Dienstleistung

Polizeibeamter/beamtin

Beruf merken
Ausbildung Polizeibeamter/beamtin
Berufsbild Polizeibeamter
Emoji
Polizeibeamtin Bilder
Polizeibeamter/beamtin Gehalt
  • Gehalt: 1139 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 2 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Stahlblau ist deine Lieblingsfarbe und außerdem wolltest du schon immer mal Uniform tragen. Du hältst dich immer ans Gesetz und achtest auch darauf, dass deine Mitmenschen das Gleiche tun – Ungerechtigkeit ist dein erklärter Feind. In der Ausbildung zum/zur Polizeibeamten/in lernst du, nicht nur für Recht und Ordnung zu sorgen, sondern darfst dich auch auf einen spannendenden Arbeitsalltag freuen. Das Gehalt ist deiner Verantwortung angemessen sehr gut!

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Gute Noten in den Fächern Deutsch und Sport

  • Verantwortungsbewusstsein

  • Körperliche und psychische Belastbarkeit, die du vorab in einem Eignungstest unter Beweis stellen musst

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Kommunikationsfähig bist

  • Teamfähigkeit mitbringst

  • Sorgfältig arbeitest

Ausbildung zum/zur Polizeibeamten/in: Hände hoch

Sichern, befragen, vernehmen – deine Aufgaben

Berufsbild Polizeibeamter

Den ganzen Tag Kaffee trinken und Donuts futtern? Fehlanzeige! In deiner Ausbildung zum/zur Polizeibeamten/in übernimmst du im Einzeldienst bei den Polizeidienststellen überwiegend den Wach- und Streifendienst. Hier führst du unter anderem routinemäßige Verkehrskontrollen durch. Du leistest in Notsituationen Hilfe, hältst bei Ordnungswidrigkeiten den Sachverhalt fest und verhängst falls nötig Bußgelder.

Ferner verfolgst du im Außendienst rechtswidrige Vergehen und wirkst bei der Fahndung nach Kriminellen, deren Festnahme sowie der Aufklärung von Verbrechen mit. Hierzu befragst du Zeugen oder stellst wichtige Beweisstücke sicher. Verdächtige Personen bringst du zur Vernehmung aufs Revier.

Fällt an einer Kreuzung eine Ampel aus, bist du ebenfalls zur Stelle – du regelst und koordinierst den Verkehr, sodass keine Unfälle entstehen. Sollte es doch mal irgendwo knallen, ist es darüber hinaus deine Aufgabe, die Unfallstelle ordnungsgemäß abzusichern, die Personalien der Unfallbeteiligten aufzunehmen und mögliche Streitigkeiten zu schlichten.

Im Innendienst dagegen nimmst du Anrufe entgegen, protokollierst Anzeigen, schreibst Berichte und koordinierst anfallende Aufgaben. Das heißt nicht, dass du dich hinter deinem Rechner verstecken darfst. Auch im Innendienst hast du viel Kontakt zu anderen – schließlich kommen die Bürger mit ihren Anliegen zu dir aufs Revier.

Theorie & Praxis – der Aufbau deiner Ausbildung

Polizeibeamter/beamtin Gehalt

Deine Ausbildung zum/zur Polizeibeamten/in ist auf eine Dauer von zweieinhalb beziehungsweise drei Jahren ausgelegt. Dies hängt davon ab, welche Dienstlaufbahn du einschlägst – den mittleren oder den gehobenen Dienst.

Um deine Ausbildung überhaupt antreten zu dürfen, musst du aber zunächst einen Einstellungstest bestehen. Bei diesem werden in schriftlichen und mündlichen Prüfungen deine Sozialkompetenz und auch deine Allgemeinbildung überprüft. Hinzu kommt ein Sporttest: Die Anforderungen sind da in jedem Bundesland unterschiedlich. Alle gemein haben aber zum Beispiel einen Hindernislauf, bei dem deine Schnelligkeit und deine Koordination kontrolliert werden.

Absolvierst du die Ausbildung zum/zur Polizeibeamten/in im mittleren Dienst, lernst du in deinem ersten Ausbildungsjahr den Beruf deiner Wahl zunächst in einem einwöchigen Praktikum kennen.

Hat dir der erste Einblick in den Alltag eines/einer Polizeibeamten/in gefallen, befasst du dich danach in der Grundausbildung mit fachtheoretischen Themenschwerpunkten wie:

  • Sicherheits- und Ordnungslehre
  • Strafrecht
  • Kriminalistik
  • Berufsethik

Darüber hinaus hast du auch allgemeinbildenden Unterricht in Deutsch und Englisch. Da Theorie gut und schön ist, im Endeffekt aber in der Praxis alles klappen muss, wirst du ferner auch im praktischen Einsatztraining geschult. Hier lernst du in realitätsnahen Übungsszenarien zum Beispiel Wache zu halten, mit echten Fahrzeugen zu arbeiten oder auch mit aggressiven Störern umzugehen. Dafür verwendest du als Waffen natürlich nur harmlose Attrappen, um deine Kollegen nicht zu verletzen.

Im zweiten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Polizeibeamten/in im mittleren Dienst vertiefst du in deiner Fachausbildung dein bereits erlerntes Wissen – vor allem in Sachen Gesetzeskunde. Hier solltest du die Intentionen des Gesetzgebers hinter den entsprechenden Paragraphen kennenlernen und verstehen. Neben viel Sport schulst du in spezifischen Seminaren außerdem dein Verhalten in unterschiedlichen berufstypischen Situationen. So übst du beispielsweise den Umgang mit sozialkritischen Spannungsfeldern oder lernst, menschliche Konflikte zu lösen. Dies ist besonders wichtig, da du im Dienst auch in unangenehmer oder brenzliger Lage nie die Fassung verlieren darfst.

Am Ende deines zweiten Ausbildungsjahres legst du in schriftlicher und mündlicher Form deine fachtheoretische Abschlussprüfung ab. Lernst du fleißig und bestehst die Prüfung mit einer Punktzahl von mindestens 11,5 Punkten, hast du die Möglichkeit, deinen Vorbereitungsdienst zu verkürzen.

Im letzten Jahr deiner Ausbildung zum/zur Polizeibeamten/in im mittleren Dienst absolvierst du die Verkehrspostenausbildung, eine Fahrausbildung für Einsatzfahrzeuge der Polizei, Fahrsicherheitstrainings sowie weitere Anwendungsseminare für wichtige PC-Programme. Bestehst du zum Abschluss auch den zweiten Teil deiner Laufbahnprüfung, wirst du im Beamtenverhältnis auf Probe offiziell zum/zur Polizeimeister/in ernannt.

Hast du Interesse, deine Ausbildung zum/zur Polizeibeamten/in im gehobenen Dienst zu absolvieren, werden höhere Anforderungen an dich gestellt. Während sich die praktischen Aufgaben im mittleren und gehobenen Dienst während der Ausbildungszeit noch ähneln, unterscheiden sich die beiden Varianten hinsichtlich der weiterführenden Karrieremöglichkeiten: Im Gegensatz zum mittleren Dienst strebst du im gehobenen Dienst den Bachelor-Studienabschluss an, welcher dir im Folgenden beispielsweise die Tür zur Kriminalpolizei öffnen kann. Da es sich beim gehobenen Dienst um ein Studium mit integrierten Praxisanteilen handelt, benötigst du hierfür die Hochschulreife.

Inhaltlich befasst du dich in deiner Ausbildung zum/zur Polizeibeamten/in im gehobenen Dienst mit Bereichen der Polizei-, Rechts- und Sozialwissenschaft. Konkrete Themengebiete sind zum Beispiel:

  • Kriminalistik
  • Rechtsmedizin
  • Straf- und Zivilrecht
  • Kriminologie
  • Psychologie
  • Führungslehre

Zwischen Einsatzwagen und Dienststelle – dein Arbeitsumfeld

Polizeibeamtin Bilder

Du findest als Polizeibeamter/in Beschäftigung in den Polizeidienststellen der einzelnen Bundesländer, bei der Bereitschaftspolizei und bei der Wasserschutzpolizei. Du arbeitest in erster Linie in Einsatzfahrzeugen der Polizei oder im Freien, wenn du beispielsweise Unfallstellen absicherst. Du kommst aber auch in Privatwohnungen, wo du zum Beispiel Zeugen befragst oder nimmst in Büroräumen Anzeigen auf.

Da sich Kriminelle leider nicht nach der Tageszeit richten, arbeitest du in deiner Ausbildung zum/zur Polizeibeamten/in auch im Schichtdienst. Dies kann zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig sein, stellt aber in der Regel nach kurzer Zeit kein Problem mehr dar – oft hast du so tagsüber frei und kannst draußen das Wetter genießen oder deinen Hobbys nachgehen.

Damit du für jeden als Polizeibeamter/in zu erkennen bist, trägst du bei der Arbeit Uniform – das sieht nicht nur schick aus, sondern verleiht dir auch sofort Autorität und gibt dir Schutz und Sicherheit.

Als Polizeibeamter/in bist du ein/e Repräsentant/in des Staates und musst deshalb auch losglöst von deiner Uniform bestimmte äußere Kriterien erfüllen: So dürfen weder deine Haare noch dein Bart zu lang sein, da diese sonst in heiklen Situationen zu einer Angriffsfläche werden. Auch in Sachen Schmuck gibt viel zu beachten. So darfst du zwar dezente und flache Ohrringe oder Ketten tragen, nicht aber Piercings beispielsweise. Du siehst schon: Hier geht es nicht um Individualität, deshalb sind auch sichtbare Tattoos verboten.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

Ausbildungsplatz finden

Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

Zur Ausbildungsplatz-Suche

Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

  • 1
  • 2
  • 3

Bewerbung schicken

Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

So sieht die perfekte Bewerbung aus

Bist du der/die geborene Polizeibeamte/in?

Mach den Test!

  • 1
  • 2
  • 3
  • Fertig

Wie viele Wohnungseinbrüche wurden 2014 getätigt?

  • 98.721
  • 127.356
  • 152.123

Doch nicht das Richtige?

Hier findest du ähnliche Ausbildungsberufe: