Finanzwirt/in.

Ausbildungsgehalt:
1111 Euro
Zum Gehaltsvergleich
Empfohlener Schulabschluss:
Realschulabschluss
Dauer:
2 Jahre
Ausbildung Finanzwirt/in
Die beliebtesten Fragen anderer Bewerber.
1.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Finanzwirt/in?

Je nach Betrieb und Bundesland verdienst du durchschnittlich €1111 während der Ausbildung.

  • 1. Lehrjahr: €1111
  • 2. Lehrjahr: €1111
2.

Wie lange dauert die Finanzwirt/in Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 24 Monate. Bei einer dualen Ausbildung wechseln sich Phasen in der Berufsschule und im Betrieb ab. Bei einer schulischen Ausbildung lernst du Theorie und Praxis in der Berufsschule bzw. in der Fachakademie.

3.

Was macht man in der Ausbildung als Finanzwirt/in?

  • In deiner Ausbildung als Finanzwirt/in lernst du Steuerrecht, Bürgerliches Recht und Handelsrecht, um dich optimal im rechtlichen Rahmen der Finanzwelt zurechtfinden zu können.

  • Du verbringst deine Ausbildung an der Berufsschule und im Büro eines Finanzamtes.

  • Deine duale Ausbildung gehört zu den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung.

4.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Finanzwirt/in mitbringen?

Die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du mit einem Realschulabschluss. Außerdem solltest du gute Noten in Mathe, Wirtschaft, Englisch und Informatik haben.

5.

Passt der Beruf Finanzwirt/in zu mir?

Fragst du dich, welche Ausbildung wirklich zu dir passt? Mach jetzt unseren Karriere-Check und finde es in nur 60 Sekunden heraus.

Voraussetzungen.

Was muss ich mitbringen?

  • Teamfähigkeit

  • Gespür für wirtschaftliche Zusammenhänge

  • Empathie

  • Selbstständigkeit

In welchen Schulfächern muss ich gut gewesen sein?

  • Mathe
  • Wirtschaft
  • Englisch
  • Informatik

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Wie sieht der Alltag im Beruf aus?

Jedes Jahr das gleiche Prozedere – Steuererklärung ausfüllen, hoffen, dass man zu viel Steuern bezahlt hat und sich über eine satte Rückzahlung freuen. Genau dein Ding? In der Ausbildung zum/zur Finanzwirt/in bist du Teil der öffentlichen Finanz- und Steuerverwaltung und bist deshalb für die Festsetzung und Erhebung von Steuern zuständig.

Unter Anwendung der geltenden Steuergesetze und weiteren Rechtsvorschriften prüfst du zunächst die Angaben in den Steuererklärungen von Bürgern sowie Unternehmen.

Dabei checkst du die Einkommens- und Vermögensverhältnisse, ermittelst die zu zahlenden Steuern und erstellst Steuerbescheide. Zu deinen täglichen Aufgaben gehören aber auch die Abwicklung des Zahlungsverkehrs und das Verhandeln mit säumigen Steuerzahlern/innen.

In der Info-Zentrale berätst und informierst du Bürger/innen und Unternehmen bei Fragen zu Steuerangelegenheiten und entsprechenden Anträgen. Du händigst die entsprechenden Formulare aus und nimmst diese später wieder entgegen.

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Inhalte der Ausbildung.

Deine Ausbildung zum/zur Finanzwirt/in dauert in der Regel zwei Jahre und findet dual statt. Das heißt, dass du ein bis zwei Tage in der Woche in der Berufsschule bist und die restliche Zeit im Finanzamt verbringst. Gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast du vor allem, wenn dir Fächer wie Mathe und Wirtschaft liegen.

In der Berufsschule lernst du zunächst die steuerrechtlichen Grundlagen deiner Arbeit kennen. Du lernst Steuerrecht, Bürgerliches Recht und Handelsrecht sowie deren Anwendung verstehen.

Außerdem erfährst du, wie man Verwaltungsvorgänge verständlich erklärt, sodass du deine Kunden kompetent beraten kannst. Auf dem Lehrplan stehen aber auch EDV-Anwendungen, damit auch elektronische Steuererklärungen (ELSTER) kein Problem für dich sind.

Am Ende des zweiten Lehrjahrs legst du deine Abschlussprüfung, oder auch Laufbahnprüfung genannt, ab, die aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil besteht.

Bestehst du die Prüfung nicht beim ersten Anlauf, kannst du sie einmalig wiederholen.

In der Welt der Steuern und Finanzen gibt es natürlich immer wieder Neuerungen. Damit du immer am Ball bleibst und keine Gesetzesänderung verpasst, besuchst du eine Vielzahl an Fortbildungen.

Wenn du deine Karriere nach deiner Ausbildung noch weiter vorantreiben möchtest, dann kannst du noch ein Studium zum/zur Diplom-Finanzwirt/in ranhängen. Mit langjähriger Berufserfahrung steht dir auch der Weg zum/zur Steuerberater/in offen.

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Wie sieht mein Arbeitsumfeld aus?

Nach deiner Ausbildung zum/zur Finanzwirt/in kannst du vielfältig im Innen- und Außendienst der Finanzämter eingesetzt werden. Aber auch das Finanzministerium, der Landes- und Bundesrechnungshof, die Oberfinanzdirektionen oder der Zolldienst können deine späteren Arbeitgeber sein.

Im Innendienst verrichtest du vorrangig Schreibtischarbeit. Der Computer begleitet dich dabei ständig. Er hilft dir, in der Veranlagungsstelle die Anträge zu bearbeiten und Daten zu verwalten.

Wenn dir der Innendienst mal zu langweilig wird, kannst du auch als Lohnsteuer- Außenprüfer/in eingesetzt werden. Dabei prüfst du direkt vor Ort die Buchführung des Unternehmens und schaust, ob die Lohnsteuer korrekt abgeführt wurde.

Bist du stattdessen als Vollziehungsbeamte/r unterwegs, vollstreckst du Forderungen gegenüber Steuerschuldnern. Dabei bist du befugt, Wohn- und Geschäftsräume zu durchsuchen und dich im äußersten Notfall von Polizisten/innen unterstützen zu lassen.

Da deine Entscheidungen rechtliche Konsequenzen mit sich ziehen können, solltest du dir deiner Verantwortung bewusst sein. Sonst können schnell finanzielle Schäden entstehen. Auch wenn du als Finanzwirt/in einen seriösen Eindruck hinterlassen solltest, trägst du bei deiner Arbeit jedoch vorrangig legere Kleidung.

Du arbeitest gerne eigenverantwortlich? Sehr gut, denn als Finanzwirt/in macht das den Großteil deiner Arbeit aus. Bei komplizierten Fällen kommt aber auch schon mal das ganze Team zu Einsatz, sodass du auf jeden Fall auf die Unterstützung deiner Kollegen vertrauen kannst.

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