Wirtschaft, Verwaltung

Steuerfachangestellte/r

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Ausbildung Steuerfachangestellte/r
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Steuerfachangestellte/r Gehalt
  • Gehalt: 800 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Abitur / Fachabitur
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du hast ein gutes Gespür für Zahlen und hast gleichzeitig Spaß daran, zu organisieren und zu kommunizieren? Und wenn es um sehr wichtige Sachverhalte geht, kannst du absolut verschwiegen sein? Diese Eigenschaften brauchst du nämlich in der Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten. Wir verraten dir weitere spannende Fakten und Einblicke rund um diesen Ausbildungsberuf.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Einen sehr guten Realschulabschluss oder die Hochschulreife

  • Gute Noten in Mathematik, Wirtschaft und Deutsch

  • Verschwiegenheit und Kundenorientierung

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Pünktlich und verlässlich bist sowie sorgfältig arbeitest

  • Sehr gut kommunizieren und erklären kannst

  • Ein analytisches Verständnis für Zahlen mitbringst

Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten: Zahlen analysieren und Verschwiegenheit wahren

Deine Aufgaben: Berechnen, kontrollieren und beraten

Berufsbild Steuerfachangestellter

Genaues und sorgfältiges Arbeiten gehört bei deiner Ausbilung zum/zur Steuerfachangestellten genauso dazu, wie ein freundliches und kommunikatives Auftreten. Große und kleine Unternehmen wenden sich an deine Kanzlei oder deine Gesellschaft in allen steuerrechtlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten und du berätst und hilfst bei unbeliebten Themen, wie der Steuer- oder Gehaltsabrechnung.

Am Telefon vereinbarst du mit Kunden Termine und triffst Absprachen. Für deine Mandanten erstellst du quartals- oder monatsweise Gehaltsabrechnungen und erklärst diese bei Bedarf deinen Kunden. Ebenso müssen Steuererklärungen bearbeitet und Sozialabgaben von Unternehmen berechnet werden. Möchte ein Unternehmen eine Tochtergesellschaft eröffnen oder den Unternehmensstandort verlegen, bist du Ansprechpartner bei den verschiedenen steuerrechtlichen Überlegungen und berätst deinen Mandanten bei den einzelnen Angelegenheiten.

Ein guter Einblick in die gängigen Office-Anwendungen wie Word, Excel und Powerpoint sind sehr wichtig, um nicht nur einzelnen Berechnungen gut organisieren, sondern Ergebnisse auch immer wieder professionell präsentieren zu können. Außerdem archivierst du die einzelnen Steuerunterlagen und stimmst deine Abschlussbuchung mit den Konten des Unternehmens ab. Fehlt irgendwo ein Rechnungsbetrag oder sind unterschiedliche Abrechnungen angegeben, gehst du wie ein Spürhund auf die Suche, um den Fehler in der Abbuchung aufzudecken und zu beseitigen. Schon ein Zahlendreher kann aus einem kleineren Betrag wie 294.000 Euro einen Riesenbetrag wie 924.000 Euro machen und das gibt Aufregung, die du durch deine sorgfältige Arbeit vermeidest. Gerade bei großen Beträgen und im Umgang mit den verschiedenen Kunden, sind Verschwiegenheit und eine akkurate Arbeitsweise sehr wichtig, um das Vertrauen deiner Mandaten zu gewinnen und auch zu behalten.

In Theorie und Praxis zum Steuer-Profi

Steuerfachangestellte/r Gehalt

Deine Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten dauert in der Regel drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du lernst alle theoretischen Fachkenntnisse in einer Berufsschule kennen und bist aber gleichzeitig schon in einer Kanzlei oder einem Unternehmen bei der praktischen Arbeit mit dabei.

Die theoretischen Kenntnisse in deiner Ausbildung teilen sich in drei große Blöcke ein, nämlich Allgemeine Wirtschaftslehre, Steuerlehre und Rechnungswesen. Im Fach Allgemeine Wirtschaftslehre dreht sich alles um weltwirtschaftliche Gegebenheiten und Zusammenhänge. Willst du deine Kunden später gut beraten, musst du wissen, was in der Wirtschaft los ist und wie einzelnen Geschehnisse auch deine Kunden beeinflussen können. Dafür setzt du dich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der Wirtschaft auseinander, erhältst Einblicke in Arbeitsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht und lernst die Grundzügen der Investition und Finanzierung kennen.

Im Hauptgebiet der Steuerlehre dreht sich alles um – Überraschung! – die verschiedenen Arten von Steuern und deren Berechnung. Du lernst die Umsatzsteuer, Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer und Vermögenssteuer kennen und setzt dich mit dem Bewertungsgesetz sowie der Abgabenordnung auseinander.

Im dritten Fachbereich, dem Rechnungswesen, geht es darum, dass du lernst, steuer- und handelsrechtlich zu denken. Das Rechnungswesen ist für jedes Unternehmen unglaublich wichtig, da dort die Ausgaben und Einnahmen eines Unternehmens zusammengefasst und so Gewinne und Verluste ermittelt werden können. Hierfür bekommst du Einblicke in die Bereiche der Personalwirtschaft, der Finanzwirtschaft und der Anlagenwirtschaft und lernst betriebswirtschaftliche Auswertungen vorzunehmen.

Möchtest du deine Karriere weiter vorantreiben, kannst du nach deiner Ausbildung und nach drei Jahren Berufstätigkeit die Fortbildungsprüfung zum/zur Steuerfachwirt/in ablegen. Ist dein großes Ziel Steuerberater/in zu werden und dich damit vielleicht auch selbstständig zu machen, brauchst du entweder ein Studium, welches du im Anschluss an deine Ausbildung absolvieren kannst oder mindestens zehn Jahre Berufserfahrung. Deinen Titel als Steuerberater/in erwirbst du durch einen Abschluss der sogenannte StB-Prüfung.

Dein Arbeitsumfeld: Vom Schreibtisch aus alle Zahlen im Blick

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In deiner Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten, wie in deinem späteren Beruf auch, arbeitest du vor allem im Büro. Das wichtigste Equipment auf deinem Schreibtisch ist hierbei neben deinem Computer dein Telefon, welches du benötigst, um die tägliche Arbeit zu organisieren. Da manchmal auch Dienstreisen zu Mandanten anstehen, hast du oftmals auch ein Diensthandy und bist im Zug oder im Flugzeug unterwegs. Schläfst du gerne in Hotels und findest kurze Reisetrips nicht anstrengend, sondern aufregend, bist du in der Ausbildung genau richtig.

Nach deiner Ausbildung kannst du in Kanzleien von Steuerberatern oder Wirtschaftsprüfern sowie in Steuerberatungs- oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaften arbeiten. Auch Wirtschaftsunternehmen suchen in den Bereichen Rechnungswesen, Buchführung oder Personalsachbearbeitung Profis wie dich. In diesem Dienstleistungsbereich und auch im Umgang mit Mandanten ist der Kleidungsstil eher schick. Für Männer heißt das, Anzug tragen, für Frauen ein Hosenanzug oder ein Kostüm. Bei den Accessoires gilt lieber bescheiden als zu protzig, eine teure Uhr muss nicht immer wuchtig sein und Ohrringe oder Ringe sollten lieber dezenter als zu groß ausfallen.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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