Wirtschaft, Verwaltung

Immobilienkaufmann/frau

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Ausbildung Immobilienkaufmann/frau
Berufsbild Immobilienkaufmann
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Immobilienkaufmann/frau Gehalt
  • Gehalt: 940 Euro
  • Empfohlener Schulabschluss: Abitur / Fachabitur
  • Dauer: 3 Jahre

Darum bist du hier richtig:

Du kennst den Unterschied zwischen Terrasse und Balkon, läufst vor Zahlen nicht davon und bist überdies auch noch kommunikativ und kontaktfreudig? In einer Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann/frau lernst du nicht nur, Wohnungen und Häuser ansprechend zu präsentieren, du stellst auch Kalkulationen auf, überprüfst Mängel und sprichst mit Mietern und Käufern. Hier findest du alle Infos zu dem abwechslungsreichen Beruf mit Karrieregarantie.

Voraussetzungen

Das wünscht sich dein Arbeitgeber:

  • Idealerweise die Hochschulreife

  • Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick

  • Gute Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Wirtschaft

Du bist perfekt für den Job, wenn du:

  • Ein Auge fürs Detail hast

  • Kommunikationsfreudig und freundlich bist

  • Über ein souveränes und selbstsicheres Auftreten verfügst

Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann/frau: Wohnraum verwalten

Arbeitsalltag: Vermieten, verkaufen, verhandeln

Berufsbild Immobilienkaufmann

Der Stuck wurde restauriert, der Kachelofen ist original erhalten und der Energieausweis glänzt mit hervorragenden Werten – so oder so ähnlich könntest du während einer Wohnungsbesichtigung klingen. Tatsächlich lernst du nämlich bereits während deiner Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann/frau, Besichtigungen sicher und erfolgsversprechend durchzuführen. Du erfährst, wie du deine Kunden überzeugst, Miet- und Kaufobjekte ansprechend präsentierst und Verhandlungen führst.

Aber Achtung: Immobilienkaufleute sind nicht zu verwechseln mit Immobilienmaklern, die sich ausschließlich mit der Vermittlung von Objekten beschäftigen. Dein Aufgabenbereich in der Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann/frau ist wesentlich vielseitiger: So lernst du, auch Neubau-, Sanierungs- und Modernisierungsprojekte zu planen und natürlich entsprechend zu betreuen. Außerdem weißt du, wie man Verträge aufsetzt, kannst dazu auch Gesetzestexte zu Rate ziehen und deine Kunden bei Bauvorhaben und bezüglich ihrer Finanzierungsmöglichkeiten beraten.

Auch nach Abschluss des Vertrages ist dein Job noch nicht zu Ende: Du führst Eigentümerversammlungen durch und übernimmst das Gebäudemanagement. Dabei sorgst du für die Instandhaltung von Wohnräumen und Gartenanlagen, nimmst Beschwerden entgegen und bearbeitest diese. Du erstellst Betriebskostenabrechnungen und planst auch mal Marketingmaßnahmen für dein Unternehmen oder für die Bewerbung eines Objektes.

Du siehst schon: Dein Ausbildungsalltag ist sehr abwechslungsreich! So verwundert es nicht, dass Immobilienkaufleute auch in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden können:

  • In Wohnungsbauunternehmen
  • Bei Immobilienmaklern, -verwaltern und -entwicklern
  • In Immobilienabteilungen von Versicherungen, Banken uns Bausparkassen
  • Im Facility-Management bzw. in der Liegenschaftenverwaltung
  • In der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Theorie & Praxis: Von Ausbildungsdauer bis Zusatzqualifikation

Immobilienkaufmann/frau Gehalt

Die Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann/frau dauert drei Jahre, wobei du die Ausbildungsdauer auch auf zwei bis zweieinhalb Jahre verkürzen kannst, wenn du mit besonders guten Leistungen glänzt. Als Voraussetzung benötigst du rein rechtlich keinen bestimmten Abschluss, die meisten Azubis/Azubinen haben aber die Hochschulreife. Die duale Ausbildung findet sowohl in der Berufsschule als auch im Ausbildungsbetrieb statt.

In der Berufsschule wird dir das nötige theoretische Fachwissen vermittelt. Du lernst beispielsweise, wie du einen Vertrag vorbereitest, eine Werbeaktion planst oder ein Exposé, also eine Zusammenfassung der wichtigsten Objektdaten samt Bildern, erstellst. Außerdem lernst du neben wirtschaftlichen Grundlagen auch einiges in Sachen Steuern, Buchführung, Kalkulationen und Finanzierungen – Angst vor Mathe solltest du also nicht haben. Hinzu kommen klassische Unterrichtsfächer wie Deutsch oder Englisch. Hier wird dir die nötige Sprachkompetenz für den Umgang mit Kunden vermittelt.

In deinem Ausbildungsbetrieb wendest du dieses theoretische Wissen dann praktisch an. Deine alltäglichen Aufgaben können hier ganz unterschiedlich aussehen – je nach Betrieb eben. So stehen verschiedene Qualifikationseinheiten zur Wahl:

  • Maklergeschäfte
  • Haus- und Wohnungsverwaltung
  • Bauprojektmanagement
  • Gebäudemanagement
  • Steuerung und Kontrolle im Unternehmen

Dabei können Immobilienkaufleute sehr gut verdienen. Nicht selten bekommen sie bei erfolgreichem Vertragsabschluss eine Provision. Du willst in Sachen Karriere dennoch eine Stufe höher – auch finanziell? Hast du deine Abschlussprüfung bestanden und bereits einige Jahre Berufserfahrung gesammelt, kannst du dich beispielsweise selbständig machen. Dir stehen aber auch noch eine Reihe Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung: Du kannst deine/n Immobilienfachwirt/in machen und so eine Führungsposition im Immobilienmanagement übernehmen oder mit einem Studium der Immobilienbetriebswirtschaft auch auf dem internationalen Markt angreifen.

Arbeitsumfeld: Zwischen Schreibtisch und Architektur

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Klar, du arbeitest schon viel von deinem Schreibtisch, schließlich hast du auch zahlreiche Verwaltungsaufgaben auf deinem Wochenplan stehen, dennoch kommst du viel rum, denn du bist viel im Außendienst tätig. Dabei bist du stets flexibel, weil du deine Kunden sowohl durch eine Reihenhaussiedlung in einem Vorort als auch durch ein elegantes Großstadt-Loft oder eine unfertige Baustelle führst.

Du achtest stets auf ein seriöses Businessoutfit, weil du Vertrauen und Sicherheit ausstrahlen solltest, da deine Kunden dir sonst misstrauen. Natürlich ist es ein Unterschied, welches Objekt du gerade an den Mann oder die Frau bringen möchtest: Bei Luxusimmobilien ist vielleicht doch ein anderes Auftreten gefragt als bei Studentenwohnungen. Bist du gerade nicht im Außendienst beim Kunden, sondern im Büro, genügen aber auch Jeans und T-Shirt.

Ähnlich flexibel musst du auch in Sachen Arbeitszeit sein. Da du deine Kunden häufig erst dann treffen kannst, wenn diese Feierabend haben, arbeitest du nicht selten abends oder am Wochenende. Außerdem können deine Termine schon einmal an unterschiedlichen Enden der Stadt sein, du brauchst also auch ein gutes Organisationstalent und eine gewisse Mobilität.

Es ist kein Geheimnis, dass Wohnraum in den Ballungsgebieten wie Hamburg, Berlin, München oder Köln immer begehrter wird. Hier gibt es also genug für dich zu tun, allerdings sind diese Märkte auch hart umkämpft. Eine gewisse Stressresistenz ist deshalb in diesem Beruf nicht unpraktisch und hilft dir, auch mit unzufriedenen Kunden und Beschwerden umzugehen.

Gehalt

Das kannst du im Durchschnitt verdienen

Deine nächsten Schritte

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Du hast gerade die Schule geschafft oder bist dabei sie abzuschließen? Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch! Damit hast du natürlich schon den ersten Schritt für deine Karriere getan. Jetzt nur noch den Traumjob finden!

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Ausbildung starten

Die Schule hast du zwar hinter dich gebracht, doch auf die faule Haut legen ist nicht – du machst eine Ausbildung! Schließlich musst du auch weiterhin fleißig an deiner Karriere und deiner beruflichen Zukunft basteln. Guten Start dir!

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Das Anschreiben für deine Ausbildung – quasi der Liebesbrief für deine Ausbildung. Der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung ist immer der schwerste. AZUBI.DE hilft dir!

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Was ist die Schufa?

  • Sie bezeichnet einen Vorsprung an einem Haus
  • Sie gibt Auskunft darüber, ob und wenn ja wo jemand Schulden hat
  • Sie ist die Abkürzung für Schulfach

Doch nicht das Richtige?

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