispiel durch Edelsteine oder Muster.

Zu deinen Aufgaben gehört es außerdem, dass du alte Objekte reparierst oder restaurierst. In diesem Falle ist es sehr wichtig, die Stücke datieren zu können und die verschiedenen historischen Stile zu kennen und anzunehmen.

Ob eine Ausbildung als Silberschmied/in wirklich zu dir passt, kannst du innerhalb von 60 Sekunden in unserem Karriere-Check herausfinden.

Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung zum zum/zur Silberschmied/in dauert dreieinhalb Jahre und ist dual aufgebaut. Du lernst also sowohl bei deinem Arbeitgeber im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule.

Um einen Ausbildungsplatz als Silberschmied/in zu bekommen, solltest du neben deinem mittleren Schulabschluss auch handwerkliches Geschick und Geduld haben.

Hast du deinen Ausbildungsplatz in der Tasche, legst du im Ausbildungsbetrieb los. Im ersten Ausbildungsjahr wirst du lernen, wie man Oberflächen durch Polieren oder Mattieren behandelt oder gestaltet.

Schritt für Schritt sammelst du Erfahrung im Anfertigen von perspektivischen Modellzeichnungen. Durch Prellen und Hämmern bearbeitest du Körper. Außerdem erfährst du, was beim Anfertigen von Werkstücken mit Funktionsteilen zu beachten ist.

Wie lasse ich Griffe entstehen? Wie schaffe ich perfekte Scharniere? Das alles ist für dich bald absolut kein Problem mehr! Außerdem bist du bald Experte im Bedienen der Spezialmaschinen und dem Warten von Betriebsmitteln.

Du planst deine Arbeitsabläufe, kontrollierst die Arbeitsergebnisse und lagerst die Werk- und Hilfsstoffe richtig. Umformen von Metallen? Trennen und Abtragen? Fügen? Legieren und Schmelzen? Anfertigen von Kleinwerkzeugen? Erstellen und Montieren von Zargen und Fassungen?

All diese Tätigkeiten wirst du in der Ausbildung lernen. Bei deiner Ausbildung zum/zur Silberschmied/in spezialisierst du dich ab dem zweiten Ausbildungsjahr entweder auf Metall oder Email und setzt dementsprechend thematische Schwerpunkte.

In der Berufsschule wird dein praktisches Wissen mit nützlicher Theorie ergänzt. Du vertiefst die Grundlagen der Gestaltung und erfährst Spannendes über Darstellungstechniken. Außerdem tauchst du ein in die lange und traditionsreiche Geschichte der Goldschmiedekunst.

Zusätzlich stehen Werkstoffe, Edelsteine und Techniken auf deinem Lehrplan. Zusätzlich musst du auch berufsbezogene Mathematik und allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde lernen.

Bei deiner Abschlussprüfung müssen Auszubildende in Theorie und Praxis zeigen, was sie über den Beruf gelernt haben.

Nach deiner Ausbildung zum/zur Silberschmied/in kannst du dir einen Job in handwerklichen Gold- und Silberschmiedewerkstätten oder in der Schmuck herstellenden Industrie suchen oder bei Juwelieren und in Schmuckdesignateliers arbeiten.

Wenn du in Sachen glänzende Karriereaussichten einen draufsetzen möchtest, kannst du eine Weiterbildung dranhängen; du kannst zum Beispiel die Prüfung zum/zur Gold- und Silberschmiedemeister/in ablegen oder ein Schmuckdesign Studium machen.

Du möchtest dich für eine Ausbildung zum Silberschmied/in bewerben? Hier findest du passende Ausbildungsplätze in deiner Nähe.

Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Auszubildende zum/zur Silberschmied/in verbringen die meiste Zeit in Werkstätten beziehungsweise Fabrikhallen. Falls du eher ein Händchen für den Verkauf hast, wird dein Ausbildungsplatz der Verkaufsraum eines Juwelierladens sein.

In jedem Fall wirst du in diesem Job viel mit technischen Geräten und Werkzeugen arbeiten, aber auch mit den Händen solltest du geschickt sein, schließlich hast du es viel mit filigranen und kleinen Formen zu tun. Hier ist präzises Arbeiten entscheidend!

Bei der Arbeit mit den Werkstoffen trägst du Schutzkleidung sowie Schutzhandschuhe und Schutzbrille. Deine Schutzmontur legst du natürlich ab, wenn du dich im Laden mit Kunden zum Verkaufsgespräch triffst.

Arbeitest du in einem kleinen Betrieb, kannst du dich auf geregelte Arbeitszeiten freuen, während du bei einem Job in der Industrie mit Schichtarbeit rechnen musst.

Wie gut wärst du als Silberschmied/in? Mach den Test!

Ähnliche Berufe.