Polizeivollzugsbeamter mittlerer Dienst.

Ausbildungsgehalt:
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Polizeivollzugsbeamter mittlerer Dienst
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Polizeivollzugsbeamter/in im mittleren Dienst?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1137 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1137
  • 2. Lehrjahr: €1137
2.

Wie lange dauert die Polizeivollzugsbeamter/in im mittleren Dienst Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Polizeivollzugsbeamter/in im mittleren Dienst?

  • In deiner Ausbildung als Polizeivollzugsbeamter/in im mittleren Dienst übernimmst du Aufgaben im Wach-, Posten- und Streifendienst. Dabei bist du sowohl im Büro als auch im Außendienst tätig.
  • Deine praktische Ausbildung kannst du in Polizeidienststellen der Länder, bei der Bereitschaftspolizei oder der Wasserschutzpolizei machen.
  • Die Ausbildung als Polizeivollzugsbeamter/in im mittleren Dienst führt dich in eine Beamtenlaufbahn im öffentlichen Dienst.
4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Polizeivollzugsbeamter/in im mittleren Dienst mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Deutsch und Sport haben.

5.

Passt der Beruf Polizeivollzugsbeamter/in im mittleren Dienst zu mir?

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Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Deutsche oder eine andere EU-Staatsangehörigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Körperliche und psychische Belastbarkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Deutsch
  • Sport

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Den ganzen Tag Kaffee trinken und Donuts futtern? Fehlanzeige! In deiner Ausbildung als Polizeivollzugsbeamter/in im mittleren Dienst übernimmst du im Einzeldienst bei den Polizeidienststellen überwiegend den Wach- und Streifendienst. Hier führst du unter anderem routinemäßige Verkehrskontrollen durch. Du leistest in Notsituationen Hilfe, hältst bei Ordnungswidrigkeiten den Sachverhalt fest und verhängst falls nötig Bußgelder.

Ferner verfolgst du im Außendienst rechtswidrige Vergehen und wirkst bei der Fahndung nach Kriminellen, deren Festnahme sowie der Aufklärung von Verbrechen mit. Hierzu befragst du Zeugen oder stellst wichtige Beweisstücke sicher. Verdächtige Personen bringst du zur Vernehmung aufs Revier.

Fällt an einer Kreuzung eine Ampel aus, bist du ebenfalls zur Stelle – du regelst und koordinierst den Verkehr, sodass keine Unfälle entstehen. Sollte es doch mal irgendwo knallen, ist es darüber hinaus deine Aufgabe, die Unfallstelle ordnungsgemäß abzusichern, die Personalien der Unfallbeteiligten aufzunehmen und mögliche Streitigkeiten zu schlichten.

Im Innendienst dagegen nimmst du Anrufe entgegen, protokollierst Anzeigen, schreibst Berichte und koordinierst anfallende Aufgaben. Das heißt nicht, dass du dich hinter deinem Rechner verstecken darfst. Auch im Innendienst hast du viel Kontakt zu anderen – schließlich kommen die Bürger mit ihren Anliegen zu dir aufs Revier.

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Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung als Polizeivollzugsbeamter/in im mittleren Dienst ist auf eine Dauer von zwei bis zweieinhalb Jahren ausgelegt. Dies hängt davon ab, in welchem Bundesland du tätig bist.

Um deine Ausbildung überhaupt antreten zu dürfen, musst du aber zunächst einen Einstellungstest bestehen. Bei diesem werden in schriftlichen und mündlichen Prüfungen deine Sozialkompetenz und auch deine Allgemeinbildung überprüft. Hinzu kommt ein Sporttest: Die Anforderungen sind da in jedem Bundesland unterschiedlich. Alle gemein haben aber zum Beispiel einen Hindernislauf, bei dem deine Schnelligkeit und deine Koordination kontrolliert werden.

Absolvierst du die Ausbildung als Polizeivollzugsbeamter/in im mittleren Dienst, lernst du in deinem ersten Ausbildungsjahr den Beruf deiner Wahl zunächst in einem einwöchigen Praktikum kennen. Hat dir der erste Einblick in den Alltag als Polizeivollzugsbeamter mittlerer Dienst und gefallen, befasst du dich danach in der Grundausbildung mit fachtheoretischen Themenschwerpunkten wie:

  • Sicherheits- und Ordnungslehre
  • Strafrecht
  • Kriminalistik
  • Berufsethik

Darüber hinaus hast du auch allgemeinbildenden Unterricht in Deutsch und Englisch im Rahmen deiner Berufsausbildung. Da Theorie gut und schön ist, im Endeffekt aber in der Praxis alles klappen muss, wirst du ferner auch im praktischen Einsatztraining geschult. Hier lernst du in realitätsnahen Übungsszenarien zum Beispiel, Wache zu halten, mit echten Fahrzeugen zu arbeiten oder auch mit aggressiven Störern umzugehen. Dafür verwendest du als Waffen natürlich nur harmlose Attrappen, um in deinem Ausbildungsbetrieb keine Kollegen zu verletzen.

Im zweiten Jahr deiner Ausbildung als Polizeivollzugsbeamter/in im mittleren Dienst vertiefst du in der Berufsschule dein bereits erlerntes Wissen – vor allem in Sachen Gesetzeskunde. Hier solltest du die Intentionen des Gesetzgebers hinter den entsprechenden Paragraphen kennenlernen und verstehen. Neben dem Sport schulst du in spezifischen Seminaren außerdem dein Verhalten in unterschiedlichen berufstypischen Situationen, um dich auf deinen späteren Arbeitsplatz gut vorzubereiten.

Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres legen Auszubildende in schriftlicher und mündlicher Form eine fachtheoretische Abschlussprüfung ab. Lernst du fleißig und bestehst die Prüfung mit einer Punktzahl von mindestens 11,5 Punkten, hast du die Möglichkeit, deinen Vorbereitungsdienst zu verkürzen.

Im letzten Jahr deiner Ausbildung als Polizeivollzugsbeamter/in im mittleren Dienst absolvierst du die Verkehrspostenausbildung, eine Fahrausbildung für Einsatzfahrzeuge der Polizei, Fahrsicherheitstrainings sowie weitere Anwendungsseminare für wichtige PC-Programme. Bestehst du zum Abschluss auch den zweiten Teil deiner Laufbahnprüfung, gelangst du in ein Beamtenverhältnis auf Probe.

Hast du die Hochschulreife und Interesse, deine Ausbildung als Polizeibeamter im gehobenen Dienst zu absolvieren, werden höhere Anforderungen an dich gestellt. Während sich die praktischen Aufgaben im mittleren und gehobenen Dienst während der Ausbildungszeit noch ähneln, unterscheiden sich die beiden Varianten hinsichtlich der weiterführenden Karrieremöglichkeiten: Im Gegensatz zum mittleren Dienst strebst du im gehobenen Dienst den Bachelor-Studienabschluss an, welcher beispielsweise als Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung bei der Kriminalpolizei gilt.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Dein Arbeitgeber als Polizeivollzugsbeamter/in im mittleren Dienst kann zum Beispiel die Wasserschutzpolizei sein. Außerdem kommt eine Tätigkeit in den Polizeidienststellen der einzelnen Bundesländer oder bei der Bereitschaftspolizei für dich infrage. Du arbeitest in erster Linie in Einsatzfahrzeugen der Polizei oder im Freien, wenn du beispielsweise Unfallstellen absicherst. Du kommst aber auch in Privatwohnungen, wo du zum Beispiel Zeugen befragst oder nimmst in Büroräumen Anzeigen auf.

Da sich Kriminelle leider nicht nach der Tageszeit richten, arbeitest du in deinem Ausbildungsberuf als Polizeivollzugsbeamter mittlerer Dienst auch im Schichtdienst. Dies kann zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig sein, stellt aber in der Regel nach kurzer Zeit kein Problem mehr dar.

Damit du im täglichen Betrieb für jeden zu erkennen bist, trägst du bei der Arbeit Uniform. Als Polizeivollzugsbeamter/in im mittleren Dienst repräsentierst du den Staat und musst deshalb auch losglöst von deiner Uniform bestimmte äußere Kriterien erfüllen: So solltest du prinzipiell ein gepflegtes Äußeres haben. Auch in Sachen Schmuck gibt viel zu beachten. So darfst du zwar dezente und flache Ohrringe oder Ketten tragen, nicht aber Piercings beispielsweise. Du siehst schon: Hier geht es weniger um Individualität, deshalb sind auch unter Umständen Tattoos im Job verboten.

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