Soziales, Pädagogik

Arbeitsmarktdienstleistungen, Fachangestellte/r

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Arbeitsmarktdienstleistungen, Fachangestellte/r Gehalt
  • Gehalt: 936 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Realschulabschluss
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du hast gerne Kontakt mit Menschen und magst es, wenn Ratsuchende sich bei dir gut aufgehoben fühlen? Bei deiner Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen übernimmst du eine entscheidende Schlüsselrolle bei einem der wichtigsten Themen im Alltag sehr vieler Menschen: Die Suche nach einer passenden Arbeit.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise einen Realschulabschluss oder einen vergleichbaren bzw. höheren Schulabschluss

  • Dass du bei komplizierten Gesetzen nicht Reißaus nimmst, sondern interessiert nachfragst

  • Interesse an Sozialpolitik, Wirtschaftspolitik und Arbeitsmarktpolitik

  • Einen sicheren Umgang mit Zahlen, wenn du zum Beispiel berechnest, wie viel Unterstützung jemand bekommt

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Kommunikativ bist und gerne Menschen berätst und unterstützt

  • Du auch bei schwierigen Kunden geduldig und freundlich bleibst

  • Konzentriert sowie sehr genau und selbstständig arbeitest

  • Gerne am Bildschirm und im Sitzen arbeitest

Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen: Wichtige Unterstützung rund um das Thema Arbeit

Deine Aufgaben: Erster Ansprechpartner auf der Suche nach Unterstützung

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Kommunikation ist dein Ding? Arbeitssuche ist für dich nicht nur ein lästiges Thema, sondern dich interessiert, was dahintersteckt? Du hast ein Ohr für das, was andere beschäftigt, und für dich gibt es keine Probleme, sondern nur Lösungen? Bei deiner Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen wirst du darauf vorbereitet, der erste Ansprechpartner für Fragen rund um das Thema Arbeit zu sein. Du bist persönlich und telefonisch für die Kunden da, wenn sie Fragen zu finanzieller Unterstützung, zum Beispiel Arbeitslosengeld oder Kindergeld, haben. Wird es konkret, hilfst du ihnen beim Beantragen und achtest dabei darauf, dass die gesetzlichen und internen Richtlinien eingehalten werden.

Die Anträge nimmst du dann entgegen und bearbeitest sie, zum Beispiel, wenn es darum geht, ob jemand ein Recht auf Arbeitslosengeld II hat. Dafür behältst du jederzeit den Überblick über die Vollständigkeit der Unterlagen und Angaben und berechnest mit einer speziellen Software, wie viel Unterstützung den Antragsstellern zusteht. Du hast also die Entscheidung darüber, ob Geld letztendlich ausgezahlt wird.

Darüber hinaus informierst du zum Thema Arbeitsvermittlung und berücksichtigst dabei, was deine Kunden mitbringen: Lebensumstände, kulturelle und soziale sowie finanzielle Hintergründe. Arbeitssuchende nimmst du auf, wenn sie sich melden, informierst über Selbstinformationssysteme und versorgst sie mit Broschüren. Außerdem nimmst du Anliegen auf und vereinbarst Termine mit den Berufsvermittlern. Aber auch die andere Seite, die der Arbeitgeber, sucht deinen Kontakt, wenn es darum geht Arbeitskräfte zu finden.

Theorie und Praxis: Top vorbereitet für den Arbeitsmarkt

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Bei der dualen Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen lernst du an der Berufsschule und in deinem Ausbildungsbetrieb, in der Regel in Agenturen für Arbeit oder Jobcentern. Darüber hinaus gibt es einen ergänzenden überbetrieblichen Teil, in dem du zum Beispiel Projektarbeiten durchführst, Kommunikationstrainings besuchst und ein Praktikum in einem anderen Betrieb machst.

Der Unterricht an der Berufsschule findet im Block statt. Hier lernst du zum Beispiel, wie du Kunden soziale Leistungen erläuterst und sie berätst, wie du personalwirtschaftliche Prozesse mitgestaltest, wie du Leistungsansprüche prüfst und deinen Betrieb präsentierst. Im Ausbildungsbetrieb sowie im überbetrieblichen Teil der Ausbildung wirst du darauf vorbereitet, wie du in der Kommunikation richtig auf deine Kunden eingehst, wie du rechtliche Bestimmungen anwendest und welche internen Dienstleistungen dein Betrieb anbietet. Insgesamt dauert deine Ausbildung drei Jahre. Was du in der Ausbildung gelernt hast, zeigst du in der Zwischen- und Abschlussprüfung, in dem du praxisbezogene Aufgaben löst und unter anderem ein Gespräch mit einem Kunden simulierst.

Wie es nach der Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen weitergeht? Du steigst voll in die Kundenberatung ein. Dabei bleibst du fachlich immer auf dem neusten Stand, indem du dich weiterbildest, sei es im Bereich Sozialrecht oder Personalvermittlung. Wenn du eine Führungsposition anstrebst, bietet sich eine Weiterbildung zum/zur Verwaltungsbetriebsfachwirt/in oder ein Studium im Arbeitsmarktmanagement an, um die Karriereleiter weiter nach oben zu klettern.

Dein Arbeitsumfeld: Zwischen Büro und Kundenkontakt

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Während deiner Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen hältst du dich die meiste Zeit vor dem Bildschirm auf. Dieser steht entweder im Büro, in Informations- oder in Serviceräumen. Meist sitzt du also nicht alleine vor deinem Computer, sondern bist vor allem im Kontakt mit Kunden, berätst sie und füllst mit ihnen zusammen Anträge aus.

Oft hast du viele Kunden hintereinander und zwischendurch noch Anrufer zu versorgen, sodass du schnell von einem Thema zum nächsten switchst, dabei stets freundlich bleibst und deine Kompetenz so einsetzt, dass sich deine Kunden mit jedem Problem gut aufgehoben fühlen. Es kann auch mal vorkommen, dass jemand ungeduldig oder frustriert über seine Situation ist, sodass du einiges abfangen musst. Dazu kommt, dass du viel Verantwortung übernimmst und daher sehr genau und konzentriert arbeiten musst, auch wenn dir deine Kunden sozusagen dabei über die Schulter schauen. Dir wird bei der Arbeit mit Kunden viel Vertrauliches begegnen, sodass Verschwiegenheit eine wichtige Eigenschaft für den Job ist. Damit man dir vertraut, ist es auch wichtig, dass du gepflegt auftrittst. Das heißt nicht, dass dein Arbeitsoutfit aus Kostüm oder Anzug bestehen muss, aber Minirock oder Muskelshirt ist auch nicht die beste Wahl. Setze lieber auf eine legere Mitte, zum Beispiel mit Jeans zur Bluse oder zum Shirt, darüber ein Cardigan – damit kannst du nichts falsch machen.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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